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Ein Praktikum in der Hospiz der Hansestadt Rostock

Título: Ein Praktikum in der Hospiz der Hansestadt Rostock

Reporte de Práctica , 2005 , 17 Páginas

Autor:in: Kathrin Kirstein (Autor)

Trabajo social
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In der Zeit vom 07.02.bis 01.04.2005 absolvierte ich mein Praktikum im Hospiz Hansestadt Rostock. Diese Arbeit berichtet von meinen Eindrücken und Erfahrungen des Praktikums in der sozialen Arbeit mit älteren Menschen, Schwerkranken und Sterbenden. Ich habe mich bewusst für diese Einrichtung entschieden, weil mich das Thema Tod und die Sozialarbeit mit Sterbenden sehr interessiert. Das Praktikum in meiner Heimatstadt Rostock zu machen, kam mir sehr entgegen um, auch dieses Aufgabengebiet der sozialen Arbeit praktisch kennen zu lernen. Das Vorstellungsgespräch verlief sehr harmonisch und ich fühlte mich „willkommen“. Die ausführliche Unterhaltung mit Frau Plessentin bestärkte mich, mein Praktikum im Hospiz zu absolvieren. Sie war sehr interessiert an meinem Studiengang und während der gesamten Praktikumszeit verlor sie mich nicht aus den Augen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Hospiz am Klinikum Südstadt der Hansestadt Rostock

3. Die Arbeit der Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin

4. Die Aufgaben der Praktikantin

5. Begegnungsqualität

5.1. Begegnung zwischen Anleiterin und Klienten

5.2. Begegnung zwischen Anleiterin und Praktikantin

5.3. Begegnung zwischen Praktikantin und Klienten

6. Praxisbeispiel

6.1. Fallbeispiel

6.2. Interventionsgerontologisches Konzept (vgl. J. Schilling)

7. Zusammenfassende Bewertung

Zielsetzung & Themen

Dieser Praktikumsbericht dokumentiert die Erfahrungen und Eindrücke der Autorin während eines Praktikums im Hospiz des Klinikums Südstadt in Rostock. Ziel ist es, das Aufgabengebiet der Sozialarbeit in der Sterbebegleitung zu reflektieren, die Bedeutung der Begegnungsqualität zu analysieren und ein praktisches Interventionsbeispiel vor dem Hintergrund gerontologischer Konzepte darzustellen.

  • Praxis der stationären Hospizarbeit und Sterbebegleitung
  • Rolle und Aufgabenbereich der Sozialarbeit in der Palliativeinrichtung
  • Reflektion der Begegnungsqualität zwischen Fachkräften, Praktikanten und Bewohnern
  • Interventionsgerontologisches Konzept in der praktischen Anwendung
  • Umgang mit Tod, Trauer und zwischenmenschlichen Beziehungen im Hospizalltag

Auszug aus dem Buch

6.1. Fallbeispiel

Herr B., ein 48 Jahre alter Mann, arbeitete als Bauer und später als Handwerker. Herr B. ist an einem rezidivierenden Magenkarzinom(Magen(-)) erkrankt. Erschwerend kam hinzu, dass er immer wieder unter Darmverschlüssen litt.

2001 wurde Hr. B. das erste Mal operiert, dabei wurde ein Großteil des Magens auf Grund der Krebsdiagnose entfernt. Hr. B. wurde dann ohne weitere Therapie aus dem Krankenhaus entlassen.

Herr B. lebte bei seiner Stieftochter und deren Familie. Sie ist die Tochter seiner verstorbenen Lebensgefährtin. Nach eigener Aussage war er nach dem Tod der Lebensgefährtin 2001 nicht mehr in der Lage sein Leben alleine zu regeln. Er versuchte mit Alkohol den Schmerz des Verlustes der Frau zu bekämpfen.

Im Oktober 2004 wurde Herr B. erneut mit einem akuten Darmverschluss ins Krankenhaus eingeliefert. Aufgrund dessen erhielt er eine Stomaanlage. Seit diesem Zeitpunkt befand sich Hr. B. zur weiteren Therapie im Klinikum Südstadt. Mitte März stand dann fest, dass keine Aussicht auf Heilung besteht.

Hr. B. äußerte gegenüber dem Sozialdienst der Klinik den Wunsch ins Hospiz überzusiedeln. Der Sozialdienst informierte dann das Hospiz. Frau Giese und ich begaben uns daraufhin zu Herrn B auf die Station.

In einem ersten Gespräch stellten wir uns Herrn B. vor, auch die Einrichtung und die Hospiz idee. Herr B. war bereits gut informiert und stellte viele Fragen. Herr B. erzählte viel aus seinem Leben. Er ging auch sehr offen mit dem Verlauf seiner Krankheit um.

Hr. B. äußerte in diesem Gespräch den Wunsch, das Hospiz zu besichtigen. Diesen Besuch verabredeten wir für den Nachmittag desselben Tages.

Aufgrund seiner positiven Einstellung zum Hospiz, wollte er mit unserer Hilfe, gleich den Antrag auf Pflege im Hospiz ausfüllen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Autorin beschreibt ihre Motivation für das Praktikum im Hospiz der Hansestadt Rostock sowie den harmonischen Einstieg in die Einrichtung.

2. Das Hospiz am Klinikum Südstadt der Hansestadt Rostock: Dieses Kapitel erläutert die Entstehungsgeschichte, die baulichen Gegebenheiten sowie die medizinische und pflegerische Versorgungssituation im Hospiz.

3. Die Arbeit der Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin: Hier werden die vielfältigen Aufgaben der Praxisanleiterin, von Erstgesprächen bis zur Unterstützung bei persönlichen und rechtlichen Angelegenheiten, detailliert aufgeführt.

4. Die Aufgaben der Praktikantin: Die Autorin reflektiert ihre eigenen Tätigkeiten, wie Hospitationen, Begleitung bei Gesprächen, Mithilfe im Alltag und das Sammeln erster Erfahrungen in der Sterbebegleitung.

5. Begegnungsqualität: Dieses Kapitel analysiert die Dynamik und die Qualität der zwischenmenschlichen Interaktionen zwischen Anleiterin, Klienten und Praktikantin im sensiblen Umfeld des Hospizes.

6. Praxisbeispiel: Basierend auf einem konkreten Fall eines 48-jährigen Patienten wird die Anwendung eines interventionsgerontologischen Konzepts in der Praxis veranschaulicht.

7. Zusammenfassende Bewertung: Die Autorin zieht ein persönliches und professionelles Fazit aus ihrer Praktikumszeit, betont den Lernerfolg und die Bedeutung des professionellen Umgangs mit Tod und Sterben.

Schlüsselwörter

Hospiz, Sterbebegleitung, Sozialarbeit, Geragogik, Palliativeinrichtung, Lebensende, Bewohner, Angehörigenarbeit, Interventionsgerontologie, Praxisbericht, Teamarbeit, soziale Betreuung, Pflege, Empathie, Palliativmedizin.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Bericht grundsätzlich?

Der Bericht beschreibt die persönlichen Erfahrungen und fachlichen Einblicke der Autorin während eines Praktikums im Hospiz am Klinikum Südstadt in Rostock im Frühjahr 2005.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den Schwerpunkten zählen die professionelle Sterbebegleitung, die Aufgaben von Sozialarbeitern in einem Hospiz sowie der Umgang mit den Patienten und deren Angehörigen.

Was ist das primäre Ziel des Praktikumsberichts?

Das Ziel ist die Reflexion des eigenen Lernprozesses sowie die Darstellung des Berufsfeldes der Sozialpädagogik innerhalb der stationären Hospizarbeit.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Der Bericht nutzt die Methode der Fallstudie anhand eines konkreten Praxisbeispiels, verknüpft mit dem theoretischen Interventionsgerontologischen Konzept nach J. Schilling.

Was wird im Hauptteil des Berichts behandelt?

Der Hauptteil umfasst die Einrichtungsbeschreibung, die Darstellung des Berufsbildes, die Aufgaben der Praktikantin, die Analyse der Begegnungsqualität sowie ein detailliertes Fallbeispiel.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Hospizarbeit, Sterbebegleitung, Sozialanamnese, Ehrenamt, multiprofessionelle Zusammenarbeit und Lebensqualität am Lebensende.

Wie unterscheidet sich der Alltag im Hospiz laut der Autorin von einer normalen Krankenstation?

Die Autorin hebt hervor, dass im Hospiz mehr Zeit für den einzelnen Bewohner besteht, der Tagesablauf nach den Wünschen des Bewohners ausgerichtet ist und keine Krankenhausatmosphäre herrscht.

Welche Rolle spielt die Sozialarbeit bei der Aufnahme ins Hospiz?

Die Sozialarbeit unterstützt maßgeblich bei der Antragstellung auf Kostenübernahme, der Feststellung der Pflegestufe und hilft dem Patienten bei der Eingewöhnung sowie der Regelung letzter Angelegenheiten.

Final del extracto de 17 páginas  - subir

Detalles

Título
Ein Praktikum in der Hospiz der Hansestadt Rostock
Universidad
University of Applied Sciences Braunschweig / Wolfenbüttel
Autor
Kathrin Kirstein (Autor)
Año de publicación
2005
Páginas
17
No. de catálogo
V39970
ISBN (Ebook)
9783638386074
Idioma
Alemán
Etiqueta
Praktikum Hospiz Hansestadt Rostock
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Kathrin Kirstein (Autor), 2005, Ein Praktikum in der Hospiz der Hansestadt Rostock, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/39970
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