Ja, Mäuse sind als ungebetene Haustiere nicht wirklich gerne gesehen; sie knabbern an Pappkartons, Isolierungen und allem, was ihnen auch nur entfernt verdaubar oder für den Nestbau geeignet erscheint. Wer allerdings schon einmal miterlebt hat, wie sehr die kleinen Säugetiere leiden, wenn die Schlagfalle sie nicht genau im Genick erwischt, mag vielleicht schon ernsthaft über eine Lebendfalle nachgedacht haben. Lebendfallen verkürzen allerdings den notwendigen Kontrollzeitraum von wenigen Tagen – innerhalb derer die in einer Schlagfalle getöteten Mäuse ausgesprochen unangenehm zu riechen beginnen – auf wenige Stunden; schließlich hilft es weder dem eigenen Gewissen noch der Maus, wenn diese in der Falle elendig verdurstet oder erfriert.
Was liegt also näher als die im Neuland-Zeitalter gebotenen technischen Möglichkeiten zu nutzen, per E-Mail unmittelbar über die erfolgreiche Mäusejagd informiert zu werden und dem kleinen Racker zeitnah wieder die Freiheit schenken zu können.
Inhaltsverzeichnis
- Einführung
- Konstruktion
- Falle
- Abstandssensor
- Servo
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Text beschreibt die Konstruktion einer Lebendfalle für Mäuse, die mit Hilfe eines Mikrocontrollers, eines Infrarotsensors und eines Servos funktioniert. Die Falle soll den Nutzer per E-Mail über den Fang informieren und die Maus anschließend freilassen.
- Entwicklung und Konstruktion einer innovativen Lebendfalle
- Integration eines Mikrocontrollers zur Steuerung und Überwachung der Falle
- Einsatz eines Infrarotsensors zur Erkennung der Maus
- Anwendung eines Servos zum Öffnen und Schließen der Falle
- Kommunikation der Falle mit dem Nutzer per E-Mail
Zusammenfassung der Kapitel
Einführung
Die Einleitung stellt das Problem der Mäusebekämpfung und die Vor- und Nachteile verschiedener Fallen dar. Die Autoren argumentieren, dass eine Lebendfalle mit E-Mail-Benachrichtigung eine bessere Lösung ist, da sie die Maus nicht tötet und den Nutzer über den Fang informiert.
Konstruktion
Falle
Der Text beschreibt die Verwendung einer robusten Drahtgitterfalle als Basis für die Lebendfalle. Die Größe der Falle wird detailliert erläutert.
Abstandssensor
Der Abschnitt beschreibt die Verwendung eines Infrarotsensors, der die Anwesenheit der Maus in der Falle erkennt. Die Befestigung und die Funktionsweise des Sensors werden erklärt.
Servo
Dieser Teil beschreibt den Einsatz eines Servos, der die Falle öffnet und schließt. Die Autoren betonen, dass ein kleines Servo aufgrund der Hebelwirkung ausreicht.
Schlüsselwörter
Lebendfalle, Mikrocontroller, Infrarotsensor, Servo, E-Mail-Benachrichtigung, Maus, Konstruktion, Technik, Tierwohl.
Häufig gestellte Fragen
Wie funktioniert die E-Mail-Mausefalle?
Die Falle nutzt einen Infrarot-Abstandssensor, um eine Maus zu erkennen. Sobald dies geschieht, schließt ein Servo die Klappe und ein Mikrocontroller sendet eine Benachrichtigung per E-Mail.
Warum ist eine Lebendfalle besser als eine Schlagfalle?
Lebendfallen vermeiden das Leiden der Tiere. Durch die E-Mail-Benachrichtigung wird sichergestellt, dass die Maus nicht lange in der Falle bleiben muss und zeitnah freigelassen werden kann.
Welche technischen Komponenten werden benötigt?
Benötigt werden eine Drahtgitterfalle, ein Mikrocontroller (z. B. mit WLAN), ein Infrarot-Abstandssensor und ein kleiner Servo-Motor.
Wie wird die Maus in der Falle erkannt?
Ein Infrarotsensor misst kontinuierlich den Abstand im Inneren der Falle. Wenn eine Maus den Sensor unterbricht, ändert sich der Messwert und löst den Schließmechanismus aus.
Ist die Konstruktion der Falle schwierig?
Die Konstruktion erfordert grundlegende Kenntnisse in Elektronik und Programmierung, ist aber dank moderner Mikrocontroller für Hobby-Bastler gut umsetzbar.
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- Prof. Dr.-Ing. Jörg Buchholz (Author), 2018, Klappe zu, Maus lebt. Falle mit E-Mail, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/388472