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Was ist mein Unternehmen wert? Unternehmensbewertungsverfahren

Title: Was ist mein Unternehmen wert? Unternehmensbewertungsverfahren

Seminar Paper , 2004 , 82 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Thomas Hartwig (Author)

Business economics - Controlling
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Summary Excerpt Details

[...] Insbesondere in den letzten Jahrzehnten ist die Bedeutung einer objektiven Unternehmensbewertung stark angestiegen. Im Rahmen der Globalisierung und der zunehmenden vertikalen Integration in einigen Branchen gehören Übernahmen von Unternehmen zum Alltag, als Beispiel sei hier die Pharmaindustrie genannt. Adäquate Bewertungsverfahren zur Preisermittlung von Unternehmensanteilen sind daher insbesondere zum gegenwärtigen Zeitpunkt von hohem betriebswirtschaftlichen Interesse. Im Rahmen der betriebswirtschaftlichen Theorie wurden im Zeitablauf verschiedene Verfahren zur Unternehmensbewertung entwickelt. Hatte sich im deutschsprachigen Raum lange Zeit die traditionelle Ertragswertmethode bewährt und etabliert, so scheint es seit geraumer Zeit einen Umbruch bzw. eine Entwicklung in der Betriebswirtschaftslehre zu geben. Seit mehr als zehn Jahren erregt ein neueres, aus dem angloamerikanischen Raum stammendes Verfahren Aufmerksamkeit – die verschiedenen Discounted-Cashflow-Methoden. Diese sind bereits seit 1998 durch das Institut der Wirtschaftsprüfer offiziell zugelassen und finden aktuell verstärkt Anwendung. Gegenstand dieser Arbeit ist eine Darstellung verschiedener, sowohl traditioneller als auch moderner Methoden zur Unternehmensbewertung. Mit Hilfe einer Fallstudie werden ausgewählte Verfahren zur Unternehmensbewertung an einem Praxisbeispiel verdeutlicht. Kapitel 2 hat einen einführenden Charakter – es beschreibt die Grundidee und den Zweck der Unternehmensbewertung. Es behandelt Aspekte, die für die Ausführungen der weiteren Kapitel nützlich oder erforderlich sind. Die Kapitel 3 bis 7 bilden den Kern der Arbeit. Hier werden verschiedene Unternehmensbewertungsverfahren nacheinander dargestellt. Im Mittelpunkt stehen dabei das Ertragswertverfahren und die Discounted Cashflow (DCF)-Methoden. Behandelt werden weiterhin traditionelle und alternative Ansätze. In Kapitel 8 wird die Darstellung mit Hilfe eines Praxisbeispiels veranschaulicht. Dadurch wird ermöglicht, die Verfahren konkret anzuwenden, über das Theoretische hinauszugehen und praktische Probleme aufzuzeigen. Anschließend wird in der Schlussbetrachtung die Praxisrelevanz der Unternehmensbewertungsverfahren kritisch gewürdigt und es erfolgt ein kurzer Ausblick in die Zukunft.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen der Unternehmensbewertung

Grundbegriffe der Unternehmensbewertung

Anlässe der Unternehmensbewertung

2.1.1 Die nicht dominierte Situation

2.1.2 Die dominierte Situation

Zwecke der Unternehmensbewertung

2.1.3 Die Hauptfunktionen

2.1.4 Die Nebenfunktionen

Systematisierung der Bewertungsmethoden

Grundsätze ordnungsmäßiger Unternehmensbewertung

3. Traditionelle Methoden

3.1 Der Unternehmensgesamtwert

3.1.1 Der Reproduktionswert

3.1.2 Der Ertragswert

3.2 Die Grundformel des Unternehmensgesamtwertes

3.3 Die Mittelwertmethode

3.4 Die Verfahren der Geschäftswertabschreibung

3.5 Die Ertragswertmethode

3.6 Das Verfahren Schnettlers

3.7 Methode der Übergewinnkapitalisierung

3.8 Methoden der Übergewinnabgeltung / Übergewinnverrentung

3.9 Das Stuttgarter Verfahren

3.10 Abschließende Betrachtung der traditionellen Methoden

4. Ermittlung des Ertragswertes eines Unternehmens

4.1 Von der Investitionstheorie zur Unternehmensbewertung

4.2 Ertragswert eines Unternehmens bei Sicherheit

4.3 Ertragswert eines Unternehmens bei Unsicherheit

4.4 Berücksichtigung des Planungshorizonts

4.4.1 Bestimmung des Verkaufserlöses

4.4.2 Ertragswert bei endlicher Lebensdauer

4.4.3 Ertragswert bei unendlicher Lebensdauer

5. Bestimmung der Renditeforderungen

5.1 Grundsätzliche Überlegungen

5.1.1 Opportunitätskostenprinzip

5.1.2 Überlegungen zum Zusammenhang zwischen Rendite und Risiko

5.2 Capital Asset Pricing Model (CAPM)

6. Alternative Methoden der Unternehmensbewertung

6.1 Multiplikatoransatz

6.1.1 Einführung

6.1.2 Die Bewertung nach der Multiplikatormethode in fünf Schritten

6.1.3 Multiplikatorarten

6.1.4 Beurteilung und Anwendung des Multiplikatorverfahrens

6.2 Economic Value Added - EVA-Ansatz

6.2.1 Definition von Economic Value Added

6.2.2 Die Aussage des EVA

6.2.3 Bewertung eines Unternehmens mittels des EVA

7. Discounted Cash Flow Verfahren

7.1 Einführung in die DCF-Verfahren

7.1.1 Das Prinzip der DCF-Verfahren

7.1.2 Systematisierung der DCF-Verfahren

7.1.3 Abgrenzung: DCF-Verfahren und Ertragswertverfahren

7.2 Vorbemerkungen zur Anwendung der DCF-Verfahren

7.2.1 Die Konzeption des Free Cash Flow (FCF)

7.2.2 Annahmen der DCF-Verfahren

7.3 Die Methode des Adjusted Present Value (APV)

7.3.1 Die Vorgehensweise der APV-Methode

7.3.2 Erster Schritt der APV-Methode

7.3.3 Zweiter Schritt der APV-Methode

7.4 Die Weighted Average Cost of Capital (WACC) Methode

7.4.1 Die Vorgehensweise der WACC-Methode

7.4.2 Das Zirkularitätsproblem der WACC-Methode

7.5 Die Methode des Flow To Equity (FTE)

7.6 Anwendbarkeit der DCF-Verfahren und Fazit

8. Fallstudie: Was ist mein Unternehmen wert?

8.1 Darstellung der Unternehmung und deren Bilanz der Jahre 2003/04

8.2 Quantifizierung von Planzielen durch Gespräche mit der Geschäftsführung

8.3 Aufstellung der Planbilanzen für die kommenden drei Jahre

8.4 Generierung bewertungsrelevanter Zahlen durch eine Free Cash Flow Rechnung

8.5 Bestimmung des Opportunitätskostensatzes

8.5.1 Eigenkapitalrendite mittels CAPM i.V.m. der richtigen Beta-Wahl

8.5.2 Bestimmung des WACC Opportunitätskostensatzes

8.6 Unternehmensbewertung mittels verschiedener Diskontierungs-ansätze

8.6.1 Unternehmensbewertung mittels des Barwertverfahrens beim DCF Verfahren und des WACC Opportunitätskostensatzes

8.6.2 Einfluß der Kapitalstruktur auf den Unternehmenswert, d.h. 100%ige Eigenkapitalfinanzierung

8.6.3 Unternehmensbewertung unter der Beachtung einer Wachstumsrate (Gordon Growth Model)

8.6.4 Vom Barwert zum Unternehmenswert

9. Abschließende Betrachtung

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Darstellung und Analyse verschiedener Methoden zur Unternehmensbewertung, wobei sowohl traditionelle als auch moderne Ansätze beleuchtet werden. Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, wie ein angemessener Unternehmenswert durch die Anwendung unterschiedlicher Bewertungsverfahren ermittelt werden kann und welche Faktoren dabei eine entscheidende Rolle spielen.

  • Vergleich von traditionellen (Ertragswertmethode) und modernen (DCF-Verfahren) Bewertungsmethoden.
  • Analyse von Rentabilitätsforderungen und Risikobewertung mittels CAPM.
  • Einsatz von Multiplikatorverfahren und EVA-Ansätzen als alternative Bewertungsinstrumente.
  • Praktische Anwendung der theoretischen Modelle durch eine Fallstudie zur Bewertung der Hifi Verkaufs GmbH.
  • Kritische Würdigung der Praxisrelevanz und methodischen Grenzen von Unternehmensbewertungsverfahren.

Auszug aus dem Buch

3. Traditionelle Methoden

Im Folgenden wird die Frage nach der Ermittlung eines angemessenen Unternehmenswertes aus einer traditionellen Sichtweise beleuchtet.

3.1 Der Unternehmensgesamtwert

Der Gesamtwert eines Unternehmens bestimmt sich traditionell aus zwei wesentlichen Komponenten, dem Reproduktions- und dem Ertragswert. Diese Komponenten werden im Folgenden genauer spezifiziert und finden dann in die hier dargestellten Methoden entsprechenden Eingang.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung gibt einen Überblick über die historische Entwicklung und die steigende Bedeutung der Unternehmensbewertung im Kontext globaler Märkte und führt in den Aufbau der Arbeit ein.

2. Theoretische Grundlagen der Unternehmensbewertung: Dieses Kapitel erläutert zentrale Begrifflichkeiten, verschiedene Bewertungsanlässe sowie die Unterscheidung zwischen objektiver und subjektiver Bewertung.

3. Traditionelle Methoden: Hier werden klassische Ansätze wie der Ertragswert-, Reproduktionswert- und verschiedene Mischverfahren zur Unternehmenswertermittlung detailliert analysiert.

4. Ermittlung des Ertragswertes eines Unternehmens: Es wird die Verbindung zwischen Investitionstheorie und Unternehmensbewertung hergestellt sowie die Berechnung des Ertragswertes unter Bedingungen von Sicherheit und Unsicherheit dargelegt.

5. Bestimmung der Renditeforderungen: Dieses Kapitel widmet sich dem Opportunitätskostenprinzip und der Anwendung des Capital Asset Pricing Model (CAPM) zur Risikobewertung.

6. Alternative Methoden der Unternehmensbewertung: Hier werden der Multiplikatoransatz sowie der Economic Value Added (EVA) als wertorientierte Steuerungskennzahlen vorgestellt.

7. Discounted Cash Flow Verfahren: Dieses Kapitel bildet den Kern der modernen Bewertungsmethoden und behandelt verschiedene DCF-Ansätze wie APV, WACC und FTE.

8. Fallstudie: Was ist mein Unternehmen wert?: Anhand der Hifi Verkaufs GmbH werden die erlernten Methoden in einer praktischen Fallstudie angewendet.

9. Abschließende Betrachtung: Das letzte Kapitel bietet eine kritische Würdigung der behandelten Methoden und einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen in der Unternehmensbewertung.

Schlüsselwörter

Unternehmensbewertung, Ertragswertmethode, DCF-Verfahren, CAPM, Multiplikatorverfahren, EVA, Marktwert, Kapitalkosten, WACC, Investitionstheorie, Rendite, Risiko, Fallstudie, Unternehmenswert, Finanzanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den theoretischen Grundlagen und den verschiedenen methodischen Ansätzen zur Ermittlung des Unternehmenswertes, von traditionellen Verfahren bis hin zu modernen DCF-Methoden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die Systematisierung von Bewertungsmethoden, die Bestimmung von Renditeforderungen, der Einsatz von Multiplikatoren und die Anwendung der Discounted Cash Flow Verfahren.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, einen umfassenden Überblick über adäquate Bewertungsverfahren zur Preisermittlung von Unternehmensanteilen zu geben und diese durch eine praxisnahe Fallstudie zu verdeutlichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt einen theoretisch-analytischen Ansatz zur Beschreibung der Bewertungsmethoden und wendet diese im Praxisteil auf eine konkrete Unternehmensbilanz an.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung traditioneller Methoden, die Ermittlung des Ertragswertes, die Bestimmung von Kapitalkosten sowie die Anwendung moderner Bewertungsmodelle.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Unternehmensbewertung, Ertragswert, DCF-Verfahren, Kapitalkosten, Marktwert, CAPM und der Economic Value Added (EVA).

Welche Bedeutung hat das Stuttgarter Verfahren im Kontext der Arbeit?

Das Stuttgarter Verfahren wird als ein spezielles, steuerrechtlich relevantes Verfahren zur Übergewinnabgeltung bei nicht börsennotierten Unternehmen vorgestellt.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen Entity- und Equity-Ansätzen bei DCF-Verfahren eine Rolle?

Die Differenzierung ist entscheidend für die korrekte Definition der Zahlungsströme (FCF) und die Wahl des passenden Diskontierungszinssatzes (WACC vs. Eigenkapitalkostensatz).

Wie nähert sich die Fallstudie der Bewertung der Hifi Verkaufs GmbH an?

Die Fallstudie erstellt auf Basis von Bilanzen und Planzahlen eine Free Cash Flow Rechnung, um verschiedene Szenarien zur Ermittlung des Unternehmenswertes durchzurechnen.

Excerpt out of 82 pages  - scroll top

Details

Title
Was ist mein Unternehmen wert? Unternehmensbewertungsverfahren
College
University of Hamburg  (Institut für industrielles Management)
Course
Integrationsseminar
Grade
1,0
Author
Thomas Hartwig (Author)
Publication Year
2004
Pages
82
Catalog Number
V39409
ISBN (eBook)
9783638381819
Language
German
Tags
Unternehmen Unternehmensbewertungsverfahren Integrationsseminar
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Thomas Hartwig (Author), 2004, Was ist mein Unternehmen wert? Unternehmensbewertungsverfahren, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/39409
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