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Zukunfts(tele)visionen - Digitales Fernsehen in den USA und Deutschland

Title: Zukunfts(tele)visionen - Digitales Fernsehen in den USA und Deutschland

Term Paper (Advanced seminar) , 2000 , 26 Pages , Grade: 1-

Autor:in: Christoph Koch (Author)

Communications - Media and Politics, Politic Communications
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Bei der Diskussion um das digitale Fernsehen ist es zunächst wichtig, festzustellen, daß mit diesem Begriff nicht zwingend Pay-TV gemeint ist, auch wenn diese beiden Begriffe gerne miteinander assoziiert werden. In Deutschland spielte Pay-TV bislang eine eher untergeordnete Rolle, in Frankreich, Italien und Großbritannien ist es seit langem etabliert – und das trotz analoger Übertragungsform.

Digitales Fernsehen meint also zunächst einen rein technischen Wandel von der analogen zur digitalen Ausstrahlung. Denn in den Studios und Schneideräumen hat dieser Wandel schon längst stattgefunden und man arbeitet dort bereits größtenteils digital, lediglich die Übertragung ging bisher noch analog vonstatten. Die wichtigsten Merkmale, Möglichkeiten und Vorteile dieses Wandels sollen in den nächsten Kapiteln erläutert und charakterisiert werden.
Dabei wurde darauf geachtet, die Arbeit sowohl für Einsteiger in diese Thematik verständlich zu gestalten, als auch spezielle Informationen zu liefern, die über das Grundwissen hinausgehen. Die Themenlage gestaltete sich bei dem Thema ‚Digitales Fernsehen’ – wie nicht anders zu erwarten war – außerordentlich gut. Zahlreiche Bücher und Artikel in nahezu allen Fachzeitschriften zeichnen ein äußerst präzises Bild von den Geschehnissen auf diesem Sektor. Je nach Publikation stehen dabei natürlich verschiedene Aspekte, z.B. die technische Seite oder die wirtschaftlichen Problemfelder, im Vordergrund. In dieser Arbeit wurde versucht, möglichst viele dieser Aspekte zu berücksichtigen, um so eine umfassende Studie dieser Thematik abzuliefern.

Die Vielschichtigkeit des Themas ebenso wie die ständige Weiterentwicklung und sich verändernde Rahmenbedingungen, machen es schwierig, ein allgemeingültiges Fazit zu ziehen, bzw. einen definitiven Ausblick auf die zukünftige Entwicklung zu geben. Trotzdem soll im letzten Kapitel versucht werden, die Ergebnisse zusammenzufassen und zu reflektieren, in welche Richtung sich das digitale Fernsehen bewegen wird.

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Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. DIGITALISIERUNG

2.1 VERMINDERUNG DES DIGITALEN DATENSTROMS

2.1.2 Datenreduktion

2.1.3 Datenkompression

2.2 MULTIPLEXING

3. INTERAKTIVITÄT

3.1 ANWENDUNGEN MIT NIEDRIGEM INTERAKTIVITÄTSLEVEL

3.2 ANWENDUNGEN MIT MITTLEREM INTERAKTIVITÄTSLEVEL

3.3 ANWENDUNGEN MIT HOHEM INTERAKTIVITÄTSLEVEL

4. VIDEO-ON-DEMAND (VOD)

4.1 NEAR VIDEO-ON-DEMAND

4.2 TRUE VIDEO-ON-DEMAND

4.3 ANWENDUNGEN UND PROJEKTE

4.4 ZUKUNFTSPERSPEKTIVEN VON VIDEO-ON-DEMAND

5. HIGH DEFINITION TELEVISION (HDTV)

5.1 TECHNISCHE GRUNDLAGEN VON HDTV

5.2 ENTWICKLUNG UND HISTORISCHER HINTERGRUND VON HDTV

5.3 ZUKUNFTSAUSSICHTEN FÜR HDTV

6. KONVERGENZ

7. FAZIT UND AUSBLICK

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die technologischen Grundlagen, Möglichkeiten und Herausforderungen des digitalen Fernsehens in den USA und Deutschland umfassend zu analysieren und deren Auswirkungen auf die zukünftige Medienlandschaft zu bewerten.

  • Technische Grundlagen und Verfahren der Digitalisierung (Datenreduktion und -kompression).
  • Die Bedeutung von Interaktivität und Rückkanälen für neue TV-Dienste.
  • Analyse der Video-On-Demand (VOD) Technologie und ihrer Marktperspektiven.
  • Entwicklung und Zukunftsaussichten von High Definition Television (HDTV).
  • Konvergenz von Fernseh- und Internet-Technologien als neuer Medientrend.

Auszug aus dem Buch

4.1 Near Video-On-Demand

Near Video-On-Demand (oder NVOD) ist eine abgeschwächte und vereinfachte Form von VOD und ist bereits in vielen Ländern im Pay-Per-View-Bereich umgesetzt worden. In Deutschland bietet beispielsweise Premiere World die Möglichkeit, täglich aus vier Spielfilmen auszuwählen Hat er sich entschieden, so kann der Zuschauer entscheiden, wann er den Film sehen möchte, dazu stehen im diverse Anfangszeiten, die etwa halbstündig gestaffelt sind, zur Verfügung. Der Film wird also ständig zeitversetzt auf mehreren Kanälen ausgestrahlt, die ausgewählte Anfangszeit wird dann freigeschaltet (conditional access) und der Zuschauer kann relativ frei entscheiden, wann sein Wunschfilm starten soll.

Ebenso wie die Auswahl an Inhalten sind jedoch auch die Möglichkeiten zur Interaktivität stark eingeschränkt, da immer noch mühsam über Telefon bestellt werden muß und nach der Bestellung keinerlei Eingriffsmöglichkeit mehr besteht. Ähnliche NVOD-Angeboten finden sich auch bereits seit längerem in Hotels oder Flugzeugen, von der völligen Unabhängigkeit des Rezipienten ist die Technologie jedoch noch weit entfernt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Erläutert die Grundlagen des digitalen Fernsehens, grenzt den Begriff von Pay-TV ab und beschreibt den Wandel von der analogen zur digitalen Ausstrahlung.

2. DIGITALISIERUNG: Beschreibt die technischen Notwendigkeiten und Verfahren wie Datenreduktion, Kompression und Multiplexing, um digitale Datenmengen effizient zu übertragen.

3. INTERAKTIVITÄT: Untersucht, wie Rückkanäle den Zuschauer vom passiven Empfänger zum aktiven Nutzer machen und klassifiziert Anwendungen nach ihrem Interaktivitätsgrad.

4. VIDEO-ON-DEMAND (VOD): Differenziert zwischen NVOD und True VOD und analysiert technische Voraussetzungen, Kostenfaktoren sowie aktuelle Projektbeispiele.

5. HIGH DEFINITION TELEVISION (HDTV): Erörtert die technischen Standards, den historischen Kontext sowie die wirtschaftlichen Interessen und Hürden bei der Einführung von HDTV.

6. KONVERGENZ: Diskutiert das Zusammenwachsen von TV- und Internettechnologien und die damit verbundenen neuen Nutzungsszenarien für den Konsumenten.

7. FAZIT UND AUSBLICK: Reflektiert die Ergebnisse der Arbeit und bewertet kritisch, welche Entwicklungen sich auf breiter Basis durchsetzen könnten.

Schlüsselwörter

Digitales Fernsehen, Digitalisierung, Datenkompression, Interaktivität, Rückkanal, Video-On-Demand, VOD, Near Video-On-Demand, NVOD, HDTV, Hochauflösendes Fernsehen, Konvergenz, Multimedia, Medientechnologie, Medienmarkt

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die technischen, wirtschaftlichen und sozialen Entwicklungen des digitalen Fernsehens unter besonderer Berücksichtigung der Märkte in Deutschland und den USA.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Feldern gehören die Digitalisierung der Übertragungstechnik, neue Formen der Interaktivität, die Video-On-Demand-Technologie, HDTV sowie die Konvergenz zwischen Fernsehen und Internet.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den aktuellen Stand und die Zukunftsperspektiven des digitalen Fernsehens zu beleuchten, wobei besonders untersucht wird, welche technischen Möglichkeiten für den Markt und den Zuschauer tatsächlich relevant sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse, die aktuelle Fachzeitschriften, Branchenberichte und technologische Grundlagenwerke auswertet, um das Thema theoretisch einzuordnen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in technische Grundlagen (Digitalisierung), die Analyse interaktiver Dienste (Interaktivität, VOD), die Vorstellung hochwertiger Bildstandards (HDTV) sowie die Diskussion der Medienkonvergenz.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Digitalisierung, Interaktivität, Video-On-Demand, HDTV, Konvergenz und die Transformation der Mediennutzung charakterisieren.

Worin unterscheidet sich Near VOD von True VOD?

NVOD bietet eine zeitversetzte Ausstrahlung auf mehreren Kanälen mit festen Startzeiten, während True VOD eine individuelle Abrufbarkeit von Inhalten von einem Server in Echtzeit ermöglicht.

Warum ist die Einführung von HDTV umstritten?

Die Einführung ist umstritten, da sie für Fernsehstationen mit enormen Investitionskosten verbunden ist, während Zuschauer und Kabelnetzbetreiber häufig andere Dienste wie VOD oder eine höhere Kanalvielfalt bevorzugen.

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Details

Title
Zukunfts(tele)visionen - Digitales Fernsehen in den USA und Deutschland
College
University of Münster  (Institut für Politikwissenschaft)
Course
Hauptseminar: Multimedia zwischen Kommerz und Kontrolle
Grade
1-
Author
Christoph Koch (Author)
Publication Year
2000
Pages
26
Catalog Number
V3933
ISBN (eBook)
9783638124430
ISBN (Book)
9783638638388
Language
German
Tags
Digitalisierung Interaktivität Video-On-Demand HDTV Konvergenz
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christoph Koch (Author), 2000, Zukunfts(tele)visionen - Digitales Fernsehen in den USA und Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/3933
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