Analyse von Techniken der Verwendung historischer Ereignisse in dem historischen Roman "Die Päpstin"


Seminararbeit, 2002

26 Seiten, Note: unbenotet


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zusammenfassung

3. Die Romanfigur „Kaiser Lothar“

4. Der Anachronismus der Hexenprobe

5. Das vermittelte Geschichtsbild Karls des Großen

6. Die Funktion des Wikingerüberfalls auf Dorstadt

7. Resümee

8. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Aus den Tiefen des Mittelalters heraus hat sich die Legende von der Frau, die als Mann ver- kleidet den Papstthron bestiegen haben soll, in unsere Zeit hinübergerettet, ohne etwas von ihrem Reiz und ihrer Rätselhaftigkeit eingebüßt zu haben. Nachdem im Mittelalter kirchliche Gelehrte und Chronisten sie wiederholt erwähnt und ihre Geschichte erzählt hatten, entwi- ckelte die Gestalt der Päpstin sich während der Reformation zu einem vielumkämpften Streitobjekt zwischen Kirchenkritikern und Reformatoren einerseits und Gegenreformatoren andererseits. Die heraus entstandene Diskussion um ihre Existenz ist heute zum Erliegen gekommen, da sowohl Theologen als auch Historiker sie zu keinerlei Ergebnis zu führen vermochten. Doch die Faszination dieser Frauengestalt ist noch wie vor ungebrochen, was einige Arbeiten zur Geschichte und Rezeption dieser Legende bezeugen.

Doch wenn man einmal die wissenschaftlichen und kirchlichen Dispute über den weiblichen Papst außer Acht lässt und annimmt, es sei im Mittelalter tatsächlich eine Frau zum Papst gewählt worden: muss die Lebensgeschichte dieser Frau nicht eine derart unglaubliche sein, die heute geradezu danach verlangt, verfilmt oder als Roman niedergeschrieben zu werden? Der Film wird zur Zeit gedreht, seine literarische Vorlage bildet der 1996 erschienene Histori- sche Roman „Die Päpstin“ (Originaltitel: „Pope Joan“) von Donna Woolfolk Cross, der den Gegenstand dieser Arbeit darstellt. Die Autorin erzählt in diesem Roman die Biografie der Johanna von Ingelheim, des späteren Papstes Johannes Anglicus, „so wie sie gewesen sein könnte.“ Cross konnte hierfür auf eine einen Zeitraum von rund 800 Jahren umfassende Sammlung schriftlicher Quellen zurückgreifen, aus denen sie einige Elemente der Lebens- geschichte der Päpstin Johanna in den Roman übernommen hat.

In dieser Arbeit werden einige exemplarisch herausgegriffene Elemente der Handlung des behandelten historischen Romans unter der Fragestellung untersucht, wie im jeweiligen Fall historische Fakten und Überlieferungen für die Verwendung im Roman abgeändert wurden respektive ob anders geartete Auffälligkeiten vorliegen. Diese werden durch Vergleiche mit den als gültige Lehrmeinung akzeptierten historischen Daten und Ereignissen verdeutlicht. Anhand dieser Erkenntnisse werden schließlich mögliche Erklärungen für diese Auffälligkei- ten und Modifikationen gesucht. Als Ansatzpunkt für solche Erklärungen fungiert eine leser- orientierte Betrachtungsweise; das heißt, es wird die Frage nach der Wirkung der von der Autorin durchgeführten Abänderungen der historischen Ereignisse auf den Leser im Vorder- grund stehen.

Das Genre des historischen Romans ist bis zum heutigen Tage ein sowohl aus literaturwissenschaftlicher als auch aus geschichtsdidaktischer Sicht recht gering erforschter Bereich. Dies macht sich in Bezug auf diese Arbeit vor allem dadurch bemerkbar, dass die durchzuführenden Betrachtungen ohne einen theoretischen und methodischen Unterbau geschehen müssen, da bislang keine Theorie für die Verwendung historischer Fakten in Erzähltexten entwickelt worden ist. Dies bietet andererseits die Möglichkeit, durch die abschließende Betrachtung der erkannten Erzähltechniken die vorhanden Grundmuster zu definieren und damit einen Schritt in Richtung einer solchen Theorie zu wagen.

Hieraus ergibt sich zugleich ein Praxisbezug dieser Arbeit. Die zu entdeckenden Techniken können als Hilfe für ambitionierte Autoren historischer Romane verstanden werden, indem sie das Muster aufzeigen, mit dessen Hilfe die Autorin des Bestsellers „Die Päpstin“ historische Fakten so aufbereitet hat, dass sie beim Leser den gewünschten Effekt erzielen und die Spannung des Romans aufrechterhalten. Die Verkaufszahlen dieses Romans lassen vermuten, dass diese Erzähltechniken dazu beigetragen haben, ein sehr großes Publikum in den Bann der Geschichte des weiblichen Papstes zu ziehen.

2. Zusammenfassung

Als biografischer Roman beginnt „Die Päpstin“ mit der Geburt seiner Protagonistin Johanna im Winter des ausgehenden Jahres 814. Johanna wird als Tochter eines aus England stammenden Dorfpriesters in Ingelheim bei Mainz geboren. Ihre Mutter ist eine Sächsin, die ihr Vater von einer Missionsreise, die er im Rahmen der Sachsenbekehrung Karls des Großen durchgeführt hatte, als seine Ehefrau ins fränkische Reich mitbrachte.

Von frühester Kindheit an erweist Johanna sich als außerordentlich wissbegierig und gelehr- sam, was ihr tyrannischer Vater, der eine radikal-fundamentalistische Auslegung des christli- chen Glaubens vertritt, als wider die göttliche Ordnung betrachtet und mit brutaler Gewalt zu unterdrücken versucht. Auch ansonsten leidet Johanna unter ihrem Vater, der nach der Ge burt zweier Söhne ein Mädchen als Strafe Gottes empfindet und sich dementsprechend ab- weisend gegenüber seiner Tochter verhält.

Johannas Vater, dessen Name zu keinem Zeitpunkt erwähnt wird, setzt seine ganze Hoffnung in seinen ältesten Sohn Matthias, der ähnlich wie Johanna über eine außergewöhnliche Intelligenz und Begabung verfügt und deshalb die Palastschule zu Aachen besuchen soll, um zu studieren und eine Gelehrtenlaufbahn einzuschlagen. Johanna versteht sich mit ihrem älteren Bruder sehr gut und überredet ihn, ihr hinter dem Rücken des Vaters Lesen und Schreiben beizubringen, worin sie rasche Fortschritte verzeichnet.

Als Matthias jedoch an einer schweren Krankheit stirbt, liegt es nun an seinem jüngeren Bru- der Johannes, der jedoch nur von mäßiger geistiger Begabung ist und eher von einem Sol- datenleben im Dienste des Kaisers träumt, sich auf ein Studium vorzubereiten. Es ist mit Johannas glühendem Gerechtigkeitssinn unvereinbar, dass nicht sie, die um ein Vielfaches geeigneter und begabter hierfür ist als ihr Bruder, studieren darf, zumal der einzige Grund für diese Entscheidung des Vaters in den unterschiedlichen Geschlechtern seiner beiden ver- bliebenen Kinder liegt. Deshalb tritt sie vor ihren Vater und beginnt, ihm aus der Bibel vorzu- lesen, um ihm zu demonstrieren, dass sie im Gegensatz zu Johannes bereits flüssig lesen kann. Doch in ihrem Vater erwacht durch die in seinen Augen „widernatürliche Kreatur“ (40), als die seine des Lesens kundige Tochter sich ihm offenbart, ein blinder Zorn, zumal er nun Matthias Tod als eine Strafe Gottes an seiner Familie für die Sünde, die Johanna für ihn dar- stellt, betrachtet. Er verprügelt Johanna auf eine äußerst brutale Art und Weise.

Johanna glaubt nun, ihre Ziele aufgeben zu müssen. Doch es eröffnet sich ihr eine erneute Möglichkeit, Bildung zu erlangen, als der griechische Gelehrte Aeskulapius auf dem Weg zu seiner neuen Wirkungsstätte als Lehrer an der Domschule zu Mainz sein Nachtquartier im Hause ihres Vaters bezieht. Die beiden Geistlichen diskutieren am Abend noch lange über theologische Fragestellungen, in denen das auf antiker griechischer Philosophie basierende Denken des Aeskulapius sich gegenüber dem verbohrten Gottesglauben, aus dessen einen- genden Denkstrukturen Johannas Vater sich nicht befreien kann, als überlegen erweist. Am darauffolgenden Tag möchte Johannas Vater Aeskulapius die Lernfortschritte von Johannes vorführen, was jedoch zu einem Fiasko zu werden droht, da Johannes nicht einmal auf die einfachsten Fragen eine Antwort zu geben weiß und schon bald den Tränen nahe ist. Hier sieht Johanna ihre Chance, nimmt ihren ganzen Mut zusammen und beantwortet die an ih- ren Bruder gestellte Frage nach der Definition des Todes gemäß dem Rätselkatechismus des Alkuin (49). Aufgrund der Anwesenheit des Gastes sieht sich Johannas Vater außer- stande, sie hierfür zu züchtigen. Doch aus seiner Sicht kommt es noch viel schlimmer, denn Aeskulapius erweist sich als in keiner Weise geschlechterdiskriminierend, sondern stellt Jo- hanna weitere Aufgaben, die sie perfekt löst. Derart von ihr beeindruckt beschließt er, ihr und - um die Einwilligung ihres Vaters zu erhalten, ebenfalls ihrem Bruder Johannes - Privatun terricht zu erteilen. So erlernt Johanna neben Latein auch die griechische Sprache und wird von Aeskulapius in die Schriften der antiken griechischen und römischen Autoren eingeführt. Doch schon bald verliert Aeskulapius seinen Lehrstuhl an der Mainzer Domschule und kehrt nach Athen zurück; jedoch nicht, ohne Johanna zu versprechen, ihr einen Studienplatz zu verschaffen. Zur Überbrückung der Wartezeit schenkt er ihr ein wertvolles Exemplar der Werke Homers und prägt ihr außerdem einen Satz ein, an den sie sich in ihrem weiteren Leben noch mehrmals erinnern wird: „Manche Gedanken sind gefährlich.“ (72).

Diese Aussage bewahrheitet sich erstmalig, als Johanna von ihrem Vater bei der Lektüre des Homer erwischt wird. Da man die teuren Pergamentseiten nicht verbrennen dürfe, will er Johanna zwingen, die Tinte, mit der die Worte dieses heidnischen Dichters geschrieben wurden, mit einem Messer herunterzukratzen, wogegen Johanna sich standhaft wehrt. Hierauf beginnt er, sie mit einer Gerte auszupeitschen und hätte sie getötet, wenn nicht von Johannas Schreien angelockte Dorfbewohner ihn weggezerrt hätten.

Aeskulapius hält sein Versprechen und verschafft Johanna einen Studienplatz an der Dom- schule im friesischen Dorstadt. Als der Abgesandte des dortigen Bischofs eintrifft, um sie abzuholen, behauptet ihr Vater ungläubig, dass es sich um einen Schreibfehler handeln müsse, weil nur Johannes statt Johanna gemeint sein kann. Der Gesandte stimmt ihm zu, dass unmöglich ein Mädchen an die Schule geholt werden könne und nimmt stattdessen den unglücklichen Johannes mit, dem das bevorstehende Studium zutiefst widerstrebt. Aber Jo- hanna gelingt die Flucht aus dem verhassten Heim, und sie schließt sich dem Trupp aus Abgesandten an, welche sie bereitwillig mitnehmen. Bald darauf trifft sie in Dorstadt ein, wo sie dem Bischof Fulgentius vorgestellt wird, der zu dem Zeitpunkt gerade ein Festgelage veranstaltet. Fulgentius erweist sich gegenüber Johanna als überaus freundlich und vertei- digt sie gegen die Anfeindungen ihres zukünftigen Lehrers Odo, dessen Ansichten über Mädchen und Bildung vollkommen deckungsgleich mit denen ihres Vaters sind. Da Johanna nicht in den Unterkünften der ausschließlich männlichen Schüler wohnen kann, nimmt der Markgraf Gerold sie in seiner Burganlage namens Villaris auf.

Mit Gerold tritt der Mann in Johannas Leben ein, der bis zu ihrem Tod der wichtigste Mensch für sie sein wird. Johanna fühlt sich auf Anhieb von dem vierzehn Jahre älteren Grafen an- gezogen, den im Gegenzug dieses elfjährige Mädchen, dessen Persönlichkeit sich so sehr von der anderer Mädchen dieses Alters unterscheidet, in ähnlichem Maße fasziniert. Beide entdecken schnell ihre Seelenverwandtschaft und können anhand der Gesellschaft des an- deren ihrem ansonsten freudlosen Alltag entfliehen. Während Gerold eine missglückte Ehe mit seiner Frau Richild führt, in der nach der Geburt zweier Töchter beide Eheleute sich nun aus dem Weg gehen, leidet Johanna unter der erdrückenden Feindseligkeit ihrer Mitschüler und ihres Lehrers Odo. Dieser lässt Johanna permanent spüren, dass er ein gebildetes Mädchen als unnatürlich empfindet. Johanna muss deshalb ständig darauf bedacht sein, Odo keine Gelegenheit zu Strafmaßnahmen zu bieten, doch dies gelingt ihr nicht immer. Ihr logisch geschultes Denkvermögen und ihr Aufbegehren gegen unreflektierten Glauben ver- leiten sie beispielsweise zu Fragen wie der, wieso man an die Auferstehung Jesu Christi glauben soll, wenn sie doch niemand mit eigenen Augen gesehen habe (136). Odo verprü- gelt sie auf diese Frage hin, womit sich ihr Lebensmotto von den gefährlichen Gedanken erneut bestätigt findet.

Während Johannas Aufenthalt in Dorstadt liegen Freud in der Person von Gerold und Leid in der Person von Odo dicht nebeneinander. Zum Eklat und ebenso abrupten wie überra- schenden Ende dieses Lebensabschnittes kommt es, als Johanna vierzehn Jahre alt ist und spürt, dass sie Gerold liebt. Diesem ergeht es ähnlich, und so kommt es zu einem ersten Kuss zwischen ihnen, der durch Zufall von Odo beobachtet wird, welcher sofort Richild hier- von in Kenntnis setzt. Richild nutzt daraufhin eine mehrwöchige Abwesenheit Gerolds, um für Johanna einen Ehemann zu finden und ihre sofortige Heirat zu arrangieren, um sich des Problems Johanna zu entledigen. Doch während Bischof Fulgentius die Trauung des unfrei- willigen Brautpaares vollzieht, landen Normannen in Dorstadt und fallen axt- und schwert- schwingend im Dom ein, in dem zu diesem Zeitpunkt nahezu die gesamte Stadtbevölkerung der Hochzeit beiwohnt.

An dieser Stelle findet nun eine Zäsur in Johannas Leben statt. Die Normannen töten oder verschleppen sämtliche Bewohner von Villaris und nahezu sämtliche Einwohner Dorstadts. Nur Johanna überlebt, da sie sich im Altaraufsatz des Doms verstecken konnte. Als sie aus ihrem Versteck gekrochen kommt, präsentiert sich ihr ein Bild der Verwüstung: Dorstadt und Villaris stehen in Flammen und die Leichen der Menschen liegen aufgetürmt im Dom. Wann Gerold zurückkommen wird, weiß Johanna nicht, aber die Zeit bis dahin würde aus ihrer Sicht für ein schutzloses Mädchen eine zu große Gefahr darstellen. Sie ist vollkommen auf sich allein gestellt und erkennt, dass nur ein Mann diese Situation überleben kann. Johanna zieht sich die Kleider ihres getöteten Bruders Johannes an und verbirgt von nun an ihr wah- res Geschlecht, das sie in ihrem bisherigen Leben ohnehin stets als eine einzige Belastung sowie als Hindernis beim Erreichen ihrer Ziele empfunden hatte. Fest entschlossen, ein neu- es Leben zu beginnen, tritt sie die Reise ins Kloster Fulda an, in welches sie im Alter von 15 Jahren als Bruder Johannes Anglicus eintritt. Hier hat sie nun Gelegenheit, sich intensiv dem Studium alter Schriften zu widmen. Als weitere Tätigkeit assistiert sie dem Mediziner Bruder Benjamin, von welchem sie die Kräuter- und Heilkunde erlernt.

Durch die Anwendung dieses neuerlernten Wissens kommt es zum ersten größeren Konflikt mit dem Abt Rabanus Maurus, der in der fundamentalistischen Tradition ihres Vaters und Odos steht. Johanna unterbricht Rabanus Maurus während der von ihm durchgeführten Pro- zedur des Ausstoßes der Leprakranken aus der Gesellschaft, weil sie erkennt, dass die ver- meintlich leprakranke Madalgis lediglich an Hautauschlägen leidet. Rabanus Maurus reagiert entsetzt, da Madalgis doch „von Gott mit den Malen der Sünde gezeichnet wurde“ (272), aber Johanna beharrt auf ihrer Diagnose. Daraufhin gestattet Rabanus Maurus Johanna, Madalgis in ihr Heim zu begleiten und zu kurieren. Johanna erkennt schnell die katastropha- len hygienischen Zustände als die Ursache der Hauterkrankung und beseitigt diese, was für Madalgis eine rasche Heilung zur Folge hat. Madalgis und ihre Kinder stehen daraufhin tief in Johannas Schuld, was dieser sechs Jahre später das Leben retten wird. Denn ebendiese sechs Jahre später ist in Fulda die Pest ausgebrochen und verschont auch das Kloster nicht. Johanna ist zwischenzeitlich zum Priester geweiht worden und verdächtigt anhand ihrer medizinischen Erfahrungen das gemeinsame Trinken aller Gläubigen aus ei- nem Kelch während der Messe als Mittel der Ansteckung und bevorzugt es daher, das Brot in den Wein einzutunken und den Gläubigen einzeln zu reichen. Abt Rabanus Maurus ist empört über diese eigenmächtige Veränderung des Ablaufes der Messe und entzieht Johan- na die Priesterweihe. Unmittelbar hierauf erkrankt sie selbst an der Pest, doch bereits im Fieberwahn liegend durchzuckt sie wie ein Blitz die Angst davor, dass einer ihrer Brüder ihr zur Behandlung das Mönchsgewand ausziehen und so ihr wahres Geschlecht erkennen könnte. Mit letzter Kraft flieht Johanna aus dem Kloster und bricht am nahegelegenen Fluss in einem Fischerboot zusammen, welches sie zuvor noch vom Ufer losbinden konnte, und treibt ohnmächtig flussabwärts.

Tage später erwacht Johanna im Haus des inzwischen erwachsenen Arn, dem Sohn von Madalgis, welcher sie am Flussufer fand. Arn und seine Familie haben Johanna während ihrer Bewusstlosigkeit gepflegt, und wie durch ein Wunder überlebt sie die Pesterkrankung. Während der folgenden Wochen, die sie in Arns Haus verbringt, denkt sie über ihre Situation nach. Sie könnte ins Kloster zurückkehren, aber dort würden sie keine neuen Herausforde- rungen mehr erwarten. Nach zwölf Jahren des Studiums in Fulda vermag sie die Bestände der Bibliothek auswendig aufzusagen, und außerdem erschwert ihr die Feindschaft mit Ra- banus Maurus den Entschluss zur Rückkehr ganz entschieden. Deshalb beschließt Johanna, eine Pilgerreise nach Rom zu unternehmen und erreicht die ewige Stadt im Jahre 844.

[...]

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten

Details

Titel
Analyse von Techniken der Verwendung historischer Ereignisse in dem historischen Roman "Die Päpstin"
Hochschule
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg  (Historisches Seminar)
Veranstaltung
Proseminar: Geschichte als Beruf
Note
unbenotet
Autor
Jahr
2002
Seiten
26
Katalognummer
V3983
ISBN (eBook)
9783638124799
ISBN (Buch)
9783638638418
Dateigröße
447 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Die Arbeit wurde im Teilbereich Geschichtsdidaktik geschrieben und behandelt den Historischen Roman. Für Didaktik der Geschichte für Magisterstudenten sollte sie für einen Schein ausreichen. 292 KB
Schlagworte
Päpstin Johanna Historischer Roman Geschichtsdidaktik
Arbeit zitieren
Michael Treichler (Autor), 2002, Analyse von Techniken der Verwendung historischer Ereignisse in dem historischen Roman "Die Päpstin", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/3983

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