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Patentrennen und Research Joint Ventures

Title: Patentrennen und Research Joint Ventures

Seminar Paper , 2003 , 24 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Michael Hörrmann (Author)

Economics - Micro-economics
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Der Bereich Forschung und Entwicklung1 nimmt in vielen Unternehmen einen sehr hohen Stellenwert ein, da mit erfolgreicher Ausgestaltung dieses Bereiches ein höheres Gewinnpotential in den betrachteten Märkten realisiert werden kann. Jedoch steht das Unternehmen auch immer der Problemstellung gegenüber, dass mit der Investition in F&E eine Unsicherheit, bzw. ein Risiko besteht, ob die geplante Innovation auch tatsächlich ihre Kosten deckt, oder ob am Ende nicht sogar ein Konkurrent die Nase vorne hat und dadurch sämtliche Innovationsaufwendungen umsonst waren. Die vorliegende Arbeit versucht darzustellen, inwieweit diese Unsicherheit aufgelöst werden kann und welche Möglichkeiten dem Staat offen stehen, F&E-Tätigkeiten zu fördern. Dazu wird im zweiten Kapitel zunächst erläutert, warum es für die Marktteilnehmer und die Volkswirtschaft wichtig ist, Innovationen hervorzubringen, welche Probleme jedoch dabei entstehen und wie diese gelöst werden können. Im dritten Kapitel wird zunächst untersucht, wie Patentrennen entstehen und welche Konsequenzen diese für alle Beteiligten haben können, bevor nach der Betrachtung von Spillover-Effekten die Möglichkeit für ein Unternehmen diskutiert wird, F&E-Kooperationen mit anderen Unternehmen einzugehen, indem bspw. ein Research Joint Venture gegründet wird. Im vierten Kapitel werden die Optionen Eigenforschung und Kooperation kritisch einander gegenübergestellt. Abschließend soll im fünften Kapitel ein zusammenfassender Überblick gegeben werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Aufbau und Zielsetzung der Arbeit

2. Innovationstätigkeit als Instrument von Wettbewerbsstrategien

2.1 Definition von Innovation

2.2 Innovationseffekte für Unternehmen, Konsumenten und Volkswirtschaft

2.3 Gründe und Lösungsansätze für Marktversagen bei Innovationen

3. Nichtkooperative und kooperative Forschung und Entwicklung

3.1 Innovationsanreiz durch Patentvergabe

3.1.1 Definition von Patent

3.1.2 Entstehung von Patentrennen

3.2 Berücksichtigung von Spillover-Effekten

3.3 Innovation durch Forschungskooperationen

3.3.1 Definitorische Abgrenzungen

3.3.2 Research Joint Ventures

3.3.2.1 Eigenschaften von Research Joint Ventures

3.3.2.2 Partnerauswahl und Management der Kooperation

3.3.2.3 Rechtliche Rahmenbedingungen

4. Kritischer Vergleich Research Joint Ventures mit der allein betriebenen F&E

5. Zusammenfassende Schlussbetrachtungen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Problematik von Patentrennen sowie die Möglichkeiten staatlicher Förderung im Bereich Forschung und Entwicklung (F&E) und analysiert kritisch, inwieweit kooperative Ansätze wie Research Joint Ventures (RJVs) eine effiziente Alternative zur einzelbetrieblichen Forschung darstellen können.

  • Grundlagen der Innovation und deren ökonomische Bedeutung
  • Marktversagen bei Innovationsaktivitäten und staatliche Lösungsansätze
  • Spieltheoretische Analyse von Patentrennen und Spillover-Effekten
  • Effizienzvergleich zwischen alleiniger F&E und Forschungskooperationen
  • Rechtliche Rahmenbedingungen und Management von Forschungskooperationen

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Entstehung von Patentrennen

Aufgrund der Annahme, dass nur dasjenige Unternehmen die Technologie nutzen darf, welches die Innovation zuerst durchführt, entstehen Wettläufe um die Erringung eines Patents, so genannte Patentrennen. Es liegt ein Innovationswettbewerb vor, bei dem es darum geht, als erster ins Ziel zu kommen. Patentrennen haben einen „winner-take-all“ Charakter, die Verlierer stehen mit leeren Händen da und können sich mit der Tatsache konfrontiert sehen, dass Jahre der Investition umsonst waren, während dem Gewinner, auch wenn er nur einen hauchdünnen Vorsprung hat, exklusive Rechte bei der Vermarktung eingeräumt werden, indem ihm das Patent auf die Erfindung erteilt wird.

Eine Annahme hierbei ist, dass eine Abhängigkeit zwischen dem Zeitpunkt, in der eine Innovation beendet wird und den für diese Innovation benötigten F&E-Ausgaben besteht. Je mehr finanzielle Mittel in die F&E investiert werden, desto schneller wird ein Ergebnis erreicht, wobei über die Art des Ergebnisses Unsicherheit besteht. Es ist also nicht sichergestellt, dass die F&E-Arbeit erfolgreich endet.

Im Folgenden soll das Modell eines Cournot Duopols in Anlehnung an Pepall et al. beschrieben werden, mit dessen Hilfe auf die Problematik, die mit Patentrennen verbunden sein kann, hingewiesen werden soll.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Aufbau und Zielsetzung der Arbeit: Einführung in die Thematik der Forschungs- und Entwicklungsrisiken und Gliederung der Arbeit.

2. Innovationstätigkeit als Instrument von Wettbewerbsstrategien: Definition von Innovation sowie Analyse ihrer ökonomischen Effekte und der Ursachen für Marktversagen.

3. Nichtkooperative und kooperative Forschung und Entwicklung: Untersuchung von Patentrennen, Spillover-Effekten und verschiedenen Formen der Forschungskooperation.

4. Kritischer Vergleich Research Joint Ventures mit der allein betriebenen F&E: Gegenüberstellung der strategischen Optionen aus gesamtwirtschaftlicher sowie unternehmerischer Sicht.

5. Zusammenfassende Schlussbetrachtungen: Fazit zur Relevanz von F&E-Strategien in einem globalisierten Wettbewerbsumfeld.

Schlüsselwörter

Forschung und Entwicklung, F&E, Patentrennen, Research Joint Venture, RJV, Innovation, Spillover-Effekte, Marktversagen, Wettbewerbsstrategie, Industrieökonomik, Innovationswettbewerb, Kooperation, Wissensdiffusion, Wohlfahrt, Patentvergabe.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit?

Die Arbeit analysiert die Herausforderungen, denen Unternehmen bei Investitionen in Forschung und Entwicklung gegenüberstehen, insbesondere das Risiko von Patentrennen und die ökonomische Sinnhaftigkeit von Kooperationen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf den ökonomischen Aspekten der Innovationstätigkeit, der spieltheoretischen Betrachtung von Patentwettbewerben sowie der Evaluierung von Research Joint Ventures als Kooperationsform.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Vergleich zwischen alleiniger Forschungsleistung und kooperativen Forschungsansätzen zu ziehen, um deren Effizienz und Auswirkungen auf die gesamtwirtschaftliche Wohlfahrt zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf mikroökonomische Modelle, insbesondere Cournot-Duopol-Modelle, um das strategische Verhalten von Unternehmen in Patentrennen und bei Kooperationen zu analysieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse von Patentvergaben, die Untersuchung von Spillover-Effekten, die Definition von Forschungskooperationen und deren rechtliche sowie managementbezogene Einordnung.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit besonders?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie "Patentrennen", "Research Joint Venture", "Spillover-Effekte" und "Innovationsanreiz" maßgeblich geprägt.

Wie beeinflussen Spillover-Effekte das Verhalten von Unternehmen?

Hohe Spillover-Effekte können dazu führen, dass Unternehmen ihre eigene Forschungsintensität reduzieren, da sie auf die Trittbrettfahrer-Vorteile durch Innovationen anderer spekulieren, was wiederum gesamtwirtschaftliche Auswirkungen hat.

Warum können Research Joint Ventures für Unternehmen vorteilhaft sein?

Sie ermöglichen die Risikoteilung, vermeiden verschwenderische Doppelforschung, führen zur Internalisierung von Spillover-Effekten und können durch den Austausch von komplementärem Wissen die Innovationskraft stärken.

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Details

Title
Patentrennen und Research Joint Ventures
College
University of Hohenheim  (Lehrstuhl für Mikroökonomik insbesondere Industrieökonomik)
Grade
1,3
Author
Michael Hörrmann (Author)
Publication Year
2003
Pages
24
Catalog Number
V39182
ISBN (eBook)
9783638380317
Language
German
Tags
Patentrennen Research Joint Ventures
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Michael Hörrmann (Author), 2003, Patentrennen und Research Joint Ventures, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/39182
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