Was versteht man unter Konsumentenverhalten? Kroeber-Riel unterscheidet nach Konsumentenverhalten im engeren und im weiteren Sinne. Konsumentenverhalten im engeren Sinne ist das Verhalten der Menschen beim Kauf und Konsum von wirtschaftlichen Gütern. Konsumentenverhalten im weiteren Sinne ist ganz allgemein das Verhalten der „Letztverbraucher“ von materiellen und immateriellen Gütern, also auch das Verhalten der Kirchgänger, Wähler, Patienten usw.
Die Erforschung des Konsumentenverhaltens beschäftigt sich mit folgenden Fragen: Warum zeigen die Konsumenten ein bestimmtes Verhalten? Welche Einflussgrößen steuern und beeinflussen den Konsumenten. Läßt sich dieses Verhalten ändern und wie? Die Antworten auf diese Fragen liefert die empirische Marketingforschung. Die Ergebnisse, die mit Hilfe der Marketingforschung gewonnen werden, sind zu Theorien des Konsumentenverhaltens zusammengefasst. Diese sollen das Verhalten der Käufer erklären und voraussagen, damit Unternehmen die Konsumenten besser verstehen und ihre Marketingaktivitäten so ausrichten, dass die Käufer zufriedengestellt werden und das Unternehmen erfolgreicher wird.
Das Ziel dieser Arbeit ist es die Einflüsse der kognitiven Prozesse auf das Konsumentenverhalten aufzuzeigen und die Möglichkeiten der Beeinflussung durch das Marketing darzustellen. Zum besseren Verständnis dieser Arbeit wird im nachfolgenden Abschnitt ein Überblick über die einzelnen Einflussgrößen im Konsumentenverhalten gegeben. Damit wird auch dargestellt, wie sich die kognitiven Prozesse im Gesamtsystem der Einflussgrößen eingliedern lassen.
Im 2. Kapitel werden die kognitiven Prozesse einzeln beschrieben und es wird dargestellt inwieweit diese Prozesse einen Menschen steuern und sein Verhalten prägen können.
Das 3. Kapitel enthält eine Zusammenfassung dieser Arbeit.
Inhaltsverzeichnis
I. Einleitung
1. Problemstellung und Vorgehensweise
2. Gesamtsystem der Einflussgrössen im Konsumentenverhalten
II. Kognitive Prozesse
1. Einführung
2. Aufnahme von Informationen
2.1 Vorgang der visuellen Informationsaufnahme
2.2 Möglichkeiten der Beeinflussung
3. Wahrnehmung und Produktbeurteilung
3.1 Wahrnehmung – Begriffliche Grundlagen
3.2 Beeinflussung durch das Marketing
3.3 Produktbeurteilung – Begriffliche Grundlagen
3.4 Anwendung im Marketing
4. Lernen und Gedächtnis
4.1 Lernen
4.2 Anwendung der Lerntheorien im Marketing
4.3 Gedächtnis und seine Beeinflussbarkeit
III. Zusammenfassung
Zielsetzung & Themen
Das Ziel dieser Arbeit ist es, die Einflüsse kognitiver Prozesse auf das Konsumentenverhalten systematisch aufzuzeigen und Möglichkeiten der gezielten Beeinflussung durch Marketinginstrumente darzustellen.
- Systematik der Einflussgrößen auf das Konsumentenverhalten
- Kognitive Informationsaufnahme und deren visuelle Steuerung
- Wahrnehmungsprozesse und die Bildung von Produkturteilen
- Rolle des Lernens und des Gedächtnisses bei der Markenbildung
Auszug aus dem Buch
1. Problemstellung und Vorgehensweise
Was versteht man unter Konsumentenverhalten? Kroeber-Riel unterscheidet nach Konsumentenverhalten im engeren und im weiteren Sinne. Konsumentenverhalten im engeren Sinne ist das Verhalten der Menschen beim Kauf und Konsum von wirtschaftlichen Gütern. Konsumentenverhalten im weiteren Sinne ist ganz allgemein das Verhalten der „Letztverbraucher“ von materiellen und immateriellen Gütern, also auch das Verhalten der Kirchgänger, Wähler, Patienten usw. 1
Die Erforschung des Konsumentenverhaltens beschäftigt sich mit folgenden Fragen: Warum zeigen die Konsumenten ein bestimmtes Verhalten? Welche Einflussgrößen steuern und beeinflussen den Konsumenten. Läßt sich dieses Verhalten ändern und wie? Die Antworten auf diese Fragen liefert die empirische Marketingforschung. Die Ergebnisse, die mit Hilfe der Marketingforschung gewonnen werden, sind zu Theorien des Konsumentenverhaltens zusammengefasst. Diese sollen das Verhalten der Käufer erklären und voraussagen, damit Unternehmen die Konsumenten besser verstehen und ihre Marketingaktivitäten so ausrichten, dass die Käufer zufriedengestellt werden und das Unternehmen erfolgreicher wird.
Das Ziel dieser Arbeit ist es die Einflüsse der kognitiven Prozesse auf das Konsumentenverhalten aufzuzeigen und die Möglichkeiten der Beeinflussung durch das Marketing darzustellen. Zum besseren Verständnis dieser Arbeit wird im nachfolgenden Abschnitt ein Überblick über die einzelnen Einflussgrößen im Konsumentenverhalten gegeben. Damit wird auch dargestellt, wie sich die kognitiven Prozesse im Gesamtsystem der Einflussgrößen eingliedern lassen.
Im 2. Kapitel werden die kognitiven Prozesse einzeln beschrieben und es wird dargestellt inwieweit diese Prozesse einen Menschen steuern und sein Verhalten prägen können.
Das 3. Kapitel enthält eine Zusammenfassung dieser Arbeit.
Zusammenfassung der Kapitel
I. Einleitung: Definiert den Begriff des Konsumentenverhaltens und legt das Ziel der Untersuchung dar, die Auswirkungen kognitiver Prozesse auf den Konsumenten zu analysieren.
II. Kognitive Prozesse: Untersucht die zentralen kognitiven Bausteine wie Informationsaufnahme, Wahrnehmung, Lernen und Gedächtnis sowie deren gezielte Beeinflussbarkeit im Marketingkontext.
III. Zusammenfassung: Fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und betont, dass die erläuterten Mechanismen Lösungsansätze und Orientierungshilfen für Werbetreibende bieten.
Schlüsselwörter
Konsumentenverhalten, Marketingforschung, kognitive Prozesse, Informationsaufnahme, Blickregistrierung, Wahrnehmung, Produktbeurteilung, Irradiation, Lerntheorien, Konditionierung, Gedächtnis, Markenführung, Aktivierung, Kindchenschema, Testimonialwerbung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert die kognitiven Prozesse als maßgebliche Einflussfaktoren auf das menschliche Konsumentenverhalten und zeigt auf, wie diese durch Marketingmaßnahmen beeinflusst werden können.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Im Fokus stehen die Informationsaufnahme, Wahrnehmungspsychologie, unterschiedliche Lerntheorien sowie die Speichermechanismen des menschlichen Gedächtnisses.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Hauptziel ist die Darstellung der Wechselwirkungen zwischen kognitiven Abläufen und Marketingaktivitäten, um ein besseres Verständnis für die Steuerung von Käuferentscheidungen zu schaffen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung und Synthese bestehender psychologischer Konzepte sowie der empirischen Marketingforschung zur Erklärung von Konsumprozessen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der visuellen Informationsaufnahme, der Selektion von Reizen bei der Wahrnehmung, die Bildung von Produkturteilen (Irradiation) und die Anwendung von Lerntheorien in der Werbung.
Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind unter anderem kognitive Prozesse, selektive Wahrnehmung, klassische und operante Konditionierung sowie Gedächtnisbilder.
Wie nutzen Marketer das "Kindchenschema" laut Autorin?
Das Kindchenschema wird als emotionaler Reiz eingesetzt, um Aufmerksamkeit zu erregen und positive Emotionen beim Konsumenten hervorzurufen.
Was versteht man im Kontext der Produktbeurteilung unter "Irradiation"?
Irradiation beschreibt die unlogische Ausstrahlungswirkung eines Wahrnehmungselementes auf andere Eigenschaften eines Produktes, etwa wenn die Verpackungsqualität auf die Frische des Inhalts schließen lässt.
- Quote paper
- Irina Mantai (Author), 2002, Kognitive Prozesse als Bestimmungsgrößen des Konsumentenverhaltens und ihre Beeinflussbarkeit durch das Marketing, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/39860