In der Ausarbeitung wird auf die neuen Lehrpläne für die Oberstufe an Hessischen Gymnasien eingegangen.
Insbesondere auf die Perspektiven Leistung und Kooperation, da diese wohl den größten Anteil am Sportunterricht in der Vergangenheit fanden.
Unter der pädagogischen Perspektive Leistung verbirgt sich der spezifischere Überbegriff „Das Leisten erfahren, verstehen und einschätzen“.
Um den Schülern nun möglichst viele Sinngebungen des Sportes nahe zu bringen ist ein mehrperspektivischer Unterricht von Bedeutung. Dieser lässt sich durch die Verknüpfung von verschiedenen Pädagogischen Perspektiven realisieren.
Inhaltsverzeichnis
I. Einführung in das Thema
- Mehrperspektivischer Unterricht
- Bedeutung des Mehrperspektivischen Unterrichts für das Fach Sport
- Die neuen Lehrpläne für die Oberstufe
- Die Pädagogischen Perspektiven
- Leistung
- Gesundheit
- Kooperation
- Gestaltung
- Körpererfahrung
- Wagnis
II. Erläuterung der Pädagogischen Perspektive Kooperation / Miteinander
- Was steckt hinter dieser Perspektive?
- Aktuelle Erwartungen für den Schulsport
- Grenzen für den Sportunterricht
- Fünf soziale Lernfelder des Sportunterrichts
- Wie werden soziale Einstellungen gelernt und gelehrt?
III. Die pädagogische Perspektive der Leistung im Sport(unterricht)
- Leistung und Selbstwertgefühl
- Leistung in der pädagogischen Diskussion
- Was macht eine Handlung zu einer Leistung?
- Das pädagogisch Besondere an Leistung
- Theoretische Einordnung
- Pädagogische Verantwortung
- Regeln für die Praxis
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht die Integration pädagogischer Perspektiven und Sinnorientierungen in den Schulsport der gymnasialen Oberstufe in Hessen, mit dem Ziel, Lehrkräfte für einen mehrperspektivischen Sportunterricht zu sensibilisieren, der über reine Leistungserbringung hinausgeht.
- Mehrperspektivischer Sportunterricht und dessen Bedeutung
- Die sechs pädagogischen Perspektiven im Sport
- Soziales Lernen durch die Perspektive Kooperation
- Die Rolle von Leistung, Selbstwertgefühl und pädagogischer Verantwortung
- Praktische Umsetzung im modernen Sportunterricht
Auszug aus dem Buch
Die Pädagogischen Perspektiven:
Um den Schülern nun möglichst viele Sinngebungen des Sportes nahe zu bringen ist ein mehrperspektivischer Unterricht von Bedeutung. Dieser lässt sich durch die Verknüpfung von verschiedenen Pädagogischen Perspektiven realisieren.
„Die Pädagogischen Perspektiven beschreiben grundsätzlich, was die Schüler […] bei sportlicher Bewegung erfahren und lernen sollen“ (Lehrplan Sport, S. 3). Ziel dieser Pädagogischen Perspektiven ist es, den Schülern verschiedene Sinngebungen des Sportes zu vermitteln und sie u. a. zu Selbstständigkeit und Selbstverantwortung bezüglich ihres eigenen Körpers zu erziehen. Dieses Ziel soll durch die Kombination von sechs verschiedene Pädagogische Perspektiven erreicht werden: Leistung, Gesundheit, Kooperation, Gestaltung, Körpererfahrung und Wagnis.
Zusammenfassung der Kapitel
I. Einführung in das Thema: Das Kapitel erläutert den mehrperspektivischen Ansatz im Sportunterricht und stellt die sechs zentralen pädagogischen Perspektiven als Grundlage für die neuen Lehrpläne vor.
II. Erläuterung der Pädagogischen Perspektive Kooperation / Miteinander: Dieser Abschnitt thematisiert das soziale Lernen im Sport, beleuchtet Erwartungen sowie Grenzen und definiert soziale Lernfelder.
III. Die pädagogische Perspektive der Leistung im Sport(unterricht): Hier wird die ambivalente Rolle der Leistung hinsichtlich Selbstwertgefühl und pädagogischer Diskussion analysiert sowie theoretisch eingeordnet.
Schlüsselwörter
Sportpädagogik, Schulsport, Mehrperspektivischer Unterricht, Pädagogische Perspektiven, Kooperation, Leistung, Selbstwertgefühl, Gesundheitsbewusstsein, Sportunterricht, Sinnorientierung, Gymnasiale Oberstufe, Sportdidaktik, Bewegungsgestaltung, Soziale Kompetenz, Lernfelder.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der pädagogischen Ausrichtung des Schulsports in der gymnasialen Oberstufe in Hessen, insbesondere unter Berücksichtigung neuer Lehrplanansätze.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die zentralen Themen sind der mehrperspektivische Unterricht, die Bedeutung von Kooperation und die pädagogische Einordnung der Leistung im Sport.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Schüler durch verschiedene pädagogische Perspektiven zu einer Sinnorientierung im Sport gelangen und lebenslange Freude am Sporttreiben entwickeln können.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine didaktische Analyse auf Basis von Lehrplänen, sportpädagogischer Fachliteratur und theoretischen Diskursen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil vertieft die Perspektiven Kooperation und Leistung, deren theoretische Grundlagen sowie konkrete Empfehlungen für die Unterrichtspraxis.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?
Wesentliche Begriffe sind Mehrperspektivität, pädagogische Sinngebungen, Leistungsverständnis, Kooperation und soziale Verantwortung im Sportunterricht.
Warum ist die Perspektive der Kooperation für den Sportunterricht so wichtig?
Sie fördert das soziale Handeln, ermöglicht das Erfahren von Miteinander und Gegeneinander und trägt zur Erziehung zur sozialen Verantwortung bei.
Welche Rolle spielt die Leistung gemäß dem Autor für das Selbstwertgefühl der Schüler?
Sportliche Leistungen können das Selbstwertgefühl stützen, sofern sie mit Erfolgserlebnissen verbunden sind, wobei der Lehrer die Aufgabe hat, diese Situationen sensibel zu gestalten.
- Quote paper
- Patrick Schober (Author), 2004, Pädagogische Perspektiven und Sinnorientierung beim Schulsport in der gymnasialen Oberstufe in Hessen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/38845