Zweck dieser Studie ist es, die Produkte der Center Parcs Europe N.V Rotterdam und den aus ihr entsprungenen Sub-Marken abzugrenzen, zu untersuchen und zu vergleichen. Der Vergleich orientiert sich hierbei explizit an der Darstellung der gravierenden Gemeinsamkeiten und den Besonderheiten der Angebotsstruktur der Center Parcs Sub-Marken auf der Ebene Deutschlands. Der angestrebte Vergleich erfolgt unter der Beschränkung auf die innerhalb von Deutschland wahrnehmbaren Angebote. Eine Gegenüberstellung der brancheninternen Akteure auf deutscher Ebene ist der ‘Stiftung Warentest’ 2/2000 zu entnehmen. Berücksichtigung findet die Nachfrageseite hier nur bei den Tendenzen der Entwicklung und der Vorstellung des Konzeptes der von den Center Parcs geprägten Form des Marktauftrittes.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1 Zielstellung
1.2 Abgrenzung des Themas
1.3 Gang der Untersuchung
2. Grundlagen und Begriffserläuterungen
2.1 Charakteristika der Bungalowparks und die Einordnung in die Gruppe der Freizeitparks
2.2 Die Kurzreise
2.3 Die Teilpauschalreise
2.4 Das Konzept der Bungalowparks und seine Elemente
3. Die Bedeutung von Marken
3.1 Begriffsbestimmung und die Bestandteile einer Marke
3.2 Vorgehensweise beim Erstellen einer Marke
3.3 Ziele der Einführung von Marken
4. Center Parcs - Auftritt auf dem Markt deutscher Freizeitparkbetreiber
4.1 Der Erfolg der Unternehmung Center Parcs
4.2 Die 3 Sub-Marken in Deutschland
4.2.1 Center Parcs Original
4.2.2 Free Life from Center Parcs
4.2.3 Sea Spirit from Center Parcs
5. Vergleich der Angebotsstrukturen der drei Sub-Marken
5.1 Analysekriterien
5.2 Differenzierung nach dem Produkt
5.3 Differenzierung nach der Standortwahl
6. Ergebnis und Schlussfolgerungen
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit verfolgt das Ziel, die Produkte der Center Parcs Europe N.V. sowie die aus ihr entstandenen Sub-Marken abzugrenzen, zu untersuchen und hinsichtlich ihrer Angebotsstruktur auf dem deutschen Markt zu vergleichen. Im Fokus steht dabei die Analyse, wie durch die Segmentierung in verschiedene Untermarken trotz gemeinsamer Dachmarkenstrategie unterschiedliche Kundengruppen angesprochen werden.
- Abgrenzung und Untersuchung der Center Parcs Sub-Marken
- Bedeutung von Markenstrategien im Tourismussektor
- Vergleich der Produktmerkmale und Angebotsstrukturen
- Analyse der Standortwahl und deren Einfluss auf das Angebot
- Preispolitik und saisonale Nachfragesteuerung
Auszug aus dem Buch
3.2 Vorgehensweise beim Erstellen einer Marke
Soll ein neues Produkt und somit eine neue Marke in den Markt eingeführt werden, so muss sich die Unternehmung erst einmal mit der Namensfindung auseinandersetzen. Umfangreiche Recherche vor der eigentlichen Kreation des Namens sind notwendig, um genau zu definieren, was das Produkt charakterisiert und was mit dem Namen präzise vermittelt werden soll. Viele Unternehmen haben sich einen Markenbestand (Markenportfolio) aufgebaut, in dem sich möglicherweise in Zukunft verwendete Markennamen befinden. Nicht alle Markennamen daraus werden zum ‚Einsatz’ kommen. Zumeist versucht ein Unternehmen sein Markenportfolio um ein für sich individuelles Markenumfeld, im Sinne einer Sphäre ähnlich klingender Wörter oder Wortgruppen, aufzubauen. Dieses Vorgehen richtet sich streng nach der Markenstrategie der Unternehmung. Bei der Analyse des Markenbestandes kann eine erste Richtlinie bei der Findung eines geeigneten Namens für das Produkt erstellt werden. Ebenso denkbar ist eine vorläufige Auswahl von einigen Markennamen, welche dann bei der Kreation des Namens als Orientierung gelten können. Das eine Marke aus dem Portfolio letztendlich auch eingesetzt wird, ist in der Praxis aber eher selten (Latour S.99).
Da sich das Produkt und somit auch dessen Name von den auf dem Markt befindlichen Konkurrenzprodukten abheben sollen, ist es sinnvoll als nächsten Schritt die Marken der Mitwettbewerber zu analysieren. Haben diese sich ebenfalls ein Markenumfeld gesichert, wird es leichter sein einen Namen zu finden, der sich von den anderen abgrenzt. Auch das Markenimage ist mit dem Markenumfeld verknüpft. Neue Produkte verkaufen sich leichter, wenn der Verbraucher sie anhand ihres Namens einer Marke zuordnen kann, welche sich bereits ein positives Image bei ihm erarbeitet hat. Ist diese Phase der Analyse von möglichen Namen für das eigene Produkt, denen der Konkurrenz und dem eigenen Image abgeschlossen, kann mit der Namenssuche im eigentlichen Sinne begonnen werden. Zunächst setzt man sich mit den Eigenschaften des Produktes, der Marktposition, den angesprochenen Verbrauchergruppen und den Strategien der Kommunikation auseinander.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Definition der Zielstellung und thematische Eingrenzung der Untersuchung auf die Sub-Marken von Center Parcs innerhalb Deutschlands.
2. Grundlagen und Begriffserläuterungen: Klärung tourismusspezifischer Fachbegriffe wie Bungalowpark, Kurzreise und Teilpauschalreise sowie Einordnung der Parks in die Freizeitindustrie.
3. Die Bedeutung von Marken: Erläuterung der theoretischen Grundlagen von Marken, deren Funktionen und des Prozesses der Markenentwicklung.
4. Center Parcs - Auftritt auf dem Markt deutscher Freizeitparkbetreiber: Historischer Rückblick auf das Unternehmen Center Parcs und Vorstellung der drei spezifischen Untermarken im deutschen Raum.
5. Vergleich der Angebotsstrukturen der drei Sub-Marken: Detaillierter Vergleich der Marken anhand von Produktmerkmalen, Preispolitik und strategischer Standortwahl.
6. Ergebnis und Schlussfolgerungen: Synthese der Untersuchungsergebnisse und Diskussion der Markenstrategie sowie der Auswirkungen der Marktpositionierung.
Schlüsselwörter
Center Parcs, Bungalowpark, Sub-Marke, Markenstrategie, Tourismuswirtschaft, Kurzreise, Teilpauschalreise, Angebotsgestaltung, Freizeitpark, Markenführung, Standortwahl, Preisdifferenzierung, Freizeit-Resorts, Zielgruppenanalyse, Marktpositionierung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Hausarbeit analysiert den Auftritt und die Angebotsgestaltung der drei Sub-Marken von Center Parcs auf dem deutschen Markt.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind die Markenstrategie, die Differenzierung von Tourismusangeboten und die spezifischen Merkmale von Bungalowparks in Deutschland.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der drei Sub-Marken (Original, Free Life, Sea Spirit) hinsichtlich ihres Produkts, ihrer Standorte und ihrer Preisgestaltung herauszuarbeiten.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, der Untersuchung von Unternehmensmaterialien sowie einer vergleichenden Analyse der Standorte und Angebotsstrukturen der jeweiligen Parks.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil befasst sich mit der Definition von Marken, der Unternehmenshistorie von Center Parcs sowie einem detaillierten Vergleich der drei Untermarken unter Berücksichtigung von Produktkriterien und Standorteigenschaften.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Center Parcs, Markenstrategie, Freizeit-Resorts, Teilpauschalreise und Marktsegmentierung charakterisiert.
Wie unterscheidet sich "Center Parcs Original" von den anderen Marken?
Center Parcs Original orientiert sich am ursprünglichen, bewährten Unternehmenskonzept und zeichnet sich durch hohe Ausstattungsstandards und eine gezielte landschaftliche Einbettung aus, die der Park selbst durch Attraktionen wertet.
Warum betreibt Center Parcs verschiedene Sub-Marken?
Die Bildung von Sub-Marken ermöglicht es dem Unternehmen, nach der Übernahme von Gran Dorado unterschiedliche Zielgruppen und Standorte (z.B. Küste vs. Mittelgebirge) unter einer starken Dachmarke gezielt anzusprechen.
- Quote paper
- Diplom-Kaufmann Hagen Brey (Author), 2005, Center Parcs - Vergleich der Angebotsgestaltung der drei Submarken in Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/38983