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Skizzierung konventioneller PPS-Systeme

Title: Skizzierung konventioneller PPS-Systeme

Term Paper , 2005 , 20 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Nina Kalhöfer (Author)

Business economics - Supply, Production, Logistics
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Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Skizzierung konventioneller PPS-Systeme. Die ständige Leistungssteigerung in der Informations- und Kommunikationstechnologie ermöglicht es, viele Prozesse der Leistungserstellung in Unternehmen durch EDV-Systeme zu unterstützen. Ihre Anwendung reicht heute von der Beschaffung über die Produktion bis in den Vertrieb. Zur operativen Planung und Steuerung sowie Überwachung der Arbeitsabläufe und Produktionsprozesse werden hier sog. Produktionsplanungs- und -steuerungssysteme (PPS-Systeme) eingesetzt. Die computergestützte PPS ist einer der ältesten, aber auch anspruchvollsten Sektoren der betrieblichen Datenverarbeitung. Herkömmliche PPS-Systeme führen zu erheblichen Effizienzsteigerungen durch die Bereitstellung und Verwaltung umfangreicher Datenmengen und der Lösung von quantitativen Problemen, was sich insbesondere auf die Mengen- und Terminplanung auswirkt, wo beträchtliche Potenziale erschlossen werden. Ziel der Arbeit ist es, die Ablauflogik und die Funktionalität konventioneller, auf MRP II (Manufacturing Resource Planning) basierender, PPS-Systeme vorzustellen und diese kritisch zu wür-digen. Dies ist sinnvoll, da ihre Ablauflogik ein ganz wichtiger Grundzusammenhang ist, um zu verstehen, wie Absatzerwartungen und –planungen von Unternehmen in konkrete Produktionsaufträge übersetzt werden. Außerdem werden herkömmliche PPS-Systeme, deren erste Modelle bereits in den sechziger Jahren entstanden, heute und in naher Zukunft komplementär zu neuen, innovativen Planungs- und Steuerungsphilosophien eingesetzt, die meistens auf die Ablauf- und Aufbaulogik des konventionellen Phasenschemas der Sukzessivplanung aufbauen.

Excerpt


Gliederung

1 Einleitung

1.1 Problemstellung und Zielsetzung

1.2 Vorgehensweise

2. Einordnung konventioneller PPS-Systeme im Kontext der Produktionsplanung und –steuerung

2.1 Zielsetzung und Aufgaben der Produktionsplanung und –steuerung

2.2 Zum Begriff konventioneller PPS-Systeme

3 Sukzessivplanungskonzept als Grundstruktur eines konventionellen PPS-Systems

3.1 Elemente eines konventionellen PPS-Systems

3.2 Produktionsplanung

3.2.1 Hauptproduktionsprogrammplanung

3.2.2 Mengenplanung

3.2.3 Termin- und Kapazitätsplanung

3.3 Produktionssteuerung

3.3.1 Auftragsveranlassung

3.3.2 Reihenfolgeplanung

3.3.3 Auftragsüberwachung

4 Kritische Betrachtung konventioneller PPS-Systeme

4.1 Schwachstellen

4.2 Zur Bedeutung und Verbreitung konventioneller PPS-Systeme

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Ablauflogik und Funktionalität konventioneller, auf MRP II basierender PPS-Systeme systematisch darzustellen und einer kritischen Würdigung zu unterziehen, um deren Rolle und Relevanz in modernen Produktionsumgebungen besser einzuordnen.

  • Grundlagen und Aufgabenbereiche der Produktionsplanung und -steuerung (PPS)
  • Das phasenbezogene Sukzessivplanungskonzept als zentrale Grundstruktur
  • Detaillierte Analyse der Module Produktionsplanung und Produktionssteuerung
  • Kritische Untersuchung der systemimmanenten Schwachstellen und Defizite
  • Bedeutung und Verbreitung konventioneller PPS-Systeme im Vergleich zu modernen Ansätzen

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Hauptproduktionsprogrammplanung

An oberster Stelle der Produktionsplanung steht die sog. Hauptproduktionsprogrammplanung. Ihre Güte ist maßgebend für die Qualität des gesamten Produktionsplans, da alle nachfolgenden Stufen auf ihre Ergebnisse aufbauen und Fehler, die sich hier einschleichen, über sämtliche Stufen der Produktionsplanung fort getragen werden. Aufgabe der Hauptproduktionsprogrammplanung ist die Ermittlung des Primärbedarfs, d.h. des Bedarfs an Enderzeugnissen und verkaufsfähigen Ersatzteilen nach Art, Menge und Termin, die im Planungszeitraum produziert werden sollen. Ausgangspunkt, der oft auch als Primärbedarfsplanung bezeichneten Hauptproduktionsprogrammplanung, ist eine nach der Art der Produkte vorgegebene Palette an Endprodukten und/oder verkaufsfähigen Zwischenprodukten sowie eine gegebene Ausstattung mit Betriebsmitteln.

Auf Grundlage von vorliegenden Kundenaufträgen, unternehmensinternen Bedarfsmeldungen sowie kurzfristigen Absatzprognosen, lassen sich die Produktions- und Absatzmengen der verschiedenen Produkttypen für die Planungsperiode festlegen. Um Absatzprognosen anzustellen, können unterschiedliche Methoden angewendet werden. Kundenbefragungen sind z.B. dann sinnvoll, wenn ein neues Produkt eingeführt werden soll, für das noch keine vergangenheitsbezogenen Daten vorliegen. Absatzprognosen ohne Kundenbefragungen werden dahingehend unterstützt, dass die zu erwartenden Primärbedarfsmengen auf Basis von Vergangenheitswerten mittels statistischer Prognoseverfahren (darunter insbesondere die exponentielle Glättung erster Ordnung, Bildung gleitender Mittelwerte oder, bei saisonalen Schwankungen, durch das Verfahren von Winters sowie die Methode der kleinsten Quadrate) prognostiziert werden. Dies ist v. a. bei Produkten sinnvoll, für die sich ein relativ konstanter Absatz erwiesen hat oder ein kontinuierlicher Absatzanstieg zu verzeichnen ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der konventionellen PPS-Systeme ein und umreißt die Problemstellung sowie das Ziel, deren Ablauflogik kritisch zu würdigen.

2. Einordnung konventioneller PPS-Systeme im Kontext der Produktionsplanung und –steuerung: Das Kapitel differenziert zwischen strategischen, taktischen und operativen Aufgaben der PPS und definiert den Begriff der konventionellen PPS-Systeme.

3 Sukzessivplanungskonzept als Grundstruktur eines konventionellen PPS-Systems: Hier werden die zentralen Komponenten Grunddatenverwaltung, Produktionsplanung und Produktionssteuerung als wesentliche Module des Sukzessivplanungskonzepts erläutert.

4 Kritische Betrachtung konventioneller PPS-Systeme: Dieses Kapitel analysiert die Schwachstellen des Sukzessivplanungskonzepts, wie das Durchlaufzeitsyndrom, und diskutiert die Bedeutung konventioneller Systeme in modernen Industriebetrieben.

5 Fazit: Das Fazit stellt fest, dass ein optimales PPS-System aufgrund der komplexen und variierenden Anforderungen von Unternehmen nicht existiert und die manuelle Anpassung durch Fertigungssteuerung weiterhin essenziell bleibt.

Schlüsselwörter

Produktionsplanung, Produktionssteuerung, PPS-Systeme, Sukzessivplanung, MRP II, Primärbedarf, Sekundärbedarf, Durchlaufzeit, Kapazitätsplanung, Mengenplanung, Auftragsveranlassung, Reihenfolgeplanung, Prioritätsregeln, Durchlaufzeitsyndrom, Fertigungssteuerung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der detaillierten Skizzierung und kritischen Analyse konventioneller Produktionsplanungs- und -steuerungssysteme (PPS-Systeme).

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit fokussiert auf die Grundstruktur von PPS-Systemen, den Aufbau des Sukzessivplanungskonzepts, die einzelnen Planungsmodule sowie die Schwachstellen dieser traditionellen Ansätze.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Ablauflogik von MRP II-basierten PPS-Systemen verständlich zu machen und zu bewerten, wie diese Systeme die operative Produktionsplanung und -steuerung unterstützen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine strukturierte Zusammenfassung und kritische Analyse des vorhandenen wissenschaftlichen Wissensstands über konventionelle PPS-Systeme auf Basis einschlägiger Literatur.

Was steht im Hauptteil im Mittelpunkt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition der operativen PPS-Ebene, die Darstellung des modularen Aufbaus (Planung und Steuerung) und eine kritische Auseinandersetzung mit systemimmanenten Defiziten.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind unter anderem Produktionsplanung, PPS-Module, Sukzessivplanung, Durchlaufzeitsyndrom und Fertigungssteuerung.

Warum ist die Sukzessivität der Planung laut Autor ein Problem?

Die Sukzessivität führt zur Vernachlässigung von Interdependenzen zwischen den einzelnen Modulen, wodurch sich ineffiziente Planungsergebnisse in nachfolgende Stufen forttragen und die Gesamteffizienz mindern.

Was ist das "Durchlaufzeitsyndrom"?

Es handelt sich um einen sich selbst verstärkenden Regelkreis, bei dem aufgrund statischer Plandurchlaufzeiten Aufträge zu früh freigegeben werden, was zu steigenden Warteschlangen und damit zu noch längeren realen Durchlaufzeiten führt.

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Details

Title
Skizzierung konventioneller PPS-Systeme
College
University of Wuppertal
Grade
1,3
Author
Nina Kalhöfer (Author)
Publication Year
2005
Pages
20
Catalog Number
V40163
ISBN (eBook)
9783638387439
ISBN (Book)
9783638811750
Language
German
Tags
Skizzierung PPS-Systeme
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nina Kalhöfer (Author), 2005, Skizzierung konventioneller PPS-Systeme, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/40163
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