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Aufgabenformate - Wie können Aufgaben das Lernen und die Sebstständigkeit bei Schülern fördern

Title: Aufgabenformate - Wie können Aufgaben das Lernen und die Sebstständigkeit bei Schülern fördern

Term Paper , 2004 , 31 Pages , Grade: unbenotet

Autor:in: Andrea Finke (Author), Rüdiger Höhl (Author)

Didactics - Business economics, Economic Pedagogy
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Summary Excerpt Details

Im Rahmen des Wirtschaftsdidaktikseminars „Schulbücher, Lernumgebungen und Leitfelder“ befassten wir uns intensiv mit verschiedenen Aufgabenformaten, welche in Schulunterrichten eingesetzt werden. Wir möchten uns nun zusammenfassend in dieser Ausarbeitung mit der Frage auseinandersetzen, welche Kriterien Aufgaben erfüllen sollten, damit sie das Lernen und die Selbständigkeit der Schüler fördern

Man kann Lernaufgaben nach verschiedenen didaktischen Merkmalen untersuchen und sie unterschiedlichen Aufgabenformaten zuordnen. Wir möchten zunächst die Bedeutung von Aufgaben im Unterricht, einige wichtige Unterscheidungsmerkmale und drei unterschiedliche Aufgabenformate theoretisch vorstellen und gegeneinander abwägen. Besonders bei der Unterscheidung der Aufgabenformate lehnen wir uns an die Literatur der Versuchsinformationen des Modellversuchs ProAkzent an.

Weiterhin haben wir drei Aufgaben konzipiert, die den gleichen Sachverhalt beinhalten, aber unterschiedlichen Aufgabenformaten zuzuordnen sind. Diese Aufgaben, die sich insbesondere im Grad der Offenheit unterscheiden, möchten wir in dieser Hausarbeit vorstellen. Wir haben die Aufgaben im Seminar mit den Seminarteilnehmern in Gruppen durchgeführt und werden die ausgewerteten Ergebnisse darstellen.

Abschließend behandeln wir nochmals intensiv eine für uns zentrale Frage, wie Lernaufgaben ausgestaltet sein müssen, damit sie die Schüler erreichen. Bei dieser Auseinandersetzung orientieren wir uns vorwiegend an einem Text aus dem Friedrich Jahresheft 2003 „Aufgaben; Lernen fördern – Selbstständigkeit entwickeln“.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 DIE LERNAUFGABE

2.1 Der Begriff Lernaufgabe und ihre Bedeutung im Unterricht

2.2 Wichtige Unterscheidungsmerkmale von Aufgaben

2.3 Aufgabenformate mit unterschiedlichen Wirklichkeitsbezügen

3 EINE BEISPIELAUFGABE

3.1 Erstellung dieser Aufgabe

3.2 Durchführung der Aufgabe

3.3 Auswertung des Fragebogens

3.4 Auswertung der Arbeitszettel

4 SCHÜLER MIT AUFGABEN ODER PROBLEMSTELLUNGEN ERREICHEN

4.1 Bezug zur Wirklichkeit

4.2 Aufgaben schaffen Konzentration und brauchen Zuversicht

4.3 „Bildungsaufgaben“ konstruieren

4.4 Die heutige Aufgabenkultur unter der Lupe

4.5 Der Lehrer – Einzelkämpfer oder Mitglied eines Teams?

4.6 Die Begleitung des Lernenden während des Lösungsprozesses

4.7 Anforderungen an das Umfeld, um Schüler zu erreichen

4.8 Das Erfassen von Aufgabentexten

4.9 Was aber hat der Schüler nun davon?

5 ZUSAMMENFASSUNG

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie verschiedene Aufgabenformate gestaltet sein müssen, um das Lernen und die Selbstständigkeit von Schülern effektiv zu fördern, und analysiert hierzu die Diskrepanz zwischen traditionellen, stark gelenkten Aufgaben und offeneren, wirklichkeitsnahen Bildungsaufgaben.

  • Didaktische Einordnung und Klassifizierung von Lernaufgaben.
  • Einfluss von Offenheit, Komplexität und Realitätsbezug auf die Schülermotivation.
  • Empirische Fallbeispiele zur Wirkungsweise unterschiedlicher Aufgabenformate im Seminarumfeld.
  • Anforderungen an Lehrkräfte zur professionellen Konstruktion und Begleitung von Lernprozessen.
  • Bedeutung der schulinternen Kooperation und Teamarbeit für eine verbesserte Aufgabenkultur.

Auszug aus dem Buch

4.1 Bezug zur Wirklichkeit

In diesem Abschnitt beschäftigen wir uns mit der Frage, wie die Schülerinnen und Schüler durch das gezielte Stellen von Aufgaben oder Fragestellungen dazu bewegt werden, ein Interesse zu entwickeln, um das auftretende Problem zu lösen.

Unsere eigene Aufgabe hat unsere Kommilitonen nicht gerade dazu bewegt, dass sie nur so vor Ideen gesprüht hätten, obwohl wir uns doch soviel Mühe gegeben hatten, eine Aufgabe zu entwickeln, bei der die Probanden Feuer und Flamme für die Aufgabe sein sollten.

Woran dies genau bei jedem Einzelnen gelegen hat, lässt sich nicht genau belegen. Jedoch fiel in Gesprächen mit den anderen Studenten immer wieder der Hinweis darauf, dass man mit der Aufgabe nichts anfangen konnte, weil man sich nicht damit identifiziert habe. Der exquisite Weinhändler war anscheinend zu weit hergeholt. Den Studenten war es praktisch egal, wo und wie der Weinhändler zu seinem Wein kommt. Das Problem blieb einzig und allein das Problem des Weinhändlers und wurde nicht zum Problem eines jeden einzelnen Studenten, wie es eigentlich geplant war.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Einführung in die Thematik der Aufgabenformate und Erläuterung der Zielsetzung der Arbeit zur Förderung von selbstständigem Lernen.

2 DIE LERNAUFGABE: Theoretische Grundlegung zum Begriff der Lernaufgabe sowie Darstellung verschiedener didaktischer Unterscheidungsmerkmale wie Offenheit und Selbststeuerung.

3 EINE BEISPIELAUFGABE: Dokumentation und Analyse eines praktischen Versuchs mit drei unterschiedlichen Aufgabenformaten anhand einer konkreten Fallstudie.

4 SCHÜLER MIT AUFGABEN ODER PROBLEMSTELLUNGEN ERREICHEN: Intensive Auseinandersetzung mit der Frage, wie durch Realitätsbezug und professionelle Lehrerbegleitung Schüler tatsächlich für Aufgaben motiviert werden können.

5 ZUSAMMENFASSUNG: Abschließendes Resümee über die Notwendigkeit, traditionelle Aufgabenkultur zu überdenken und den Fokus stärker auf bildungsfördernde, offene Problemstellungen zu legen.

Schlüsselwörter

Aufgabenformate, Lernaufgabe, Selbstständigkeit, Schülermotivation, Wirklichkeitsbezug, Bildungsaufgaben, Konstruktivismus, Selbststeuerung, Unterrichtsqualität, Problemstellung, Modellierung, Kompetenzförderung, Lehrerkollegium, Kooperation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle von Aufgabenformaten im Unterricht und untersucht, wie diese gestaltet sein müssen, um Lernen und Selbstständigkeit bei Schülern nachhaltig zu fördern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die theoretischen Unterscheidungsmerkmale von Aufgaben, der Einfluss der Offenheit und Strukturiertheit auf den Lernerfolg sowie die Notwendigkeit, Aufgaben an der Lebenswelt der Lernenden auszurichten.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, Kriterien für "gute" Bildungsaufgaben zu identifizieren und aufzuzeigen, wie Lehrer ihre Aufgabenkultur verändern können, um Schüler weg von reinen Algorithmen hin zum eigenständigen, motivierten Problemlösen zu führen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autoren nutzten einen handlungsorientierten Ansatz, indem sie ein praktisches Referat mit drei unterschiedlichen Aufgabenformaten bei Kommilitonen durchführten und die Ergebnisse mittels Fragebögen und Arbeitszetteln auswerteten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst theoretische Grundlagen (Kriterien wie Offenheit und Komplexität) erläutert, gefolgt von einer detaillierten Auswertung der empirischen Testaufgabe und einer vertiefenden Diskussion über Motivation und Lehrerrolle.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Aufgabenformate, Bildungsaufgaben, Selbstständigkeit, Wirklichkeitsbezug, Selbststeuerung, Problemlösefähigkeit und Lehrerteamarbeit.

Warum scheiterten die Probanden im Fallbeispiel teilweise an der Aufgabenstellung?

Die Studierenden konnten sich nicht ausreichend mit dem fiktiven Weinhändler identifizieren; das Problem wurde als zu lebensfern empfunden und blieb somit ein "fremdes" statt ein eigenes, individuelles Problem.

Welche Rolle spielt die Lehrerkooperation in diesem Kontext?

Die Autoren betonen, dass Lehrer sich aus ihrer Rolle als Einzelkämpfer lösen und im Team arbeiten sollten, um erfolgreiche Lernumgebungen und Aufgaben gemeinsam zu entwickeln, statt das Rad ständig neu zu erfinden.

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Details

Title
Aufgabenformate - Wie können Aufgaben das Lernen und die Sebstständigkeit bei Schülern fördern
College
University of Kassel  (Wirtschaftsdidaktik)
Course
Schulbücher, Lernumgebungen, Lernfelder
Grade
unbenotet
Authors
Andrea Finke (Author), Rüdiger Höhl (Author)
Publication Year
2004
Pages
31
Catalog Number
V40385
ISBN (eBook)
9783638389082
Language
German
Tags
Aufgabenformate Aufgaben Lernen Sebstständigkeit Schülern Schulbücher Lernumgebungen Lernfelder
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Andrea Finke (Author), Rüdiger Höhl (Author), 2004, Aufgabenformate - Wie können Aufgaben das Lernen und die Sebstständigkeit bei Schülern fördern, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/40385
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