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Vornamensgebung in Ostermiething, St. Oswald bei Freistadt und der Stadtpfarre Steyr in den Jahren 1830 und 1930

Title: Vornamensgebung in Ostermiething, St. Oswald bei Freistadt und der Stadtpfarre Steyr in den Jahren 1830 und 1930

Seminar Paper , 2005 , 36 Pages

Autor:in: Mag. Dr. Bernhard Marckhgott (Author), Stefan Ratzinger (Author)

History of Europe - Modern Times, Absolutism, Industrialization
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Ziel dieser Arbeit ist es, einen Vergleich der Vornamensgebung dreier katholischer oberösterreichischer Pfarren, Ostermiething, St. Oswald bei Freistadt und der Stadtpfarre Steyr, im Abstand von einhundert Jahren, 1830 und 1930, durchzuführen. Dabei sollen insbesondere die hinter der Vornamensgebung liegenden Prozesse untersucht und ausgewertet werden. Anhand von Literaturstudium und Auswertung der gesammelten Daten soll untersucht werden, in welchem Ausmaß von welchen Parametern die Vornamensgebung abhängig ist. So sind regionale, religiöse, soziale und kulturelle Aspekte für die Vornamensgebung bedeutsam. Die Analyse der Vornamensgebung verlangt die intelligente Kombination verschiedener soziologischer Erklärungsmodelle.

In der vorliegenden Arbeit soll die Vornamensgebung im ländlich bäuerlichen zu gleichen Zeitpunkten mit jener im städtisch bürgerlichen Raum verglichen werden. Die Wahl der Orte viel auf die Stadtpfarre Steyr, die sowohl im Jahr 1830 als auch im Jahr 1930 die zweitgrößte Stadt Oberösterreichs war und eine städtisch bürgerliche Struktur vorweist. Als Repräsentanten des bäuerlich ländlichen Raums wurden zwei Pfarren gewählt, um in Summe einen annähernd vergleichbaren Stichprobenumfang zu gewährleisten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Aufgabenstellung und Themenwahl

1.2 Methodologie

1.3 Aufbau der Arbeit

2 Namenskultur

2.1 Allgemeines

2.2 Heilige

2.2.1 Steyr

2.2.2 St. Oswald bei Freistadt

2.2.3 Ostermiething

2.3 Persönlichkeiten

2.4 Verwandte

2.5 Weitere Einflussfaktoren

3 Auswertung der Datensammlung

3.1 Erhebungsgegenstand

3.2 Ergebnisse der Untersuchung

3.2.1 These 1

3.2.2 These 2

3.2.3 These 3

3.2.4 These 4

4 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist ein komparativer Vergleich der Vornamensgebung in drei katholischen oberösterreichischen Pfarren (Ostermiething, St. Oswald bei Freistadt und die Stadtpfarre Steyr) zu zwei unterschiedlichen Zeitpunkten, 1830 und 1930. Dabei soll untersucht werden, welche soziologischen, regionalen, religiösen und familiären Faktoren den Prozess der Vornamensgebung maßgeblich beeinflussten und wie sich diese Dynamik im Übergang vom ländlich-bäuerlichen zum städtisch-bürgerlichen Raum über das Jahrhundert hinweg verändert hat.

  • Vergleich ländlicher und städtischer Strukturen der Vornamensgebung.
  • Untersuchung des Einflusses von Pfarrheiligen und Namenspatronaten.
  • Analyse der interfamiliären Weitergabe von Vornamen als Tradierungsprozess.
  • Bewertung der Auswirkung politischer Ideologien auf die Namenswahl im frühen 20. Jahrhundert.
  • Statistische Auswertung der Vornamenshäufigkeit und der zunehmenden Namensvielfalt.

Auszug aus dem Buch

1.1 Aufgabenstellung und Themenwahl

Zur Vorbereitung der Erstellung einer Dissertation bzw. Diplomarbeit wird vom Institut für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte das Seminar „Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens“ für Studierende der Sozial- und Wirtschaftwissenschaftlichen Fakultät angeboten. Aufgabenstellung dieser Lehrveranstaltung ist es, im Rahmen einer Seminararbeit eine wissenschaftliche Untersuchung zu einem vorgegebenen Thema anzustellen.

Ziel dieser Arbeit ist es, einen Vergleich der Vornamensgebung dreier katholischer oberösterreichischer Pfarren, Ostermiething, St. Oswald bei Freistadt und der Stadtpfarre Steyr, im Abstand von einhundert Jahren, 1830 und 1930, durchzuführen. Dabei sollen insbesondere die hinter der Vornamensgebung liegenden Prozesse untersucht und ausgewertet werden. Anhand von Literaturstudium und Auswertung der gesammelten Daten soll untersucht werden, in welchem Ausmaß von welchen Parametern die Vornamensgebung abhängig ist. So sind regionale, religiöse, soziale und kulturelle Aspekte für die Vornamensgebung bedeutsam. Die Analyse der Vornamensgebung verlangt die intelligente Kombination verschiedener soziologischer Erklärungsmodelle.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit führt in die Fragestellung des Vergleichs der Vornamensgebung zwischen 1830 und 1930 in drei oberösterreichischen Pfarren ein und legt die methodische Vorgehensweise sowie den Aufbau der Studie dar.

2 Namenskultur: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Hintergründe der Vornamensgebung, wie die Bedeutung von Heiligen, Persönlichkeiten, familiären Traditionen und weiteren soziokulturellen Einflussfaktoren.

3 Auswertung der Datensammlung: Hier erfolgt die empirische Überprüfung der aufgestellten Thesen durch eine statistische Analyse der erhobenen Pfarrmatriken-Daten aus den Jahren 1830 und 1930.

4 Zusammenfassung und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse über den Wandel der Namensgebung zusammen und gibt einen Ausblick auf moderne Trends, die durch Film, Musik und Medien geprägt sind.

Schlüsselwörter

Vornamensgebung, Namenskultur, Historische Anthropologie, Pfarrmatriken, Oberösterreich, Soziokulturelle Einflussfaktoren, Heiligenverehrung, Interfamiliäre Namensweitergabe, Namensvielfalt, Sozialgeschichte, 19. Jahrhundert, 20. Jahrhundert, Stadt-Land-Vergleich, Patriotismus, Namenspatronat.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Wandel der Vornamensgebung in drei oberösterreichischen Pfarren über einen Zeitraum von 100 Jahren, um die Einflussfaktoren auf die Namenswahl im historischen Kontext zu verstehen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Felder umfassen den Einfluss von Religion (Heilige), die Bedeutung von familiären Traditionen, den Unterschied zwischen städtischen und ländlichen Räumen sowie den Einfluss politischer und kultureller Strömungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, herauszufinden, in welchem Maße soziale, regionale und religiöse Parameter die Vornamensgebung zwischen 1830 und 1930 beeinflusst haben und ob sich im Vergleich eine Veränderung der Traditionen feststellen lässt.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autoren nutzten ein Literaturstudium sowie die quantitative statistische Auswertung von Pfarrmatriken-Daten aus den drei Pfarren, um aufgestellte Thesen zur Namensgebung empirisch zu prüfen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in die Namenskultur und eine detaillierte statistische Auswertung, in der vier spezifische Thesen zu Heiligen, Verwandtschaft und politischem Einfluss getestet werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Namenskultur, Pfarrmatriken, Soziokulturelle Einflussfaktoren, Oberösterreich und Sozialgeschichte geprägt.

Welches Ergebnis erbrachte die Analyse zur Bedeutung von Pfarrheiligen?

Überraschenderweise zeigte sich, dass der Einfluss der expliziten Pfarrheiligen auf die Vornamensgebung in allen untersuchten Pfarren vernachlässigbar gering war.

Wie beeinflusst die soziale Schicht laut der Arbeit die Vornamensgebung?

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass insbesondere in städtischen, höher gestellten sozialen Schichten eine höhere Neigung zu Mehrfachnamen und damit verbundenen interfamiliären Nachbenennungen besteht als bei der Landbevölkerung.

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Details

Title
Vornamensgebung in Ostermiething, St. Oswald bei Freistadt und der Stadtpfarre Steyr in den Jahren 1830 und 1930
College
University of Linz
Authors
Mag. Dr. Bernhard Marckhgott (Author), Stefan Ratzinger (Author)
Publication Year
2005
Pages
36
Catalog Number
V39805
ISBN (eBook)
9783638384872
ISBN (Book)
9783638644785
Language
German
Tags
Vornamensgebung Ostermiething Oswald Freistadt Stadtpfarre Steyr Jahren
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mag. Dr. Bernhard Marckhgott (Author), Stefan Ratzinger (Author), 2005, Vornamensgebung in Ostermiething, St. Oswald bei Freistadt und der Stadtpfarre Steyr in den Jahren 1830 und 1930, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/39805
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