Die Ursachen der Angelsachsenmission Gregors I.


Hausarbeit (Hauptseminar), 2002
20 Seiten, Note: 1

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Thema der Arbeit und einige Vorbemerkungen dazu

2. Die möglichen Anlässe der Angelsachsenmission

3. Die Ursachen der Angelsachsenmission

4. Synthese

5. Schlußbemerkung

Literaturnachweis

Die Ursachen der Angelsachsenmission Gregors I.

1. Thema der Arbeit und einige Vorbemerkungen dazu

In der vorliegenden Arbeit soll die Frage erörtert werden, welche Ursachen und Gründe die Angelsachsenmission[1] Gregors I. hatte. Diese Thematik wurde aus zwei Gründen gewählt: Erstens ist mir keine Untersuchung bekannt, die sich dieser Problematik systematisch gestellt hätte. Es finden sich zwar in den von mir benutzten Arbeiten die verschiedensten Stellungnahmen zu diesem Thema[2], auf die auch in der vorliegenden Arbeit kritisch zurückgegriffen werden soll, aber dennoch befindet sich keine ausschließlich diesem Aspekt der Angelsachsenmission gewidmete Arbeit darunter. Diesem Mangel soll Abhilfe geschaffen werden. Zweitens sollen diese einzelnen Ursachenvorschläge auf ihre Plausibilität untersucht werden, um den geeignetsten Lösungsvorschlag anzunehmen und schließlich einen neuen Lösungsvorschlag zu unterbreiten, der sich – so wird es sich zumindest am Ende dieser Arbeit ergeben haben – auf die bereits vorhandenen und nicht in dieser Arbeit widerlegten Lösungsvorschläge stützen wird. Genauer gesagt beansprucht diese Arbeit nicht, einen neuen Vorschlag zu unterbreiten, sondern sie beansprucht, daß eine Synthese aus den als plausibel befundenen Vorschlägen die aussichtsreichste Erklärung für die Frage nach den Ursachen und Gründen der Angelsachsenmission Gregors darstellt.

Eine wichtige Unterscheidung, die sich in der Literatur so nicht findet, aber dennoch zum Teil in den Darstellungen mitklingt, ist die zwischen Ursachen im engen Sinne (oder auch Teilursachen[3] ) und Anlässen für die Angelsachsenmission. Ich möchte diese kategoriale Unterscheidung einführen, da ich denke, daß es einen qualitativen Unterschied zwischen einer Episode gibt, die ein Ereignis (mehr oder weniger) auf einen Schlag auslösen kann und Bedingungen, welche die ausgelösten Handlungen überhaupt erst ermöglichen. In diesem Sinn ist der Inhalt des Anlasses[4] austauschbar und nicht wirklich – unter dem Gesichtspunkt der kausalen Rolle für die Angelsachsenmission – von großer Bedeutung. Damit soll nicht gesagt werden, die diversen Alternativen zu diesem Punkt sollten nicht diskutiert werden; worum es an dieser Stelle geht, ist das Unterscheidungskriterium für die Differenzierung zwischen Anlaß und Ursache. Und dieses Kriterium findet sich im Bereich des Psychologischen, oder einfacher formuliert: Was hat Gregor die Idee zur Angelsachsenmission eingegeben? An welcher Stelle in seinem Leben und aufgrund welchen äußeren Ereignisses ‚kam‘ der Gedanke ‚über‘ ihn, eine Gruppe von Mönchen in eine ferne, im Grunde unbekannte Weltgegend zu schicken? Demgegenüber zeichnet sich der Begriff der (Teil)Ursache durch seine Rolle als ‚Ermöglichungsfaktor‘ aus. Ohne diese Teilursachen hätte auch der geeignetste Anlaß keine Mission nach England in die Wege zu leiten vermocht.

Mit (Teil)Ursache ist in dieser Arbeit alles gemeint was die Gesamtursache[5] der Angelsachsenmission konstituiert (dazu gehören eigentlich auch die Anlässe), aber gleichzeitig nicht zur Kategorie „Anlaß“ in seiner oben erläuterten Bedeutung gehört. In Laufe der Arbeit werden Begriffe wie „Motiv“, „Motivation“ oder „Grund“ gebraucht, gemeint sind damit Spezifikationen von „Ursache“ oder „Teilursache“, wie sie aus dem jeweiligen Kontext hervorgehen.

Der erste Hauptteil der vorliegenden Arbeit soll den Anlässen gewidmet sein, der zweite Hauptteil der Diskussion der Ursachen. Im dritten Hauptteil wird mein Vorschlag für die Gesamtursache der Angelsachsenmission Gregors vorgelegt.

Das Ergebnis wird sein – um es in der jetzt eingeführten Terminologie nochmals zu formulieren –, daß sich die Gesamtursache für die Angelsachsenmission aus dem (inhaltlich beliebigen) Anlaß und zwei Teilursachen zusammensetzt. Das Vorhandensein mindestens eines Anlasses ist notwendig für die Konstituierung der Gesamtursache, ebenso sind es die beiden Teilursachen.

2. Die möglichen Anlässe der Angelsachsenmission

Welche Umstände die Angelsachsenmission Gregors ausgelöst haben könnten, ist strittig. Es werden in der Regel zwei Alternativen angeboten, die – so soll zumindest in der vorliegenden Arbeit argumentiert werden – nicht streng disjunktiv, sondern auch inklusiv verbunden werden können.

Der eine Anlaß der Angelsachsenmission, so zumindest nach Ansicht von Markus[6], findet sich in der ersten Biographie Gregors des Großen vom Anfang des 8. Jahrhunderts, deren Autor ein anonym gebliebener Mönch des Klosters Whitby (oder Streoneshealh) ist.[7] Dort wird berichtet, Gregor habe vor Antritt seines Bischofspostens auf einem römischen Markt folgenden Dialog mit Sklaven aus dem angelsächsischen Königreich Deira gehalten:

Cumque responderent [sc. die Sklaven], ‚Anguli dicuntur, illi de quibus sumus‘, ille [sc. Gregor] dixit, ‚Angeli Dei‘. Deinde dixit, ‚Rex gentis illius, quomodo nominatur?‘ et dixerunt, ‚Aelli‘. Et ille ait, ‚Alleluia. Laus enim Dei esse debet illic.‘ Tribus quoque illius nomen de qua erant proprie requisivit. Et dixerunt, ‚Deire.‘ Et ille dixit, ‚De ira Dei confugientes ad fidem.‘[8]

Zunächst muß gefragt werden, wie diese legendär anmutende Geschichte zu bewerten ist. Dazu muß man festhalten, daß sich bei Beda eine inhaltlich gleiche Geschichte findet[9], die sich lediglich in Details von der Vorlage des Anonymus, sofern es sich dabei tatsächlich um Bedas Vorlage handelt[10], unterscheidet. Es muß auch festgehalten werden, daß Beda ausdrücklich die Geschehnisse in dieser Geschichte als Grund für die Angelsachsenmission Gregors angibt.[11]

Wichtiger für die Fragestellung der vorliegenden Arbeit, genauer gesagt für die Frage nach der Authentizität der Geschichte, ist aber, welche Quelle Beda und der Anonymus verwendet haben. Hier werden zwei Versionen angeboten: Erstens wird eine Quelle in Northumbria ins Spiel gebracht.[12] Diese Möglichkeit ist aber nicht sehr wahrscheinlich und wird von den mir vorliegenden Texten – sofern sie diese Frage behandeln – zugunsten der Alternative Rom aufgegeben. Mit der Entscheidung für die Alternative Rom geht meist auch die (im großen und ganzen) akzeptierte Authentizität der Whitby-Geschichte einher. Hierfür werden mehrere Argumente vorgebracht.

Es wird von mehreren Seiten betont, daß der Whitby-Anonymus über sehr gute Kenntnisse in der Sache verfügte. Es handelt sich dabei um die Ordnung der Missionare, die im Liber Pontificalis angegeben werden: Mellitus, Augustinus und Johannes.[13] Dieses Argument ist aber nicht sehr schlagend, da die tatsächliche Abfolge der Missionen von jeder beliebigen Quelle korrekt dargestellt werden konnte. Weshalb muß ausgerechnet diese ‚Allerweltsinformation‘ (wenn es um die Angelsachsenmission Gregors geht, handelt es sich bei dieser Information um eine solche) aus Rom stammen? Schwerer wiegt, daß er den Namen von Gegors Mutter (Sylvia) kennt.[14] Beda scheint diese Kenntnis nicht mehr besessen zu haben und die Kenntnis dieses Namens ist eng mit den römischen Verhältnissen, aus denen Gregor stammt verknüpft. Deshalb kann geschlossen werden, daß der Whitby-Anonymus über eine römische Quelle verfügt hat. Für einen römischen Ursprung der Geschichte – wenn auch nicht für deren Authentizität – spricht die Episode über Trajan, die in der Whitby-Biographie angeführt wird.[15] Dieser letzte Punkt ist insofern nicht stichhaltig, als man davon ausgehen darf, daß Trajan auch jenseits des Ärmelkanals kein Unbekannter gewesen sein dürfte und diese Geschichte durchaus dem Zweck gedient haben könnte, einen authentischen römischen Hintergrund zu simulieren, wo er nicht tatsächlich vorhanden gewesen ist. Um einen Beweis für einen authentischen römischen Hintergrund zu erhalten, müßten sich intimere Kenntnisse der römischen Geschichte oder römischer Vorkommnisse in der Biographie finden.

In etwas anderer Variation liegt die Beurteilung dieser Geschichte bei Richter vor. Dort wird davon ausgegangen, daß Gregor selbst der Urheber der Geschichte war.[16] Begründet wird dies mit dem Hinweis auf das Vorhandensein dreier Elemente der Sklavenmarktgeschichte, die aus Gregors Feder selbst stammten: „Thus we have, from Gregory himself, three elements of the story that set in motion his mission: pagan men, coming from the Anguli, and the Alleluia brought to them.“[17]

Ein weiteres Indiz für die Authentizität – oder wenigstens für einen wahren historischen Kern – findet sich in einem Brief Gregors an Candidus in Gallien. Es wird dort der Erwerb von Sklaven (oder Jungen) befohlen, denen das Attribut „anglus“ beigelegt wird.[18] Dies zeigt, daß Gregor zumindest auf diese Weise ‚Kontakt‘ mit Sklaven aus den angelsächsischen Königreichen gehabt hat. Und hierin kann man auch den historischen Kern der Sklavenmarktgeschichte sehen, wenn man schon die Geschichte selbst nicht für authentisch halten mag.

Dafür daß diese Geschichte nicht ernst genommen werden sollte, spricht sich Wood aus. Er hält sie deshalb für unglaubwürdig, weil der Autor den falschen ‚Papst‘ als Vorgänger Gregors anführt, nämlich Benedikt statt richtigerweise Pelagius II.[19] Darin vermag ich aber keinen gewichtigen Gegeneinwand zu erkennen, da aus dieser einen Fehlinformation noch lange nicht gefolgert werden darf, daß sämtliche Informationen des Whitby-Anonymus falsch oder erfunden sein müssen, was Wood zu unterstellen scheint. Wesentlich schwerer dagegen fällt Woods zweite Überlegung ins Gewicht. Der Whitby-Anonymus könnte die Sklaven­marktgeschichte nämlich eigens zu dem Zweck in die Welt gesetzt haben, um eine Verbindung zwischen Northumbria und Gregor zu schaffen. Dies ist deshalb notwendig (aus der unterstellten Sicht des Anonymus), weil die Mission des Paulinus nach Northumbria nicht mehr in direkter Verbindung mit Gregor und zu Lebzeiten Gregors geschehen ist, gleichwohl sollte diese Verbindung zwischen seiner Mission – und damit Northumbria – und dem verehrten Gregor ins Werk gesetzt werden.[20] Plausibel erscheint dieser Punkt deshalb, weil die Geschichte aufgrund ihrer Wortspiele den Eindruck einer literarischen Erfindung macht (was natürlich keinen handfesten Grund darstellt) und vor allem aber deshalb, weil der Autor der Whitby-Biographie, die ja immerhin eine Biographie über Gregor sein soll, der Mission des Paulinus einen großen Anteil am Gesamtumfang des Werks einräumt.[21] Dies ist um so signifikanter als der Gesamtumfang der Biographie nur sehr gering ist und es aus diesem Grund eigentlich geboten wäre, sich voll und ganz auf die Person und das Leben Gregors zu konzentrieren, anstatt einen recht umfangreichen Exkurs über eine Mission zu machen, die mit Gregor eigentlich nicht mehr viel zu tun hat.

Bei Wood findet sich ein zweiter möglicher Auslöser für die Angelsachsenmission. Er führt aus, daß die Missionsanfrage der Angeln[22] der Anlaß für Gregor gewesen sein könnte, Augustinus und seine Begleiter loszuschicken.[23] Nach Woods Auffassung reagierte Gregor bloß.[24] Ob es sich dabei um eine Anfrage in Richtung Wales oder Gallien handelte, kann im Rahmen dieser Arbeit dahingestellt bleiben.[25] Diese Ansicht wird dadurch erhärtet, daß Gregor selbst dieses Missionsgesuch in einem Brief an Königin Brunhild erwähnt[26] und damit deutlich wird, daß er um dieses Gesuch weiß oder wenigstens, daß er glaubt, daß es ein solches gegeben hatte.

[...]


[1] Ich möchte einige Bemerkungen zur Nomenklatur, die in dieser Arbeit verwendet wird, vorausschicken. Die verschiedenen Bezeichnungen für die beteiligten gentes sind an sich schon problematisch. Daher möchte ich von vornherein definieren, wie die Bezeichnungen der einzelnen gentes und geographischen Bezeichnungen von mir gewählt worden sind; daß diese (mehr oder weniger willkürliche) Setzung angegriffen werden kann, wird dabei hingenommen. Wenn von „England“ die Rede ist, so ist damit der germanisch besiedelte und beherrschte Teil der heutigen englischen Insel gemeint. Und „germanisch“ bezieht sich hier auf die eingewanderten gentes der Angeln, Jüten und Sachsen. Sies sind wiederum gemeint, wenn von den Angelsachsen die Rede ist. Dies ist wichtig, da in der Bezeichnung „Angelsachsen“ die Jüten unterschlagen sind, die aber für die Mission Gregors de facto diejenige gens war, in deren Herrschaftsbereich Augustinus tätig war und wo sich zeitweilig der letzte Rückzugspunkt der Missionsbewegung nach dem heidnischen ‚Revival‘ nach Æthelberhts Tod befand. Mit „Briten“ wird der Teil der Bevölkerung der englischen Insel angesprochen, der nicht unter der Herrschaft der Angelsachsen (in der jetzt definierten Extension des Begriffs) stand, seine christliche Religion beibehalten hat und im Konflikt mit den Angelsachsen lag. „Bretonen“ wäre eine Alternative dazu gewesen, aber die meisten Autoren des von mir verwendeten Schrifttums benutzen „British“, wenn sie von diesem Teil der Bevölkerung sprechen. Dieser Teil der englischen Insel wird im folgenden mit „Wales“ bezeichnet.

[2] Am übersichtlichsten und systematischten noch bei Markus 1963, S. 29 f. und Mayr-Harting 1972, S. 59-61, leider sind beide Arbeiten veraltet und diskutieren nicht alle Aspekte dieser Frage.

[3] Die folgenden Betrachtungen sind gedanklich und auch terminologisch mehr oder weniger locker an die Gedanken und die Terminologie Dieter Birnbachers angelehnt, die er in seinem Buch „Tun und Unterlassen“ entwickelt. Mit einigen Punkten aber stelle ich seine Aussagen jedoch auf den Kopf.

[4] Daß es einen Anlaß geben muß, ist aber notwendig für alle weiteren Geschehnisse.

[5] „Die Gesamtursache von w [steht für Wirkungsereignis – J.K.] ist derjenige Komplex von Ereignissen, Zuständen und Bedingungen, der für den Eintritt von w kausal hinreichend ist, d.h. bei dessen Vorliegen w ausnahmslos eintritt.“ Birnbacher 1995, S. 73 f.

[6] Markus 1963, S. 29 f.

[7] Auf dieses Werk wird im folgenden mit der Bezeichnung „Whitby-Biographie“ bezug genommen. Colgrave datiert die Entstehung der Whitby-Biographie auf die Zeit zwischen 704 und 714. (Colgrave 1968, S. 49)

[8] Whitby-Biographie, § 9.

[9] Beda HE II,1.

[10] Dazu Richter 1984, S. 101 f.

[11] „Nec silentio praetereunda opinio, quae de beato Gregorio tradtione maiorum ad nos usque parlata est, qua videlicet ex causa admonitus tam sedulam erga salutem nostrae gentis curam gerisset.“ (Beda HE II,1)

[12] So Markus 1963, Brechter referierend. (S. 29)

[13] Liber pontificalis, LXVI. Gregorius. Dazu: Markus 1963, S. 30. So wie ich Markus‘ Argument an dieser Stelle verstehe, meint er, daß der Whitby-Anonymus die Information besaß, daß es sich um zwei Missionen handelte und die erste nicht von Mellitus sondern Augustinus geleitet worden ist, was sich beides nicht aus dem Eintrag im Liber Pontificalis herauslesen läßt. Der Wortlaut im Liber Pontificalis: „Eodem tempore beatissimus Gregorius misit servos Dei Mellitum, Augustinum et Iohannem et alios plures cum eis monachos timentes Deum; misit eos in praedicationem ad gentem Angulorum ut eos converteret ad dominum Iesum Christum.“

[14] Markus 1963, S. 30. Whtiby-Biographie § 1. Dazu merkt Colgrave in Anmerkung 4 (S. 141) an, daß der Name entweder aus einer Tradition aus Whitby oder Canterbury stammen solle.

[15] Whitby-Biographie, § 29. Markus 1963, S. 30.

[16] Richter 1984, S. 104.

[17] Richter 1984, S. 104. Kursivierungen im Original.

[18] Reg. VI, 10. Dort befiehlt Gregor besagtem Candidus, tituliert als „presbyter iens in patrimonium Galliarum“, „ut dilectio tua ex solidis quos acceperit vestimenta pauperum vel pueros Anglos, qui sint ab annis decem et septem vel decem et octo, ut in monasteriis dati Deo proficiant, [...].“

[19] Wood 1994, S. 2.

[20] Wood 1994, S. 2.

[21] In § 11 betritt Laurentius die Bühne und bis § 19 beschäftigt sich der Whitby-Anonymus mit Ereignissen in England, die nicht mehr direkt in Beziehung zu Gregor gestanden haben. Diese Anzahl ist nicht unbeträchtlich für einen ‚Exkurs‘, wenn man bedenkt, daß die gesamte Biographie 33 Paragraphen (Kapitel) beinhaltet, von denen viele kürzer sind als die Paragraphen über die Ereignisse in England.

[22] Eigentlich der Jüten. Dazu vgl. Richter 1984 und vgl. die Vorbemerkung zur vorliegenden Arbeit in Anm. 1.

[23] Wood 1994, S. 8-10.

[24] „Gregory was responding to what he had heard.“ Wood, 1994, S. 9.

[25] Woods Argumentation ist wohl aber zutreffend. Insbesondere seine Verweis auf Reg. VI, 57, einen Brief an Königin Brunhilde, scheint mir das ausschlaggebende Argument zu sein. Dort spricht Gregor zum einen von den „sacerdotes e vicino“, die es versäumt haben, auf die Missionsanfrage zu antworten und gleichzeitig von Priestern „e vicino“, die Augustinus auf seiner Reise begleiten sollten.

[26] Reg. VI, 57: „Ex qua re bene confidentes paterna caritate salutantes indicamus ad nos pervenisse Anglorum gentem Deo annuente velle fieri christianam, [...].“

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten

Details

Titel
Die Ursachen der Angelsachsenmission Gregors I.
Hochschule
Universität Konstanz
Note
1
Autor
Jahr
2002
Seiten
20
Katalognummer
V40126
ISBN (eBook)
9783638387170
Dateigröße
525 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Ursachen, Angelsachsenmission, Gregors
Arbeit zitieren
Jens Kistenfeger (Autor), 2002, Die Ursachen der Angelsachsenmission Gregors I., München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/40126

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