Korinth als Gegenspieler Athens beim Ausbruch des Peloponnesischen Krieges


Seminararbeit, 2017

21 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

1
1. Einleitung
Nach der Niederlage der Perser unter Xerxes I. bei der Schlacht bei Salamis
1
, Ende Sep-
tember 480 v. Chr.
2
, gewann Athen zusehend an Macht und Einfluss. Der 481 auf einer
Konferenz in Korinth zur Abwehr Xerxes I. gegründete Hellenenbund
3
, auch Korinthi-
scher Bund genannt, bestand fort; allerdings verlagerten sich die Machtverhältnisse zu-
gunsten Athens. Dies wurde zusätzlich durch den Prestigeverlust Spartas, das den Ober-
befehl innehielt, verstärkt. Pausanias, Kleombrotos Sohn und Feldherr der Hellenen,
behandelte die ihm unterstellten Griechen bei der Belagerung von Byzanz sehr arrogant
und hart, zudem wurde ihm unterstellt, mit den Persern in Verbindung zu stehen, wovon
er allerdings letzten Endes freigesprochen wurde
4
. Er sei einem ,,Tyrannen ähnlicher als
einem Feldherrn"
5
urteilten seine Verbündeten und besonders die Ionier und die von
Xerxes I. Befreiten wandten sich, wegen ihres gleichen Ursprungs, an die Athener und
erbaten deren Führung
6
. So schlossen sich 478/77 zahlreiche Städte Ioniens, darunter
auch Samos, Lesbos und Chios, zum Delisch-Attischen Seebund zusammen, mit dem
Ziel, Vergeltung für das erlittene Leid zu üben
7
. Der Peloponnesische Bund, der vom 6.
Jh. bis 365 v. Chr. Bestand hatte
8
, stellt den ,,Gegenspieler" des Delisch-Attischen See-
bundes dar. Trotz Einwänden Spartas, Hegemon des Peloponnesischen Bundes, wurde
479/78 die Stadtmauer um Athen wiedererrichtet und der Hafen Piräus befestigt
9
. Dies
führte zu einer Vormachtstellung Athens zur See, der Thukydides eine große Bedeutung
zugemessen hat
10
.
In die darauf folgenden Jahre fielen nun [...] Ereignisse mit Kerkyra und Poteidaia und was
sonst als Grund dieses Krieges angegeben wurde. All dies [...] geschah in etwa fünfzig Jahren
zwischen dem Rückzug des Xerxes und dem Ausbruch des Krieges.
11
Neben den Ereignissen mit Kerkyra und Poteidaia zählt auch der Übertritt Megaras zu
den Vorstufen des Krieges. Die Zeit zwischen den Perserkriegen und dem Ausbruch des
Peloponnesischen Krieges soll im Folgenden genauer beleuchtet werden, dabei beson-
ders die Dreißiger Jahre des 5. Jahrhunderts, in denen die relevanten Ereignisse stattfan-
1
Vgl. Thuk. I 74: Themistokles, ein attischer Feldherr, der die Führungsposition innehielt, gelang es die
Persische Flotte in einen Hinterhalt bei der Insel Salamis zu locken und dort zu schlagen.
2
Vgl. Ruffing, K., Salamis ­ Die größte Seeschlacht der alten Welt, S. 1.
3
Vgl. Eder, W., ,,Korinthischer Bund", in: Der Neue Pauly.
4
Vgl. Thuk. I 94-96.
5
Thuk. I 95.
6
Vgl. Thuk. I 95.
7
Vgl. Thuk. I 96 f..
8
Vgl. Rhodes, Peter J. (Durham), "Peloponnesischer Bund", in: Der Neue Pauly.
9
Vgl. Thuk. I 89-93.
10
Vgl. Beyer, K., Das Prooemium im Geschichtswerk des Thukydides, S.51.
11
Thuk. I 118.

2
den. Der Fokus wird dabei auf das Mitwirken Korinths, Mitglied des Peloponnesischen
Bundes, gelegt.
Als Quellengrundlage dient Thukydides einziges Werk ,,Der Peloponnesische Krieg",
das aus insgesamt acht Büchern besteht. Er beginnt mit seinem Werk im Jahre 431, un-
mittelbar beim Ausbruch des Krieges. Thukydides ist somit Zeitgenosse und beschreibt
den Krieg einleitend als die ,,bei weitem [...] gewaltigste Erschütterung für die Hellenen
und einen Teil der Barbaren, ja sozusagen unter den Menschen überhaupt."
12
Thukydi-
des Leben lässt sich nur grob skizzieren und muss immer kritisch hinterfragt werden,
obwohl er sehr um Objektivität bemüht ist
13
, da alle ihn betreffenden Informationen
seinem Werk entnommen werden. Er entstammt einer einflussreichen Athener Familie,
die über Land, Nutzungsrechte an Goldgruben und Einfluss in Thrakien verfügt, wurde
vor 454 v. Chr. geboren und stirbt letzten Endes während der Arbeit am achten Buch im
Sommer 411. Daraus entwickelt sich die neue Fragestellung, ob Thukydides die uns
vorliegende Form bei gegebener Möglichkeit erneut überarbeitet oder geändert hätte.
Diese Frage bleibt zu klären
14
. Er verfügte wohl über diverse Kontakte, die ihm Infor-
mationen zutrugen, was dazu führte, dass er einen sehr guten politischen Überblick aller
Seiten hatte. Während seiner Verbannung nach dem Feldzug gegen Amphipolis hielt er
sich auch bei den Peloponnesiern auf, ,,so daß [er] bequem Näheres erfahren konnte."
15
Der gesamte Text wird immer wieder von scheinbar wörtlich übernommenen Reden
unterbrochen, in denen Thukydides ,,die Sprecher sagen lässt, was sie seiner Meinung
nach damals hätten sagen müssen, wenn sie ihren Standpunkt angemessen hätten vertre-
ten wollen."
16
Wir können also bei keiner Aussage sicher sein, ob diese nur Thukydides
Gedankengängen entspricht oder er ausdrückt ,,what he thought the speaker thought"
17
.
Pelling geht in seiner Deutung noch weiter und sagt, Thukydides lege dem Sprecher das
in den Mund, was er für angemessen halte
18
. Heutzutage wird er in der Forschung als
,,ein persönlich engagierter, ein parteiischer Thukydides"
19
dargestellt, ganz im Gegen-
satz zu älteren Forschungsarbeiten, in denen er als ein ,,Musterbeispiel an objektiver,
12
Thuk. I 1.
13
Vgl. Thuk. I 20-22.
14
Vgl. Heitsch, E., Geschichte und Situation bei Thukydides, S. 1-4.
15
Thuk. V 26.
16
Heitsch, E., Geschichte und Situation bei Thukydides, S. 3.
17
Cawkwell, G., Thucydides and the Peloponnesian War, S. 6.
18
Vgl. Pelling, C., Thucydides' Speeches, S. 178.
19
Sertcan, D., War Thukydides ein Lügner?, S. 271.

3
distanzierter, überlegen urteilender Geschichtsschreibung"
20
galt. Insgesamt wird sein
Schreibstil als ,,positivistische Aufzählung der jährlichen Ereignisse, streng gegliedert
nach Sommer und Winter"
21
, bezeichnet, der allerdings grundlegend von einer bewuss-
ten Gestaltung geprägt ist. Des Weiteren wird diskutiert, ob und inwiefern Thukydides
ein Atheist war, da er den Ursprung der Pest in Äthiopien sieht und nicht, wie die restli-
chen Griechen, als göttliche Fügung
22
. Auch die Erdbeben
23
und der Ausbruch des Ät-
na
24
bleiben ohne Erwähnung der Götter. Cawkwell nennt ihn ,,one of the free-thinkers
of the age"
25
, dies wird allerdings von Meier relativiert, der der Ansicht ist, er schalte
die Götter lediglich aus und verweise auf die daraus entstehende Nichterklärbarkeit
26
.
Korinth, Hauptthema dieser Arbeit, war im fünften Jahrhundert v. Chr. eine der bedeu-
tendsten Polis. Bedingt durch die günstige Lage am Isthmus, hatte Korinth eine große
Bevölkerungszahl, Reichtum und auch politischen Einfluss und Ambitionen
27
. Eben
diese Ambitionen sollen näher beleuchtet werden, um eine eventuelle Schuld oder Mit-
schuld am Ausbruch des Peloponnesischen Krieges zu beurteilen.
2. Besondere Anlässe zum Ausbruch des Krieges (435-433 v. Chr.)
Thukydides leitet seinen zweiten Abschnitt ,,Die Vorgeschichte" mit den folgenden
Worten ein:
Es fing damit an, daß Athener und Peloponnesier den dreißigjährigen Vertrag aufhoben [...].
Die Ursachen, warum sie ihn aufhoben, und die Streitpunkte schreibe ich vorweg, damit nicht
später einer fragt, woher denn ein solcher Krieg in Hellas ausbrach. Den wahrsten Grund frei-
lich, zugleich den meistbeschwiegenen, sehe ich im Wachstum Athens, das die erschreckten
Spartaner zum Kriege zwang [...].
28
Dieser Abschnitt wird in der Forschung viel diskutiert, weil der begründete Verdacht
besteht, ,,§6 of 1.23 was written at a considerable later date than §5"
29
. Grund dafür ist
der Meinungswechsel des Thukydides bzw. seine zwei verschiedenen Sichtweisen zur
20
Sertcan, D., War Thukydides ein Lügner?, S. 271.
21
Heitsch, E., Geschichte und Situation bei Thukydides, in: E. Heitsch u.a. (Hrsg.), S. 4.
22
Vgl. Cawkwell, G., Thucydides and the Peloponnesian War, S. 2-4.
23
Vgl. Thuk. III 89.
24
Vgl. Thuk. III 116.
25
Cawkwell, G., Thucydides and the Peloponnesian War, S. 4.
26
Vgl. Meier, M., ,,Die größte Erschütterung für die Griechen", S. 342.
27
Vgl. Stickler, T., Korinth und seine Kolonien, S. 10 ff..
28
Thuk. I 23.
29
Cawkwell, G., Thucydides and the Peloponnesian War, S. 20.

4
Pentekontaetie
30
. Cawkwell meint, dieser Teil sei eine spätere Einfügung, die so gut
passte, dass Thukydides nicht einmal das Kapitel neu verfassen musste
31
.
In §5 he appears to think that whoever inquires as, to the origins of so great a war coming on
the Greeks' will be satisfied by reading the Corcyra and Potidaea affairs, but in §6 he thinks that
anyone who really wishes to know what is most truthfully to be given in explanation must read
the Excursus on the Pentekontaetea, a change of some sort.
32
Zum Zeitpunkt des Schreibens sah er wahrscheinlich einen Korinthischen Krieg als ei-
nen Peloponnesischen Krieg und ihm wurde erst später mit etwas Abstand bewusst, dass
es mehr die erstarkten Athener waren, die die Spartaner zum Krieg zwangen, als nur der
Epidamnos Konflikt (vgl. 2.1) und der Abfall Poteidaias (vgl. 2.3)
33
. Laut Thukydides
waren die tatsächlichen Kriegsgründe besonders ,,Athens starke Mauern sowie seine
Vorherrschaft zur See mit dem dahinter liegenden Machtwillen, aber auch die unbändi-
ge Dynamik und Ausdauer der Athener"
34
.
2.1 Der Epidamnos Konflikt (434 v. Chr.)
Anfangs soll der Epidamnos Konflikt, auch Korinth-Kerkyra Konflikt genannt, behan-
delt werden. Bei Epidamnos handelt es sich um das heutige Durrës an der adriatischen
Küste Albaniens. Es ist die erste selbstständige Gründung Kerkyras aus dem Jahre
626/25
35
. Innere Unruhen und Auseinandersetzungen politischer Art zwischen dem
Adel und dem Volk führten 434 v. Chr. letztlich dazu, dass die Adeligen verjagt wurden
und mit ihren neuen Verbündeten, den ,,Barbaren"
36
, Angriffe zu Land und zu Wasser
führten. Davon genötigt wurden Gesandte zur Mutterstadt Kerkyra, dem heutigen Kor-
fu, entsandt, deren Notruf allerdings nicht erhört wurde. Nach der Bestätigung durch
den Gott in Delphi übergaben sie ihre Stadt den Korinthern und beriefen sich auf deren
Mitwirken bei der Gründung Epidamnos. Korinth nahm sich Epidamnos an, auch ,,aus
Haß gegen die Kerkyrer"
37
, da sie sich von ihrer eigenen Tochterstadt Kerkyra gering-
geschätzt fühlten. Korinth entsandte Freiwillige und Truppen als Besatzung, allerdings
nicht wie sonst üblich auf dem Seeweg, sondern durch Apollonia über Land. Kerkyra
war, mit einer 120 Trieren starken Flotte, ein gefürchteter Gegner. Es entstand ein Kon-
flikt um die Vorherrschaft im Ionischen Meer. Als die Kerkyrer von der Besatzung Ko-
rinths erfuhren, sannen auch sie auf Rache und begaben sich mit einem Teil ihrer Flotte
30
Vgl. Thuk. I 89-118.
31
Vgl. Cawkwell, G., Thucydides and the Peloponnesian War, S. 20.
32
Cawkwell, G., Thucydides and the Peloponnesian War, S. 20-21.
33
Vgl. Cawkwell, G., Thucydides and the Peloponnesian War, S. 20-22.
34
Sertcan, D., War Thukydides ein Lügner?, S. 277.
35
Vgl. Dierichs, A., Korfu ­ Kerkyra, S. 17.
36
Thuk. I 24.
37
Thuk. I 25.

5
nach Epidamnos. Korinth, alarmiert von der Belagerung Epidamnos, rüstete mit der
Hilfe Megaras und weiterer Verbündeter für den Krieg und stach in See
38
.
Auffällig ist hier, dass die eigentlichen Kontrahenten des Peloponnesischen Krieges,
Athen und Sparta, noch gar nicht in Thukydides Darstellung in Erscheinung treten.
Nach vergeblichen beidseitigen diplomatischen Bemühungen kam es zum offenen Krieg
in dem die Kerkyrer einen klaren Sieg errungen
39
. Auch hier waren die beiden Parteien
Athen und Sparta allenfalls ferne Beobachter. Kerkyra beherrschte nach dieser Schlacht
das ganze Meer dieser Gegend und war auch wegen der Lage von besonderer strategi-
scher Bedeutung
40
, ,,denn nach Italien und Sizilien liegt [es] schön an der Überfahrt, um
von drüben keine Flotte an den Peloponnes heranzulassen"
41
. Im Jahr 433 begaben sich
sowohl kerkyrische als auch korinthische Gesandte mit verschiedenen Motivationen
nach Athen. Die Kerkyrer wandten sich an Athen, um sich um ein Bündnis und Hilfe zu
bemühen, was Korinth zu verhindern versuchte
42
. In Thukydides Darstellung folgen nun
Fürsprachen der einzelnen Parteien, in denen die Kerkyra Gesandten wie folgt argumen-
tieren:
Waffenhilfe haben wir in all der Zeit noch keinem ohne Not gewährt und kommen nun zu an-
dern, ebendarum zu bitten, und zugleich stehn wir darum jetzt in unserm Krieg gegen Korinth
einsam da.
43
Laut Thukydides mussten sich alle Polis über kurz oder lang für eines der beiden Bünd-
nisse entscheiden und da die Kerkyrer bisher keinem angehörten, gäbe es aus ihrer Sicht
kein Hindernis, in den Attischen Seebund aufgenommen zu werden. Sie betonen die
Dringlichkeit ihrer eigenen Situation, versäumen allerdings auch nicht, sich mit der
zweitgrößten Flotte nach den Athenern als lohnenden Partner darzustellen
44
. Nach der
Denunzierung Korinths folgt der für Athen wohl wichtigste Grund: ,,daß wir die glei-
chen Feinde haben (was die Treue am sichersten verbürgt)"
45
; gemeint sind damit Ko-
rinth und Sparta, aber auch der Peloponnesische Bund allgemein. Die Korinther Ge-
sandten entgegnen:
Wenn nämlich in unserem Vertrag gesagt ist, jeder nicht verzeichneten Stadt stünde frei, sich
anzuschließen, auf welcher Seite sie wolle, so gilt diese Bestimmung nicht für eine, die damit
38
Vgl. Thuk. I 24-27.
39
Vgl. Thuk. I 28 f..
40
Vgl. Dierichs, A., Korfu ­ Kerkyra, S. 17.
41
Thuk. I 36.
42
Vgl. Thuk. I 31.
43
Thuk. I 32.
44
Vgl. Thuk. I 33.
45
Thuk. I 35.

6
andern schaden will [...] Ihr könnt nicht einfach Kerkyras Beschützer werden, ohne zugleich
aus Vertragspartnern unsre Feinde zu werden.
46
Sie drohen, dass die Aufnahme der Abtrünnigen unweigerlich zum Krieg führen werde.
In Thukydides Darstellung treten die Korinther sehr forsch, fordernd und herrisch auf.
Innerhalb von zwei Volksversammlungen berieten sich die Athener und stimmten letzt-
endlich für ein Defensivbündnis, eine sogenannte Epimachie, mit Kerkyra. Eine
Symmachie wurde nicht geschlossen, um bei einem eventuellen Angriff Kerkyras nicht
verpflichtet zu sein mit gegen Korinth zu ziehen und somit auch den Vertrag mit den
Peloponnesiern nicht zu brechen
47
. Gemeint ist der Vertrag über den Dreißigjährigen
Frieden, dessen Hauptklausel besagte, ,,daß jede Stadt [...] ihre Zugehörigkeit frei wäh-
len konnte, und damit war umgekehrt gesagt, daß dies den bereits beigetretenen Bun-
desgenossen nicht erlaubt war."
48
Denn sie meinten, der Peloponnesische Krieg werde auch so kommen, und wollten Kerkyra
nicht den Korinthern überlassen mit seiner großen Flotte, sondern die beiden sollten sich mög-
lichst aneinander reiben, damit im Notfall, wenn Athen Krieg führen müsse, Korinth und die
andern Seemächte schon geschwächt wären.
49
An dieser Stelle wird deutlich, dass auch die Athener den Krieg mit den Peloponnesiern
als unausweichlich ansahen. Dies könnte der Moment gewesen sein, an dem Thukydi-
des zu seiner ,truest explanation` kam und diese auch zu Papier brachte
50
.
2.2 Die Schlacht bei den Sybota Inseln (433 v. Chr.)
Die Athener brachen unter der Führung von Lakedaimonios Kimons Sohn mit zehn
Schiffen und der ausdrücklichen Weisung ,,keine Seeschlacht gegen die Korinther zu
liefern"
51
in Richtung Kerkyra auf. Nur bei einem Angriff der Korinther auf kerkyrische
Plätze sei es gestattet, diese zu verteidigen. Die Korinther fuhren nach großen Rüs-
tungsanstrengungen mit insgesamt 150 Schiffen, darunter wieder viele ihrer Verbünde-
ten, gegen Kerkyra. Allerdings waren sie ohne Unterstützung Spartas und lagerten in
unmittelbarer Nähe Kerkyras auf dem griechischen Festland. Die Kerkyrer mit 110
Schiffen und die Athener mit 10 Schiffen lagerten auf einer der Sybotainseln, die
Kerkyra vorgelagert sind. Zusätzlich wurden beide Parteien von zahlreichen Fußsolda-
ten unterschiedlicher Herkunft unterstützt
52
. Letzten Endes ging bei der Seeschlacht bei
46
Thuk. I 40.
47
Vgl. Thuk. I 44.
48
Sertcan, D., War Thukydides ein Lügner?, S. 285 f..
49
Thuk. I 44.
50
Vgl. Cawkwell, G., Thucydides and the Peloponnesian War, S. 21-22.
51
Thuk. I 45.
52
Vgl. Thuk. I 45 ff..
Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
Korinth als Gegenspieler Athens beim Ausbruch des Peloponnesischen Krieges
Hochschule
Westfälische Wilhelms-Universität Münster  (Seminar für Alte Geschichte)
Veranstaltung
Der Peloponnesische Krieg
Note
1,3
Autor
Jahr
2017
Seiten
21
Katalognummer
V388625
ISBN (eBook)
9783668625143
ISBN (Buch)
9783668625150
Dateigröße
512 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Griechenland, Antike, Thukydides, Athen, Sparta, Korinth, Peloponnesischer Krieg, Peloponnes, Epidamnos, Sybota, Poteidaia, Megara
Arbeit zitieren
Torben Stephan (Autor), 2017, Korinth als Gegenspieler Athens beim Ausbruch des Peloponnesischen Krieges, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/388625

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