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Divisionionalisierung einer Unternehmung

Title: Divisionionalisierung einer Unternehmung

Term Paper , 2005 , 19 Pages , Grade: 2

Autor:in: Christoph Sakuth (Author)

Business economics - Controlling
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Um Unternehmungen fit zu machen für den “internationalen Marktplatz“, dem Weltmarkt, bedarf es einer internationalisierten Ausrichtung. Der Weltmarkt konfrontiert ein Unternehmen mit unterschiedlichen Märkten, die weit auseinander liegen und individuelle Besonderheiten aufweisen. Insbesondere Kundenbedürfnisse sind national unterschiedlich. Weiter ist die Distanz zwischen Geschäftsführung und den länderspezifischen Unternehmensbereichen sehr groß, was zur Folge hat, dass auf veränderte Bedürfnisse der Kunden nicht allzu schnell eingegangen werden kann. Durch diese räumliche Distanz wächst die Gefahr von Fehlentscheidungen durch das Management.1 Zur Sicherung der Reaktionsfähigkeit kann ein Unternehmen in Divisionen eingeteilt, die als dezentrale Einheiten geführt werden. Hiermit soll eine überschaubare und steuerbare Unternehmung geschaffen werden, was zum Ziel hat, dass sich die Unternehmung einfacher und schneller an neue Dienstleistungs- und Produktionsbedingungen anpassen kann, um erfolgreicher auf unterschiedliche Interessen von einzelnen Kundengruppen einzugehen.2 Zu Beginn der 20er Jahre gab es ausschließlich die funktionale Organisation, so dass Unternehmen nur nach betrieblichen Funktionen gegliedert waren. Da Unternehmen jedoch ständig größer wurden und neue Märkte erschlossen, sowie Produktions- und Absatzprogramme immer mehr ausweiteten, traten Probleme auf. Interne Informationsflüsse dauerten lange und waren zu langsam. Weiter war die Erfolgsverantwortung für einzelne Produkte, Märkte und Regionen nicht klar erkennbar und konnten nicht personell zugeordnet werden. Dies führte zu einer Überlastung der Unternehmensleitung, da sie nur wage Entscheidungen treffen konnte und als Folge, Betriebsanweisungen ineffizient wurden. Einige Unternehmen gerieten dadurch in eine Krise und mussten neue Organisationsstrukturen schaffen. Firmen teilten ihre Unternehmung in mehrere Geschäftsbereiche ein, die selbständig und eigenverantwortlich für bestimmte Produkte waren. Nach dem zweiten Weltkrieg gingen viele Unternehmen zu dieser Organisationsform über. Um 1955 erreichte die Divisionalisierung ihre flächendeckende Verbreitung in den USA. Der Einzug in Deutschland benötigte noch zwei Jahrzehnte. [...] 1 Vgl. Gilbert/Glenn/Kreikebaum, Organisationsmanagement internationaler Unternehmen, 2002, S. 129 2 Vgl. IG Metall, IG Metall-direkt Begriffslexikon, 2004, www.igmetall.de/direkt/lexikon/profitcenter.html

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Divisionalisierung

2.1 Begriffsabgrenzung des Profit Centers

2.2 Divisionale Organisation

2.3 Unterschiede zu anderen Divisionalisierungsarten

2.3.1 Investment Center

2.3.2 Holding

2.3.3 Revenue Center

2.3.4 Cost Center

2.3.5 Service Center

2.4 Unterscheidung zur funktionalen Organisation

3. Bewertung der Divisionalisierung

3.1 Probleme und Grenzen der Divisionalisierung

3.2 Vorteile der Divisionalisierung

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung und praktische Umsetzung der Divisionalisierung in Unternehmen. Das primäre Ziel ist es, den Wandel von funktionalen Organisationsstrukturen hin zu divisionalen Ansätzen zu analysieren, wobei insbesondere die Vor- und Nachteile sowie die verschiedenen Ausprägungen wie Profit- oder Investment-Center kritisch bewertet werden.

  • Historische Entwicklung und Notwendigkeit der Divisionalisierung
  • Differenzierung zwischen verschiedenen Arten dezentraler Einheiten
  • Vergleich zwischen divisionaler und funktionaler Organisation
  • Analyse potenzieller Probleme wie Spartenegoismus
  • Darstellung der strategischen Vorteile für Unternehmen

Auszug aus dem Buch

Begriffsabgrenzung des Profit Centers

Unter Profit Centern versteht man Betriebseinheiten einer Unternehmung, die organisatorisch selbständig mit individueller Struktur sowie Controlling- und Planungsinstrumenten als Teilbereiche der Gesamtunternehmung. Diese haben eine selbständige Verantwortung für betriebswirtschaftliche Erfolge. Weiter wird eigenständig eine Kosten- und Erlösrechnung aufgestellt und sie werden eigenverantwortlich von einem Leiter geführt. Erfolge werden an Gewinn sowie Deckungsbeitrag ermittelt. Profit Center stehen als selbstständige Einheit im Wettbewerb mit ihren Produkten und Dienstleistungen am Markt den externen Konkurrenten gegenüber. Leistungen von einzelnen Bereichen einer Unternehmung werden genauso wie Leistungen von Fremdfirmen in Betriebsergebnisrechnungen erfasst. Hierdurch wird eine Kundenbeziehung zwischen den einzelnen Bereichen gebildet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Erläutert die Notwendigkeit der divisionalen Ausrichtung zur Sicherung der Reaktionsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit auf internationalen Märkten.

2. Divisionalisierung: Definiert die Gliederung in eigenständige Geschäftsbereiche und grenzt verschiedene Formen wie das Profit Center, Investment Center und die Holding voneinander ab.

3. Bewertung der Divisionalisierung: Analysiert die Herausforderungen wie Spartenegoismus und Koordinationsprobleme gegenüber den deutlichen Vorteilen in Flexibilität und Transparenz.

4. Fazit: Fasst zusammen, dass sich Profit-Center-Konzepte in einem globalisierten Umfeld bewährt haben, sofern die strategische Koordination ein Scheitern durch interne Rivalitäten verhindert.

Schlüsselwörter

Divisionalisierung, Profit Center, Organisation, Unternehmensführung, Spartenorganisation, Dezentralisierung, Wettbewerbsfähigkeit, Koordination, Rentabilität, Geschäftsbereiche, Holding, funktionale Organisation, Kostenrechnung, strategische Flexibilität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der organisatorischen Umgestaltung von Unternehmen durch Divisionalisierung, um den Herausforderungen globaler Märkte effizienter zu begegnen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die Definition verschiedener Zentrumstypen (Profit, Cost, Revenue, Investment, Service), deren Abgrenzung zur funktionalen Organisation sowie die Bewertung ihrer Vor- und Nachteile.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, ein Verständnis für die dezentrale Steuerung von Unternehmen zu schaffen und aufzuzeigen, unter welchen Bedingungen die Einführung einer divisionalen Struktur sinnvoll ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse, die verschiedene betriebswirtschaftliche Konzepte und Organisationsformen systematisch miteinander vergleicht und bewertet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition der verschiedenen Divisionalisierungsarten sowie in eine detaillierte Gegenüberstellung der Probleme (z.B. Spartenegoismus) und Vorteile (z.B. erhöhte Anpassungsfähigkeit).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Divisionalisierung, Profit Center, Holding, Dezentralisierung, Koordination und strategische Flexibilität.

Inwiefern unterscheidet sich eine Holding von einem Profit Center?

Eine Holding ist rechtlich selbstständig und agiert als Dachgesellschaft, während ein Profit Center lediglich ein organisatorisch eigenständiger Teilbereich innerhalb einer rechtlichen Einheit ist.

Warum kann die Divisionalisierung zu Problemen führen?

Probleme entstehen oft durch kurzfristiges Gewinnstreben der einzelnen Sparten (Spartenegoismus), was die langfristigen Interessen der Gesamtunternehmung gefährden kann und einen hohen Koordinationsaufwand erfordert.

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Details

Title
Divisionionalisierung einer Unternehmung
College
University of Applied Sciences Bremen
Course
Finanzcontrolling
Grade
2
Author
Christoph Sakuth (Author)
Publication Year
2005
Pages
19
Catalog Number
V40261
ISBN (eBook)
9783638388184
Language
German
Tags
Divisionionalisierung Unternehmung Finanzcontrolling
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christoph Sakuth (Author), 2005, Divisionionalisierung einer Unternehmung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/40261
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