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Lean Management. Herkunft, Inhalt und kritische Beurteilung

Titel: Lean Management. Herkunft, Inhalt und kritische Beurteilung

Hausarbeit , 2018 , 21 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Jens Büdenbender (Autor:in)

BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Produktions-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen reagieren weltweit auf die geänderten Rahmenbedingungen (Globalisierung) mit der Einführung von Lean Thinking-Grundsätzen. Es entsteht zunehmender Handlungsdruck, ein an die Lean-Strukturen angepasstes System zu entwickeln.

Zielsetzung dieser Seminararbeit war es, die Herkunft sowie den aktuellen Entwicklungs- bzw. Forschungsstand der Lean Management-Ansätze aufzuzeigen und kritisch zu bewerten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Grundlagen des Lean Management

2.1 Definition und Abgrenzung der Begriffe „Lean Management“ und Lean Production“

2.2 Herkunft und Entstehung

3. Inhalt und Aufbau des Lean Management

3.1 Formen der Verschwendung

3.2 Leitgedanken und Prinzipien

3.2.1 Spezifikation des Wertes

3.2.2 Identifikation des Wertstroms

3.2.3 Kontinuierlicher Fluss

3.2.4 Pull-System

3.2.5 Perfektion

3.3 Ausgewählte Instrumente des Lean Management

4. Kritische Beurteilung

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Seminararbeit verfolgt das Ziel, die Herkunft sowie den aktuellen Forschungsstand von Lean-Management-Ansätzen darzulegen und kritisch zu bewerten. Dabei wird untersucht, wie Unternehmen durch die Implementierung dieser Konzepte ihre Effizienz steigern und den wachsenden Anforderungen globaler Märkte begegnen können.

  • Grundlagen und historische Entwicklung des Lean Managements
  • Strukturierung und Identifikation von Verschwendungsformen
  • Die fünf zentralen Leitgedanken und Prinzipien des Lean Thinking
  • Einsatz wesentlicher Werkzeuge wie Kanban, JIT und Kaizen
  • Kritische Reflexion der Herausforderungen bei der Implementierung

Auszug aus dem Buch

2.2 Herkunft und Entstehung

Die Ursprünge des Lean Management gehen auf die Zeit nach dem 2. Weltkrieg zurück, als sich die japanische Automobilindustrie der großen Herausforderung gegenübergestellt sah, mit europäischen und US-amerikanischen Unternehmen zu konkurrieren, obwohl sie denkbar ungünstigen Rahmenbedingungen ausgesetzt war:

• Trotz des kleinen Binnenmarktes wurde eine breite Variantenvielfalt verlangt: repräsentative Wagen für Regierungsbeamte, LKW für den Gütertransport, kleine LKW und Pick-ups für die Kleinbauern und kleine PKW für Japans überbevölkerte Städte.

• Wie Toyota und andere Hersteller bald merkten, waren die japanischen Arbeitskräfte nicht länger bereit, als variable Kosten oder austauschbare Teile behandelt zu werden. Neben höheren Einkommen setze die Gewerkschaften die Unkündbarkeit und Erfolgsbeteiligung durch.

• Die vom Krieg zerstörte japanische Wirtschaft besaß wenig Kapital und Devisen, so dass dringend notwendige, kapitalintensive Investitionen in moderne Produktionseinrichtungen nicht möglich waren.

• Große Autoproduzenten in den westlichen Industriestaaten strebten einerseits in Japan die Gründung von eigenen Produktionsstätten an und verteidigten andererseits ihre etablierten Märkte gegen japanische Exporte.

Diese Bedingungen gaben den Anstoß für die Strategie von Toyota unter Leitung von Eiji Toyoda, mit seinem Produktionsleiter Taiichi Ohno ein Produktionssystem zu entwickeln, das mit der sog. tayloristischen Massenfertigung der westlichen Unternehmen konkurrieren konnte.

Mit äußerster Konsequenz begann Toyota das Toyota-Produktionssystem (TPS) zu entwickeln, erproben und anzuwenden. Die Eckpfeiler dieses Systems waren:

• die lebenslange Bindung der Mitarbeiter an den Betrieb (Betrachtung der Mitarbeiter als „Kapital“ statt als „Kosten“),

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Das Kapitel erläutert den steigenden Handlungsdruck auf Unternehmen durch Globalisierung und gesättigte Märkte, was die Notwendigkeit für innovative, effiziente Produktionssysteme wie Lean Management unterstreicht.

2. Grundlagen des Lean Management: Hier erfolgt eine Definition und terminologische Abgrenzung, ergänzt durch einen historischen Rückblick auf die Entstehung bei Toyota unter schwierigen Nachkriegsbedingungen.

3. Inhalt und Aufbau des Lean Management: Dieses Kapitel detailliert die sieben Verschwendungsarten, die fünf Kernprinzipien des Lean Thinking sowie zentrale Instrumente wie Kanban und Poka Yoke zur Prozessoptimierung.

4. Kritische Beurteilung: Der abschließende Hauptteil analysiert die Herausforderungen bei der praktischen Einführung, insbesondere die Widerstände auf mittlerer Führungsebene und die Notwendigkeit organisatorischer Anpassungen.

Schlüsselwörter

Lean Management, Lean Production, Toyota Produktionssystem, Verschwendung, Wertstrom, Kontinuierlicher Verbesserungsprozess, Just in Time, Kanban, Kaizen, Prozessoptimierung, Unternehmenskultur, Wertschöpfung, Effizienzsteigerung, Managementprinzipien, Unternehmensführung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert Lean Management als umfassendes Konzept zur Effizienzsteigerung, analysiert dessen historische Wurzeln bei Toyota und beleuchtet die praktische Umsetzung sowie kritische Erfolgsfaktoren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Definition von Lean-Ansätzen, die Identifikation von Verschwendung, die methodischen Leitprinzipien sowie die operative Anwendung von Instrumenten wie dem Kanban-System.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Darstellung der Herkunft und des aktuellen Forschungsstandes des Lean Managements, verbunden mit einer kritischen Bewertung seiner Anwendbarkeit und organisatorischen Implikationen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung auf Basis von Literaturstudien, die den aktuellen Kenntnisstand in der Fachliteratur zusammenführt und reflektiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil deckt die konzeptionellen Grundlagen, die detaillierte Darstellung von Verschwendungsarten (Muda), die fünf Prinzipien des Lean Thinking sowie spezifische Methoden wie JIT, Jidoka und Kaizen ab.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Charakteristische Begriffe sind Lean Management, Wertstrom, Verschwendung, Toyota Produktionssystem, Effizienz, Prozessoptimierung und kontinuierliche Verbesserung.

Warum spielt die mittlere Führungsebene bei der Lean-Einführung eine entscheidende Rolle?

Die Arbeit stellt fest, dass in der mittleren Führungsebene häufig Widerstände aufgrund von Ängsten vor Kompetenzverlust oder unklaren neuen Aufgabenprofilen bestehen, was eine erfolgreiche Implementierung gefährden kann.

Inwiefern ist das „Pull-System“ mit Risiken verbunden?

Obwohl es die Bestände reduziert und den ROI verbessert, birgt das Pull-System das Risiko von Lieferunterbrechungen bei unvorhergesehenen Krisen oder Problemen in der Lieferkette, was ein robustes Risikomanagement erforderlich macht.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Lean Management. Herkunft, Inhalt und kritische Beurteilung
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Siegen früher Fachhochschule
Veranstaltung
Produktion
Note
1,3
Autor
Jens Büdenbender (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
21
Katalognummer
V388724
ISBN (eBook)
9783668671652
ISBN (Buch)
9783668671669
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Lean Management Lean Production schlanke Produktion
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jens Büdenbender (Autor:in), 2018, Lean Management. Herkunft, Inhalt und kritische Beurteilung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/388724
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Leseprobe aus  21  Seiten
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