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Das Fachkonzept Sozialraumorientierung als eine Perspektive für die Soziale Arbeit mit älteren Menschen

Titel: Das Fachkonzept Sozialraumorientierung als eine Perspektive für die Soziale Arbeit mit älteren Menschen

Hausarbeit , 2018 , 19 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Kim Liss (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Zuge dieser Hausarbeit soll der Wandel und die Bedeutsamkeit der Lebensphase Alter herausgestellt und das Fachkonzept der Sozialraumorientierung als eine bereichernde Perspektive für die Soziale Arbeit mit älteren Menschen vorgestellt werden. Einleitend wird diesbezüglich zunächst allgemein das Konzept der Sozialraumorientierung vorgestellt. Dabei liegt ein besonderes Augenmerk auf der Definition des Sozialraums sowie der Erklärung des Fachkonzepts an sich.

Um ein möglichst allumfassendes Verständnis des Konzeptes zu ermöglichen, werden die fünf Grundprinzipien der Sozialraumorientierung gesondert ausdifferenziert und deklariert. Im Folgenden geht es dann zunächst allgemein um die Lebensphase Alter und deren Einordnung im Kontext des demografischen Wandels. Darüber hinaus werden komprimiert verschiedene Altersbilder dargestellt, um die Heterogenität und Diversität des Alters zu verdeutlichen. Angeknüpft wird mit der Verbindung der Sozialraumorientierung mit der Lebensphase Alter. Hierzu werden vorab bereits einige Vorzüge und Perspektiven einer Verankerung der Sozialraumorientierung in der Arbeit mit älteren Menschen herausgestellt. Um dies sowohl zu belegen als auch weiter zu vertiefen, geht die Hausarbeit im Folgenden auf den Sozialraum älterer Menschen intensiver ein, worin sich auch die zuvor beschriebene Heterogenität des Alters verdeutlicht. Im Weiteren befasst sich die Arbeit dann konkreter mit der konzeptionellen Umsetzung und Ausgestaltung des Konzeptes der Sozialraumorientierung in Bezug auf die Anforderungen und Bedürfnisse der älteren Bevölkerung. So ist es möglich, ein abschließendes aussagekräftiges Fazit über die Relevanz und Perspektiven des Konzeptes der Sozialraumorientierung für die Lebensphase Alter zu ziehen. Diesbezüglich werden in diesem Fazit die zuvor herausgearbeiteten Inhalte und Argumente noch einmal resümiert und miteinander in Verbindung gesetzt. Daraufhin folgt eine abschließende Einschätzung sowie ein Resümee bezüglich der zuvor erörteten Bedeutsamkeit der Zusammenführung der Sozialraumorientierung mit der Sozialen Arbeit mit älteren Menschen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Das Fachkonzept Sozialraumorientierung

1.1 Definition des Sozialraums

1.2 Die fünf Prinzipien der Sozialraumorientierung

2. Die Lebensphase Alter

2.1 Demografischer Wandel und Veränderungen der Lebensphase Alter

2.2 Konkurrierende Altersbilder

3. Perspektiven der Verbindung von Sozialraumorientierung und der Arbeit mit älteren Menschen

3.1 Der Sozialraum im Alter

3.2 Realisierung des Konzeptes Sozialraumorientierung

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Wandel und die Bedeutung der Lebensphase Alter im Kontext des demografischen Wandels und analysiert das Fachkonzept der Sozialraumorientierung als bereichernde Perspektive für die Soziale Arbeit mit älteren Menschen, um deren soziale Teilhabe und Lebensqualität zu fördern.

  • Sozialraumorientierung als methodisches Fachkonzept
  • Demografischer Wandel und Pluralisierung der Lebensphase Alter
  • Konkurrierende Altersbilder und Heterogenität im Alter
  • Relevanz des Wohnumfelds und sozialer Nahräume
  • Verbindung von Sozialraumorientierung und Altenhilfe

Auszug aus dem Buch

1. Das Fachkonzept Sozialraumorientierung

Die Sozialraumorientierung ist ein weitreichendes Konzept, mit Bezug auf den sozialen Raum, welches eine besondere Herangehensweise an die Einzelfallarbeit innerhalb der Sozialen Arbeit fordert. So wird eine Brücke zwischen Fall- und Feldarbeit realisiert, welche es ermöglicht, das Konzept in jeglichen Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit einzusetzen (vgl. Groppe 2011, S.97). Hauptsächlich wird es in der Jugendhilfe sowie im Rahmen kommunaler Quartiersmanagementprozesse angewendet. Allerdings zeigt sich, aufgrund seiner aktuellen Relevanz, eine zunehmende Ausweitung auf andere Arbeitsfelder, wie unter anderem das der Altenhilfe (vgl. Fehren 2009, S.286).

Die Sozialraumorientierung reflektiert kritisch verschiedene Raumvorstellungen und verlangt zudem die Berücksichtigung der Lebenswelten und Interessen ihrer Adressatinnen und Adressaten (vgl. Schultze u.a. 2013, S.4). Sie orientiert sich dabei hauptsächlich am Willen dieser und weniger am konkreten Raumbezug – wie es der Begriff selbst vermuten lassen könnte. Dieser ist der Ausrichtung auf die individuellen und persönlichen Interessen der Menschen deutlich nachgeordnet (vgl. Fehren 2009, S.289). Das Ziel besteht also keineswegs darin, Menschen gezielt zu verändern oder zu beeinflussen, sondern es sollen mit Fokus auf den sozialen Raum Lebensumstände im Sinne der Bedürfnisse und Interessen des Einzelnen gestaltet werden (vgl. Hinte 2007, S.34).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung thematisiert den demografischen Wandel und stellt das Ziel der Hausarbeit vor, die Sozialraumorientierung als Perspektive für die Arbeit mit älteren Menschen zu erörtern.

1. Das Fachkonzept Sozialraumorientierung: Dieses Kapitel definiert den Sozialraum und erläutert die fünf zentralen Prinzipien des Fachkonzepts sowie dessen Anwendung in der Sozialen Arbeit.

2. Die Lebensphase Alter: Das Kapitel beleuchtet den Wandel der Lebensphase Alter durch demografische Entwicklungen und diskutiert die zunehmende Heterogenität sowie verschiedene konkurrierende Altersbilder.

3. Perspektiven der Verbindung von Sozialraumorientierung und der Arbeit mit älteren Menschen: Hier wird die praktische Relevanz sozialräumlicher Ansätze für die Altenhilfe diskutiert, wobei insbesondere die Bedeutung des Wohnumfelds und der Mitgestaltungsmöglichkeiten hervorgehoben wird.

Fazit: Das Fazit resümiert die Argumente und bestätigt die hohe Bedeutung der Sozialraumorientierung für eine gelingende Lebensgestaltung und soziale Teilhabe im Alter.

Schlüsselwörter

Sozialraumorientierung, Soziale Arbeit, Lebensphase Alter, Demografischer Wandel, Altenhilfe, Sozialraum, Lebenswelt, Teilhabe, Wohnumfeld, Ressourcenorientierung, Eigeninitiative, Altersbilder, Quartiersmanagement, soziale Integration, Lebensqualität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Relevanz und der konzeptionellen Übertragbarkeit der Sozialraumorientierung auf die Soziale Arbeit mit älteren Menschen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Sozialraumorientierung, die sich wandelnde Lebensphase Alter, der demografische Wandel sowie die Gestaltung von Lebenswelten in der Altenhilfe.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, das Fachkonzept der Sozialraumorientierung als bereichernde Perspektive für die Soziale Arbeit mit älteren Menschen darzustellen und deren Potenzial zur Steigerung der Lebensqualität zu verdeutlichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der kritischen Aufarbeitung bestehender sozialwissenschaftlicher Diskurse zum Thema Sozialraum und Alter.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst das Konzept der Sozialraumorientierung und seine Prinzipien definiert, anschließend die Veränderungen der Lebensphase Alter analysiert und schließlich Perspektiven zur Verbindung beider Bereiche erarbeitet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Sozialraumorientierung, Lebensphase Alter, soziale Teilhabe, Ressourcenorientierung und Wohnumfeld gekennzeichnet.

Warum wird im Alter das direkte Wohnumfeld so wichtig?

Mit zunehmendem Alter und potenzieller Abnahme der Mobilität verlagert sich der Aktionsradius, wodurch das unmittelbare Wohnumfeld und lokale Nachbarschaftsnetzwerke an zentraler Bedeutung für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben gewinnen.

Was unterscheidet das "aktive Alter" vom "eingeschränkten Alter"?

Das "aktive Alter" zeichnet sich durch gute Gesundheit, Selbstständigkeit und Teilhabe aus, während das "eingeschränkte Alter" häufig mit Pflegebedürftigkeit, Verlusten sowie Einsamkeit und Isolation assoziiert wird.

Wie trägt die Sozialraumorientierung zur Lebensqualität im Alter bei?

Sie ermöglicht eine individuelle Gestaltung des Lebensumfeldes basierend auf den Ressourcen und dem Willen der älteren Menschen selbst, anstatt nur defizitorientierte Pflege anzubieten.

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Details

Titel
Das Fachkonzept Sozialraumorientierung als eine Perspektive für die Soziale Arbeit mit älteren Menschen
Hochschule
Universität Duisburg-Essen  (Soziale Arbeit)
Veranstaltung
Konzepte sozialraumorientierter Arbeit
Note
1,0
Autor
Kim Liss (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
19
Katalognummer
V412009
ISBN (eBook)
9783668634268
ISBN (Buch)
9783668634275
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sozialarbeit Soziale Arbeit Sozialraum Sozialraumorientierung Konzepte Fachkonzept Alter Ältere demografischer Wandel Lebensraum Lebenswelt
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Kim Liss (Autor:in), 2018, Das Fachkonzept Sozialraumorientierung als eine Perspektive für die Soziale Arbeit mit älteren Menschen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/412009
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  19  Seiten
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