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Top-down versus Bottom-up

Title: Top-down versus Bottom-up

Seminar Paper , 2003 , 20 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Nadine Wellermann (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
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Summary Excerpt Details

[...] Die steigende Komplexität der Produkte, Technologie, erhöhte Fluktuationsraten, immer höherer Transaktionsvolumina und verstärkte Outsourcingsowie M&A-Aktivitäten sind einige Beispiele für die verstärkte Anfälligkeit von Finanzinstituten für Verluste aus operationeller Risiken. Daher werden operationelle Risken in Banken inzwischen als Disziplin mit eigenen Managementstrukturen, Instrumenten und Prozessen begriffen und stehen in vielen internationalen Banken gleichberechtigt neben den Markt- und Kreditrisiken. Das Basel Committee on Banking Supervision stellt die Banken mit dem Basel II Akkord vor die Herausforderungen einer erwarteten Eigenkapitalhinterlegung von 12 - 20%, wobei die Messung von operationellen Risiken im Vordergrund steht. Ziel dieser Eigenkapitalvereinbarung ist es, eine hinreichende Rückstellung von Eigenkapital zur Abdeckung von operationellen Risiken sicherzustellen und die Erstellung eines Rahmenkonzeptes für das Management operationeller Risiken. Damit wird die Beherrschung des operationellen Risikos ein bestimmender Faktor im Konkurrenzkampf, eine Bank mit wenig Eigenkapitalbedarf für operationelles Risiko wird ein größeres Gewinnpotential haben als eine Bank mit hohem Kapitalbedarf. Aufgrund der komplexen Zusammensetzung von operationellen Risiken bestehen zurzeit weder einheitliche Standards noch allgemein anerkannte Managementlösungen. Zielsetzung dieser Arbeit ist es einen Überblick über die derzeitigen Bewertungsmethoden von operationellen Risiken zu geben. Der erste Teil dieser Arbeit beschäftigt sich mit den Eigenschaften von operationellen Risiken, ihrer Definition und ihrer Kategorisierung. Der Hauptteil gibt einen Überblick über die verschiedenen Bewertungsmethoden von operationellen Risiken. Der Schwerpunkt liegt hier auf den Ansätze Top-down und Bottom-up, sowie ihrer kombinierten Verwendung. In der Schlussbetrachtung wird ein Resümee gezogen und versucht mögliche zukünft ige Entwicklungen aufzuzeigen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung: Problemstellung und Zielsetzung

2. Eigenschaften von operationellen Risiken

2.1 Definition von operationellen Risiken

2.2 Unterteilung von operationellen Risiken

2.3 Verlustverteilung von operationellen Risiken

3. Methoden der Risikobewertung

3.1 Quantitative und Qualitative Top-down Ansätze

3.1.1 Volatilitäten Ansatz

3.1.2 CAPM -basierter Ansatz

3.2 Quantitative und Qualitative Bottom-up Ansätze

3.2.1 Simulationsmodell

3.2.2 Statistisch-versicherungsmathematischer Ansatz

3.3 Hybridansätze

4. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, einen umfassenden Überblick über die aktuellen Methoden zur Bewertung operationeller Risiken im Bankwesen zu geben, wobei insbesondere der Vergleich zwischen Top-down- und Bottom-up-Ansätzen sowie deren hybride Anwendung im Fokus steht.

  • Definition und Kategorisierung von operationellen Risiken
  • Analyse quantitativer und qualitativer Top-down-Methoden
  • Untersuchung von Bottom-up-Vorgehensweisen und deren Implementierung
  • Vergleich der Modellstrategien hinsichtlich Effizienz und Aussagekraft
  • Einsatz von Hybridansätzen zur Optimierung des Risikomanagements

Auszug aus dem Buch

3.1 Quantitative und Qualitative Top-down Ansätze

Bei Top-down Ansätzen stehen die Folgen von operationellen Risiken auf der Ebene der Gesamtbank im Vordergrund der Betrachtungen, also die Risikowirkung. Top-down Ansätze werden weiter in quantitative und qualitative Ansätze gegliedert.

Kennzeichnend für quantitative Top-down Ansätze ist, dass einzelne Kennzahlen zentral zur Bewertung von operationellen Risiken herangezogen werden. Die Grundlegende Annahme hinter diesem Ansatz ist, dass schlagend gewordene operationelle Risiken erhöhte Kosten und/oder verminderte bis ausbleibende Erträge zur Folge haben, wodurch die Schwankungen um den Ertragsmittelwert als Risikomaß für operationelle Risiken interpretiert werden können. Buchhalterisch geprägte Ansätze verwenden Daten der Gewinn- und Verlustrechnung, die im Hinblick auf ihre historische Volatilität untersucht werden. Es wird eine Verbindung zwischen der Leistung in der Gewinn- und Verlustrechnung und dem ökonomischen Wert des Unternehmens unterstellt.

Qualitative Top-down Ansätze bewerten operationelle Risiken anhand von subjektiven Werteinschätzungen. Kennzeichnend ist die Bestimmung und Systematisierung von Schlüsselindikatoren, die als Warnsignal für Risikoereignisse dienen. Werden diese Indikatoren den Präferenzen des Entscheidensträgers entsprechend gewichtet und geordnet, entsteht ein individuelles Bewertungsschema, eine so genannte Nutzenanalyse.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Problemstellung und Zielsetzung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Relevanz operationeller Risiken für Banken durch spektakuläre Großverluste und regulatorische Anforderungen nach Basel II.

2. Eigenschaften von operationellen Risiken: Dieses Kapitel definiert operationelle Risiken, kategorisiert sie in interne und externe Faktoren und erläutert die asymmetrische Verlustverteilung.

3. Methoden der Risikobewertung: Hier werden verschiedene Top-down- und Bottom-up-Ansätze sowie hybride Methoden detailliert beschrieben und ihre Vor- und Nachteile gegenübergestellt.

4. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst zusammen, dass Banken zunehmend den Übergang von einfachen Top-down-Modellen zu komplexeren, prozessorientierten Ansätzen vollziehen.

Schlüsselwörter

Operationelle Risiken, Basel II, Risikomanagement, Top-down-Ansatz, Bottom-up-Ansatz, Risikobewertung, Verlustverteilung, Eigenkapital, Modellvalidierung, Risikokapital, Finanzinstrumente, Prozessrisikoanalyse, Frühwarnsysteme, Operational Value-at-Risk

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert die Modellierung und Bewertung von operationellen Risiken bei Banken unter Berücksichtigung verschiedener methodischer Ansätze.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Definition operationeller Risiken, den Vergleich von Top-down- und Bottom-up-Strategien sowie die Anwendung von Hybridmodellen zur Risikosteuerung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel besteht darin, einen methodischen Überblick über die Messung operationeller Risiken zu geben und die Eignung verschiedener Modellansätze für Finanzinstitute zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit verfolgt einen vergleichenden, deskriptiven Ansatz, bei dem bestehende theoretische Modelle und Konzepte zur Risikomessung analysiert und gegenübergestellt werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden quantitative und qualitative Bewertungsmethoden für operationelle Risiken detailliert erläutert, einschließlich der Implementierung in einem Vierphasenmodell.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie operationelle Risiken, Risikokapital, Value-at-Risk und Modellstrategien charakterisiert.

Welche Rolle spielt das "Vierphasenmodell" für Bottom-up-Ansätze?

Das Vierphasenmodell dient als strukturierter Leitfaden für die Implementierung eines Bottom-up-Ansatzes, von der Risikoidentifizierung bis hin zum quantitativen Risikocontrolling.

Warum sind Hybridansätze laut Autor sinnvoll?

Hybridansätze sind sinnvoll, da sie die schnellen Resultate der Top-down-Modelle mit der prozessorientierten Tiefe der Bottom-up-Methoden kombinieren und so Synergieeffekte nutzen.

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Details

Title
Top-down versus Bottom-up
College
University of Frankfurt (Main)  (Professur für Derivate und Financial Engineering)
Course
Seminar
Grade
2,0
Author
Nadine Wellermann (Author)
Publication Year
2003
Pages
20
Catalog Number
V40127
ISBN (eBook)
9783638387187
Language
German
Tags
Top-down Bottom-up Seminar
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nadine Wellermann (Author), 2003, Top-down versus Bottom-up, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/40127
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