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Lerntheorien im Konsumentenverhalten

Title: Lerntheorien im Konsumentenverhalten

Term Paper , 2002 , 24 Pages , Grade: 1,9

Autor:in: Irina Mantai (Author)

Business economics - Offline Marketing and Online Marketing
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Bis Anfang der 60er Jahre gehörte die Erforschung des Konsumentenverhaltens im wesentlichen zur angewandten Psychologie und zur sozialökonomischen Verhaltensforschung. Nachdem sich aber die empirische Marketingforschung in den 60er Jahren etablierte, wurde die Erforschung des Konsumentenverhaltens zum wichtigen Gegenstand der Marketingforschung. Mitte der 60er Jahre wurden die Begriffe Konsumentenverhalten und Konsumentenforschung eingeführt und mittlerweile ist das Konsumentenverhalten ein wesentlicher Bestandteil der Marketinglehre.

Die früheren Überlegungen zum Konsumentenverhalten sahen den Konsumenten als einen „rationalen Käufer“. Man ist also davon ausgegangen, dass der Konsument mit Hilfe von Informationen Entscheidungen so trifft, dass sein Nutzen maximiert wird. Diese Sichtweise hat sich in der Realität nicht bestätigt, da der Käufer sehr oft nur zufriedenstellende und nicht optimale Entscheidungen traf und die ihm gegebene Informationen nicht vollständig nutzte. Diese Sichtweise vom „rationalem Käufer“ musste also zum Teil verworfen werden und man suchte nach neuen Erkenntnissen.

Die Theorien des Konsumentenverhaltens sind Ergebnisse der empirischen Konsumentenforschung. Sie sollen das Verhalten der Käufer erklären und Antwort geben, warum die Konsumenten in bestimmten Situationen so reagieren und nicht anders. Mit Hilfe dieser Theorien sollen die Unternehmen die Konsumenten besser verstehen und ihre Marketingaktivitäten so ausrichten, dass die Kunden zufriedengestellt werden und das Unternehmen erfolgreicher wird.

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich nur mit einem Teil der Theorien im Konsumentenverhalten – mit den Lerntheorien. Das Ziel ist es hier die Erkenntnisse aus der Lernforschung darzustellen und zu zeigen welche Rolle die Lerntheorien spielen und wie diese Erkenntnisse im Rahmen des Marketings genutzt werden können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

1. Problemstellung und Vorgehensweise

2. Einflussgrößen im Konsumentenverhalten

2.1 Psychische Einflussgrößen

2.1.1 Aktivierende Prozesse

2.1.2 Kognitive Prozesse

II. Lerntheorien

1. Begriffliche Grundlagen

2. Einteilung der Lerntheorien

3. Behavioristische Lerntheorien (Reiz-Reaktions-Theorien)

3.1 Klassische Konditionierung

3.2 Operante Konditionierung

3.3 Reizgeneralisierung und Reizdiskriminierung

3.4 Anwendung im Marketing

4. Kognitive Lerntheorien und ihre Anwendung im Marketing

5. Soziale Lerntheorien und ihre Anwendung im Marketing

III. Zusammenfassung und abschließende Bemerkung

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, Erkenntnisse der Lernforschung auf das Konsumentenverhalten zu übertragen, um die Rolle verschiedener Lerntheorien bei der Beeinflussung von Konsumentscheidungen im Marketing-Kontext zu analysieren.

  • Grundlagen des Konsumentenverhaltens und dessen psychische Einflussgrößen
  • Differenzierung und Anwendung behavioristischer Lerntheorien
  • Einsatzmöglichkeiten kognitiver Lernmodelle im Marketing
  • Bedeutung des sozialen Lernens durch Imitation und Testimonials
  • Kritische Reflexion der Anwendbarkeit lerntheoretischer Ansätze in der Marketingpraxis

Auszug aus dem Buch

3.2 Operante Konditionierung

Ein weiteres Modell der Reiz-Reaktions-Theorien ist das Modell der operanten Konditionierung. Das Lernprinzip lautet wie folgt: „ Eine zunächst neutrale Reaktion erhält durch nachfolgende Verstärkung für den Organismus eine Bedeutung und tritt dadurch mit veränderter Wahrscheinlichkeit auf; die Reaktion wird als Auswirkung ihrer Konsequenz gelernt.“ 27

Ganz allgemein bedeutet dies, dass ein Individuum aus den Konsequenzen lernt, die sein Verhalten mit sich bringt. Die Konsequenzen können eine Belohnung oder eine Bestrafung sein. Wenn das Individuum merkt, dass sein Verhalten belohnt wird, so tritt diese Verhaltensweise öfter auf. Wird aber die Verhaltensweise bestraft oder missbilligt, so versucht das Individuum sein Verhalten zu ändern. Begründer dieser Theorie ist der amerikanische Psychologe Burrhus Frederic Skinner. Er führte mehrere Experimente mit Ratten durch, die sich in einem Versuchskäfig befanden.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische Entwicklung der Konsumentenforschung und definiert das Konsumentenverhalten als zentrales Element der Marketinglehre.

II. Lerntheorien: Dieses Kapitel klassifiziert verschiedene Lerntheorien wie den Behaviorismus, kognitive Ansätze sowie soziale Lerntheorien und erläutert deren konkrete praktische Anwendung im Marketing.

III. Zusammenfassung und abschließende Bemerkung: Der abschließende Teil reflektiert die Ergebnisse und weist darauf hin, dass Lerntheorien zwar wesentliche Aspekte erklären, das komplexe Konsumentenverhalten jedoch nur durch ein Zusammenspiel vieler Faktoren verständlich wird.

Schlüsselwörter

Konsumentenverhalten, Marketing, Lerntheorien, Behaviorismus, Klassische Konditionierung, Operante Konditionierung, Reizgeneralisierung, Reizdiskriminierung, Kognitive Prozesse, Soziales Lernen, Testimonialwerbung, Markenführung, Lernforschung, Kaufentscheidung, Werbewirkung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie psychologische Lerntheorien genutzt werden können, um das Konsumentenverhalten besser zu verstehen und gezielt zu beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen behavioristische Reiz-Reaktions-Modelle, kognitive Lernprozesse sowie soziale Lernformen, die im Rahmen von Marketingaktivitäten wie Werbung oder Branding eingesetzt werden.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die systematische Darstellung von Erkenntnissen der Lernforschung und deren praktische Nutzbarmachung für Marketingstrategien.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse und Zusammenfassung etablierter verhaltenswissenschaftlicher Modelle und deren Übertragung auf den Kontext der Marketinglehre.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden schwerpunktmäßig Lerntheorien wie die klassische und operante Konditionierung sowie kognitive und soziale Ansätze detailliert erklärt und anhand von Marketingbeispielen illustriert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Konsumentenverhalten, Konditionierung, Markenführung, Werbewirkung und Lernpsychologie charakterisiert.

Was unterscheidet klassische von operanter Konditionierung in diesem Kontext?

Während die klassische Konditionierung darauf abzielt, durch emotionale Reize eine bestimmte Einstellung zur Marke aufzubauen, nutzt die operante Konditionierung gezielte Belohnungen, um eine dauerhafte Markentreue zu festigen.

Wie spielt das S-O-R-Modell in die Argumentation ein?

Das S-O-R-Modell dient als theoretisches Grundgerüst, um den Prozess von der Reizaufnahme (Stimulus) über die interne Verarbeitung im Organismus bis hin zur resultierenden Reaktion (Kaufverhalten) zu erklären.

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Details

Title
Lerntheorien im Konsumentenverhalten
College
Erfurt University of Applied Sciences
Course
Instrumente und Methoden im Handel und Vertrieb
Grade
1,9
Author
Irina Mantai (Author)
Publication Year
2002
Pages
24
Catalog Number
V39866
ISBN (eBook)
9783638385312
ISBN (Book)
9783656209034
Language
German
Tags
Lerntheorien Konsumentenverhalten Instrumente Methoden Handel Vertrieb
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Irina Mantai (Author), 2002, Lerntheorien im Konsumentenverhalten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/39866
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