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Die Amerikanisierung des Medienalltags

Title: Die Amerikanisierung des Medienalltags

Research Paper (undergraduate) , 2004 , 32 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Magister Bildungsmanagement Heiko Wulschner (Author)

Sociology - Culture, Technology, Nations
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1. Einleitung

Das Fernsehen gehört heutzutage ebenso zum Alltag wie die tägliche Zeitung. Der Mensch hat sich an die Flimmerkiste gewöhnt und es gibt fast keinen deutschen Haushalt mehr ohne Fernseher.
Seit der Amerikaner von ca. 50 Jahren als Befreier und Wiederaufbauer in unser Land kam, haben sich Dankbarkeit und Faszination für den amerikanischen Lebensstil miteinander vermischt.
Das deutsche Fernsehen ist der Amerikanisierung ausgeliefert, da die amerikanischen Strategien des Medienmarktes nirgendwo überboten werden können, besonders der Filmexport boomt. Es gibt eine große Menge amerikanischer Produkte, Filme, Shows etc. die überall auf der Welt erworben, angeschaut oder nachvollzogen werden können. Die amerikanische Populärkultur hat die Welt erobert und es ist noch kein Ende in Sicht. Wenn erst das digitale Fernsehen mit Hunderten Fernsehsendern und Programmen installiert und verbreitet ist, wird die Amerikanisierung weiter und weiterströmen, noch viel mehr Anhänger finden und nicht mehr aufzuhalten sein.
In dieser Hausarbeit wird die Amerikanisierung und ihr Verlauf anhand der Jugend- und Populärkultur in Deutschland erläutert und die Entwicklung der Medienflut in den letzten Jahren aufgezeigt. Des Weiteren wird auf die Vor- und Nachteile der Amerikanisierung in beiden deutschen Staaten und in den USA eingegangen und abschließend die heutige Mediensituation dargestellt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was ist Amerikanisierung?

3. Das Kulturverständnis der USA und der (beiden) deutschen Staat(en)

3.1 Das Kulturverständnis der USA

3.2 Das Kulturverständnis Deutschlands

3.3 Die Jugendkultur in der BRD

3.4 Die Jugendkultur in der DDR

3.5 Der Wandel der Jugendkultur ab 1970

4. Massenmedien, Massenkommunikation und Massenmanipulation?

4.1 Die Rolle des Fernsehens in den USA und in Deutschland

4.2 Kulturelle Aspekte des „Amerikanisierungsprozesses“

4.2.1 Ökonomische Ziele der USA

4.2.2 Ökonomische Ziele Deutschlands

5. Der Einfluss der „Europäisierung“ auf Deutschland

5.1 Ein Einblick in die EG- Fernsehrichtlinie von 1989

5.3 Europäisierung oder Amerikanisierung?

5.4 Wer hat die Macht über die Medien?

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Prozess der Amerikanisierung des deutschen Medienalltags, analysiert die sozioökonomischen Hintergründe und beleuchtet die Auswirkungen auf die Jugend- und Populärkultur in beiden deutschen Staaten sowie die heutige Mediensituation.

  • Der Einfluss amerikanischer Populärkultur auf deutsche Werte und Gesellschaft
  • Vergleichende Analyse des Kulturverständnisses in den USA, der BRD und der DDR
  • Die Entwicklung der Jugendkultur in Abhängigkeit von westlichen Medieneinflüssen
  • Medienökonomische Aspekte und die Rolle des Fernsehens im Amerikanisierungsprozess
  • Die Rolle der EG-Fernsehrichtlinien als Gegenbewegung zur Amerikanisierung

Auszug aus dem Buch

3.1 Das Kulturverständnis der USA

Die US- amerikanische Kultur nimmt bis heute eine Sonderstellung in der Welt ein. Der Prozess der Amerikanisierung setzte und setzt noch immer zuerst in Amerika ein. Der Transfer auf die deutsche Kultur beispielsweise gelingt erst, nachdem die Transformation bereits in den USA stattgefunden hat. Dies begann bereits am Anfang des 19. Jahrhunderts, wobei sich die Bevölkerung in eine Elite und in die Masse unterteilte, also in eine „popular culture,“ eine Populärkultur, an der jeder Bürger teilhaben kann. Die USA ist also ein melting pot – ein Schmelztiegel vieler verschiedener Kulturen und vielerlei Kommunikationsformen, welche unabhängig von der Kultur und vom Bildungsniveau leicht verständlich sind. Viele Kritiker bezeichnen genau diese Multikulturalität als Massenkultur, was in diesem Falle nicht ganz auf den US- amerikanischen Schmelztiegel zutrifft. Diese Form der Massenkultur lebt von der Koexistenz der verschiedenen kulturellen Traditionen und Stilrichtungen, durch die verschiedenen ethnischen und damit auch kulturellen Besonderheiten entstehen neue Mischformen, die wir in Europa in dieser Form nicht kennen oder kannten. Ziel dieses Kulturmixes war es, bestimmte Ausdrucksformen für die verschiedenen sozialen und ethnischen Gruppen zu finden, die für all diese leicht verständlich und zugänglich waren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Allgegenwärtigkeit des Fernsehens und führt in die Fragestellung der zunehmenden Amerikanisierung des deutschen Medienmarktes ein.

2. Was ist Amerikanisierung?: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Amerikanisierung, diskutiert seine Komplexität und unterteilt ihn in verschiedene wissenschaftliche Lesarten.

3. Das Kulturverständnis der USA und der (beiden) deutschen Staat(en): Es werden die kulturellen Identitäten der USA und Deutschlands verglichen und der Einfluss auf die Jugendkulturen der BRD und DDR historisch nachgezeichnet.

4. Massenmedien, Massenkommunikation und Massenmanipulation?: Hier wird die Rolle der Medien bei der Entstehung von Konsumbedürfnissen analysiert und der ökonomische Druck hinter US-amerikanischen Programmen beleuchtet.

5. Der Einfluss der „Europäisierung“ auf Deutschland: Das Kapitel untersucht politische Gegenmaßnahmen wie die EG-Fernsehrichtlinien und diskutiert, ob "Europäisierung" als wirksame Strategie gegen die Amerikanisierung dienen kann.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und betont, dass die deutsche Jugend die Chancen der internationalen Kommunikation aktiv nutzt, trotz der fortbestehenden Dominanz internationaler Medienkonzerne.

Schlüsselwörter

Amerikanisierung, Massenmedien, Populärkultur, Kulturtransfer, Jugendkultur, Fernsehen, Medienökonomie, Europäisierung, Globalisierung, Identitätsverlust, Medienkonzerne, Sozialer Wandel, Kulturimperialismus, BRD, DDR

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert den Prozess der Amerikanisierung des deutschen Medienalltags und dessen Auswirkungen auf gesellschaftliche Strukturen und Jugendkulturen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen der kulturelle Einfluss der USA auf Deutschland, die medienökonomische Strategie von Filmexporten sowie die Entwicklung der Mediennutzung in der BRD und DDR.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, den Verlauf der Amerikanisierung anhand der Jugend- und Populärkultur zu erläutern und die heutige Mediensituation kritisch zu hinterfragen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine medienwissenschaftliche und kultursoziologische Literaturanalyse, die historische Ereignisse und sozialwissenschaftliche Konzepte (wie das des kulturellen Imperialismus) verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die historischen Entwicklungen in BRD und DDR, die ökonomischen Interessen der US-Medienbranche und die politischen Versuche einer europäischen Gegensteuerung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Amerikanisierung, Massenkommunikation, Populärkultur und europäische Integration geprägt.

Welche Rolle spielten die Jazzclubs und die Beatles in der Jugendkultur?

Diese wurden in den 50er und 60er Jahren zunächst als bedrohliche Einflüsse wahrgenommen, wandelten sich jedoch später zu Symbolen der Modernität und gesellschaftlichen Öffnung.

Warum ist die Unterscheidung zwischen "Europäisierung" und "Amerikanisierung" laut Autor schwierig?

Der Autor argumentiert, dass eine reine Abgrenzung schwierig bleibt, da europäische Märkte stark von ökonomischen Strukturen des US-Vorbilds abhängig sind.

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Details

Title
Die Amerikanisierung des Medienalltags
College
University of Erfurt
Course
Theorie der Massenkultur/Populärkultur
Grade
2,7
Author
Magister Bildungsmanagement Heiko Wulschner (Author)
Publication Year
2004
Pages
32
Catalog Number
V39848
ISBN (eBook)
9783638385190
ISBN (Book)
9783638655194
Language
German
Tags
Amerikanisierung Medienalltags Theorie Massenkultur/Populärkultur
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Magister Bildungsmanagement Heiko Wulschner (Author), 2004, Die Amerikanisierung des Medienalltags, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/39848
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