Ökonomische Transformation in Kasachstan - das Entwicklungsregime eines rohstoffexportierenden Transformations- und Entwicklungslandes


Diplomarbeit, 2005

93 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Verzeichnis der Abbildungen und Tabellen

Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kasachstan im Überblick
2.1 Geographische Lage
2.2 Demographie
2.3 Innenpolitische Situation
2.4 Außenpolitik
2.5 Wirtschaftliche Situation

3. Kasachstan und ausgewählte internationale Kooperationen
3.1 Kasachstan und Zentralasien
3.2 Kasachstan und Russland
3.3 Kasachstan und China
3.4 Kasachstan und die Länder der Europäischen Union
3.5 Kasachstan und Deutschland

4. Die wirtschaftliche Entwicklung Kasachstans seit Erklärung der Unabhängigkeit im Jahre 1991 anhand ausgewählter makroökonomischer Daten
4.1 Entwicklung des Bruttoinlandsproduktes (BIP)
4.2 Entwicklung der Verbraucherpreise
4.3 Außenhandel
4.3.1 Export
4.3.2 Import
4.4 Ausländische Direktinvestitionen
4.5 Zahlungsbilanz
4.5.1 Leistungsbilanz
4.5.2 Kapitalverkehrsbilanz
4.6 Staatshaushalt

5. Fluch der natürlichen Ressourcen und „holländische Krankheit“ („Dutch Disease“)
5.1 Theoretischer Teil
5.1.1 Fluch der Ressourcen
5.1.1.1 Anzeichen
5.1.1.1.1 Geringes Wirtschaftswachstum
5.1.1.1.2 Entwicklung des Lebensstandards
5.1.1.1.3 Regierungsführung
5.1.1.1.4 Gewalt und Gefährdung von Menschenrechten
5.1.1.2 Gründe für das schwache Wirtschaftswachstum
5.1.1.2.1 Schwankender Erdölpreis
5.1.1.2.2 Entstehung von Rentenstaaten
5.1.1.2.3 Korruption
5.1.1.2.4 Vernachlässigte Bildung
5.1.1.2.5 Exportwachstum
5.1.1.3 Rohstoffreichtum gleich Fluch?
5.1.2 „Holländische Krankheit“ („Dutch Disease“)
5.1.3 Lösungsansätze
5.1.3.1 Mehr Transparenz
5.1.3.2 Stabilisierungsfonds und direkte Umverteilung an die Bevölkerung
5.2 Analyse Kasachstans

6. „Strategie der industriellen und innovativen Entwicklung der Republik Kasachstan von 2003 bis 2015“

7. Abschluss

Anhang

Quellenverzeichnis

Verzeichnis der Abbildungen und Tabellen

Abb. 1 Entwicklung des realen Bruttoinlandsproduktes

Abb. 2 Wirtschaftsstruktur (Anteil der Sektoren am

Bruttoinlandsprodukt in Prozent im Jahre 2003)

Abb. 3 Entwicklung des Verbraucherpreisindexes

Abb. 4 Exportstruktur nach Gütern im Jahre 1995

Abb. 5 Exportstruktur nach Gütern im Jahre 2001

Abb. 6 Exportstruktur nach Gütern von Januar bis Juli 2004

Abb. 7 Importstruktur nach Gütern im Jahre 1995

Abb. 8 Importstruktur nach Gütern im Jahre 2001

Abb. 9 Importstruktur nach Gütern von Januar bis Juli 2004

Abb. 10 Entwicklung der ausländischen Direktinvestitionen

Abb. 11 Struktur der in Kasachstan getätigten ausländischen

Direktinvestitionen nach Ländern im Jahre

Abb. 12 Struktur der staatlichen Einnahmen im Jahre 1995

Abb. 13 Struktur der staatlichen Einnahmen im Jahre 2001

Abb. 14 Struktur der staatlichen Ausgaben im Jahre 1995

Abb. 15 Struktur der staatlichen Ausgaben im Jahre 2001

Abb. 16 Entwicklung des Tenge zum US-Dollar

Abb. 17 Entwicklung der Devisenreserven einschließlich dem

Nationalen Fonds in Millionen US-Dollar

Abb. 18 Staatshaushalt der Republik Kasachstan

Abb. 19 Staatliche Auslandsverschuldung der Republik Kasachstan

Tabelle 1 Zahlungsbilanz Kasachstans

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

Mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion und nach der Erklärung seiner Unabhängigkeit zerbrachen für Kasachstan, wie für die anderen ehemaligen Sowjetstaaten, die gewohnten Wirtschaftsstrukturen. Bis zu diesem Zeitpunkt war die kasachische Industrie fest eingebunden in das sowjetische Produktionssystem. Sie war spezialisiert auf Landwirtschaft, Metallurgie und den Abbau von Rohstoffen. Nun mussten neue Absatzwege gefunden, neue Kontakte geknüpft und wirtschaftliche Beziehungen sowie eine eigene Industrie aufgebaut werden.[1]

Seit dem Beginn der Transformation Kasachstans tendiert die wirtschaftliche Neuausrichtung des Landes in Richtung Westen. Einer der wichtigsten Partner dabei ist Deutschland. Der bilaterale Warenaustausch mit einem Gesamtvolumen von 1,9 Milliarden Euro im Jahre 2003 entspricht jedoch bei weitem noch nicht den beiderseitigen Möglichkeiten. Deutschland belegte damit bei den Handelsbeziehungen den 3. Platz (deutsche Statistik). Betrachtet man die bisher in Kasachstan von ausländischen Investoren getätigten Direktinvestitionen stellt man fest, dass in diesem Bereich deutsche Unternehmen sehr zurückhaltend agierten.[2]

Zur Unterstützung der deutschen Wirtschaft wurde 1994 die Repräsentanz der deutschen Wirtschaft[3] in Almaty eröffnet. Zusätzlich schlossen sich Vertreter deutscher Unternehmen und Organisationen im Deutschen Wirtschaftsklub Kasachstan zusammen. Der Klub dient dem Informationsaustausch und als gemeinsame Interessenvertretung. Die Repräsentanz der deutschen Wirtschaft in Kasachstan ist hier ebenfalls vertreten. Zur Zeit arbeiten etwa 150 Repräsentanzen und Filialen deutscher Unternehmen in Kasachstan.[4]

Während eine Vielzahl großer deutscher Unternehmen wie beispielsweise Siemens, die MAN TAKRAF Fördertechnik GmbH und Thyssen Krupp in Kasachstan ansässig sind, wagten viele klein- und mittelständische Unternehmen bisher nicht den Sprung in dieses Land. Das mag zum Teil an der doch recht stiefmütterlichen Behandlung dieser noch sehr jungen Republik in den deutschen Medien liegen, aber auch an der großen räumlichen Distanz zwischen den beiden Staaten. Laut Danial Kenschatajewitsch Achmetow, Ministerpräsident Kasachstans, wissen deutsche Unternehmer zu wenig über die guten Investitionsmöglichkeiten in Kasachstan. Ein zunehmendes Interesse ist jedoch erkennbar.[5] Die Anfragen deutscher Unternehmen an die Repräsentanz der deutschen Wirtschaft nehmen zu. Immer mehr Unternehmen finden über die von den Industrie- und Handelskammern organisierten Delegationsreisen oder über die Teilnahme an kasachischen Messen den Weg nach Kasachstan. Die Unternehmer sind zumeist überaus positiv überrascht von dem Bild, dass ihnen Kasachstan bietet und vergleichen es zum Teil mit der Situation Ostdeutschlands nach der Wiedervereinigung. Sie signalisieren häufig Interesse am Aufbau langfristiger Geschäftsbeziehungen.[6]

Kasachstan gehört, gemessen an seinen natürlichen Ressourcen, zu den reichsten Ländern der Erde. Seit 2002 führt der Abbau der Rohstoffe zu einem durchschnittlich jährlichen BIP-Wachstum von ca. 9,4 Prozent. Ein Ende des Rohstoffbooms ist nicht zu erwarten. Die Entwicklung einer eigenen leistungsfähigen verarbeitenden Industrie und einer High-Tech-Industrie wurde jedoch stark vernachlässigt. Dies macht die kasachische Wirtschaft äußerst abhängig von der Entwicklung der Rohstoffpreise, was besonders gut während der Asienkrise beobachtet werden konnte. Diese starke Konzentration der kasachischen Wirtschaft auf den Rohstoffsektor und hier besonders auf den Erdölbereich ist auch mit einer der Gründe für die geringen Direktinvestitionen aus Deutschland. Deutsche Unternehmen zählen nicht zu den Big Playern in diesem Bereich.[7]

Um deutschen Unternehmern einen groben Überblick über Kasachstan zu vermitteln, erfolgen zu Beginn der Arbeit ein paar kurze Ausführungen zur geographischen Lage des Landes, zur Demographie, zur innen- wie auch zur außenpolitischen und wirtschaftlichen Situation. Da Kasachstan als Stabilitätsfaktor in Zentralasien bezeichnet wird, scheint es wichtig, auf die Beziehungen Kasachstans zu den anderen zentralasiatischen Staaten sowie zu den angrenzenden Staaten Russland und China einzugehen. Die Beziehungen zur Europäischen Union und zu Deutschland werden hier besonders beschrieben.

Den Hauptteil dieser Arbeit bilden die Ausführungen über die wirtschaftliche Entwicklung der Republik Kasachstan seit der Erklärung der Unabhängigkeit. Daraus wird ersichtlich, dass es in den letzten Jahren zu der bereits oben erwähnten Rohstoffabhängigkeit des Landes kam. Die Konzentration kann zu den Phänomenen Fluch der Ressourcen und „holländische Krankheit“ („Dutch Disease“) führen, deren Folgen sich negativ auf die Entwicklung eines Landes auswirken können. Zum besseren Verständnis wird diese Problematik zunächst theoretisch behandelt. Anschließend wird eine Analyse anhand der aktuellen Wirtschaftssituation Kasachstans vorgenommen. Inwieweit treten diese Phänomene bereits auf? Welche Risiken ergeben sich daraus in der Zukunft?

Im Frühjahr 2003 unterzeichnete der kasachische Präsident Nursultan Nasarbajew die „Strategie der industriellen und innovativen Entwicklung Kasachstans von 2003 bis 2015“. Ziel ist es, die einseitige Abhängigkeit der kasachischen Wirtschaft vom Rohstoffbereich durch eine Diversifizierung zu verringern.

2. Kasachstan im Überblick

Zur besseren Orientierung deutscher Investoren folgen zunächst ein paar Informationen über das Land hinsichtlich der geographischen Lage, seiner Demographie, der innen- und außenpolitischen sowie wirtschaftlichen Situation.

2.1 Geographische Lage

Die Republik Kasachstan liegt in Zentralasien, an der Grenze zwischen Europa und Asien. Im Dezember 1997 wurde Astana zur neuen Hauptstadt des Landes ernannt. Almaty, die größte Stadt des Landes und bis dahin Hauptstadt Kasachstans, ist aber weiterhin kulturelles und wirtschaftliches Zentrum des Landes. Kasachstan erstreckt sich über ein Territorium von 2.724.900 Millionen km2, das bedeutet in etwa über eine Fläche in der Größe Westeuropas und ist damit flächenmäßig das neuntgrößte Land der Erde. Die Ausdehnung des Territoriums von Ost nach West beträgt mehr als 3.000 Kilometer und von Norden nach Süden 1.700 Kilometer. Im Norden und Westen grenzt die Republik an Russland, im Osten an China und im Süden an Kirgistan, Usbekistan und Turkmenistan.

Kasachstan besitzt keinen Zugang zum Meer, die einzigen Häfen befinden sich am Kaspischen Meer (größtes Binnengewässer der Erde). Der größte Teil des Landes ist Steppe. Ansonsten gibt es Wälder, Gebirge, rund 11.000 Flüsse und mehr als 7.000 Seen und Reservoirs.[8]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: http://www.eia.doe.gov/emeu/cabs/kazak.html [03.02.2005].

2.2 Demographie

In Kasachstan leben 14,951 Millionen Menschen (Stand 01.01.2004). Dies ergibt aufgrund der riesigen Ausdehnung des Landes eine Einwohnerdichte von 5,5 Einwohnern pro km2. Damit zählt Kasachstan zu den am dünnsten besiedelten Ländern der Erde. Die Mehrheit der Bevölkerung stellen die Kasachen mit 57,2 Prozent und die Russen mit 27,2 Prozent (Stand 2003). Die restlichen 16,6 Prozent der Bevölkerung setzen sich aus ungefähr 110 verschiedenen Nationalitäten zusammen, darunter 373.300 Deutschstämmige. 56,9 Prozent der Bevölkerung leben in Städten, die anderen 43,1 Prozent bilden die Landbevölkerung. In den letzten zwei Jahrzehnten nahm die Bevölkerung Kasachstans ab. Dies liegt zum einen an der Auswanderung vieler Deutschstämmiger und Russen in ihre ehemalige Heimat und zum anderen an der abnehmenden Geburtenrate. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 64,4 Jahren.[9]

2.3 Innenpolitische Situation

Kasachstan ist eines der politisch stabilsten Länder innerhalb der Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS[10] ). Es erklärte als letztes der GUS-Länder am 16. Dezember 1991 seine Unabhängigkeit. Kasachstan ist eine konstitutionelle Republik mit einem starken Präsidenten, dem Oberhaupt des Staates, und einem Zwei-Kammer-Parlament mit eingeschränkten Kompetenzen (Präsidialsystem). Im Jahre 1999 wurde der Präsident, Nursultan Abischewitsch Nasarbajew, nach einer Verfassungsänderung vom Oktober 1998 für sieben Jahre wiedergewählt. Die Verfassungsänderung sieht die Aufhebung der zeitlichen Begrenzung des Präsidentenamtes vor, so dass im Jahre 2006 Nasarbajew erneut bei den Präsidentschaftswahlen kandidieren darf. Er besitzt weit reichende Vollmachten. Dazu gehören die Ernennung und Entlassung der Regierung, die allein ihm gegenüber verantwortlich ist, die Ernennung der Verwaltungschefs (Akime) und die Erlassung von Rechtsverordnungen. Der Präsident ist dem Parlament gegenüber politisch nicht verantwortlich.[11] Über die Zeit nach Nursultan Nasarbajew wird anscheinend bereits nachgedacht. Es gibt Hinweise dafür, dass die Präsidententochter Dariga Nasarbajewa zu seiner späteren Nachfolgerin aufgebaut wird. Sie gründete ihre eigene Partei „Asar“ („Alle zusammen“), mit der sie im September 2004 bei den Parlamentswahlen teilnahm und damit neben der Partei „Otan“ („Vaterland“) das Präsidentenlager im neu gewählten Parlament weiter verstärken wird.[12]

Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hatte 1999 wegen verschiedener Unregelmäßigkeiten, wie die administrative Ausschaltung des Hauptgegenkandidaten, die Präsidentenwahl als „weit entfernt von OSZE-Standards“ kritisiert.[13] Auch bei den 2004 stattgefundenen Parlamentswahlen kam es laut der OSZE zu Beanstandungen.[14]

Oppositionsparteien haben immer noch einen schweren Stand. Während im September erstmals die aus einer Bürgerbewegung hervorgegangene oppositionelle „DCK“ („Demokratische Wahl Kasachstans“) auf internationalen Druck zugelassen wurde, blieb ihr Führer Galymschan Schakijanow weiter in Haft.[15]

2.4 Außenpolitik

Wie bereits erwähnt, liegt Kasachstan im Zentrum Eurasiens. Kasachstan selbst sieht sich als Mittler zwischen Europa und Asien. Gerade unter dem Aspekt der globalen Sicherheit befindet sich das Land mitten in einer Region, in der die Interessen ausländischer Staaten aufeinander stoßen. Zwei so wichtige Mächte wie China und Russland sind unmittelbare Nachbarn Kasachstans. Aber auch die territoriale Ausdehnung des Landes, sein Potenzial im Transport- und Kommunikationsbereich sowie die immensen Vorräte an Rohstoffen verschaffen dem Land eine strategische Bedeutung.[16] All diese Faktoren wirken sich unmittelbar auf die außenpolitische Strategie Kasachstans aus, die Präsident Nasarbajew als multivektoral bezeichnet. Laut ihm ist die politische Führung Kasachstans bestrebt, das Kräftegleichgewicht in der Region zu wahren.[17]

Die kasachische Sicherheitspolitik kann somit als „Balanceakt zwischen Souveränitätsbehauptung, dem Versuch, möglichst viele ausländische Mächte am kaspischen Raum zu interessieren, und einem pragmatischen Umgang mit den aus Sowjetzeiten übernommenen Sachzwängen“ bezeichnet werden.[18] Nasarbajew spricht sich zwar für eine Einbindung Kasachstans in die Sicherheitsstruktur von Russland und der GUS aus. Kritisch betrachtet wird jedoch der von Russland angestrebte Erhalt eines einheitlichen strategischen Raumes in den alten Grenzen der UdSSR. Kasachstan ist stattdessen bemüht, Sicherheit durch Kooperationen innerhalb Zentralasiens und der 2001 in Leben gerufenen "Shanghai Organisation für Zusammenarbeit" (früher „Shanghai Five“) zu erreichen.[19]

Für Kasachstan hat in der Außen­po­litik der Ausbau seiner Beziehungen zu den Staa­ten Vorrang, die es bei der Entwicklung seiner Wirtschaft vor allem durch Direktinvestitionen unterstützen können.[20]

Im dritten Abschnitt dieser Diplomarbeit werden die Beziehungen Kasachstans zu Zentralasien, Russland, China, der EU und Deutschland näher erläutert.

2.5 Wirtschaftliche Situation

Kasachstan ist unheimlich reich an natürlichen Ressourcen. Das Land besitzt die weltweit größten Vorräte an Zink und Wolfram und verfügt über die zweitgrößten Vorkommen an Blei, Chromerzen und Mangan. Im Westen des Landes gibt es beachtliche Erdölvorkommen, aufgrund derer Kasachstan zu den zehn größten erdölfördernden Ländern der Welt gehört. So schätzen Experten die Erdölvorkommen am Kaspischen Meer auf 50-100 Milliarden Barrel. Das sind so viel wie in Kuwait. Des Weiteren gibt es noch große Vorkommen an Erdgas, Kohle und anderen Bodenschätzen.[21]

Allerdings kann der Rohstoffabbau und -absatz nicht im Rahmen der potenziellen Möglichkeiten erfolgen. Dafür sind die Transportstrukturen bisher zu einseitig auf Russland ausgerichtet. Eine effektivere Nutzung ist durch neue Kooperationen mit der VR China ab 2005 sowie Aserbaidschan und dem Iran möglich.[22]

Aufgrund der trotzdem schon hohen Rohstoffexporte und den hohen Erdölpreisen auf dem Weltmarkt konnte Kasachstan in den letzten Jahren ein durchschnittlich jährliches BIP-Wachstum in Höhe von 9,4 Prozent erwirtschaften.[23] Der Aufbau beispielsweise einer eigenen weiterverarbeitenden Industrie im Erdölbereich beziehungsweise eine generelle Diversifizierung der Wirtschaft wurde vernachlässigt. Es wurden bereits einige Versuche zu Veränderungen unternommen, die aber zumeist an der Umsetzung scheiterten. Das letzte Programm, dessen Hauptziele die Verringerung der Rohstoffabhängigkeit und die Diversifizierung der Wirtschaft durch den Aufbau einer leistungsfähigen verarbeitenden Industrie und High-Tech-Industrie sind, wurde im Jahre 2003 aufgelegt und ist Inhalt des Abschnitts 6 dieser Diplomarbeit. Die Einseitigkeit der Wirtschaft macht Kasachstan von äußeren Faktoren wie den Weltmarktpreisen und der konjunkturellen Entwicklung seiner wichtigen Partnerländer abhängig.[24]

Ein weiteres Problem für die kasachische Wirtschaft stellt der kleine Binnenmarkt dar. Eine Einwohnerdichte von 5,5 pro km², ein geringes Pro-Kopf-Einkommen sowie die riesigen Entfernungen und die teilweise schlechte Infrastruktur erschweren die Schaffung eines attraktiven Binnenmarktes. Ansonsten sind bis heute in der Wirtschaft Kasachstans die Probleme sichtbar, die alle ehemaligen Sowjetrepubliken betreffen. Dazu gehören veraltete Industriebetriebe sowie das Wegfallen traditioneller Absatzmärkte. Die Transformation einer auf die Bedürfnisse der Sowjetunion ausgerichteten Planwirtschaft hin zu einer funktionierenden Marktwirtschaft ist noch nicht abgeschlossen.[25]

Durchaus interessante Entwicklungspotenziale bieten sich in der Bau- und Energiewirtschaft (auch regenerative Energien wie Sonnen-, Wasser- und Windkraft), im Telekommunikationsbereich, in der Nahrungsmittelwirtschaft sowie im Dienstleistungssektor. Kasachstan verfügt bei niedrigem Lohnniveau über eine relativ gut ausgebildete Bevölkerung.[26]

Nähere Ausführungen zur Entwicklung der Wirtschaft Kasachstans seit der Erklärung der Unabhängigkeit 1991 anhand ausgewählter makroökonomischer Daten wie beispielsweise Bruttoinlandsprodukt, Inflation, Außenhandel und ausländischen Direktinvestitionen finden sich im vierten Teil dieser Arbeit.

3. Kasachstan und ausgewählte internationale Kooperationen

In diesem Abschnitt wird auf die Beziehungen Kasachstans zu den anderen zentralasiatischen Republiken, zu Russland, China, der EU sowie Deutschland näher eingegangen.

Die Beziehungen Kasachstans zu den zentralasiatischen Staaten ist deshalb besonders interessant, da Kasachstan, wie bereits erwähnt, allein betrachtet, nur über einen sehr kleinen Binnenmarkt verfügt. Eine kurze Betrachtung der Verhältnisse zu Russland und China erfolgt, da diese beiden wichtigen Mächte unmittelbar an Kasachstan grenzen und Kasachstan um einen Kräfteausgleich bemüht ist. Die Ausführungen zu den Verbindungen zwischen Kasachstan und der EU sowie Deutschland sind eine Übersicht über den aktuellen Stand der Beziehungen zueinander.

3.1 Kasachstan und Zentralasien

Die Wechselbeziehungen Kasachstans mit den anderen Republiken Zentralasiens (Usbekistan, Kirgistan, Tadschikistan und Turkmenistan) entwickelten sich seit dem Zerfall der Sowjetunion im regionalen Kontext und innerhalb der GUS. Gemäß dem kasachischen Präsidenten verfügen die zentralasiatischen Länder über ein großes strategisches Potenzial für eine Integra-tion sowie über die Integration fördernde Faktoren wie beispielsweise immense Naturschätze und reiches Humankapital. Zentralasien bildet einen riesigen und noch wenig erschlossenen Markt. In Verbindung mit der Erschließung der Naturressourcen und der Steigerung des Lebensstandards der Bevölkerung wird das Konsumpotenzial dieser Region wachsen. Nach den Worten Nasarbajews kann mit Sicherheit von guten Perspektiven für die Vertiefung und Aktivierung des wirtschaftlichen und politischen Zusammenwirkens ausgegangen werden.[27] Die Zusammenarbeit verläuft nur nicht immer so unproblematisch, wie es nach diesen Worten den Eindruck macht.

Während Kasachstan zu seinem unmittelbaren Nachbarn Kirgistan grundsätzlich gute Beziehungen hat, bestimmt das Verhältnis zu Usbekistan ein Konkurrenzdenken um die Führungsrolle in Zentralasien. Aus diesem Grunde verfolgt Kasachstan das starke internationale Engagement dort mit Sorge. Im September 2002 regelten Kasachstan und Usbekistan zwar ihre offenen Grenzfragen, doch gibt es bis heute Irritationen aufgrund der einseitigen Grenzschließung für den Personen- und Warenverkehr durch die usbekische Regierung im Frühjahr 2003.[28]

Eine Ursache für die Schwierigkeiten in der Zusammenarbeit der zentral-asiatischen Staaten liegt sicher in der historischen Entwicklung dieser Region. Zum ersten Mal in ihrer Geschichte erleben die zentralasiatischen Länder ihre Unabhängigkeit.[29] Die Grenzziehung nach den Unabhängigkeitserklärungen erfolgte entlang den Grenzen der ehemaligen Sowjetrepubliken, die 1936 von Stalin willkürlich gezogen wurden.[30] Für die zentralasiatischen Völker ist es schwierig eine eigene Identität zu finden, da es sich im Prinzip bei Zentralasien um einen sozialökonomischen und kulturhistorischen Komplex mit alten Traditionen der Zusammenarbeit und des Zusammenwirkens handelt. Es wird beispielsweise versucht, sich über unterschiedliche Gesetze voneinander abzugrenzen. Dass damit einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung entgegenwirkt wird, scheint im Bestreben nach Unabhängigkeit und eigener Identität zunächst zweitrangig zu sein.[31]

Für deutsche Investoren aber liegen gerade in einer Kooperation zwischen den Staaten Zentralasiens bedeutsame wirtschaftliche Perspektiven in dieser Region. Stünden ausländischen Investoren gleichzeitig auch andere Absatzmärkte in Zentralasien offen, beziehungsweise können diese relativ leicht erschlossen werden, ist die Aussicht auf Erfolg der Investition wesentlich größer. Zur Schaffung eines gemeinsamen Absatzmarktes ist es unter anderem notwendig, die Barrieren im Warenverkehr zwischen den zentralasiatischen Ländern abzubauen. Nach Meinung von Andreas R. Körting (Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Kasachstan bis 2004) ist Zentralasien jedoch weit davon entfernt, als einheitlicher Markt aufzutreten.[32]

Ein Schritt zur Verbesserung der Kooperation in Zentralasien ist möglicherweise mit der Bildung der „Shanghai Organisation für Zusammenarbeit“ getan worden. Die im Jahre 1996 zunächst als Sicherheitsbündnis gegründeten „Shanghai Five“, der neben Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan und später Usbekistan, auch Russland und China angehören, könnte sich künftig zu einem wirtschaftspolitischen Bündnis nicht nur für Zentralasien, sondern für die gesamte Region entwickeln. Es wurde ein Memorandum unterzeichnet, dass die Ziele der regionalen wirtschaftlichen Zusammenarbeit enthält. Zu diesen zählen die Erhöhung der Handels- und Investitionsvolumina, die Harmonisierung der nationalen Gesetzgebungen und Bedingungen für den freien Waren-, Kapital- und Leistungsverkehr, die effektivere Nutzung des Transport- und Kommunikationsnetzes sowie die weitere Entwicklung des Transitpotenzials. Ein weiteres Ziel ist die intensivere Kooperation bei der Nutzung natürlicher Ressourcen. Der Bewirtschaftung von Wasserressourcen kommt neben den Erdöl- und Gasvorkommen eine zen-trale Bedeutung zu, da beispielsweise ein Großteil der Elektroenergie heute in Zentralasien in Wasserkraftwerken erzeugt wird. Die ungleiche Verteilung der knappen Wasserreserven dieser Region könnte für die Zukunft ein erhebliches Konfliktpotenzial darstellen. Erste Diskussionen dazu werden bereits geführt.[33]

Darüber hinaus ist Kasachstan Mitglied in weiteren regionalen Zusammenschlüssen, wie beispielsweise in der Eurasischen Wirtschaftsgemeinschaft (EEC)[34], der Organisation für wirtschaftliche Kooperation (ECO) und der Zentralasiatischen Wirtschaftskooperation (CACO).[35]

3.2 Kasachstan und Russland

Trotz Kasachstans Politik zur Hinwendung zum Westen ist das Land auf Kompromisssuche mit Russland. Aufgrund der gemeinsamen Geschichte und der 6.846 km langen gemeinsamen Ländergrenze unterhält Kasachstan ein gutes und enges Verhältnis zu Russland. Unterstützt wird dieses durch die GUS-Integration. Die Zusammenarbeit ist seit dem Amtsantritt des russischen Präsidenten Wladimir Putin intensiver und pragmatischer geworden. Eine bilaterale Einigung zur Grenzziehung im Kaspischen Meer wurde unterschrieben.[36]

Russland hat nach wie vor ein großes Interesse an Kasachstan. Dies liegt zum einen an den wirtschaftlichen Verflechtungen zu Kasachstan, aber auch an den vielen in Kasachstan lebenden Russen (rund 30 Prozent der Bevölkerung) und der gemeinsamen Nutzung des Kosmodroms in Baikonur.[37] Jurij Kasatschenko, Handelsvertreter Russlands in Kasachstan, berichtet, dass es für die in Kasachstan lebenden Russen keine Probleme im Zusammenleben mit den ethnischen Kasachen gibt.[38]

Präsident Wladimir Putin versucht, die Rolle Russlands in der Region zu erhöhen, sei es über neue Sicherheitsmechanismen gegen den islamischen Terror oder durch verstärkte Aktivitäten russischer Unternehmen im Energiesektor. Das Interesse bezieht sich jedoch nicht auf die gesamte Wirtschaft, sondern nur auf einzelne Branchen und Regionen. Für Russland ist Kasachstan einer der zehn wichtigsten Außenhandelspartner. Der Handel zwischen beiden Ländern betrug von Januar bis November 2003 4,7 Milliarden US-Dollar, wobei 70 Prozent auf die Zusammenarbeit zwischen den Regionen im Grenzgebiet entfallen.[39]

Aber auch Kasachstan hat ein wesentliches Interesse an der Zusammenarbeit mit Russland. Ein Drittel aller Auslandsgeschäfte werden mit Russland abgeschlossen. Durch die zunehmende wirtschaftliche Stabilität und eine hohe Dynamik des BIP-Wachstums wird für kasachische Unternehmen der einheimische Markt zu klein. Sie expandieren unter anderem nach Russland. Noch aus Sowjetzeiten verfügen kasachische Unternehmer über Erfahrungen, wie in Russland erfolgreich Geschäfte getätigt werden können und fühlen sich aus diesem Grunde dort sehr wohl.[40]

Am 19. September 2003 unterzeichneten die Präsidenten Russlands, Kasachstans, der Ukraine und Belarus in Jalta den Beschluss über die Gründung eines einheitlichen Wirtschaftsraums und über die Unterordnung ihres Handels unter ein einheitliches supranationales Organ sowie über die Abstimmung ihrer Handels- und Wirtschaftsprozesse.[41]

3.3 Kasachstan und China

Die Beziehungen zu China dienen Kasachstan zum Kräfteausgleich seiner Verbindungen zu Russland. In den letzten Jahren hat sich das Verhältnis zu China politisch und wirtschaftlich intensiviert. Es bleibt aber noch etwas distanziert und von Vorsicht gekennzeichnet. Kasachstan ist an einem weiteren Ausbau der Beziehungen interessiert. Ein Grund dafür ist neben wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Interessen die bedeutende kasachische Minderheit in der Grenzregion Sinkiang.

Auf der anderen Seite unterzeichnete China mit Kasachstan im Jahre 1997 Energieverträge im Wert von 9,5 Billionen US-Dollar zur Sicherung des Wachstums seiner langfristigen Energiebedürfnisse. Im Mai 2004 unterzeichneten Präsident Nursultan Nasarbajew und sein chinesischer Amtskollege Hu Jintao den Bau einer Erdölpipeline vom kasachischen Atasu an die chinesische Grenze. Im Jahre 2006 soll dieser Teilabschnitt einer 3.000 km langen Trasse von Westkasachstan nach China mit einer Anfangskapazität von 10 Millionen Tonnen in Betrieb genommen werden.[42]

Seit 1996 arbeitet Kasachstan auch mit China im Rahmen der “Shanghai Organisation für Zusammenarbeit” zusammen.[43]

3.4 Kasachstan und die Länder der Europäischen Union

Laut dem kasachischen Präsidenten ist seit 1991 die EU das größte wirtschaftliche und geopolitische Kraftzentrum im euroasiatischen Raum. Standen Anfang der neunziger Jahre noch die wirtschaftlichen Kontakte Kasachstans zu den ehemaligen Sowjetrepubliken im Vordergrund, so ist seit einiger Zeit eine deutliche Tendenz in Richtung westlicher Länder erkennbar.[44]

Kasachstan ist der größte Handelspartner der EU in Zentralasien und die EU ist nach den GUS-Staaten zweitstärkster Handelspartner Kasachstans. Von einem weiteren Wachstum des bilateralen Handelsumsatzes kann ausgegangen werden. Neben wirtschaftlichen Interessen sind für die europäischen Staaten der Erhalt der Stabilität in der Region sowie die wirtschaftliche Entwicklung und die Förderung von Pluralismus, Demokratie und marktwirtschaftlicher Beziehungen in Kasachstan von Bedeutung. Die EU hilft Kasachstan bei der Durchführung wirtschaftlicher und rechtlicher Reformen und unterstützt damit die Handels- und Investitionstätigkeiten europäischer Unternehmen in Kasachstan. Die Beitrittsbestrebungen Kasachstans zur WTO werden von der EU unterstützt.[45]

[...]


[1] Vgl. Kuralbayeva, K., Kutan, A.M., Wyzan, M.L., a.a.O., S. 8-9; Europäische Union (2004), a.a.O.; Kronenberg, T., a.a.O., S. 14-19; Vgl. Federal Research Division, a.a.O.

[2] Vgl. Auswärtiges Amt (2005), a.a.O.

[3] Weitere Informationen unter http://www.ahk.de.

[4] Vgl. Shunusalijewa, G., a.a.O., S. 5-6; Hoffmann, M. (2004b), a.a.O., S. 16; Piskorskaja, L. (Пискорская, Л.) (2004a), a.a.O., S. 54-55; o.V. (2004a), a.a.O., S. 58-59.

[5] Vgl. o.V. (2003a), a.a.O., S. 22-23; o.V. (2003b), a.a.O., S. 50-51.

[6] Vgl. Sobolev, M., a.a.O., S. 1; Falkner, J. (2003), a.a.O., S. 19; o.V. (2004a), a.a.O., S. 58; Morell, R., a.a.O., S. 96-98; o.V. (2004e), S. 60-61.

[7] Vgl. Falkner, J. (2003), a.a.O., S. 13-20.

[8] Vgl. United Nations Development Programme in Kazakhstan, a.a.O.; Auswärtiges Amt (2004a), a.a.O.; Kurganbajewa, G., Galjamowa, W., a.a.O., S. 7; Energy Information Administration, a.a.O.

[9] Vgl. Auswärtiges Amt (2004a), a.a.O.; Europäische Union (2004), a.a.O.

[10] Die Gemeinschaft unabhängiger Staaten (kurz: GUS) ist der Zusammenschluss von Nachfolgestaaten der Sowjetunion (UdSSR) nach deren Zusammenbruch und formalen Aufhebung. Ihr gehören Aserbaidschan, Georgien, Kasachstan, Kirgistan, Moldawien, Russland, Tadschikistan, Turkmenistan, die Ukraine, Usbekistan und Weißrussland an. Wikipedia. Die freie Enzyklopädie, a.a.O.

[11] Vgl. Auswärtiges Amt (2004a), a.a.O.; Auswärtiges Amt (2004b), a.a.O.; United Nations Development Programme in Kazakhstan, a.a.O.; Europäische Union (2004), a.a.O.

[12] Vgl. F.A.Z.-Institut für Management-, Markt- und Medieninformationen GmbH, DEG, Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH, GTZ, Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit GmbH, a.a.O., S. 5; BMZ, a.a.O., S. 6-8.

[13] Vgl. Auswärtiges Amt (2004b), a.a.O.; Wittschorek, P., a.a.O.

[14] Vgl. Freudenreich, D., a.a.O.; Auswärtiges Amt (2004b), a.a.O.; BMZ, a.a.O. S. 6-7; Europäische Union (2004), a.a.O.; Kissane, C., a.a.O., S. 12-16.

[15] Vgl. Europäische Union (2004), a.a.O.; Kissane, C., a.a.O., S. 12-16; EBRD, a.a.O., S. 5.

[16] Vgl. Rachimow, K., Sobjanin, A., Malyschew, A. (Рахимов, К., Собянин, А., Малышев, А.) (2003a), a.a.O., S. 65-68; Kokrekbajew, K. (Кокрекбаев, К.), a.a.O., S. 112-114; EBRD, a.a.O., S. 16-17.

[17] Vgl. Kurganbajewa, G., Galjamowa, W., a.a.O., S. 43-47.

[18] Auswärtiges Amt (2004c), a.a.O.

[19] Vgl. Auswärtiges Amt (2004g), a.a.O.

[20] Vgl. Auswärtiges Amt (2004c), a.a.O.; BMZ, a.a.O., S. 9.

[21] Vgl. United Nations Development Programme in Kazakhstan, a.a.O.; Kurganbajewa, G., Galjamowa, W., a.a.O., S. 14; BMZ, a.a.O., S.6.

[22] Vgl. BMZ, a.a.O., S.9.

[23] Vgl. Auswärtiges Amt (2004d), a.a.O.

[24] Vgl.World Bank (2004), a.a.O.; Auswärtiges Amt (2004d), a.a.O.; BMZ, a.a.O., S. 12; Hoffmann, M. (2004b), a.a.O., S. 15-16.

[25] Vgl. BMZ, a.a.O., S. 3-6.

[26] Vgl. ebd., S. 6.

[27] Vgl. Europäische Union (2002), a.a.O., S. 11; Kurganbajewa, G., Galjamowa, W., a.a.O., S. 55-58.

[28] Vgl. Europäische Union (2002), a.a.O., S. 7-8; Vgl. Auswärtiges Amt (2004c), a.a.O.; BMZ, a.a.O., S. 8; Kurganbajewa, G., Galjamowa, W., a.a.O., S. 57-58; Shusulow, S., Chusainow, B. (Жусулов, С., Хусаинов, Б.), a.a.O., S. 11.

[29] Weitere Informationen zur Geschichte Kasachstans und Zentralasiens, Schreiber, D., a.a.O., S. 34-49; Vgl. Auswärtiges Amt (2004e), a.a.O.

[30] Vgl. Schreiber, D., a.a.O., S. 44.

[31] Vgl. Slamkulowa, A. (Сламкулова, А.), a.a.O., S. 68-70; Deberdejew, A., Chuber, G. (Дебердеев, А., Хубер, Г.), a.a.O., S. 27-32.

[32] Vgl. o.V. (2003b), a.a.O., S. 50-51.

[33] Vgl. Auswärtiges Amt (2004c), a.a.O.; Schmidt, B., a.a.O., S. 62-65; Piskorskaja, L. (Пискорская, Л.) (2004c), a.a.O., S. 46-47; EBRD, a.a.O., S. 16-17; Europäische Union (2002), a.a.O., S. 11; Vgl. World Bank (2000), a.a.O., S. 14-16.

[34] Vgl. Sysdykow, M. (Сыздыков, М.), a.a.O., S. 22-24.

[35] Vgl. Kurganbajewa, G., Galjamowa, W., a.a.O., S. 55-58; EBRD, a.a.O., S. 16-17.

[36] Vgl. Kulachmetowa, A. (Кулахметова, А.), a.a.O., S. 71-73; Auswärtiges Amt (2004c), a.a.O.; BMZ, a.a.O., S. 8; Europäische Union (2004), a.a.O.

[37] Vgl. Europäische Union (2004), a.a.O.; Auswärtiges Amt (2004c), a.a.O.; BMZ, a.a.O., S. 8.

[38] Vgl. Tschuprynina, I. (Чупрынина, И.), a.a.O., S. 33-36.

[39] Vgl. Valiullin, R., a.a.O., S. 46-49, Agentur für Statistik der Republik Kasachstan (2004a), a.a.O. S. 26.

[40] Vgl. Valiullin, R., a.a.O., S. 46-49; Kurganbajewa, G., Galjamowa, W., a.a.O., S. 50-52.

[41] Vgl. Valiullin, R., a.a.O., S. 46-49; EBRD, a.a.O., S. 16-17; F.A.Z.-Institut für Management-, Markt- und Medieninformationen GmbH, DEG, Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH, GTZ, Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit GmbH, a.a.O., S. 6.

[42] Vgl. F.A.Z.-Institut für Management-, Markt- und Medieninformationen GmbH, DEG, Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH, GTZ, Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit GmbH, a.a.O., S. 6; o.V. (2003c), a.a.O., S. 72-73.

[43] Vgl. Auswärtiges Amt (2004g), a.a.O.; Europäische Union (2004), a.a.O.; Auswärtiges Amt (2004c), a.a.O.; BMZ, a.a.O., S. 8.

[44] Vgl. Kurganbajewa, G., Galjamowa, W., a.a.O., S. 60-63.

[45] Vgl. Europäische Union, a.a.O.

Ende der Leseprobe aus 93 Seiten

Details

Titel
Ökonomische Transformation in Kasachstan - das Entwicklungsregime eines rohstoffexportierenden Transformations- und Entwicklungslandes
Hochschule
Fachhochschule für Wirtschaft Berlin
Note
1,3
Autor
Jahr
2005
Seiten
93
Katalognummer
V39139
ISBN (eBook)
9783638380089
Dateigröße
875 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Transformation, Kasachstan, Entwicklungsregime, Transformations-, Entwicklungslandes
Arbeit zitieren
Katja Wedig (Autor), 2005, Ökonomische Transformation in Kasachstan - das Entwicklungsregime eines rohstoffexportierenden Transformations- und Entwicklungslandes, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/39139

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