Hochschulpolitik hat sich in den vergangenen Jahren zu einem politischen Feld entwickelt, das parallel zu anderen Fragen zunehmend durch die Handlungen internationaler Akteure und trans-nationaler Governanceprozesse beeinflusst wird. Entgegen der landläufigen Meinung, die Natio-nalstaaten würden ihren Einfluss auf den Hochschulsektor verteidigen und entgegen der einge-schränkten Zuständigkeit der EU, beginnt sich mit dem Bologna Prozess ein europäisches Hochschulregime herauszubilden das jedoch nicht durch die EU, sondern durch das Zusam-menspiel wichtige Akteure aus unterschiedlichen Ebenen bestimmt wird.
Die Arbeit beschäftigt sich mit dieser Entwicklung und versucht einerseits die Bedingungen her-auszuarbeiten unter denen sich nationale Politiken transnationalisieren: Wettbewerbsdruck, Vermarktli-chung, GATS, Internationale Institutionen wie bspw. die OECD und aktuelle politische Zielsetzungen. Andererseits werden die empirisch auftretenden Steuerungsversuche und Steuerungseffekte nachgezeichnet.
Die Entwicklung in der Hochschulpolitik wird unter zwei wichtigen theoretischen Aspekten betrachtet. Zum einen wird steuerungstheoretisch gefragt, wie Politik unter den gegebenen Bedingungen (Schwindende Durchgriffsmöglichkeit des Nationalstaats, Föderalismus, Verlagerung von Kompetenzen an andere Ebenen und Institutionen) möglich ist und es werden in diesem Zusammenhang neue Governance-Instrumente beschrieben die in den vergangenen Jahren im europäischen Raum eine wachsende Rolle spielen.
Es wird die Frage behandelt, ob das Ziel des kohärenteren Hochschulsystems erreicht werden kann. Von solchen könnte dann gesprochen werden, wenn es gelingt, entsprechend dieser verschiedenen vereinbarten Ziele, Fortschritte im genannten Sinne auf der Umsetzungsebene in den Nationalstaaten zu erreichen. Davon kann nur sehr bedingt gesprochen werden. Zwar wurden in den untersuchten Nationalstaaten Anstrengungen unternommen, es finden sich jedoch eher Indizien, die für ein Anwachsen der Diversität und für eine diffuse Umsetzung sprechen. Die Arbeit kann zeigen, dass sowohl auf nationaler Ebene als auch auf Länderebene in Deutschland, aber teilweise auch in der Schweiz, die Implementierung auch deshalb gelingt, weil die Kostenfrage auf der jeweils darunter liegenden Ebene gelöst werden soll. Der Konflikt in dieser Frage wird so systematisch nach verschoben. Zu vermuten ist, dass dieser Finanzierungskonflikt letztlich innerhalb der Hochschulen entschieden werden muss.
Inhaltsverzeichnis
1. GOVERNANCE IM TRANSNATIONALEN RAUM
1.1 STEUERUNGSFÄHIGKEIT – THEORETISCHE IMPLIKATIONEN FÜR POLITISCHES HANDELN
1.1.1 STEUERUNGSFÄHIGKEIT ALS POLITIKWISSENSCHAFTLICHES KONZEPT
1.1.2 SYSTEMTHEORETISCHE KRITIK AM KONZEPT DER STEUERUNGSFÄHIGKEIT
1.1.3 VON DER STEUERUNG ZUR „GOVERNANCE“
1.1.4 AKTEURSZENTRIERTER INSTITUTIONALISMUS
1.2 TENDENZEN DER ENTGRENZUNG – INTERNATIONALISIERUNG UND EUROPÄISIERUNG VON POLITIK
1.2.1 ÜBERGANG VON DER NATIONALEN ZUR INTERNATIONALEN UND POSTNATIONALEN KONSTELLATION
1.2.2 MERKMALE POSTNATIONALER POLITIK UND DES REGIERENS JENSEITS DES NATIONALSTAATS
1.2.3 MÖGLICHKEITEN DER RE-REGULIERUNG ALS ANTWORT AUF ABNEHMENDE NATIONALSTAATLICHE PROBLEMLÖSUNGSFÄHIGKEIT
1.3 KOORDINIERTE POLITIKEN UND NEUE GOVERNANCE-INSTRUMENTE
1.3.1 NEUE GOVERNANCE-FORMEN
1.3.2 KENNZEICHEN UND INSTRUMENTE DER NEUEN GOVERNANCE-FORMEN
2. DIE HOCHSCHULSYSTEME ZWISCHEN INTERNATIONALISIERUNG UND NATIONALSTAATLICHEM EINFLUSS
2.1 INTERNATIONALISIERUNG UND TRANSNATIONALISIERUNG DER HOCHSCHULEN DER HOCHSCHULPOLITIK
2.1.1 INTERNATIONALISIERUNG, EUROPÄISIERUNG, TRANSNATIONALISIERUNG UND GLOBALISIERUNG – BEGRIFFLICHE ABGRENZUNG FÜR DIE HOCHSCHULPOLITIK
2.1.2 DIE UNTERSCHEIDUNG DER INTERNATIONALISIERUNG UND TRANSNATIONALISIERUNG DER HOCHSCHULSYSTEME UND DER HOCHSCHULPOLITIK
2.1.4 TRANSNATIONALISIERUNG DER HOCHSCHULPOLITIK
2.2 NATIONALSTAAT UND HOCHSCHULE – DARSTELLUNG VON ZUSAMMENHÄNGEN
2.2.1 UNTERSCHIEDLICHE CHARAKTERISTIKA DER HOCHSCHULSYSTEME AM BEISPIEL DEUTSCHLANDS
2.2.2 DAS SICH WANDELNDE VERHÄLTNIS VON STAAT UND HOCHSCHULE
2.2.3 HOCHSCHULPOLITIK UND NATIONALSTAATLICHER EINFLUSS – WAS SPRICHT GEGEN EINE DENATIONALISIERUNG IN DER HOCHSCHULPOLITIK?
2.3 REFORMEN, REFORMBEDARFE UND REFORMPROBLEME
2.3.1 REFORMEN IM HOCHSCHULSYSTEM SEIT 1950 AM BEISPIEL DER BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
2.3.2 THEMEN UND GEGENSTÄNDE DER AKTUELLEN HOCHSCHULDISKUSSION
2.4 ENTWICKLUNGEN ZU EINER EUROPÄISCHEN HOCHSCHULPOLITIK?
2.4.1 TRANSNATIONALISIERUNG DER HOCHSCHULPOLITIK IN EUROPA
2.4.2 SKIZZIERUNG DER POLITISCHEN ZUSAMMENHÄNGE, IN DENEN DIE INTERNATIONALISIERUNG DER HOCHSCHULPOLITIK STEHT
3. DATEN, DOKUMENTE UND ANALYSEVERFAHREN
3.1 METHODIK DER ARBEIT
3.1.1 QUALITATIVE INHALTSANALYSE
3.1.2 FORSCHUNGSABLAUF DER ARBEIT
3.2 BESTIMMUNG DER DATENGRUNDLAGE UND DER STICHPROBE
3.3 KATEGORIENBILDUNG UND TEXTCODIERUNG
3.4 FORMULIERUNG UND OPERATIONALISIERUNG VORLÄUFIGER HYPOTHESEN
3.4.1 BILDUNG VON HYPOTHESEN ZUR ANALYSE DES BOLOGNA-PROZESSES
3.4.2 OPERATIONALISIERUNG DER HYPOTHESEN
4. REKONSTRUKTION DES BOLOGNA-PROZESSES
4.1 ZUM ZEITLICHEN ABLAUF DES PROZESSES UND DIE DYNAMIK DER AKTIVITÄTEN
4.2 DIE EINBINDUNG VERSCHIEDENER AKTEURE UND UNTERSCHIEDLICHER EBENEN
4.2.1 AKTEURE UND EBENEN
4.2.2 ABWESENDE AKTEURE UND NEUE AKTEURE IM BOLOGNA-PROZESS
4.2.3 ROLLE VON EXPERTEN UND WISSENSCHAFTLICHEN AKTEUREN IM PROZESS
4.2.4 DIE EINBINDUNG IN EIN NETZ VON TRANSNATIONALEN AKTEUREN
4.3 DIE PROZESSGESTALTUNG UND DIE CHARAKTERISTIK DES PROZESSES
4.3.1 DIE WICHTIGSTEN INSTITUTIONALISIERUNGEN DES PROZESSES
4.3.2 DIE ENTWICKLUNG EINES INSTITUTIONELLEN RAHMENS FÜR KONVERGENZ
4.4 DIE ANWENDUNG UNTERSCHIEDLICHER GOVERNANCE-INSTRUMENTE
4.5 DAS VERHÄLTNIS ZWISCHEN TRANSNATIONALER, NATIONALER UND HOCHSCHULEBENE
4.6 DER BOLOGNA-PROZESS UND DIE AKTEURE AUF DEN UNTERSCHIEDLICHEN EBENEN DES PROZESSES
4.7 SPIELTHEORETISCHE MODELLIERUNG
4.7.1 DIE TRANSNATIONALE EBENE
4.7.2 DIE NATIONALE EBENE
4.8 ZUSAMMENFASSUNG UND SCHLUSSFOLGERUNGEN
5. DESKRIPTIVE DARSTELLUNG DER ZIELE DES PROZESSES
5.1 ZIELE DES PROZESSES
5.1.1 DIE VERBESSERUNG DER ANERKENNUNG UND EINFÜHRUNG DES „DIPLOMA-SUPPLEMENT“
5.1.2 DIE EINFÜHRUNG DER GESTUFTEN ABSCHLÜSSE „MASTER“ UND „BACHELOR“
5.1.3 DIE EINFÜHRUNG VON ECTS
5.1.4 DIE VERBESSERUNG DER MOBILITÄT
5.1.5 DIE SICHERUNG VON QUALITÄT
5.1.6 DIE SCHAFFUNG DES „EUROPEAN HIGHER EDUCATION AREA“
5.2 DIE ZIELE DES BOLOGNA-PROZESSES IM WEITEREN KONTEXT
5.2.1 ÜBERGEORDNETE ZIELE DES BOLOGNA-PROZESSES
5.2.2 ZIELE AUS DEM REFORMKONTEXT IN DEN NATIONALSTAATEN
5.3 KOHÄRENZ UND DIVERSITÄT
5.4 FINANZIERUNG
5.5 ZUSAMMENFASSUNG UND SCHLUSSFOLGERUNGEN
6. ANALYSE DER ZIELE UND IHRER IMPLEMENTIERUNG
6.1 DIE ZIELSETZUNG AUF TRANSNATIONALER EBENE
6.2 DIE UMSETZUNG IN DEUTSCHLAND
6.3 DIE UMSETZUNG IN DER SCHWEIZ
6.4 ZUSAMMENFASSUNG UND SCHLUSSFOLGERUNGEN
SCHLUSS
LITERATUR
Zielsetzung & Themen
Die Diplomarbeit untersucht den Bologna-Prozess als ein Instrument des Policy-Makings im Bildungsbereich. Das zentrale Ziel der Arbeit ist es zu analysieren, wie politische Entscheidungsprozesse im Hochschulbereich durch transnationale Kooperation und Governance-Strukturen gestaltet werden, wobei die Forschungsfrage darauf fokussiert, inwiefern der Bologna-Prozess tatsächlich zur Konvergenz der europäischen Hochschulsysteme führt oder ob er eher diffuse Ergebnisse und Divergenzen auf der Implementierungsebene erzeugt.
- Analyse von Governance-Formen und "Soft-Policy-Instrumenten" im europäischen Kontext.
- Untersuchung der Rolle nationaler Akteure und Interessenkonflikte in Mehrebenensystemen.
- Vergleichende Darstellung der Umsetzung des Bologna-Prozesses in Deutschland und der Schweiz.
- Rekonstruktion der Zielsetzungen des Prozesses, wie Anerkennung, gestufte Abschlüsse und Qualitätssicherung.
- Kritische Reflexion des Spannungsfeldes zwischen internationalem Wettbewerbsdruck und nationaler Hochschultradition.
Auszug aus dem Buch
1.1.2 Systemtheoretische Kritik am Konzept der Steuerungsfähigkeit
Systemtheorie hat, vor allem vertreten durch Luhmann, die Konzepte der Politikwissenschaft zur politischen Steuerung einer prinzipiellen Kritik unterzogen. Auch Luhmanns systemtheoretischen Überlegungen gehen zunächst auf den Begriff der funktional differenzierten Gesellschaft zurück, wie er von Parsons entwickelt wurde (Willke 2000: 5; Parsons 1972: 29)1. Die Weiterentwicklung des Gesellschaftssystems führte zu den Veränderungen von der vertikal stratifizierten Gesellschaft hin zur modernen, horizontal und funktional differenzierten Gesellschaft2. Einzelne Merkmale dieser Entwicklung sind die Etablierung des Parteiensystems, die verfassungsrechtlich garantierte Gewaltenteilung, die Herausbildung von Teilsystemen in Bereichen wie Recht, Erziehung, Wirtschaft u.a. Die Allmacht des Staates wurde dadurch aufgeteilt und geschwächt. Staatliche Handlungsmöglichkeiten durch hierarchische Alleinentscheidungen waren damit begrenzt, neue Mechanismen kollektiver oder pluralistischer Entscheidungsfindung mussten etabliert werden (Sauer 2000: 20f.). Wichtiges Merkmal dieser strukturfunktionalistischen Modernisierungstheorie ist jedoch, dass es weiterhin Mechanismen gibt, die das Auseinanderfallen der Gesellschaft verhindern können und müssen.
„Die Ausdifferenzierung immer neuer und besserer spezialisierter Teilsysteme muß allerdings mit einer neuen Reintegration einhergehen, da sonst Gesellschaft in ihre Teile zerfallen würde. Die Reintegration wird durch universale Wertmuster der Kultur und durch universale (Rechts-) Normen möglich“ (Weymann 1998: 90).
Mit der soziologischen Modernisierungstheorie nach Parsons gibt es ein Konzept, das die auftretenden und den Staat überfordernden Probleme erklären kann. In diesem Konzept steht die funktionale Differenzierung in entwickelten Gesellschaften im Mittelpunkt, vertikale Differenzierung verliert in ihm zugunsten horizontaler Ausdifferenzierung der Gesellschaft. „In der funktional differenzierten Gesellschaft ist auch das politisch-administrative System nur noch ein Funktionssystem unter anderen“ (Mayntz 1997: 270). Damit geht auch die Vorstellung des Staates als Zentrum der Gesellschaft verloren.
Zusammenfassung der Kapitel
1. GOVERNANCE IM TRANSNATIONALEN RAUM: Dieses Kapitel diskutiert politikwissenschaftliche Konzepte wie Steuerungsfähigkeit, Institutionalismus und den Übergang zu "Governance" sowie neue Formen der politischen Steuerung in transnationalen Räumen.
2. DIE HOCHSCHULSYSTEME ZWISCHEN INTERNATIONALISIERUNG UND NATIONALSTAATLICHEM EINFLUSS: Es wird das Spannungsfeld zwischen der nationalen Tradition der Hochschulen und neuen, internationalen Einflüssen beleuchtet sowie begriffliche Abgrenzungen für die Hochschulpolitik vorgenommen.
3. DATEN, DOKUMENTE UND ANALYSEVERFAHREN: Das Kapitel erläutert die methodische Vorgehensweise der Arbeit, insbesondere die qualitative Inhaltsanalyse und die Hypothesenbildung zur Analyse des Bologna-Prozesses.
4. REKONSTRUKTION DES BOLOGNA-PROZESSES: Die Untersuchung des zeitlichen Ablaufs, der beteiligten Akteure und der Governance-Instrumente des Bologna-Prozesses wird hier detailliert rekonstruiert.
5. DESKRIPTIVE DARSTELLUNG DER ZIELE DES PROZESSES: Eine systematische Erfassung der offiziellen und indirekten Ziele des Bologna-Prozesses sowie deren Einbettung in den allgemeinen Hochschulreformkontext.
6. ANALYSE DER ZIELE UND IHRER IMPLEMENTIERUNG: Dieses Kapitel analysiert auf Basis spieltheoretischer Modelle, wie die Ziele des Prozesses auf nationaler und transnationaler Ebene implementiert werden und wo Konflikte entstehen.
Schlüsselwörter
Bologna-Prozess, Governance, Europäischer Hochschulraum, Internationalisierung, Transnationalisierung, Hochschulpolitik, Steuerung, Implementierung, Qualitätssicherung, Reform, Mehrebenensystem, Politiknetzwerke, Akkreditierung, Konvergenz, Diversität
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundlegend?
Die Arbeit analysiert den Bologna-Prozess als eine neue Form des Policy-Makings, um den europäischen Hochschulraum zu gestalten, und untersucht dabei die Steuerungsprozesse zwischen Nationalstaaten und supranationalen Ebenen.
Welche zentralen Themenfelder stehen im Fokus?
Im Zentrum stehen die Governance-Methoden, die Rolle nationalstaatlicher Akteure, der Einfluss der EU, Akkreditierungsfragen und die Herausforderung, Konvergenz bei gleichzeitiger Diversität der Hochschulsysteme zu erreichen.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Die Hauptfrage ist, ob die offene Policy-Methode des Bologna-Prozesses schnell zu gemeinsamen Ergebnissen führt oder auf der Implementierungsebene eher Divergenz statt Konvergenz erzeugt.
Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?
Die Autorin nutzt die qualitative Inhaltsanalyse von offiziellen Dokumenten (1997–2003) sowie spieltheoretische Modelle zur Interpretation von Interessenkonstellationen zwischen Akteuren.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil befasst sich mit der theoretischen Governance-Debatte, der Rekonstruktion des Bologna-Prozesses, der deskriptiven Darstellung seiner Ziele und einer abschließenden Analyse der Implementierung, besonders am Beispiel Deutschlands und der Schweiz.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Governance, Bologna-Prozess, Internationalisierung, Transnationalisierung, Akkreditierung und Mehrebenen-Steuerung einordnen.
Wie unterscheidet sich die Umsetzung in der Schweiz von der in Deutschland?
Die Schweiz verfolgt ein koordinierteres Vorgehen unter zentraler Rolle der Rektorenkonferenz (CRUS/KFH), während in Deutschland eine "Zweiteilung" zwischen bundesweiten Rahmenvorgaben und länderspezifischen Reformen dominiert.
Welche Rolle spielen "Soft-Policy-Instrumente"?
Sie dienen als schwache, aber realistische Instrumente, um trotz fehlender Kompetenzen der EU Einfluss auf das national geprägte Bildungssystem zu nehmen, indem sie Freiwilligkeit und Konsens betonen.
- Quote paper
- Peter Weber (Author), 2003, Der Bologna-Prozess für einen europäischen Hochschulraum - Eine neue Form des Policy-Making im Bildungsbereich, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/39570