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Exkursionsbericht Köln

Title: Exkursionsbericht Köln

Elaboration , 2004 , 9 Pages , Grade: 2

Autor:in: Nicole Netzer (Author)

Geography / Earth Science - Regional Geography
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Summary Excerpt Details

Köln liegt in der Kölner Tieflandsbucht auf der linken Terrasse des Niederrheins. Schon 50 n. Chr., als der römische Kaiser Claudius dem Geburtsort seiner Gattin Agrippina das römische Stadtrecht verlieh, war Köln wirtschaftlicher, strategischer und kultureller Vorort Nordwesteuropas. Hier residierten die fränkischen Könige; Karl der Große erhob Köln zum Erzbistum. Fortan waren die Kölner Kirchenfürsten die Berater der deutschen Kaiser, viele unter ihnen Kanzler des Reiches. Einer ihrer mächtigsten, Reinhald von Dassel, brachte1164 die Gebeine der Heiligen 3 Könige nach Köln, deren Kronen noch heute das Wappen der Stadt zieren. Die Stadt erhielt dank eines durch Handelsbeziehungen reichen Bürgertum zahllose Klöster und Kirchen. Nachdem 1288 die Bürgerschaft die politische Macht dem Erzbischof abgerungen hatte, erhob Friedrich III. Köln 1475 zur Reichsstadt, die bereits vorher als Mitglied der Hanse mit weitreichenden Handelsbeziehungen große kulturelle und geistige Bedeutung erlangt hatte.

An diesem Standort findet man einige historische Grundlagen. Die Brunnenreste und die alte befestigte Straße sind zwar kölnisches Fundgut, das sich sicherlich in Köln befand, aber wahrscheinlich nicht an dieser Stelle. Man könnte annehmen, dass diese befestigte römische Straße am Hafen gelegen haben könnte.
Weiterhin haben wir einen Teil eines römischen Ver- und Entsorgungssystems gesehen. Zur Römerzeit gab es schon große Siedlungsgebilde in Köln, die mit verschiedenen Abwassermodellen ihr Abwasser entsorgten und sich mit Wasser versorgten. Durch Wasserleitungen aus der Eifel und durch Wasserversorgungsbrunnen (durch das Ranbuddeln ans Grundwasser) sicherte man sich die Wasserversorgung.

Warum waren die Römer hier? Man kann sagen dass um das Jahr 0 herum erste Ubiersiedlungen zu finden waren. Zu dieser Zeit war Caesar am Rhein und man konnte damals schon erste Kolonisations-Systeme vorfinden. Es handelte sich dabei um vermessene Siedlungen, die im Schachbrettmuster angeordnet waren. Diese Siedlungen waren anfangs nur mit Erde-Holz-Mauern umzäunt. Es kam dann später zum Ausbau Kölns und der Rhein stellte dann die Reichsgrenze dar, daher war Köln also Grenzstadt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Standort: Römische Hafenstraße

2. Standort: Am Rhein, Altstadt am Siam Lokal

3. Standort: Martinsviertel

4. Standort: Rathausplatz – Judengasse

5. Standort: Hohestraße

6. Standort: Perlenpfuhl

7. Standort: Schildergasse

8. Standort: Neumarktpassage

9. Standort: Mittelstraße

10. Standort: Hahnentor

11. Standort: Römergasse- Wallstraße

12. Standort: Hildeburg Platz

13. Standort: Hansaring

14. Standort: Weidengasse

15. Standort: Eigelstein

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit dokumentiert eine stadtgeografische Exkursion durch Köln, deren Ziel es ist, die historischen Entwicklungsfaktoren sowie die heutige wirtschaftliche Dynamik und Funktionsweise verschiedener Stadtbereiche zu analysieren.

  • Historische Grundlagen der Stadtentwicklung von der Römerzeit bis zur Industrialisierung.
  • Strukturanalyse von Einzelhandels- und Dienstleistungsstandorten.
  • Untersuchung von Gentrifizierungsprozessen und sozialen Umschichtungen in innerstädtischen Quartieren.
  • Bewertung von Standortattraktivität und citytypischen Merkmalen (Branchenmix, Synergieeffekte).
  • Architekturhistorische Einordnung verschiedener Stadtviertel.

Auszug aus dem Buch

1. Standort: Römische Hafenstraße

An diesem Standort findet man einige historische Grundlagen. Die Brunnenreste und die alte befestigte Straße sind zwar kölnisches Fundgut, das sich sicherlich in Köln befand, aber wahrscheinlich nicht an dieser Stelle. Man könnte annehmen, dass diese befestigte römische Straße am Hafen gelegen haben könnte.

Weiterhin haben wir einen Teil eines römischen Ver- und Entsorgungssystems gesehen. Zur Römerzeit gab es schon große Siedlungsgebilde in Köln, die mit verschiedenen Abwassermodellen ihr Abwasser entsorgten und sich mit Wasser versorgten. Durch Wasserleitungen aus der Eifel und durch Wasserversorgungsbrunnen (durch das Ranbuddeln ans Grundwasser) sicherte man sich die Wasserversorgung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Standort: Römische Hafenstraße: Der Abschnitt befasst sich mit den antiken Grundlagen der Kölner Wasserver- und -entsorgung sowie der Lokalisierung historischer Fundstücke.

2. Standort: Am Rhein, Altstadt am Siam Lokal: Hier wird die Dynamik des Einzelhandels und der Dienstleistungsnutzung in der Altstadt in Bezug auf deren touristische Anziehungskraft analysiert.

3. Standort: Martinsviertel: Das Kapitel beleuchtet den Wandel vom historischen Kaufmannsviertel über ein Rotlichtgebiet hin zu einem touristisch geprägten Wohn- und Kulturstandort.

4. Standort: Rathausplatz – Judengasse: Diese Passage beschreibt die historische Rolle Kölns als Verwaltungszentrum sowie die Entwicklung als Pilger- und Handelsstadt.

5. Standort: Hohestraße: Analyse der Transformation einer ehemaligen Wohnstraße hin zu einer hochfrequentierten Gewerbestraße mit spezifischem Branchenmix.

6. Standort: Perlenpfuhl: Untersuchung der Funktion einer Parallelgasse als Reliktzone und Ergänzung zur Hauptfußgängerzone.

7. Standort: Schildergasse: Beschreibung der Schildergasse als Standort für große Kaufhäuser und Analyse des aktuellen Preiswettbewerbs unter den Einzelhändlern.

8. Standort: Neumarktpassage: Betrachtung der Passage als privatisierter öffentlicher Raum und Nischenstandort mit spezieller Nutzung.

9. Standort: Mittelstraße: Fokus auf den Einzelhandel gehobener Kategorie und den Einfluss von Interessenvereinen auf die Mieterstruktur.

10. Standort: Hahnentor: Historischer Rückblick auf die Stadterweiterung, die Befestigungsanlagen und den Einfluss der Industrialisierung auf die Vororte.

11. Standort: Römergasse- Wallstraße: Dokumentation einer durch Sanierung und Gentrifizierung bedingten sozialen Aufwertung des Viertels.

12. Standort: Hildeburg Platz: Beschreibung der funktionalen Umwandlung eines ehemaligen Rotlichtviertels in ein Versicherungsviertel.

13. Standort: Hansaring: Analyse der historistischen Architektur und deren Korrelation mit dem Wohlstand der Erbauer.

14. Standort: Weidengasse: Untersuchung der soziokulturellen Struktur der "türkischen Meile" und der Auswirkungen lokaler Sanierungsprogramme.

15. Standort: Eigelstein: Zusammenfassung der Merkmale eines unspezialisierten Mittelzentrums am Rande der Innenstadt.

Schlüsselwörter

Köln, Stadtgeografie, Exkursion, Einzelhandel, Stadtentwicklung, Römerzeit, Gentrifizierung, Wirtschaftsstandort, Historismus, Altstadt, Infrastruktur, Standortfaktoren, Demografie, Gewerbestraße, Stadtplanung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit dokumentiert eine stadtgeografische Exkursion, bei der 15 verschiedene Standorte in Köln hinsichtlich ihrer historischen Entwicklung, ihrer baulichen Struktur und ihrer heutigen wirtschaftlichen Nutzung untersucht werden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Genese Kölns, der Standortanalyse von Einzelhandel und Dienstleistung, der Architekturgeschichte sowie den sozialen Veränderungen innerhalb einzelner Stadtviertel.

Was ist das primäre Ziel dieser Untersuchung?

Das Ziel ist es, ein Verständnis für die Dynamik städtischer Räume zu entwickeln und nachzuvollziehen, warum sich bestimmte Nutzungen an spezifischen Standorten konzentrieren.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine empirische Ortsbegehung und strukturierte Beobachtung, ergänzt durch stadtgeografische Analysen und historische Kontextualisierung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in 15 Standorte, von der Römischen Hafenstraße bis zum Eigelstein, wobei jeder Ort einzeln auf historische Besonderheiten und aktuelle Funktionsmerkmale geprüft wird.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Stadtgeografie, Wirtschaftsstandort, Gentrifizierung, historische Stadtentwicklung und Einzelhandelsstruktur.

Warum wird im Martinsviertel von einem "Pseudoviertel" gesprochen?

Der Autor bezeichnet es als solches, da das idyllische Erscheinungsbild nach der Entkernung und dem Wiederaufbau weitgehend künstlich erzeugt wurde und die ursprüngliche historische Bausubstanz nur noch in Fragmenten existiert.

Wie unterscheidet sich die Situation in der Weidengasse von anderen Stadtteilen?

Im Gegensatz zu klassischen Gentrifizierungsprozessen betont der Text, dass hier die Stadtverwaltung aktiv versucht hat, die ursprüngliche Bewohnerstruktur auch nach Sanierungsmaßnahmen zu erhalten.

Welchen Einfluss hatte das Stapelrecht auf die wirtschaftliche Entwicklung Kölns?

Das Stapelrecht zwang Händler dazu, ihre Waren in Köln anzubieten, was die Stadt zu einem der bedeutendsten Handelszentren des Mittelalters machte und den Wohlstand der Kölner Kaufleute sicherte.

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Details

Title
Exkursionsbericht Köln
College
University of Cologne  (Erziehungswissenschaftliche Fakultät)
Course
Exkursion Köln
Grade
2
Author
Nicole Netzer (Author)
Publication Year
2004
Pages
9
Catalog Number
V39004
ISBN (eBook)
9783638379113
Language
German
Tags
Exkursionsbericht Köln Exkursion Köln
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nicole Netzer (Author), 2004, Exkursionsbericht Köln, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/39004
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