e-commerce, m-commerce - netzbasierte Handelsformen


Seminararbeit, 2002

14 Seiten, Note: 1.7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

2. Einleitung

3. Was ist e-commerce ?
3.1. Strukturen des e-commerce
3.1.1. business to business (b2b)
3.1.2. business to consumer (b2c)
3.1.3. consumer to consumer (c2c)
3.2. Vorteile des e-commerce
3.2.1. Nutzen für Endverbraucher
3.2.2. Nutzen für Verkäufer
3.3. Warum wird online gekauft?
3.4. Was wird online gekauft ?

4. Betriebswirtschaftliche Aspekte
4.1. Wettbewerbsintensivierung
4.2 Disintermediation

5. Das Internet als Plattform – Historie

6. Was ist m-commerce ?

7. Ausblick / Fazit

8. Quellen- und Abbildungsverzeichnis

2. Einleitung

Jeder von uns kennt und nutzt das Internet zu unterschiedlichen Zwecken. Das Internet ermöglicht uns die einfache Kommunikation in Echtzeit rund um den Erdball. Wir nutzen es z. B. als:

- Informationsquelle
- Kommunikationsplattform
- selbst Informationen zur Verfügung stellen
- Tägliche Bankgeschäfte
- Online-shops (Bücherbestellung, Kauf von Hard- und Software)

Der Anspruch dieser Hausarbeit liegt darin, im nachfolgenden Strukturen und Funktionsprinzipien des elektronischen Handels, e-commerce, aufzuzeigen. Electronic Commerce (EC) gehört zu den viel diskutierten Begriffen im Informationszeitalter. Die Möglichkeiten des Electronic Commerce verändern derzeit die Strukturen in vielen Branchen. Die vielfach prognostizierte verstärkte Verbreitung des Electronic Commerce wird tiefgreifende Auswirkungen auf die Unternehmen und die Gestaltung der Marktbeziehungen zwischen Anbietern und Nachfragern haben. Prognosen sagen die Ablösung konventioneller Organisations- und Informationsstrukturen in vielen Branchen voraus. Außerdem sind als Folge von der Verbreitung des e-commerce die Entstehung von „Grenzenlosen Unternehmen“, „Virtueller Organisation“ und die Individualisierung von Massenmärkten zu erwarten.

Besonders für die traditionellen Handelsbetriebe sind diese genannten Auswirkungen von e-commerce von großer Bedeutung. Insbesondere der durch e-commerce steigende Konkurrenzdruck und die wachsende Bedrohung für die Absatzmittler durch e-commerce hervorgerufenen Formen des Direktvertriebs der Hersteller sind für sie von großer, wenn nicht sogar existentieller Bedeutung.

3. Was ist e-commerce ?

Viele Menschen setzen e-commerce mit dem Begriff "Elektronischer Handel" gleich. Und meinen, dass es nur die Möglichkeit des Einkaufens über das Internet ist.

Der Begriff „Electronic-Commerce“ bedeutet jedoch sehr viel mehr und wird sehr unterschiedlich verwendet. So wird e-commerce außerdem mit der elektronischen Anbahnung und/oder Abwicklung wirtschaftlicher Transaktionen oder dem elektronischen Geschäftsverkehr gleichgesetzt. Eine andere Definition versteht allgemein unter e-commerce jede wirtschaftliche Aktivität, die auf der Basis elektronischer Verbindungen stattfindet. Damit reicht die Bandbreite des Electronic Commerce grundsätzlich von elektronischen Hierarchien in einem Unternehmen über Formen elektronisch gestützter Unternehmensnetzwerke und –kooperationen (elektronische Netzwerke) bis hin zu elektronischen Märkten.

Die Grundidee ist somit, das Käufer und Verkäufer von Waren und Dienstleistungen über elektronischem Wege miteinander kommunizieren. Somit handelt es sich hierbei um den Versuch einen zusätzlichen Absatzkanal für Waren und Dienstleistungen unter der Zuhilfenahme von elektronischen Datennetzen zu schaffen.

Das Internet stellt die Plattform des e-commerce dar und dient somit als virtueller Marktplatz.

3.1. Strukturen des e-commerce

Beim e-commerce unterscheidet man zwischen den Beziehungen des Unternehmens zu dessen Transaktionspartnern.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Arten des e- commerce:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

3.1.1. business to business (b2b)

Business to Business ist der zwischenbetriebliche Handel, welcher das am weitesten verbreitete und lukrativere Geschäft im Internet darstellt.

Für den Geschäftsverkehr wird nicht nur das Internet genutzt, sondern auch das Intranet, für firmeninterner und kostenstellenübergreifender Geschäftsverkehr.

Hierbei steht die optimale Abwicklung der Geschäftsprozesse zwischen den Händlern im Vordergrund.

Die bewegten Transaktionswerte sind höher, die Geschäftsbeziehungen dauerhafter und die Datenübertragung, wegen der besseren Ausstattung der beteiligten Unternehmen, schneller als beim B2C.

Auf der Plattform treffen sich viele Anbieter und Nachfrager, mit dem Ziel, die Produktionskosten zu senken.
Auf der anderen Seite stehen die Effizienzsteigerungen, die durch bessere Zusammenarbeit über die ganze Wertschöpfungskette hinweg realisiert werden können. Was dabei allerdings im Einzelnen als "Marktplatz" bezeichnet wird, differiert häufig.

Zur Zeit entfallen 80% des elektronischen Handels auf den Bereich Business-to-Business.

Einsatzmöglichkeiten des e-commerce B-to-B:

- Electronic-Marketig - Partizipation an branchenübergreifenden Internet-Marktplätzen, Auktionen
- E-Sales: Der vierte Vertriebskanal - Betrieb bzw. Teilnahme an branchenspezifischen Internet-Marktplätzen
- E-Purchasing: Der vierte Beschaffungskanal - Service Provider für die elektronische Wertschöpfungskette

Bsp goodex.de : (internationales, weltweit operierendes b2bportal)

(Pfalzwerke AG - Vergabe Bauleistungen für das neue Umspannwerk in Mutterstadt per Reverse Auktion)

Vorteile von Internet-Auktionen:

- Gleichbehandlung der Anbieter
- eine optimale Nutzung der Marktsituation
- schnelle Entscheidungsfindung
- optimaler Preis

[...]

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten

Details

Titel
e-commerce, m-commerce - netzbasierte Handelsformen
Hochschule
Brandenburgische Technische Universität Cottbus  (LS Stadttechnik)
Veranstaltung
Seminar Handel, Verkehr und Internet am LS Stadttechnik
Note
1.7
Autoren
Jahr
2002
Seiten
14
Katalognummer
V4041
ISBN (eBook)
9783638125123
ISBN (Buch)
9783640212194
Dateigröße
848 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Die Hausarbeit ist Bestandteil der Seminarreihe Handel, Verkehr und Internet, welche im WS 2001/2 an der BTU Cottbus stattfand. Sehr dicht, einzeiliger Zeilenabstand, 11-Punkt-Schrift.
Schlagworte
netzbasierte Handelsformen, e-commerce, m-commerce, Stadttechnik, Internet, Logistik, Architektur, Strukturen, Onlinekauf, Disintermediation
Arbeit zitieren
Nico Schröter (Autor)Philipp Kohde (Autor), 2002, e-commerce, m-commerce - netzbasierte Handelsformen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/4041

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