Jahresabschlussanalyse, Controlling und Kostenrechnung in Unternehmen und die Relevanz des Deckungsbeitrags


Einsendeaufgabe, 2017
16 Seiten, Note: 2,5

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Jahresabschlussanalyse
1.1 Teilanalyse der Jahresabschlussanalyse
1.1.1 Vertikale Strukturanalyse (Passivseite)
1.1.2 Kurzfristige Finanzanalyse
1.1.3 Erfolgsanalyse (Rentabilitätskennzahlen)
1.2 Teilanalyse der Jahresabschlussanalyse
1.2.1 Eigenkapitalquote
1.2.2 Fremdkapitalquote
1.2.3 Verschuldungsgrad
1.2.4 Kapitalumschlagshäufigkeit
1.2.5 Liquidität 1. Grades
1.2.6 Cash-flow
1.2.7 Eigenkapitalrentabilität
1.2.8 Umsatzrentabilität
1.2.9 Working Capital
1.2.9 Gewinnänderungsrate

2 Controlling
2.1 Entwicklung eines Kennzahlensystems
2.2 Entwicklung eines Controllingsystems
2.3 Interpretation Controllingsystem

3 Kostenrechnung
3.1 Zuschlagskalkulation
3.2 Deckungsbeitragsrechnung
3.3 Interpretation einer Deckungsbeitragssituation

4 LITERATURVERZEICHNIS

5 ABBILDUNGS- UND TABELLENVERZEICHNIS
5.1 Abbildungsverzeichnis
5.2 Tabellenverzeichnis

1 Jahresabschlussanalyse

1.1 Teilanalyse der Jahresabschlussanalyse

1.1.1 Vertikale Strukturanalyse (Passivseite)

Tab.1: Eigenkapitalquote

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab.2: Fremdkapitalquote

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab.3: Verschuldungsgrad

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab.4: Kapitalumschlagshäufigkeit

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1.1.2 Kurzfristige Finanzanalyse

Tab.5: Liquidität 1. Grades

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab.6: Cash-flow

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab.7: Working Capital

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1.1.3 Erfolgsanalyse (Rentabilitätskennzahlen)

Tab.8: Gewinnänderungsrate

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab.9: Eigenkapitalrentabilität

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab.10: Umsatzrentabilität

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1.2 Wirtschaftliche Entwicklung

1.2.1 Eigenkapitalquote

Das Eigenkapital ist der Anteil, welcher den Anteilseignern gehört (Heesen, Gruber, 2011). Die wirtschaftliche Selbstständigkeit wird durch die Eigenkapitalquote dargelegt. Je höher diese Quote, desto unabhängiger das Unternehmen von Fremdkapitalgebern. Somit ist die Eigenkapitalquote das Maß der Sicherheit und Unabhängigkeit (Brecht, 2012, S.177). 20 Prozent gelten als akzeptabel. Dies ist aufgrund der Tatsache, dass zum Fremdkapital keine Zinsen gezahlt werden müssen (Heesen und Gruber, 2011, S. 138). Bei der Firma XY ist die Quote leider von 58,43% auf 52,64% gesunken. Trotzdem weist diese Zahl noch einen hervorragenden Wert auf.

1.2.2 Fremdkapitalquote

Die Fremdkapitalquote ist das Pendant zur Eigenkapitalquote. Diese Quote sollte möglichst gering gehalten werden. Diese Quote zeigt ein erhöhtes Risiko für eine Insolvenz auf (vgl. Schuster & Collenberg, 2015, S. 85). Das Fremdkapital sind Verbindlichkeiten, welche nach einer bestimmten Zeit zurückgezahlt werden müssen (vgl. Schuster & Collenberg, 2015, S. 85). Bei der XY GmbH wurde diese Quote um 5,79% erhöht von 41,57% auf 47,36%. Dies deutet auf ein negatives wirtschaftliches Verhalten der Firma hin. Der Wert von 70%, empfohlen von Schuster & Collenberg (2015, S.85) wird leicht angenähert, jedoch liegt der aktuelle Wert aus dem Jahre 2016 noch weit unter dem Richtwert und weist auf eine gute wirtschaftliche Lage hin.

1.2.3 Verschuldungsgrad

Um den Verschuldungsgrad zu erhalten wird das Fremdkapital in Bezug zum Eigenkapital gezogen (vgl. Antoine, 1958, S.38).

Niedrige Werte deuten auf eine gesunde Entwicklung, hohe Werte eher auf eine unge- sunde Entwicklung eines Unternehmens hin. (vgl. Botsis et al., 2015, S. 125) so wird ersichtlich welche eigenkapitalähnlichen Mittel für die Eigenkapialausstattung wichtig sind um den Verschuldungsgrad zu bestimmen. Der Wert aus dem Jahre 2015 mit 71,13% zeigt eine gesicherte Finanzierung. Dieser Wert wurde im Jahre 2016 leider um 18,84% auf 89,97% erhöht. Somit zeigt dieser Wert, dass das Unternehmen mehr an externe Geldgeber gebunden ist.

1.2.4 Kapitalumschlagshäufigkeit

Bei Kapitalumschlagshäufigkeit geht es um die Relation vom Umsatz zum investierten Kapital. Durch die Kapitalumschlagshäufigkeit wird dargestellt, wie oft während eines Geschäftsjahres das Kapital durch den Umsatzprozess umschlagen wird, zudem ist Sie das Maß der Nutzung der Vermögensgegenstände (vgl. Brecht, 2012, S. 181). Als Richtwert ist der Wert "1" zu nennen. Somit würde das Kapital genau einmal reprodu- ziert. Größer bedeutet eine Höhere, kleiner bedeutet eine niedrigere Produktivität. Die XY GmbH liegt mit 1,29 im Jahr 2015 in einem ausreichenden Bereich. Mit 1,50 im Jahr 2016 konnte sich das Unternehmen noch einmal steigern, was erneut zeigt, dass sich das Unternehmen wirtschaftlich verbessern konnte (vgl. Heesen, Gruber 2011, S. 117).

1.2.5 Liquidität 1.Grades

Diese Kennzahl beschreibt zu wie viel Prozent das Begleichen von kurzfristigen Ver- bindlichkeiten durch das von zur Verfügung stehende Zahlungsmittel wie Bargeld oder Bankguthaben gewährleistet ist (vgl. Schuster& Collenberg, 2015, S. 89). Für etablierte Unternehmen liegt der Richtwert bei 20% (vgl. Schuster& Collenberg, 2015, S. 89). Mit 28,64% (2015) liegt das Unternehmen im Soll. Eine Steigerung auf 33,03% (2016) zeigt eine positive Prognose für das Unternehmen. Allen anfallenden Zahlungsverpflichtun- gen würden bei einem Wert von 100% mit eigenen liquiden Mitteln beglichen werden.

1.2.6 Cash-flow

Der Cash-flow beschreibt in welcher Höhe dem Unternehmen an finanziellen Mitteln zufließt, netto, infolge von Geschäftstätigkeiten. Somit kann man die Innenfinanzie- rungskraft des Unternehmens messen (vgl. Brecht, 2012, S. 181). Der Cash-flow ist nicht zahlungswirksam und wird über den Jahresüberschuss ermittelt. Er wird zu einem der wichtigsten Kennzahlen gezählt. Mit dem Cash-flow kann zum Tilgung von Schul- den, Dividendenzahlungen und zur Aufstockung der Liquidität verwendet werden. (vgl. Brecht, 2012, S. 181).

In unserem Beispiel können wir eine Steigerung von 163,00 tausend Euro (2015) auf 277,29 tausend Euro (2016) erkennen. Dies zeigt erneut eine gute wirtschaftliche Lage und guten zeigt gutes wirtschaftliches handeln.

1.2.7 Eigenkapitalrentabilität

Die Eigenkapitalrentabilität ist eines der wichtigsten Kennzahlen. Hier wird der Gewinn eines Unternehmens mit dem Eigenkapital ins Verhältnis gesetzt (vgl. Schuster & Collenberg, 2015, S.95). Sie wird bestimmt durch die Gesamtkapitalrentabilität und die Kapitalstruktur des Unternehmens (Brecht, 2012, S. 187). Die Kapitaleigner erzielen über der Gewinn eine Kapitalmehrung. Diese Kennzahl zeigt die Verzinsung des Eigen- kapitals zum Ausdruck. Dieses weist jedoch ein Risiko auf ihr komplettes Geld zu ver- lieren (vgl. Schuster & Collenberg, 2015, S.95). Die XY GmbH weist einen Wert von 12,67% auf. Je höher die Eigenkapitalrentabilität, desto positiver ist die Beurteilung des Unternehmens. Durch die Erhöhung um 5,44% von 2015 auf 2016 sehen wird, dass das Unternehmen gut gewirtschaftet hat.

1.2.8 Umsatzrentabilität

Die Umsatzrentabilität ist das Ergebnis aus Betriebsergebnis und Umsatz. Somit kann angegeben werden, wie erfolgreich ein Unternehmen ist (Brecht, 2012, S. 181). So nennt sich die Gewinnspanne des Unternehmens, so betitelt es Brecht (2012, S. 181). Detailliert zeigt diese Kennzahl auf, wie viel Gewinn Pro Euro Umsatz generiert wird, wobei eine hohe Gewinnspanne natürlich sehenswert ist (vgl. Schuster & Collenberg, 2015, S.94). Wenn wir uns an den durchschnittlichen Werten der deutschen DAXUnternehmen richten welche eine Umsatzrendite von 5,8% das Jahr 2008 (Schuster & Collenberg, 215, S. 94) abgeschlossen haben, so liegt unser Unternehmen mit einem Wert von 5,00% (2016) nahezu im perfekten Bereich.

1.2.9 Working Capital

Das Ergebnis sollte möglichst positiv sein, was bedeutet dass ein Teil des UV mit langfristig zur Verfügung stehenden Kapital finanziert wird. Je höher das Working Kapital desto gesicherter die Liquidität des Unternehmens.

1.2.10 Gewinnänderungsrate

Diese Kennzahl beschreibt, in wieweit sich der Gewinn zum Vorjahr geändert hat. Auch hierbei möchte ein Unternehmen mit einem positiven Ergebnis abschließen. Ein negativer Wert bedeutet ein Verlust und somit kein Gewinn für das Unternehmen.

[...]

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Jahresabschlussanalyse, Controlling und Kostenrechnung in Unternehmen und die Relevanz des Deckungsbeitrags
Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Note
2,5
Autor
Jahr
2017
Seiten
16
Katalognummer
V388808
ISBN (eBook)
9783668632714
Dateigröße
438 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
jahresabschlussanalyse, controlling, kostenrechnung, unternehmen, relevanz, deckungsbeitrags
Arbeit zitieren
Ferdinand Hummel (Autor), 2017, Jahresabschlussanalyse, Controlling und Kostenrechnung in Unternehmen und die Relevanz des Deckungsbeitrags, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/388808

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