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Die physisch geographischen Verhältnisse der Altmark unter besonderer Berücksichtigung der Böden

Title: Die physisch geographischen Verhältnisse der Altmark unter besonderer Berücksichtigung der Böden

Seminar Paper , 2005 , 26 Pages , Grade: 2

Autor:in: Albrecht Steinmüller (Author)

Geography / Earth Science - Physical Geography, Geomorphology, Environmental Studies
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In der hier vorliegenden Arbeit untersuche ich die physisch – geographischen Verhältnisse der Altmark unter besonderer Berücksichtigung der Böden.
Im ersten Teil gehe ich auf die geographische Einordnung und andere allgemeine Informationen ein.
Daran knüpft die geomorphologische Übersicht an. In diesem Punkt werden das präglaziale Relief, das quartäre Relief und die glazialen Prozesse beschrieben, die abgelaufen sind.
Im Anschluss gehe ich auf die klimatischen und hydrogeographischen Verhältnisse, die in der Altmark herrschen, ein.
Abschließend werden die verschiedenartigen Böden, die in der Altmark bestehen, näher untersucht und beschrieben. Zudem gibt es eine kurze Erklärung der dort vorherrschenden Leitbodenformen.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Topographische Einordnung und Allgemeines

3 Geomorphologische Übersicht

3.1 Präglaziales Relief

3.2 Quartäres Relief

4 Klima

5 Hydrogeographie

4.1 Fließgewässer

4.2 Stehende Gewässer

6 Böden

6.1 Böden auf sandigen Hochflächen

6.2 Böden auf Geschiebemergelhochflächen

6.3 Humusreiche Böden auf Geschiebemergel und Beckenschluffen

6.4 Böden der ehemaligen Elbauen

6.5 Böden der Talsandniederungen

Zielsetzung und Themenbereiche

Die vorliegende Arbeit untersucht die physisch-geographischen Verhältnisse der Altmark mit einem besonderen Fokus auf die Bodenbeschaffenheit. Ziel ist es, ein fundiertes Verständnis der naturräumlichen Gegebenheiten zu vermitteln, wobei die Zusammenhänge zwischen geologischem Ausgangsmaterial, Relief, Klima und Hydrogeographie als Basis für die Bodenbildung analysiert werden.

  • Geographische und topographische Einordnung der Altmark
  • Geomorphologische Entwicklung unter Berücksichtigung präglazialer und quartärer Prozesse
  • Analyse der klimatischen und hydrogeographischen Rahmenbedingungen
  • Detaillierte Untersuchung und Charakterisierung verschiedener Leitbodenformen

Auszug aus dem Buch

6.1 Böden auf sandigen Hochflächen

Böden auf sandigen Hochflächen findet man auf sandigen bzw. kiesigen Vollformen wie z.B. Bergen, Rücken, Riedel von Endmoränen, Kames und Sandern, die häufig auf Platten zu finden sind. Zudem besitzen sie günstige vertikale Entwässerungseigenschaften und so bildeten sich anhydromorphe Böden (Böden ohne Grund- oder Stauwassereinfluss) mit Sickerwasserregime.

Man findet hier Sand-Rosterden, Decksalm-Braunerden, Bändersand – Braunerden, Sand – Podsole, Sand – Braunpodsole.

Als Beispiel: In der der Colbitz – Letzlinger Heide, deren Standorte sehr sandig sind, findet man Kiefernwald stockend, der eine reiche Krautschicht beinhaltet, so unter anderem Heidelbeere, Krähenbeere und Wintergrün. [WEIßE, R. (1982) S.37ff]

Podsole weisen eine typische Horizontabfolge auf. Der Oberboden ist meist durch eine mächtige Humusauflage charakterisiert. Darunter schließt sich der aschgraue Bleichhorizont an, der dem Podsol den Namen verleiht (russisch = „Ascheboden“). Er enthält nur einen geringen Anteil organische Substanz und wird als Eluvial- bzw. Auswaschungshorizont bezeichnet. Darunter schließt sich der Anlagerungshorizont (Iluvialhorizont) an, in welchem sich das ausgewaschene Material des überlagernden Horizontes anlagert. Aufgrund der Anlagerung ist diese Schicht stark verfestigt und wird auch als Ortstein bezeichnet. Unter dem Anlagerungshorizont folgt das Ausgangsgestein oder -substrat.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung der Zielsetzung, die physisch-geographischen Verhältnisse der Altmark mit Fokus auf die Böden zu untersuchen und die methodische Vorgehensweise zu skizzieren.

2 Topographische Einordnung und Allgemeines: Beschreibung der geografischen Lage und der natürlichen Grenzen der Altmark innerhalb des Bundeslandes Sachsen-Anhalt.

3 Geomorphologische Übersicht: Erläuterung der pleistozänen Landschaftsformung sowie der tektonischen und präglazialen Gegebenheiten des Untergrunds.

4 Klima: Analyse der klimatischen Besonderheiten der Region, insbesondere der Niederschlagsverteilung und der maritimen bzw. kontinentalen Einflüsse.

5 Hydrogeographie: Überblick über das Fließgewässersystem der Region sowie die geologischen Voraussetzungen der wenigen stehenden Gewässer.

6 Böden: Systematische Darstellung der fünf grundlegenden Bodentypen der Altmark, deren Entstehungsprozesse und standortspezifische Ausprägungen.

Schlüsselwörter

Altmark, Physische Geographie, Bodenkunde, Bodentypen, Pleistozän, Geomorphologie, Podsol, Braunerde, Gley, Wasserhaushalt, Relief, Quartär, Landnutzung, Sachsen-Anhalt, Sedimente

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit den physisch-geographischen Verhältnissen der Landschaft Altmark, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf die Analyse und Beschreibung der dort vorkommenden Böden gelegt wird.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen umfassen die Topographie, Geomorphologie (insbesondere das präglaziale und quartäre Relief), das Klima, die Hydrogeographie sowie die Bodenkunde der Region.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die naturräumlichen Zusammenhänge der Altmark aufzuzeigen und die Bodenvielfalt in Abhängigkeit von Faktoren wie Geologie, Relief und Wasserhaushalt zu erklären.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit stützt sich auf eine literaturbasierte Analyse geographischer und geologischer Fachquellen, ergänzt durch die Auswertung von bodenkundlichen Profilen und Klimadaten.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil gliedert sich in die physische Einordnung der Landschaft, die geologische Geschichte (Geomorphologie), klimatische und hydrogeographische Analysen sowie eine detaillierte Differenzierung der Bodenlandschaften.

Welche Schlagworte charakterisieren das Werk?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Altmark, Bodenkunde, Pleistozän, Geomorphologie, Gleye, Podsole, Braunerden und Wasserhaushalt.

Welche Bedeutung hat der Salzauftrieb für die Altmark?

Der Salzauftrieb spielt eine bedeutende Rolle für die geologische Struktur (z.B. den Altmerslebener Sattel) und die Entstehung von Senken, was die Landschaftsformung der Altmark maßgeblich beeinflusst hat.

Warum ist der Arendsee in diesem Kontext besonders?

Der Arendsee ist der bedeutendste See der Region und entstand als Auslaugungssee durch die Lösung von Steinsalz- und Gipsgesteinen im Untergrund, was ihn morphologisch von anderen Gewässern abhebt.

Welcher Zusammenhang besteht zwischen dem Boden und der menschlichen Landnutzung?

Die Bodenbeschaffenheit, wie beispielsweise der hohe Grundwasserstand oder die Versauerung, bestimmt die landwirtschaftliche Eignung und hat historisch die Landnutzung sowie die anthropogene Waldveränderung maßgeblich geprägt.

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Details

Title
Die physisch geographischen Verhältnisse der Altmark unter besonderer Berücksichtigung der Böden
College
Martin Luther University  (Geographisches Institut)
Course
Mittelseminar - Physische Geographie Mitteleuropa
Grade
2
Author
Albrecht Steinmüller (Author)
Publication Year
2005
Pages
26
Catalog Number
V39527
ISBN (eBook)
9783638382694
Language
German
Tags
Altmark Böden der Altmark physische Geographie Altmark Entstehung der Altmark Boden Milde Biese Aland Abflusssystem Enstehung der Böden Altmark Altmark Boden physische Geographie Mitteleuropa Altmark Geographie Geographie Altmark
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Albrecht Steinmüller (Author), 2005, Die physisch geographischen Verhältnisse der Altmark unter besonderer Berücksichtigung der Böden, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/39527
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