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Das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg

Title: Das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg

Term Paper , 2005 , 16 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Valeria Cinquegrani (Author)

Theology - Biblical Theology
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Summary Excerpt Details

Bei der Ausarbeitung meiner Hausarbeit ist es mir wichtig neben der Analyse und Interpretation festzustellen, ob die didaktische Verwendung dieses Gleichnisses dem exegetischen Sinn des Gleichnisses adäquat ist. Es ist mir wichtig herauszufinden in wie fern es sinnvoll ist dieses Gleichnis den Kindern nahe zu bringen. Das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg finde ich persönlich besonders interessant, da es nicht um unser Empfinden von Recht geht, sondern um die Gerechtigkeit Gottes.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Fragestellung

2. Bezeichnung

3. Analyse des Textes

3.1 Kontext

3.2 Struktur

3.3 Ort und Zeit

4. Interpretation Mt 20,1 – 20,16

4.1 Interpretation Vers für Vers

4.2 Interpretation der Figur des Verwalters

4.3 Interpretation der Werbungsszene

5. Übertragung/ Auswertung

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die Arbeit untersucht das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg (Mt 20,1-16) sowohl exegetisch als auch hinsichtlich seiner didaktischen Eignung für den Religionsunterricht. Dabei steht die Frage im Zentrum, ob die biblische Erzählung über die Gerechtigkeit Gottes sinnvoll auf die Lebenswelt von Kindern übertragen werden kann.

  • Exegetische Analyse des Kontextes und der Struktur des Gleichnisses.
  • Interpretation der handelnden Figuren und der erzählerischen Dynamik.
  • Theologische Reflexion über das Gottesbild und die himmlische Lohnauszahlung.
  • Praktische Übertragung auf den schulischen Religionsunterricht.
  • Diskussion der Gerechtigkeit Gottes in einer leistungsbezogenen Gesellschaft.

Auszug aus dem Buch

4.2 Interpretation der Figur des Verwalters (V.8)

Durch die Einfügung der Figur des Verwalters in V.8 werden die Funktionen auf Seiten des Gutsbesitzers auf zwei Personen aufgeteilt. Der Gutsbesitzer selbst nimmt als „Herr des Weinbergs“ (vgl. 21,40; 21,30) die Werbung und Einstellung der Arbeiter vor, der Verwalter zahlt den Lohn.

Darin liegt eine Allegorisierung der Erzählung vor, denn der „Herr des Weinbergs“ ist Gott, der Verwalter aber Jesus als endzeitlicher Menschensohn-Richter (vgl. Mt 25,31-46). Hier schimmert die endzeitliche Abrechnung durch, wo Christus in der Vollmacht des Vaters die Rechenschaftslegung entgegennimmt und den Lohn austeilt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Fragestellung: Die Autorin legt ihr Interesse dar, die Übereinstimmung zwischen dem exegetischen Sinn des Gleichnisses und seiner pädagogischen Vermittlung an Kinder zu prüfen.

2. Bezeichnung: Dieses Kapitel erörtert die verschiedenen traditionellen Bezeichnungen für das Gleichnis und begründet die Wahl des Titels.

3. Analyse des Textes: Es wird der Kontext im Matthäusevangelium beleuchtet, die erzählerische Struktur analysiert und der historische sowie geografische Rahmen der Entstehung abgesteckt.

4. Interpretation Mt 20,1 – 20,16: In einer detaillierten Exegese wird das Gleichnis versweise ausgelegt und die Rolle der handelnden Figuren sowie die Dynamik der Werbungsszene interpretiert.

5. Übertragung/ Auswertung: Das Kapitel reflektiert über die Relevanz der Gottesgerechtigkeit in der heutigen Leistungsgesellschaft und berichtet von praktischen Erfahrungen bei der Vermittlung des Themas im Grundschulunterricht.

Schlüsselwörter

Matthäusevangelium, Gleichnis, Arbeiter im Weinberg, Exegese, Gerechtigkeit Gottes, Gottesherrschaft, Didaktik, Religionsunterricht, Lohn, Endgericht, Interpretation, Grundschule, Menschensohn, christliche Ethik, Leistungsgesellschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg aus dem Matthäusevangelium und dessen didaktischer Verwendung im Unterricht.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die exegetische Auslegung des Textes, die Bedeutung der Gerechtigkeit Gottes und die pädagogische Umsetzung für Kinder.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu prüfen, inwiefern der exegetische Gehalt des Gleichnisses adäquat auf den Religionsunterricht in der Grundschule übertragbar ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden methodisch klassische exegetische Verfahren der Bibelauslegung angewandt, ergänzt durch pädagogische Reflexionen aus der Unterrichtspraxis.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst eine detaillierte Vers-für-Vers-Interpretation, die Einbettung in den Kontext des Matthäusevangeliums und eine Auswertung für den modernen Schulalltag.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Gerechtigkeit Gottes, Exegese, Basileia-Gleichnis, Lohn, Endzeit und die pädagogische Vermittlung biblischer Texte.

Welche Bedeutung hat die Figur des Verwalters in der Interpretation?

Die Autorin deutet den Verwalter allegorisch als Jesus, den endzeitlichen Richter, wodurch der Aspekt der endzeitlichen Abrechnung im Gleichnis hervorgehoben wird.

Wie reagierten Kinder in einem Praxisbeispiel auf das Gleichnis?

Im geschilderten Praxisbeispiel reagierten die Kinder entgegen der Erwartung der Lehrkraft nicht mit Empörung auf die gleiche Entlohnung, sondern zeigten Verständnis für den Sinn des Gleichnisses.

Excerpt out of 16 pages  - scroll top

Details

Title
Das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg
College
University of Wuppertal
Grade
2,0
Author
Valeria Cinquegrani (Author)
Publication Year
2005
Pages
16
Catalog Number
V40058
ISBN (eBook)
9783638386708
Language
German
Tags
Gleichnis Arbeitern Weinberg
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Valeria Cinquegrani (Author), 2005, Das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/40058
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