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Zahlabwicklung im Wandel. Herausforderungen und Chancen einer bargeldlosen Gesellschaft

Título: Zahlabwicklung im Wandel. Herausforderungen und Chancen einer bargeldlosen Gesellschaft

Trabajo Escrito , 2017 , 22 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor)

Economía - Teoría y política monetaria
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Bargeldloses Zahlen, sprich das Übertragen von Zahlungsmitteln ohne Bargeld, ist kein neues Phänomen.
Seine Geschichte reicht mehrere hundert Jahre zurück: von Schuldüberschreibungen und Wertpapieren über Schecks, Überweisungen, Giro- und Kreditkarten bis hin zu Online Banking und dem Bezahlen via Smartphone. Zwar wurden und werden diese Bezahlmethoden und -systeme meist parallel zum klassischen Bezahlen mit Bargeld genutzt, dennoch stellte sich im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung sämtlicher Lebensbereiche in den vergangenen Jahren immer häufiger die Frage, ob das Bargeld inzwischen ein Auslaufmodell ist. Schließlich erfreuen sich bargeldlose Bezahlmethoden immer größerer Beliebtheit.

Während Länder wie Dänemark und Schweden längst auf dem Weg in eine vollkommen bargeldlose Zukunft sind, scheinen in Deutschland große Vorbehalte gegen die Abschaffung des Bargelds zu herrschen. Mit dem Beschluss der Europäischen Zentralbank (EZB), den 500-Euro-Schein bis Ende 2018 abzuschaffen, wurde zu Beginn des Jahres erneut eine öffentliche Debatte über eine vollständig bargeldlose Gesellschaft ausgelöst, die diesen Eindruck bestätigte. Gleichzeitig sprechen sich zahlreiche Wissenschaftler und Finanzexperten klar für die Abschaffung oder zumindest die Begrenzung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs aus. Auch die deutsche Bundesregierung geht mit der beschlossenen Obergrenze für Barzahlungen bereits einen Schritt in diese Richtung.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Problemstellung

1.2. Zielsetzung und Vorgehensweise

2. Bargeldloses Zahlen

2.1. Klassische Formen des bargeldlosen Bezahlens

2.2. Neue Formen des bargeldlosen Zahlens

3. Vor- und Nachteile einer bargeldlosen Zukunft

3.1. Sicherheit

3.2. Kosten

3.3. Abhängigkeit

3.4. Transparenz

3.5. Exklusivität

4. Status quo: Zahlungsverhalten versus Akzeptanz

5. Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Vor- und Nachteile einer bargeldlosen Gesellschaft und analysiert die Gründe für die in Deutschland vergleichsweise zögerliche Akzeptanz bargeldloser Zahlungsmethoden. Ziel ist es, auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse Rückschlüsse für die zukünftige Entwicklung des Zahlungsverkehrs zu ziehen.

  • Historische Entwicklung und aktuelle Formen des bargeldlosen Zahlens
  • Analyse der Chancen und Risiken einer bargeldlosen Gesellschaft (Sicherheit, Kosten, Abhängigkeit, Transparenz)
  • Gegenüberstellung von Zahlungsverhalten und Akzeptanz in Deutschland
  • Diskussion des gesellschaftlichen Misstrauens gegenüber Banken und Politik
  • Zukunftsperspektiven für das deutsche Finanzwesen

Auszug aus dem Buch

2.1. Klassische Formen des bargeldlosen Bezahlens

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstanden in den USA die ersten Kundenkreditkarten. Sie waren zunächst wenigen bevorzugten und vor allem zahlungskräftigen Kunden von Hotels vorbehalten und hatten primär den Zweck, Rechnungen für Aufenthalte zu einem späteren Zeitpunkt bezahlen zu können. Ihren Durchbruch erlebte die Kreditkarte schließlich in den 1950er Jahren mit dem Aufkommen der „Diners Club“, der ältesten Kreditkarte der Welt. Sie wurde erfunden von dem amerikanischen Geschäftsmann Frank McNamara, der laut offizieller Firmengeschichte bei einem Restaurantbesuch sein Bargeld vergaß und so auf die Idee kam, den „Diners Club“ zu gründen. Die Mitglieder des Clubs erhielten eine Karte, die sie dazu berechtigte, Restaurantrechnungen im Nachhinein zu begleichen, sprich anschreiben zu lassen. Innerhalb nur weniger Jahre fanden sich immer mehr Restaurants, die diese Karte akzeptierten, und auch die Kundenanzahl stieg rasch an. Allerdings blieb die „Diners Club“ nach wie vor zahlungskräftigen Kunden vorbehalten, die ihre Rechnung stets zu Monatsende restlos begleichen mussten.

Die klassische Kreditkarte als Massenzahlungsmittel, wie man sie heute konnte, wurde Ende der 1950er Jahre von der Bank of America entwickelt. Zum ersten Mal in der Geschichte hatten nun auch Kleinkunden die Möglichkeit, nach dem Prinzip „heute kaufen, später zahlen“ einzukaufen. Damit lag die Bank of America genau am Puls der Zeit, da in den 1950er Jahren Konsumgüter wie Kühlschränke, Fernsehgeräte und Automobile die amerikanischen Haushalte revolutionierten und zugleich auch das Durchschnittseinkommen der Amerikaner stetig stieg. Damit wurde das gesellschaftliche Tabu, einen Kredit aufzunehmen beziehungsweise Schulden zu machen, gebrochen. Außerdem erleichterte die „BankAmericard“, Vorläuferin der „Visa Card“, den Banken die Vergabe von Krediten, die bis dahin mit einem hohen bürokratischen Aufwand und auch mit hohen Kosten verbunden waren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Historie bargeldloser Zahlungen ein und skizziert die Problematik sowie die Zielsetzung der Arbeit bezüglich der bargeldlosen Zukunft in Deutschland.

2. Bargeldloses Zahlen: Hier werden die klassischen Kreditkartenmodelle sowie moderne, digital getriebene Bezahlsysteme und -methoden detailliert vorgestellt.

3. Vor- und Nachteile einer bargeldlosen Zukunft: Das Kapitel analysiert kritisch die Argumente rund um Sicherheit, ökonomische Kosten, Abhängigkeiten, Transparenz und die soziale Exklusivität einer bargeldlosen Gesellschaft.

4. Status quo: Zahlungsverhalten versus Akzeptanz: Die Diskrepanz zwischen der tatsächlichen Nutzung bargeldloser Mittel im Alltag und der expliziten Ablehnung einer vollständigen Abschaffung des Bargelds in Deutschland wird beleuchtet.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass Deutschland eher eine "less cash" als eine "cash less" Gesellschaft werden wird.

Schlüsselwörter

Bargeldlos, Kreditkarte, Digitalisierung, bargeldlose Gesellschaft, Bankensystem, Zahlungsmittel, Mobile Payment, Sicherheit, Cyberkriminalität, Datenschutz, Akzeptanz, Girokonto, bargeldloser Zahlungsverkehr, FinTech, Konsumverhalten

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Entwicklung, Vor- und Nachteile sowie die Akzeptanz bargeldloser Zahlungsformen im gesellschaftlichen und ökonomischen Kontext, mit einem besonderen Fokus auf die Situation in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Kernbereichen gehören die Evolution der Zahlungsmittel von klassischen Kreditkarten bis hin zu mobilen Bezahlsystemen sowie die sozio-ökonomische Debatte über die Abschaffung des Bargelds.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, zu ermitteln, warum die Akzeptanz bargeldloser Systeme in Deutschland trotz der technischen Möglichkeiten langsamer voranschreitet als in anderen Ländern und welche Schlussfolgerungen daraus für die Zukunft gezogen werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Quellenanalyse, die aktuelle Studien, wirtschaftliche Erhebungen und mediale Debatten zur Thematik auswertet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Bestandsaufnahme aktueller Zahlungsformen sowie eine kritische Abwägung der Argumente (Sicherheit, Kosten, Abhängigkeit, Transparenz, Exklusivität) und den Vergleich von Zahlungsverhalten versus Akzeptanz.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie bargeldloser Zahlungsverkehr, Digitalisierung, Konsumverhalten, Akzeptanz und Datenschutz definiert.

Warum spielt das Thema "Datenschutz" bei bargeldlosem Zahlen eine so große Rolle?

Viele Konsumenten befürchten bei einer vollständig bargeldlosen Gesellschaft eine totale Überwachung ihres Konsumverhaltens, was in der Arbeit als "gläserner Bürger" thematisiert wird.

Wie unterscheidet sich die Situation in Deutschland von Ländern wie Schweden?

Während Länder wie Schweden technologisch und gesellschaftlich bereits auf dem Weg zur bargeldlosen Gesellschaft sind, herrschen in Deutschland historisch bedingt größere Vorbehalte und ein stärkeres Bedürfnis nach Bargeld.

Welche Rolle spielen Banken bei der Entwicklung der bargeldlosen Zukunft?

Banken und Finanzinstitute sind einerseits Treiber der technologischen Entwicklung, stehen aber gleichzeitig in der Kritik, da das Misstrauen gegenüber Finanzakteuren – insbesondere nach der Finanzkrise – die Akzeptanz der Bürger beeinflusst.

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Detalles

Título
Zahlabwicklung im Wandel. Herausforderungen und Chancen einer bargeldlosen Gesellschaft
Universidad
University of Applied Sciences Essen
Curso
Wirtschaftspolitik
Calificación
2,0
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
22
No. de catálogo
V411931
ISBN (Ebook)
9783668630468
ISBN (Libro)
9783668630475
Idioma
Alemán
Etiqueta
Hausarbeit Wirtschaftspolitik Politik Zahlungsmittel bargeldloses zahlen Banking Online Banking FOM Digitalisierung Kreditkarte Bargeld Dänemark Schweden Regierung EU Geldpolitik Geldtheorie VWL BWL
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2017, Zahlabwicklung im Wandel. Herausforderungen und Chancen einer bargeldlosen Gesellschaft, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/411931
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