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Innovation Management. Eine Strukturierung und Evaluierung nach wirtschaftspsychologischen Kriterien

Title: Innovation Management. Eine Strukturierung und Evaluierung nach wirtschaftspsychologischen Kriterien

Bachelor Thesis , 2013 , 91 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Matthias Webel (Author)

Computer Science - Commercial Information Technology
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Innovation ist einer der natürlichsten Entwicklungsprozesse der Welt. Nur wer auf zukünftige Herausforderungen vorbereitet ist, kann überleben. Dies gilt in gleichem Maße fur Unternehmen, denn mit steigendem Konkurrenzdruck ist es heutzutage wichtiger denn je, durch neue Produkte und Dienstleistungen wettbewerbsfähig zu bleiben. Daraus folgt die Notwendigkeit, Innovationen in Unternehmen durch begleitende und steuernde Funktionen zu fördern. Gleichermaßen kann davon ausgegangen werden, dass durch den starken Zusammenhang zwischen menschlichen Ideen und Innovationen psychologische Faktoren eine wichtige Rolle bei Innovationsprozessen und diesen förderlichen Methoden spielen.

Es gilt daher herauszufinden, welche Aspekte des Innovation Management als besonders wichtig erscheinen und ob geeignete theoretische Modelle existieren. Dazu wird Fachliteratur aus dem Bereich Innovationsmanagement analysiert. Anschließend sollen mögliche psychologisch relevante Faktoren erläutert werden, die aus Werken der Wirtschaftspsychologie herausgearbeitet werden. Durch eine Neustrukturierung der Inhalte von Innovation Management nach wirtschaftspsychologischen Kriterien entsteht eine erweiterte Perspektive auf das Thema Innovationsmanagement.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen der Arbeit

2.1 Definitionen und Abgrenzungen

2.1.1 Innovation

2.1.2 Daten, Informationen, Wissen

2.1.3 Management-Begriff

2.2 Methodik und Vorgehensweisen

3. Innovation Management

3.1 Was ist Innovation Management

3.1.1 Allgemeines

3.1.2 Arten und Wirkungsbereiche von Innovationen

3.1.3 Daten, Information, Wissen und deren Steuerung

3.1.4 Messgrößen und Instrumente

3.2 Gründe für Innovation Management

3.3 Kommunikationsprozesse für Innovation Management

3.3.1 Allgemeines

3.3.2 Top Down

3.3.3 Bottom Up

3.3.4 Gegenstromprinzip

3.3.5 Erörterung der Tauglichkeit für Innovation Management

3.4 Zeitlicher Faktor von Innovation Management

3.5 Organisatorische Rahmenbedingungen für Innovationen

4. Theoretisches Modell der Untersuchung

4.1 Die vier Pfeiler des Innovationsmanagements

4.1.1 Allgemeines und Zielsetzung des Modells

4.1.2 Innovationsbereitschaft („Wollen“)

4.1.3 Innovationsfreiräume („Dürfen“)

4.1.4 Innovationsfähigkeit („Können“)

4.1.5 Innovationsmanagement („Machen“)

4.1.6 Bewertung des Modells

5. Wirtschaftspsychologische Kriterien der Untersuchung

5.1 Relevante Aspekte

5.1.1 Motivation

5.1.2 Gruppen und soziale Bewährtheit

5.1.3 Flow- oder Flusserlebnis nach Mihály Csíkszentmihályi

5.1.4 Priming und emotionale Ansteckung

6. Strukturierung von Innovation Management anhand wirtschaftspsychologischer Aspekte

6.1 Zwischenstand und Ausblick

6.2 Wirtschaftspsychologische Strukturierung der Kommunikationsprozesse

6.2.1 Einführung

6.2.2 Top Down

6.2.3 Bottom Up

6.2.4 Zusammenfassung: Gegenstromprinzip

6.3 Wirtschaftspsychologische Strukturierung der organisatorischen Rahmenbedingungen

6.4 Wirtschaftspsychologische Strukturierung des Vier-Pfeiler-Modells

6.4.1 Innovationsbereitschaft („Wollen“)

6.4.2 Innovationsfreiräume („Dürfen“)

6.4.3 Innovationsbegleitung („Führen“)

6.4.4 Zusammenfassung: Das Drei-Pfeiler-Modell

6.5 Psychologische Untersuchung innovativer Mitarbeiter

6.5.1 Merkmale von Mitarbeitern

6.5.2 Merkmale von Managern

6.5.3 Fazit der Untersuchung

7. Umsetzung in Projektform – Innovation Partnering

7.1 Einleitung

7.2 Open Innovation

7.3 Interne Communities

7.4 Innovation Jam

7.5 Ablauf des Projekts (Sieben-Phasen-Modell)

7.6 Beurteilung der Projektform

8. Abschluss

8.1 Hürden und Grenzen

8.2 Kritische Auseinandersetzung mit den Ergebnissen

8.3 Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung und Thematik

Die Arbeit untersucht, inwiefern wirtschaftspsychologische Erkenntnisse einen Mehrwert für das Innovationsmanagement bieten, um Innovationsprozesse effizienter und effektiver zu gestalten und strukturelle Barrieren in Unternehmen zu überwinden.

  • Analyse theoretischer Modelle des Innovationsmanagements.
  • Integration wirtschaftspsychologischer Faktoren wie Motivation, Gruppenprozesse und Emotionen.
  • Strukturierung von Kommunikations- und Organisationsprozessen.
  • Anwendung der gewonnenen Erkenntnisse in einem praxisorientierten Projektmodell (Innovation Partnering).
  • Kritische Reflexion der psychologischen Einflussfaktoren auf Mitarbeiter und Führungskräfte.

Auszug aus dem Buch

3.3.4 Gegenstromprinzip

Das Gegenstromprinzip oder -verfahren ist eine Kombination aus den beiden Ansätzen Top Down und Bottom Up. Es sollen die Vorteile beider Methoden beibehalten und gleichzeitig ihre Nachteile minimiert werden.

Die verantwortlichen Personen geben Vorgaben an untere Hierarchieebenen weiter, wo sie konkretisiert werden, bis sie in den Fachabteilungen angekommen sind (Top Down). Dort werden die Vorgaben dann auf ihre Umsetzbarkeit überprüft und Gestaltungsvorschläge erstellt. Diese Informationen wandern dann die Kette wieder nach oben zu den Entscheidern (Bottom Up). Hier können dann Änderungen an den Plänen vorgenommen werden. So kommt es zu einer „schrittweisen Konsensfindung“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Notwendigkeit von Innovationen ein und definiert die Relevanz wirtschaftspsychologischer Aspekte für das Innovationsmanagement.

2. Grundlagen der Arbeit: Das Kapitel liefert notwendige Definitionen zu zentralen Begriffen wie Innovation, Wissen und Management sowie eine Einordnung der methodischen Vorgehensweise.

3. Innovation Management: Hier werden das Wesen, die Arten und die Prozesse des Innovationsmanagements sowie die Bedeutung von Kommunikationswegen und Kennzahlen beleuchtet.

4. Theoretisches Modell der Untersuchung: Dieses Kapitel stellt das Vier-Pfeiler-Modell (Wollen, Dürfen, Können, Machen) als Rahmen für die Betrachtung von Innovationsprozessen vor.

5. Wirtschaftspsychologische Kriterien der Untersuchung: Es werden zentrale psychologische Faktoren wie Motivation, Gruppendynamik, Flow-Erleben und Priming analysiert.

6. Strukturierung von Innovation Management anhand wirtschaftspsychologischer Aspekte: Eine Synthese, in der psychologische Erkenntnisse auf die zuvor definierten Managementprozesse und das Vier-Pfeiler-Modell übertragen werden.

7. Umsetzung in Projektform – Innovation Partnering: Dieses Kapitel zeigt an einem praxisnahen Beispiel, wie die erarbeiteten theoretischen und psychologischen Konzepte in die Projektarbeit integriert werden können.

8. Abschluss: Der Abschluss bewertet kritisch die Ergebnisse, diskutiert auftretende Hürden bei der Umsetzung und fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen.

Schlüsselwörter

Innovation Management, Wirtschaftspsychologie, Drei-Pfeiler-Modell, Kommunikationsprozesse, Motivation, Gruppendynamik, Innovation Partnering, Change Management, Innovationsfähigkeit, Innovationsbereitschaft, Kreativität, Anreizsysteme, Flow-Erleben, Priming, Organisationsentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelor Thesis grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Strukturierung und Evaluierung von Innovationsmanagement unter Einbeziehung wirtschaftspsychologischer Kriterien, um Innovationsprozesse in Unternehmen erfolgreicher zu gestalten.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind klassisches Innovationsmanagement, Kommunikations- und Organisationsstrukturen sowie psychologische Faktoren wie Motivation und soziale Gruppendynamiken.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, ein erweitertes Verständnis für Innovationsmanagement zu entwickeln, das psychologische Erkenntnisse nutzt, um sowohl die Effektivität als auch die Akzeptanz von Neuerungen zu steigern.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit stützt sich auf eine Analyse von Fachliteratur und theoretischen Modellen aus dem Innovationsmanagement und der Wirtschaftspsychologie, ergänzt durch eine praktische Anwendung in Form eines Projektmodells.

Was wird im Hauptteil der Arbeit primär diskutiert?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung durch das Vier-Pfeiler-Modell und eine detaillierte wirtschaftspsychologische Strukturierung dieser Pfeiler sowie der Kommunikationsprozesse.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Inhalt charakterisieren?

Zu den prägenden Begriffen zählen Innovationsmanagement, Wirtschaftspsychologie, Drei-Pfeiler-Modell, Motivation und Innovation Partnering.

Wie unterscheidet sich das Gegenstromprinzip von anderen Kommunikationsmethoden?

Es kombiniert Top-Down-Vorgaben mit Bottom-Up-Feedback, um die Vorteile der Führungskontrolle und der Partizipation zu vereinen und Konsenslösungen zu fördern.

Welche Rolle spielen "Promotoren" im Innovationsprozess laut der Untersuchung?

Promotoren fungieren als Experten und Antreiber, die Innovationen durch ihre fachliche oder machtpolitische Position unterstützen und Widerstände im Prozess überwinden helfen.

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Details

Title
Innovation Management. Eine Strukturierung und Evaluierung nach wirtschaftspsychologischen Kriterien
College
University of Cooperative Education Mannheim
Grade
1,7
Author
Matthias Webel (Author)
Publication Year
2013
Pages
91
Catalog Number
V411923
ISBN (eBook)
9783668630505
ISBN (Book)
9783668630512
Language
German
Tags
Innovation Management Innovation Verhaltensökonomie Wirtschaftspsychologie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Matthias Webel (Author), 2013, Innovation Management. Eine Strukturierung und Evaluierung nach wirtschaftspsychologischen Kriterien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/411923
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