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Sechs Beiträge zur Fachdidaktik Englisch

Title: Sechs Beiträge zur Fachdidaktik Englisch

Scientific Essay , 2005 , 95 Pages

Autor:in: Dr. Helmut Reisener (Author)

Didactics for the subject English - Pedagogy, Literature Studies
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Zu ‚About Boys’: Die Sozialisation von Jungen und männlichen Jugendlichen spielt sich heute überwiegend in männerfreien Zonen ab, z.B. bei alleinerziehenden Müttern, in Kindergärten, Vorschulen und Schulen. Die Entwicklung von Männlichkeit ist somit einer starken Veränderung unterworfen. In diesem Aufsatz wird gezielt herausgearbeitet, wie sich das soziologisch, pädagogisch (S. Biddulph), vor allem aber auch literarisch niederschlägt (N. Hornby, T. Parsons, R. Philbrick, V.M. Axline).

Zu ‚Performance als Prinzip’: Jeder Englischunterricht ist ein dynamisches Geschehen, ist Prozess und Produkt zugleich. Er verlangt den vollen Einsatz aller Beteiligten mit Funktionsfreude, vielen Optionen, mit Unterrichtsöffnung und hoher Authentizität. Der Aufsatz soll ein Bild geben vom Classroom as stage.

Zu ‚Wortschatzarbeit – konkret und pfiffig’: Die 60 Beispiele zur Wortschatzarbeit sollen für sich selbst sprechen. Neue Wörter lernen,
das muss (und kann!) jeder. Aber das soll nicht als Vokabel-Pauken verstanden werden, denn
die Wortschatzarbeit kann Spaß machen und dabei großen Gewinn bringen. Wortschatz ist ein Schatz, den es anzulegen, zu mehren und zu sichern gilt.

Zu ‚Motive, Motivation und Motivierung’: Kinder sind stets zum Lernen motiviert, denn das menschliche Gehirn kann nicht anders. Es ist auf Lernen(-Wollen) hin ausgerichtet. Zu fragen ist freilich, was Kinder im Englischunterricht vom Lernen abhält, mit welchen Demotivierungsfaktoren wir es in der Praxis zu tun haben. Der Aufsatz stellt die Zusammenhänge unter ein neues Licht, denn Motivationsfaktor Nr. 1 ist nach wie vor die Person am Lehrertisch.

Zu ‚Teaching Global English’: Der Variantenreichtum der über unseren Globus verteilten ‚Englishes’ ist fachdidaktisch und methodisch noch nicht voll erfasst. Dazu kommen die Ausprägungen in Ländern mit Mischkulturen (Indien, Australien, Kanada, etc.) Dies soll im Englischunterricht aber kein als ‚Globish’ deklariertes Problem sein. In diesem Aufsatz werden Bezüge und Zusammenhänge herausgearbeitet.

Zu ‚Humor im Englischunterricht’: Humor entlastet, sorgt für ein gutes (Lern-)Klima, senkt Hemmschwellen ab, auch im Unterricht. Im Englischunterricht steht der Humor im Vordergrund, wie er in den englischsprachigen Ländern vorherrscht. Dass er sich in seinen Spielarten von unserem Humor deutlich unterscheidet, macht ihn zu einer interkulturellen Brücke. Wie das in der Praxis aussehen kann, wird hier mit vielen Anregungen für den Unterricht veranschaulicht.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. About Boys

2. Performance als Prinzip

3. Wortschatzarbeit – konkret und pfiffig

4. Motive – Motivation und Motivierung

5. Welches Englisch sollen wir lehren?

6. Humor im Englischunterricht

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch und praxisnah mit fachdidaktischen Kernfragen des Englischunterrichts auseinander, mit dem primären Ziel, Lernprozesse durch moderne Methoden und authentische Inhalte zu öffnen, zu motivieren und lebensnäher zu gestalten.

  • Analyse der geschlechtsspezifischen Entwicklung bei Jungen und deren Auswirkungen auf den schulischen Kontext.
  • Einführung des Performance-Ansatzes als ganzheitliches, handlungsorientiertes Unterrichtsprinzip.
  • Entwicklung kreativer Strategien zur Wortschatzarbeit, die über rein mechanisches Lernen hinausgehen.
  • Untersuchung der Rolle von Motivation und Humor als entscheidende Faktoren für nachhaltiges Lernen.
  • Reflektion über die didaktischen Konsequenzen eines globalisierten Englisch-Verständnisses ("Globish").

Auszug aus dem Buch

Literarisches (I): ABOUT A BOY von Nick Hornby

ABOUT A BOY, Nick Hornbys stark beachtetes Buch sowie die Verfilmung (2002) dieses Romans zeugen von der Unsicherheit eines männlichen Jugendlichen. Vgl. zu dem Film auch Marion Gymnichs interessante Analyse nebst zugeordneten Unterrichtsempfehlungen. Der Jugendliche Marcus verkörpert den verhaltensunsicheren einzigen Sohn einer allein erziehenden selbstmordgefährdeten Mutter.

Leseprobe: One Monday morning his mother started crying before breakfast, and it frightened him. Morning crying was something new, and it was a bad, bad sign. It meant that it could now happen at any hour of the day without warning; there was no safe time. Up until today the mornings had been OK; she seemed to wake up with the hope that whatever was making her unhappy would somehow have vanished overnight, in her sleep, the way colds and upset stomachs sometimes did. And she had sounded OK this morning – not angry, not unhappy , not mad, just kind of normal and mum-like – when she shouted for him to get a move on. But here she was, already at it, slumped over the kitchen table in her dressing-gown, a half-eaten piece of toast on her plate, her face all puffed-up, snot pouring out of her nose.

Marcus never said anything when she cried. He didn’t know what to say. He didn’t understand why she did it, and becaue he didn’t understand he couldn’t help, and because he couldn’t help, he just ended up standing there and staring at her with his mouth open, and she’d just carry on as if nothing was happening.

“Do you want some tea?”

He had to guess at what she was saying, because she was so snuffled up.

“Yes, please.”

Endlich heil in der Schule angekommen muss sich Marcus mit der Rolle des Außenseiters und des Mobbing-Opfers herumschlagen, einfach wegen des nicht funktionierenden fit in.

Zusammenfassung der Kapitel

1. About Boys: Dieses Kapitel thematisiert die Herausforderungen männlicher Jugendlicher in einer sich wandelnden Gesellschaft und beleuchtet die Bedeutung aktueller Literatur für das Verständnis dieser Zielgruppe.

2. Performance als Prinzip: Hier wird für einen holistischen, handlungsorientierten Englischunterricht plädiert, der Sprache durch Einbindung von Bewegung, Musik und Visualisierung lebendig erfahrbar macht.

3. Wortschatzarbeit – konkret und pfiffig: Das Kapitel bietet eine Übungstypologie zur kreativen und effektiven Wortschatzvermittlung, die Schüler zum aktiven Sammeln, Sortieren und Vernetzen von Begriffen anregt.

4. Motive – Motivation und Motivierung: Eine didaktische Auseinandersetzung mit dem Motivationsbegriff, die den Fokus auf die Lehrperson sowie auf Faktoren wie Humor, Spannung und Authentizität legt.

5. Welches Englisch sollen wir lehren?: Eine kritische Reflexion über die Didaktik im Zeitalter der Globalisierung und die Frage, wie ein interkulturelles Englischverständnis den traditionellen Landeskundeunterricht ablösen kann.

6. Humor im Englischunterricht: Dieses Kapitel unterstreicht die Funktion von Humor als stärksten Motivationsfaktor und zeigt praktische Wege auf, wie dieser im Unterricht als Brückenbauer und Hemmungsabbauer genutzt werden kann.

Schlüsselwörter

Fachdidaktik Englisch, Motivation, Performance, Wortschatzarbeit, Schülerorientierung, Humor, Authentizität, Global English, Handlungsorientierung, Jungenschicksale, Jugendliteratur, Methodenvielfalt, Interkulturelles Lernen, Visuals, Sprachvermittlung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Das Buch versammelt Beiträge zur Fachdidaktik Englisch, die darauf abzielen, Lernprozesse durch moderne, handlungsorientierte und motivierende Ansätze lebendiger und lebensnaher zu gestalten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Förderung von Motivation, der innovative Umgang mit Wortschatz und Texten, die Einbindung von Humor und Performance sowie die didaktische Einordnung von Englisch als Weltsprache.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Lehrkräften praxisnahe Impulse zu geben, wie sie durch Methodenvielfalt und Authentizität die Lernfreude steigern und den Unterricht vom starren Schema lösen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor verknüpft theoretische fachdidaktische Überlegungen mit einer Fülle an praktischen Beispielen, Unterrichtseinheiten und Reflexionen aus dem Schulalltag.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in sechs Beiträge, die von der Analyse geschlechtsspezifischer Probleme bei Jungen über performance-orientierte Methoden bis hin zur Bedeutung von Humor und dem "Global English" reichen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Fachdidaktik, Motivation, Performance, Handlungsorientierung, Wortschatzarbeit, Authentizität und Interkulturelles Lernen.

Welche Rolle spielt der Performance-Ansatz?

Performance wird als holistisches Prinzip verstanden, das den lernenden Menschen in seiner Gesamtheit einbezieht und durch die Verknüpfung von Sprache, Bewegung und Gestaltung das Lernen beflügelt.

Warum ist das Thema "Humor" so prominent?

Der Autor identifiziert Humor als stärksten Motivationsfaktor, der in der Lage ist, Schranken abzubauen, ein positives Lernklima zu schaffen und den Englischunterricht lebendig zu machen.

Was ist mit "Globish" gemeint?

Der Begriff bezieht sich auf die Rolle des Englischen als internationale Verkehrssprache, was ein fachdidaktisches Umdenken weg von rein traditioneller Landeskunde hin zu interkultureller Kompetenz erfordert.

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Details

Title
Sechs Beiträge zur Fachdidaktik Englisch
Author
Dr. Helmut Reisener (Author)
Publication Year
2005
Pages
95
Catalog Number
V41079
ISBN (eBook)
9783638394260
ISBN (Book)
9783638679992
Language
German
Tags
Sechs Beiträge Fachdidaktik Englisch
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dr. Helmut Reisener (Author), 2005, Sechs Beiträge zur Fachdidaktik Englisch, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/41079
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