Einleitung
Diese Dokumentation ist entstanden bei der Planung eines strukturierten Netzwerkes im Jahre 2001 in Brüggen am Niederrhein. Diese Planung wurde im Rahmen einer Projektarbeit, die durch die Rheinische Akademie Köln in Auftrag gegeben wurde, von mir ausgeführt.
Das Planungsobjekt ist das Schloss Dilborn in Brüggen am Niederrhein.
Dass ich ein Projekt im Bereich Netzwerktechnik bearbeiten wollte, stand für mich persönlich schon von Anfang an fest. Es war mein selbst gesetztes Ziel, als ich zum ersten mal von der durchzuführenden Projektarbeit hörte.
Ich hatte zwar am Anfang noch nicht das Grundwissen und die praktischen Erkenntnisse, die man für ein solch technisch hochversiertes Projekt benötigt, jedoch hatte ich und habe auch jetzt noch das Interesse und die wohl notwendige Begeisterung für diesen Themenbereich. Am Anfang gestaltete sich jedoch alles sehr schwierig, die ursprüngliche Firma mit der ich das Projekt bearbeiten wollte ließ mich mehr oder minder gesagt mit meinem Vorhaben, das bereits abgesprochen war kurzerhand im Regen stehen.
Ich begann das Projekt alleine zu bearbeiten. Als ich mich dann nach Netzwerkkomponenten und ihrem Preisen erkundigte, sprach ich mit der Firma Mewissen Consulting oder besser gesagt mit dem Chef dieser Firma Herrn Peter Mewissen, der mich zu einem Gespräch in
seine Firma einlud. Er bot mir an das Projekt mit seiner und mit der Hilfe eines Netzwerkplanungsprogramms mit der Bezeichnung Elektropartner von Data Design Systems, zu unterstützen.
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Inhaltsverzeichnis
1. EINLEITUNG
2. EINFÜHRUNG IN ALLGEMEINE NETZWERKGRUNDLAGEN
2.1. NETZWERK-TOPOLOGIEN
2.1.1. Bus
2.1.2. Ring
2.1.3. Stern
2.2. NETZWERKVERKABELUNG
2.2.1. Der Primärbereich
2.2.2. Der Sekundärbereich
2.2.3. Der Tertiärbereich
2.3. ÜBERTRAGUNGSMEDIEN
2.3.1 Koaxialkabel
2.3.1.1. Koaxialkabel und ihre Eigenschaften
2.3.2 Twisted-Pair-Kabel
2.3.2.1. Arten von Twisted Pair Kabeln
2.3.2.2. Link-Klassen (link class)
2.3.2.3. Kategorien
2.3.3 Dämpfung (attenuation)
2.3.3.1 Nebensprechen (crosstalk)
2.3.3.2 Nahnebensprechdämpfung (Near End Crosstalk, NEXT)
2.3.3.3 Fernnebensprechdämpfung (far end crosstalk, FEXT)
2.3.3.4 ELFEXT (equal level far end Crosstalk)
2.3.3.4 ACR Dämpfungs-Nebensprech-Verhältnis
2.3.4 Lichtwellenleiter (LWL)
2.3.4.1. Multimodefasern
2.3.4.2. Monomodefaser
2.3.4 2.1. Moden
2.3.4 2.2. Brechung (refraction)
2.3.4 2.3. Laufzeit (propagation delay)
2.3.4 2.4. Grenzwinkel (critical angle)
2.3.4 2.5. Reflexion (reflection)
2.3.4 2.6. Absorption (absorption)
2.3.4 2.7. Dispersion
2.4. NETZWERKTYPEN
2.4.1. Ethernet (IEEE 802.3)
2.4.1.1. 10Base-2
2.4.1.2. 10 Base-5
2.4.1.3. 10Base-T
2.4.1.4. 10Base-F
2.4.1.5. 10Base-FB
2.4.1.6. 10Base-FL
2.4.2. Fast-Ethernet (100BaseX)
2.4.2.1. 100Base-FX
2.4.2.2. 100Base-SX
2.4.2.3. 100Base-TX
2.4.2.4. 100VG-AnyLAN
2.4.3. Gigabit-Ethernet
2.4.3.1. 1000Base-Lx
2.4.3.2. 1000Base-Sx
2.4.3.3. 1000Base-T
2.4.4 Token Ring
2.4.5 FDDI (fiber distributed data interface)
2.4.6 FOIRL
2.4.7 Backbone
2.4.7.1. Collapsed Backbone
2.4.7.2. Distributed Backbone
2.4.8 ARCnet (attached resources computer network)
2.4.9 (ATM) Asynchroner Übertragungsmodus
2.4.10 Drahtlose Netzwerke (Wireless LAN, WLAN)
2.4.10.1. IEEE 802 Standard
2.4.10.2. IEEE 802.15
2.5. OSI-REFERENZMODELL
2.5.1. Aufbau
2.5.2. Funktionen des 7-Schichtenmodells
2.6. NETZWERKKOMPONENTEN
2.6.1. Passive Netzwerkkomponenten
2.6.1.1 Patchfeld ( patch panel (PP))
2.6.1.2 Telekommunikationsanschlussdose(telecommunicationoutlet (TO))
2.6.1.3 Hub
2.6.1.4 AUI (Access Unit Interface)
2.6.2. Aktive Netzwerkkomponenten
2.6.2.1. Bridge
2.6.2.2. Repeater
2.6.2.3. Router
2.6.2 3.1. Einzelprotokoll-Router
2.6.2 3.2. Multiprotokoll-Router
2.6.2 3.3. Hybride Router (Bridging Router)
2.6.2.4. Switch
2.6.2.5. Gateway
3. NETZWERKPLANUNG
3.1. VORBETRACHTUNG DER ANFORDERUNGEN
3.2. SOLL / IST- BETRACHTUNG
3.3. FESTLEGUNG DER GROB- UND DER FEINZIELE
3.4. TERMINPLANUNG
3.5. ZEITPLAN
3.6. PLANUNG DES NETZWERKES MIT DEM ELEKTROPARTNER VON DATA DESIGN SYSTEMS
3.6.1. Architekten Plan
3.6.2. Elektroplan
3.6.3. Automation
3.7. GRUNDSTRUKTUR DES GEPLANTEN NETZWERKES
3.7.1. HP Small Business Variante
3.7.2. 3Com Business Variante
3.8. AUSWAHL DER HARDWARE-KOMPONENTEN
3.8.1. Passive Komponenten
3.8.2. Aktive Komponenten
4. ABSCHLUSSBETRACHTUNG
5. BEURTEILUNG
6. EIDESSTATTLICHE ERKLÄRUNG
7. LITERATURVERZEICHNIS
Bücher
Kataloge
Internetseiten
Herstellerseiten
8. GLOSSAR
9. ANLAGE
Zielsetzung und Themen der Arbeit
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Erstellung einer strukturierten Netzwerkplanung für das Schloss Dilborn, um die IT-Infrastruktur der Verwaltungsabteilung zu modernisieren und die Basis für einen effizienten Datenaustausch zu schaffen. Die Arbeit untersucht hierbei die theoretischen Grundlagen der Netzwerktechnik und führt eine detaillierte Planung mittels spezialisierter Planungssoftware durch.
- Grundlagen der Netzwerk-Topologien und Verkabelungsstandards
- Analyse und Vergleich verschiedener Übertragungsmedien
- Strukturierte Planung einer IT-Infrastruktur mittels Elektropartner
- Vergleich und Auswahl geeigneter Hardware-Komponenten
Auszug aus dem Buch
2.3.1 Koaxialkabel
Koaxialkabel stellten lange Zeit die häufigste Form der Netzwerkverkabelung dar. Sie finden neben dem Einsatz in der Vernetzung auch Anwendung im Bereich der Funk- und Fernsehtechnik. Auf dem Gebiet der Netzwerktechnik trifft man in Busnetzen und im ARCnet auf Koaxialkabel. Sie sind preislich relativ günstig und wenig anfällig für Störstrahlungen. Die maximale Datenübertragungsrate beträgt 10 MBit/s. Andere Bezeichnungen für das Koaxialkabel sind Koaxkabel oder einfach auch Kupferkabel. Der Innenleiter des Kabels besteht aus Kupfer und wird von einer Isolierschicht dem sogenannten „Dielektrium“ umgeben. Dieser Kern wird entweder als Draht oder als Litze ausgeführt. Ein Koaxialkabel kann analoge sinusförmige Wechselstromsignale unterschiedlicher Frequenzen übertragen. Mit dieser Eigenschaft werden mittels elektrischer Impulse Daten gesendet oder empfangen. Als Abschirmung liegt um das Dielektrium ein Geflecht aus Draht. Sie schützt vor elektrischen oder magnetischen Störungen wie Rauschen oder Übersprechen. Zum Schutz gegen äußere Einflüsse werden die Kabel außen mit einer Schicht aus Kunststoff ummantelt. Koaxialkabel gibt es in verschiedenen Ausführungen für verschiedene Einsatzgebiete. Sie unterscheiden sich vor allem durch ihre elektrischen Eigenschaften.
Zusammenfassung der Kapitel
1. EINLEITUNG: Darstellung des Hintergrunds der Projektarbeit sowie der Motivation des Autors zur Planung eines strukturierten Netzwerkes für das Schloss Dilborn.
2. EINFÜHRUNG IN ALLGEMEINE NETZWERKGRUNDLAGEN: Vermittlung theoretischer Grundlagen zu Topologien, Verkabelung, Übertragungsmedien und Netzwerkkomponenten.
3. NETZWERKPLANUNG: Praktische Umsetzung der Anforderungsanalyse, Zeitplanung und die konkrete Projektierung mittels Elektropartner-Software.
4. ABSCHLUSSBETRACHTUNG: Kritische Reflexion der Erfahrungen aus dem Projektverlauf und der praktischen Durchführung der Netzwerkplanung.
5. BEURTEILUNG: Offizielle Bestätigung der Projektarbeit durch die Rheinische Akademie.
6. EIDESSTATTLICHE ERKLÄRUNG: Bestätigung der eigenständigen Anfertigung der Arbeit durch den Autor.
7. LITERATURVERZEICHNIS: Auflistung der verwendeten Bücher, Kataloge und Online-Quellen.
8. GLOSSAR: Erläuterung der zentralen Fachbegriffe aus dem Bereich der Netzwerktechnik.
9. ANLAGE: Dokumentation der erstellten Planungsunterlagen und Auswertungen aus der Software.
Schlüsselwörter
Strukturierte Verkabelung, Netzwerkplanung, Ethernet, LWL, Twisted-Pair-Kabel, Netzwerkkomponenten, OSI-Referenzmodell, Elektropartner, Backbone, Switching-Technik, Topologie, Datendose, Patchfeld, Kabelsystem, Datenübertragung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit dokumentiert die Planung und Projektierung einer modernen, strukturierten IT-Netzwerkinfrastruktur für die Verwaltungsabteilung des Schlosses Dilborn.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder umfassen die physikalische Netzwerkverkabelung, die Auswahl aktiver und passiver Netzwerkkomponenten sowie die theoretischen Grundlagen der Netzwerkstandards.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das primäre Ziel ist die Erstellung einer zukunftssicheren und leistungsfähigen Netzwerkstruktur, die durch den Einsatz moderner Planungssoftware effizient dokumentiert und kalkuliert wird.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Der Autor stützt sich auf eine Kombination aus theoretischer Grundlagenrecherche und der praktischen Anwendung von CAD-basierter Planungssoftware (Elektropartner), um den Ist-Zustand zu analysieren und ein Soll-Konzept zu entwerfen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine umfassende theoretische Einführung in Netzwerkgrundlagen sowie einen praktischen Abschnitt, der die detaillierte Planung des Netzwerks im Schloss Dilborn beschreibt.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den prägenden Schlüsselwörtern zählen strukturierte Verkabelung, Netzwerkplanung, Ethernet, LWL, Switch-Technologie und Elektropartner-Software.
Wie unterstützt die verwendete Software den Planungsprozess?
Die Software Elektropartner ermöglicht eine dreidimensionale Darstellung der Gebäudestruktur, die exakte Berechnung von Leitungslängen und die automatische Generierung von Kabellisten und Materialübersichten.
Warum ist die strukturierte Verkabelung für das Projekt relevant?
Sie bietet eine einheitliche, dienstneutrale Basis, die Ausfallsicherheit gewährleistet, eine einfache Erweiterbarkeit ermöglicht und den Administrationsaufwand des Netzwerks signifikant reduziert.
- Citar trabajo
- Markus Eßer (Autor), 2001, Planung eines strukturierten Netzwerkes, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/4087