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Internationalisierung der Commerzbank - Fokus Mikrofinanzbanken

Title: Internationalisierung der Commerzbank - Fokus Mikrofinanzbanken

Seminar Paper , 2003 , 21 Pages , Grade: 1,4

Autor:in: Michael Schmidt (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
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Summary Excerpt Details

Am 26. Februar 1870 gründeten vorwiegend hanseatische Kaufleute, Merchant Banker und Privatbankiers die Commerz- und Disconto-Bank in Hamburg. 1873 wurde mit der London and Hanseatic Bank eine Tochtergesellschaft errichtet, die bis zum Ersten Weltkrieg erfolgreich tätig war. Im Jahr 1897 entstanden Niederlassungen in Frankfurt am Main und Berlin. Nach der Übernahme der Berliner Bank im Jahr 1905 verlagerte die Commerz- und Disconto-Bank ihren geschäftlichen Schwerpunkt von Hamburg in die Reichshauptstadt. Bereits wenige Jahre später zählte sie zu den führenden deutschen Großbanken.

Anfang der zwanziger Jahre expandierte die Commerz- und Disconto-Bank sehr stark, indem sie zahlreiche Banken übernahm und Filialen eröffnete. Die wichtigste dieser Fusionen war 1920 der Zusammenschluss mit der Mitteldeutschen Privat-Bank aus Magdeburg, der zur Namensänderung in Commerz- und Privat-Bank führte. Im Jahr 1929 folgte die Verschmelzung mit der Mitteldeutschen Creditbank, einer Großbank mit Sitz in Frankfurt am Main. Nach der Bankenkrise musste die Commerz- und Privat-Bank 1932 auf Anordnung der Reichsregierung mit dem Barmer Bank-Verein fusionieren.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Geschichte der Commerzbank

1.1 Gründung in Hamburg

1.2 Expansion in den zwanziger Jahren und Bankenkrise 1931

1.3 Der Name Commerzbank Aktiengesellschaft wird angenommen

1.4 Stürmisches Wachstum in den fünfziger und sechziger Jahren

1.5 Aufbau eines weltweiten Niederlassungsnetzes

1.6 Vielfältige Dienstleistungen

2. Commerzbank weltweit

3. Kooperation der Commerzbank mit Mikrofinanzbanken

3.1 Ergebnis Schneller Start nach der Wende

3.2 Südosteuropa nach der Balkankrise - was tun?

3.3 Die Mikrofinanzbanken als Teil der Commerzbank-Strategie

3.4 Die Rolle der Commerzbank als Gesellschafter

3.5 Beispiel Micro Enterprise Bank of Kosovo

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Internationalisierungsstrategie der Commerzbank, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Kooperation mit Mikrofinanzbanken in Südosteuropa liegt, um die Forschungsfrage zu beantworten, wie das Institut in ökonomisch schwachen Regionen durch gezielte Beteiligungen operativ tätig werden kann.

  • Historische Entwicklung der Commerzbank
  • Typologie der Internationalisierung von Unternehmen
  • Strategischer Markteintritt in Mittel- und Osteuropa
  • Aufbau und Rolle der Mikrofinanzbanken
  • Public-Private Partnership als Entwicklungsmodell

Auszug aus dem Buch

3.3 Die Mikrofinanzbanken als Teil der Commerzbank-Strategie

Aufgrund ihrer traditionell sehr intensiven Aktivitäten im Korrespondenzbankengeschäft trat die Commerzbank unmittelbar nach dem Dayton-Abkommen in Geschäftsbeziehungen mit der neu gegründeten Micro Enterprise Bank in Sarajevo, die so gar nicht dem traditionellen Verständnis einer Bank entsprach: ausgestattet mit Ikea-Möbeln, ohne Marmor, junges einheimisches Personal, das Deutsch und Englisch sprach, westliches Management und AAA-geratete Anteilseigner wie die Weltbanktochter IFC, die Osteuropabank in London (EBRD) und die deutsche Kreditanstalt für Wiederaufbau sind typische Merkmale für einen neuen Typ von Bank, der sich auf die beschriebene Kundengruppe spezialisiert.

Da zu den guten Geschäftsbeziehungen auch ein freundschaftliches Einvernehmen mit den übrigen Aktionären kam, zudem eine offizielle Bitte der deutschen Regierung vorlag, das Bankwesen auf dem Balkan zu unterstützen und schließlich in Bulgarien und Rumänien verstärkte Bemühungen um einen Beitritt in die EU festzustellen waren, ist die Commerzbank der Einladung der Aktionäre gefolgt, sich an den Mikrofinanzbanken zu beteiligen. Sie ist bisher das einzige private Geldinstitut, das sich in dieser Weise engagiert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Geschichte der Commerzbank: Dieses Kapitel skizziert die historische Entwicklung des Instituts von der Gründung in Hamburg 1870 über die verschiedenen Krisen bis hin zur Etablierung als globale Universalbank.

2. Commerzbank weltweit: Hier wird die internationale Aufstellung der Bank anhand der Typologie von Bartlett und Ghoshal analysiert und als Mischform zwischen internationalen und transnationalen Unternehmen eingeordnet.

3. Kooperation der Commerzbank mit Mikrofinanzbanken: Dieses Kapitel erläutert die strategische Entscheidung der Commerzbank, in Südosteuropa statt mit eigenen Filialen durch Beteiligungen an Mikrofinanzbanken Präsenz zu zeigen, und analysiert deren Funktionsweise und wirtschaftliche Bedeutung.

Schlüsselwörter

Commerzbank, Internationalisierung, Mikrofinanzbanken, Südosteuropa, Unternehmensstrategie, Micro Enterprise Bank, Auslandsinvestitionen, Bankwesen, Public-Private Partnership, Firmenkundengeschäft, Finanzdienstleistungen, Mittelstandsförderung, Kosovo, Korrespondenzbankengeschäft, Markteintritt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Internationalisierungsprozess der Commerzbank und legt dabei einen besonderen Fokus auf die Strategie des Instituts, sich über Kooperationen mit Mikrofinanzbanken in ökonomisch herausfordernden Regionen Südosteuropas zu engagieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder umfassen die Historie der Commerzbank, die theoretischen Ansätze zur Internationalisierung von Unternehmen sowie die spezifische Rolle der Bank als Gesellschafterin bei Mikrofinanzinstituten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel der Arbeit ist es, aufzuzeigen, wie die Commerzbank durch gezielte Beteiligungen an Mikrofinanzbanken den Aufbau von Finanzstrukturen in Krisenregionen unterstützt und damit eine profitable sowie entwicklungspolitisch sinnvolle Nische besetzt.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven Analyse von Unternehmensdaten, der Anwendung internationaler Management-Typologien sowie Fallstudien, insbesondere am Beispiel der Micro Enterprise Bank of Kosovo.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die historische Expansion und das globale Netz der Commerzbank beleuchtet, bevor die Abkehr von der klassischen Filialstrategie hin zur Kooperation mit Mikrofinanzbanken in Südosteuropa im Detail dargelegt wird.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Internationalisierung, Mikrofinanz, Südosteuropa, Public-Private Partnership und strategische Bankbeteiligungen geprägt.

Warum unterscheidet sich die Mikrofinanzbank in Sarajevo von traditionellen Bankhäusern?

Sie zeichnet sich durch ein schlankes, funktionales Design (Ikea-Möbel), junges Personal mit Sprachkenntnissen sowie ein westliches Management aus, das sich speziell auf kleine Unternehmen und Kleinstunternehmer konzentriert.

Wie definiert sich die Rolle der Commerzbank bei diesen Kooperationen?

Die Rolle umfasst die Abwicklung des internationalen Zahlungsverkehrs, die Bereitstellung von Know-how durch Expertenentsendungen, die Ausbildung von Personal sowie die Bereitstellung von Eigen- und Fremdkapital.

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Details

Title
Internationalisierung der Commerzbank - Fokus Mikrofinanzbanken
College
University of Applied Sciences Dresden
Course
International Marketing
Grade
1,4
Author
Michael Schmidt (Author)
Publication Year
2003
Pages
21
Catalog Number
V39484
ISBN (eBook)
9783638382359
Language
German
Tags
Internationalisierung Commerzbank Fokus Mikrofinanzbanken International Marketing
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Michael Schmidt (Author), 2003, Internationalisierung der Commerzbank - Fokus Mikrofinanzbanken, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/39484
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