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Bilder und Pixel - Die Digitalisierung in der Fototgrafie

Title: Bilder und Pixel - Die Digitalisierung in der Fototgrafie

Term Paper , 2003 , 17 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Diana Schumann (Author)

Communications - Multimedia, Internet, New Technologies
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[...] Doch nicht nur er profitiert davon. Nach anfänglicher Skepsis etabliert sich die digitale Fotografie auch im Profi-Bereich immer mehr. Die Entwicklung der Systeme in Bezug auf Auflösung und Schnelligkeit genügt mittlerweile auch hohen Ansprüchen der Mode- und Werbefortografie. Nur wenige Bereiche sind bisher noch nicht vom digitalen Zeitalter eingeholt worden. Durch die Digitalisierung besteht kein systematischer Unterschied mehr zwischen Bild, Ton und Text und somit ist auch die Weiterverarbeitung, vor allem im Werbebereich einfacher und schneller geworden. Aber dennoch gilt es, genau abzuwägen, ob die digitale Fotografie für den Bereich geeignet ist, in dem man arbeitet. Immer noch ist die Auflösung eines Dias wesentlich besser als die Auflösung einer digitalen Aufnahme. Vor allem für die Weiterverarbeitung im Labor spielt das eine wesentliche Rolle. Die Investitionen, die man in ein hochwertiges System tätigen muss, sind hoch und für viele Fotografen stimmt das Preis-Leitungsverhältnis noch nicht. Und auch Fragen der Systemkompatibilität und Datenhaltbarkeit sind ausschlaggebend. In dieser Arbeit werde ich zunächst die grundlegenden Unterschiede der analogen und digitalen Fotografie im Profibereich darlegen. Hierbei werde ich die Kleinbildsysteme und die Mittelformatsysteme gesondert betrachten, da sie unterschiedlich zu handhaben sind und auch unterschiedliche Möglichkeiten bieten. Im zweiten Teil gehe darauf ein, was sich in der Praxis für den Fotografen verändert. Ich ziehe im Vorfeld eine Befragung im Profibereich zur digitalen Fotografie heran, um Vorlieben und Bewertungen der Profis darzustellen. Danach werde ich die drei Bereiche Studiofotografie, Werbung/Mode und Fotojournalismus exemplarisch für die unterschiedlichen Bereiche der Fotografie betrachten und zeigen, dass sich die Digitalisierung ganz unterschiedlich auswirkt. Um meine Ausführungen noch stärker zu verdeutlichen werde ich im dritten Teil konkrete Beispiele von Fotografen aufzeigen, die von analoger Fotografie auf digitale Fotografie umgestiegen sind. Damit möchte ich veranschaulichen, wie sich das praktische Arbeiten für die Fotografen verändert hat. Abschließend werde ich die Ergebnisse in einem Fazit zusammenfassen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1) Einleitung

2) digitale und analoge Fotografie – die Unterschiede

2.1) Kleinbildsysteme

2.2) Mittelformatsysteme

3) Digitale Fotografie in der Praxis

3.1) Studio-Fotografie

3.2) Mode/ Werbung

3.3) Fotojournalismus

4) Beispiele aus der Praxis

4.1) Meyle und Müller Medien Management

4.2) Digitale Peoplefotografie

5) Fazit

7) Anhang

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Transformationsprozess von der analogen zur digitalen Fotografie im professionellen Kontext. Ziel ist es, die technischen, ökonomischen und praktischen Auswirkungen der Digitalisierung zu analysieren und zu evaluieren, in welchen Bereichen die digitale Technik bereits die analoge Fotografie ersetzt hat und wo letztere weiterhin überlegen bleibt.

  • Technische Differenzen zwischen Kleinbild- und Mittelformatsystemen.
  • Einfluss der Digitalisierung auf den Workflow in Studio, Werbung und Journalismus.
  • Kosten-Nutzen-Analyse und Qualitätsanforderungen bei professionellen Aufnahmen.
  • Die Rolle der Bildbearbeitung und Archivierung.
  • Fallbeispiele aus der betrieblichen Praxis und der Peoplefotografie.

Auszug aus dem Buch

2) Analoge und digitale Fotografie – die Unterschiede

Noch immer treten in der digitalen Fotografie Schwierigkeiten auf, die in der analogen Fotografie nicht relevant sind. Die schlechtere Auflösung wird hier meist als erstes genannt. Mittlerweile verfügen digitale Kameras der Profiklasse über 6 Megapixel, also 6 Mio Pixel. Ein Kleinbilddia mit geringer Empfindlichkeit enthält 100 Mio Bildpunkte und ist dadurch natürlich wesentlich besser zu verarbeiten. Selbst ein Diafilm mit 400 ISO besitzt noch eine Auflösung von 15,7 Mio Pixel. Durch die schlechtere Auflösung ist vor allem die Wiedergabe sehr detaillierter Bilder schwierig.

Doch nicht nur die Auflösung trägt zur Bildqualität bei, sondern auch die Verarbeitungsparameter des Kamerasystems und das Zusammenspiel von Auflösung und Optik sind relevante Faktoren. Auch Auslöseverzögerung und maximale Bildfrequenz, sowie der interne Datentransfer sind Qualitätsmerkmale eines Kamerasystems. In diesen Bereichen können Verzögerungen auftreten, die immer wieder Zwangspausen erfordern, bis die Daten entgültig erfasst sind. Diese Parameter sind bei jedem Hersteller anders und müssen individuell vom einzelnen Fotografen betrachtet werden. Er muss anhand dieser Parameter abschätzen, ob die Kamera seinen Ansprüchen genügt oder nicht.

Preisgünstige Digitalkameras haben selten eine Empfindlichkeit über 400 ISO. Bei den teureren Modellen kann eine Empfindlichkeit bis zu 1600 ISO eingestellt werden. Hierfür muss das System jedoch 4 Pixel zu einem zusammenfassen. Die Auflösung wird dadurch deutlich reduziert und das sog. Bildrauschen wird verstärkt. Wieder sind hohe Qualitätseinbußen die Folge. Deshalb arbeiten Studiofotografen meist nur mit einer Empfindlichkeit von maximal 100 ISO.

Zusammenfassung der Kapitel

1) Einleitung: Diese Einleitung skizziert den Wandel des Fotomarktes hin zur digitalen Fotografie und definiert das Ziel der Arbeit, die Vor- und Nachteile sowie die praktischen Veränderungen für Profifotografen zu untersuchen.

2) digitale und analoge Fotografie – die Unterschiede: Das Kapitel vergleicht die technischen Parameter wie Auflösung, Bildqualität und Archivierungsmöglichkeiten zwischen analogen Filmen und digitalen Kamerasystemen.

2.1) Kleinbildsysteme: Hier werden die spezifischen Herausforderungen bei der Vergrößerung von Kleinbildmaterial und die Auswirkungen der Chip-Größe auf die Objektivwahl erläutert.

2.2) Mittelformatsysteme: Dieses Kapitel beschreibt die verschiedenen digitalen Rückteil-Systeme wie One-Shot, Multishot und Scan-Rückteile und deren Anwendung im professionellen Bereich.

3) Digitale Fotografie in der Praxis: Die Autorin untersucht die Akzeptanz und den tatsächlichen Einsatz digitaler Technik unter Profifotografen anhand von Umfrageergebnissen.

3.1) Studio-Fotografie: Hier werden die Investitionsbedarfe und technischen Anforderungen, insbesondere an die Studiobeleuchtung, bei der Umstellung auf digitale Rückteile analysiert.

3.2) Mode/ Werbung: Dieses Kapitel beleuchtet, wie digitale Systeme Arbeitsabläufe flexibler machen und Fotografen in die Rolle von Designern rücken lassen.

3.3) Fotojournalismus: Die Analyse konzentriert sich hier auf den Zeitvorteil durch digitale Übertragung, thematisiert aber auch das Problem der Manipulierbarkeit digitaler Bilder.

4) Beispiele aus der Praxis: Das Kapitel führt zwei konkrete Anwendungsbeispiele an, um die Effizienzsteigerung durch digitale Workflows zu illustrieren.

4.1) Meyle und Müller Medien Management: Es wird beschrieben, wie die Agentur durch die Verknüpfung von Fotografie und Repro Produktionszeiten massiv verkürzt.

4.2) Digitale Peoplefotografie: Anhand eines Großauftrags wird dargelegt, wie die digitale Sofortkontrolle den Umgang mit Laien-Models erleichtert.

5) Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Einschätzung, wann digitale Systeme effizient sind und in welchen Fällen die analoge Fotografie weiterhin unersetzlich bleibt.

7) Anhang: Diese Sektion bietet eine detaillierte Auflistung der verwendeten Fachliteratur, Zeitschriften und Webquellen.

Schlüsselwörter

Digitale Fotografie, Analoge Fotografie, Profifotografie, Bildauflösung, Mittelformat, Kleinbild, Studiofotografie, Werbefotografie, Fotojournalismus, Colormanagement, Bildbearbeitung, Produktionswege, Digitale Rückteile, Archivierung, Bildqualität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert den Übergang von der analogen zur digitalen Fotografie im professionellen Umfeld und bewertet, inwiefern digitale Systeme die etablierten analogen Prozesse in verschiedenen fotografischen Bereichen abgelöst haben.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Fokus stehen die technischen Unterschiede zwischen Aufnahmeformaten (Kleinbild vs. Mittelformat), die Veränderung der Arbeitsabläufe in der Praxis sowie der Einfluss von Faktoren wie Kosten, Zeitersparnis und Bildqualität.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Das Ziel ist es, Fotografen eine Entscheidungshilfe zu bieten, um auf Basis technischer Parameter und spezifischer Anforderungen ihrer jeweiligen Fachbereiche zwischen analoger und digitaler Technik abzuwägen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, dem Auswerten von Branchenumfragen zur digitalen Fotografie unter Profifotografen sowie der Untersuchung konkreter Praxisbeispiele aus der Werbe- und Peoplefotografie.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen technischen Vergleich der Systeme, eine Untersuchung der Praxiseinsätze in Studio, Mode und Journalismus sowie eine Analyse von zwei konkreten Fallbeispielen zur Prozessoptimierung.

Welche Keywords charakterisieren die Arbeit am besten?

Zentrale Begriffe sind Digitale Fotografie, Bildqualität, Workflow-Optimierung, Studiofotografie, Mittelformatsysteme und der Vergleich zwischen digitalem und analogem Output.

Warum ist die Wahl des Kamerasystems laut der Arbeit für Studiofotografen so kritisch?

Für Studiofotografen ist die Investition besonders hoch, da neben dem digitalen Rückteil oft auch die vorhandene Studiobeleuchtung und die verwendeten Optiken auf den Prüfstand gestellt oder erneuert werden müssen.

Welchen Vorteil bietet die digitale Fotografie speziell bei der Arbeit mit Laien als Models?

Wie im Fallbeispiel der Peoplefotografie erläutert, ermöglicht die sofortige Kontrolle der Bilder auf dem Display eine höhere Motivation und Mitwirkung der Laien, da diese ihre Ergebnisse unmittelbar sehen und korrigieren können.

Inwiefern beeinflusst die Digitalisierung die journalistische Glaubwürdigkeit?

Die einfache Manipulierbarkeit digitaler Daten stellt ein Problem für die Authentizität dar, weshalb die Echtheit digitaler Fotos, insbesondere bei prekären Motiven, im Vergleich zu analogen Originalen häufiger angezweifelt wird.

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Details

Title
Bilder und Pixel - Die Digitalisierung in der Fototgrafie
College
University of the Arts Berlin
Course
Multivision Digital
Grade
1,7
Author
Diana Schumann (Author)
Publication Year
2003
Pages
17
Catalog Number
V39349
ISBN (eBook)
9783638381406
Language
German
Tags
Bilder Pixel Digitalisierung Fototgrafie Multivision Digital
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diana Schumann (Author), 2003, Bilder und Pixel - Die Digitalisierung in der Fototgrafie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/39349
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