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Welche Faktoren verursachen industrielle Agglomeration? Vergleich der Theorien von Duranton, Overman, Ellison, Glaeser und Kerr

Eine empirische Analyse der Zusammenhänge auf verschiedenen räumlichen Ebenen

Titel: Welche Faktoren verursachen industrielle Agglomeration? Vergleich der Theorien von Duranton, Overman, Ellison, Glaeser und Kerr

Seminararbeit , 2017 , 16 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Kenan Vatan (Autor:in)

VWL - Industrieökonomik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Meine Seminararbeit beschäftigt sich mit dem Thema der industriellen Agglomeration und welche Faktoren sie verursachen beziehungsweise wie stark der Einfluss jener ist.

Dieses Thema ist besonders in der modernen Ökonomie ein brisantes Thema, da sich im Zeitalter der Globalisierung neue Muster und Dynamiken in wirtschaftlichen Teilgebieten herausbilden. Der Schwierigkeit, statistisch signifikante Zusammenhänge zu erarbeiten, wird sich in den vorgelegten Arbeiten von Duranton und Overman beziehungsweise Ellison, Glaeser und Kerr angenommen.

Mehr denn je, scheint die Analyse wirtschaftlicher Ballungsdynamiken in einer globalisierten Welt von Bedeutung - ein umfassendes Verständnis über die Prozesse herrscht in der allgemeinen Ökonomik nicht. Welche Bedingungen müssen erfüllt sein für industrielle Ballung und welche entgegen gerichteten Dynamiken können auftreten?

All jene Fragen adäquat zu beantworten, würde mit Sicherheit den Rahmen dieser Arbeit sprengen, weswegen sich hier inhaltlich hauptsächlich auf die gegebenen Arbeiten von Duranton und Overman beziehungsweise Ellison, Glaeser und Kerr konzentriert wird.

Um die Leitfrage meiner Seminararbeit zu beantworten, werden die aufgeführten Theorien Marshall’s analysiert und auf verschiedenen Ebenen verwendet um mögliche Zusammenhänge darzustellen. Zudem wird untersucht, inwieweit Agglomeration auf verschiedenen räumlichen Ebenen zu beobachten ist.

Welche Faktoren beeinflussen industrielle Agglomeration wie stark? Im weiteren Verlauf analysiere ich diese Frage genauer, wobei zusätzlich die Neue Ökonomische Geographie als alternative Theorie herangezogen wird ,um die dargestellten Zusammenhänge , sofern möglich, miteinander zu vergleichen.

Das Ziel dieser Arbeit besteht darin, die Ergebnisse dieser Arbeit von Duranton und Overman beziehungsweise Ellison, Glaeser und Kerr in ihrem Kontext nachzuvollziehen, einzuordnen, sowie nachvollziehbar darzustellen. Darüber hinaus sollen die Methoden und Schlussfolgerungen der Autoren kritisch hinterfragt und verglichen werden um eine knappe Übersicht zu erarbeiten, die die momentane wirtschaftswissenschaftliche Forschung bei einem Thema leistet, das schwer zu fassen ist - die Dynamik und Intensität von Agglomerationen...

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begfriffsanalyse der Agglomeration in der Ökonomik

3. Ursachen und Zusammenhänge industrieller Agglomeration

3.1 Übersicht

3.2 Prüfung auf Agglomeration mit Hilfe mikroökonomischer Daten von Duranton und Overman

3.3 Ursachenforschung industrieller Agglomeration von Ellison, Glaeser und Kerr.

3.4 Neue ökonomische Geographie

3.5 Untersuchung auf Agglomeration in Deutschland

4. Vergleich der Theorien und Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Faktoren und Dynamiken zu identifizieren, die industrielle Agglomerationen verursachen, und die empirischen Ergebnisse führender ökonomischer Studien kritisch zu hinterfragen und einzuordnen.

  • Analyse industrieller Ballungsdynamiken in der globalisierten Ökonomie
  • Empirische Überprüfung von Theorien zur industriellen Agglomeration
  • Vergleich verschiedener räumlicher Analyseebenen
  • Untersuchung der Rolle von Unternehmensgröße und Kostenvorteilen
  • Kritische Reflexion der Anwendbarkeit wirtschaftswissenschaftlicher Modelle

Auszug aus dem Buch

3.2 Prüfung auf Agglomeration mit Hilfe mikroökonomischer Daten von Duranton und Overman

In diesem Fall werden (kontinuierliche) Distanzen als Grundlage für die Prüfung auf statistische Signifikanz genutzt.

In dieser Analyse wird sich ebenso mit der quantitativen und qualitativen Messung der Agglomeration beschäftigt, jedoch um die Betrachtung, welche Rolle die Größe eines Unternehmens spielt, ergänzt. Kern der Untersuchung ist, ob und wie deutlich Agglomeration auf verschiedenen räumlichen Ebenen auftritt.

Es wird im Verlauf zwischen industrieller Agglomeration und einer Ansammlung der Industrie unterschieden, die von einer ungleich verteilten Industrie zu unterscheiden ist und fälschlicherweise in alten Studien als Maß der Agglomeration genutzt wird. In einer nicht geballten Industrie erscheint das Verteilungsmuster der Unternehmen zufällig.

Die hier verwendeten Daten werden aus Gründen der Komplexität als aggregierte Werte dargestellt, was jedoch zu einem Informationsverlust führt. Die Daten beziehen sich auf die Produktion in Großbritannien im Jahre 1996 exklusive Irland.

Die Bedingungen für den Umgang mit Daten in dieser Studie sind die Vergleichbarkeit der Werte über die verschiedenen Industrien hinweg, die Beachtung der allgemeinen Tendenz zu Agglomerieren und die Beachtung des Grades an industrieller Konzentration, die Verwendung möglichst präziser Daten (ohne Verzerrung), sowie die Prüfung auf statistische Signifikanz.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema der industriellen Agglomeration ein und erläutert die Relevanz sowie das methodische Vorgehen der Seminararbeit.

2. Begfriffsanalyse der Agglomeration in der Ökonomik: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Agglomeration als räumliche Konzentration ökonomischer Aktivitäten und grenzt ihn von der Dispersion ab.

3. Ursachen und Zusammenhänge industrieller Agglomeration: Das Kapitel bietet einen detaillierten Überblick über verschiedene empirische Studien und Ansätze zur Erklärung industrieller Ballungszentren.

3.1 Übersicht: Hier wird das methodische Vorgehen bei der Betrachtung der Studien von Duranton, Overman, Ellison, Glaeser und Kerr kurz skizziert.

3.2 Prüfung auf Agglomeration mit Hilfe mikroökonomischer Daten von Duranton und Overman: Dieses Unterkapitel analysiert die statistische Messung von Agglomeration unter Verwendung mikroökonomischer Distanzdaten und Unternehmensgrößen.

3.3 Ursachenforschung industrieller Agglomeration von Ellison, Glaeser und Kerr.: Fokus dieses Abschnitts ist die Untersuchung der drei klassischen Theorien Marshall’s im Kontext moderner Transportkosten und industrieller Konzentration.

3.4 Neue ökonomische Geographie: Das Kapitel stellt die Neue Ökonomische Geographie und das Kern-Peripherie-Modell von Paul Krugman als alternativen theoretischen Erklärungsansatz vor.

3.5 Untersuchung auf Agglomeration in Deutschland: Hier wird der EG-Index auf deutsche Wirtschaftsdaten angewendet, um den Grad der Agglomeration in verschiedenen Branchen zu bestimmen.

4. Vergleich der Theorien und Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die verschiedenen Ansätze zusammen, reflektiert die theoretische Relevanz und diskutiert die Grenzen der empirischen Analyse.

Schlüsselwörter

Agglomeration, industrielle Konzentration, Mikroökonomie, Marshall-Theorien, EG-Index, Neue Ökonomische Geographie, räumliche Verteilung, Transportkosten, Dispersion, Wirtschaftsgeographie, Empirische Analyse, Cluster, Großbritannien, Deutschland, Produktionssektor.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit im Kern?

Die Arbeit untersucht die Faktoren, die zur räumlichen Konzentration (Agglomeration) von Industrie führen, und analysiert verschiedene empirische Modelle, die diese Zusammenhänge statistisch zu erfassen suchen.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der mikroökonomischen Messung von Lokalisation, der Rolle von Transportkosten, dem Einfluss von Unternehmensgrößen sowie dem Vergleich zwischen den Theorien Marshall’s und der Neuen Ökonomischen Geographie.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Ergebnisse bedeutender ökonomischer Studien nachzuvollziehen, einzuordnen und zu prüfen, ob und in welchem Maße industrielle Ballungen auf verschiedenen räumlichen Ebenen statistisch signifikant nachweisbar sind.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine komparative Analyse bestehender ökonomischer Literatur sowie die Anwendung statistischer Indizes (wie den EG- und DO-Index) zur Interpretation von Produktionsdaten.

Welche Aspekte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die empirischen Befunde zur industriellen Agglomeration in Großbritannien und Deutschland sowie eine theoretische Auseinandersetzung mit Marshall’s Thesen und dem Kern-Peripherie-Modell von Krugman.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist maßgeblich durch die Begriffe industrielle Agglomeration, Dispersion, räumliche Ebenen, Transportkostenersparnis und statistische Signifikanz geprägt.

Welche Rolle spielt die Unternehmensgröße bei der Analyse?

Die Arbeit zeigt auf, dass die Größe der Unternehmen und die gewichtete Beschäftigung eine wesentliche Rolle für die Messbarkeit von Agglomerationseffekten spielen, da vernachlässigte kleine Betriebe das statistische Ergebnis beeinflussen können.

Warum wird die Neue Ökonomische Geographie als Kontrast herangezogen?

Sie dient als alternative theoretische Perspektive, da sie sich stärker an der Außenhandelstheorie orientiert und Entwicklungen in Richtung eines industrialisierten Zentrums bei agrarischer Peripherie erklärt.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor für die Wirtschaftswissenschaften?

Der Autor schlussfolgert, dass die aktuellen Modelle trotz hoher Komplexität eher als Orientierung zu verstehen sind und verweist auf die Notwendigkeit präziserer Untersuchungsstandards sowie die Möglichkeiten durch Big-Data-Analysen.

Was wird hinsichtlich der Transportkosten prognostiziert?

Es wird vermutet, dass durch den technischen Fortschritt (z.B. fahrerlose Transportmittel, Drohnen) der klassische Drang zur industriellen Agglomeration aufgrund sinkender Transportkosten in Zukunft an Bedeutung verlieren könnte.

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Details

Titel
Welche Faktoren verursachen industrielle Agglomeration? Vergleich der Theorien von Duranton, Overman, Ellison, Glaeser und Kerr
Untertitel
Eine empirische Analyse der Zusammenhänge auf verschiedenen räumlichen Ebenen
Hochschule
Universität Siegen
Veranstaltung
Regional and Urban Economics in a globalised World
Note
2,0
Autor
Kenan Vatan (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
16
Katalognummer
V412030
ISBN (eBook)
9783668633285
ISBN (Buch)
9783668633292
Sprache
Deutsch
Schlagworte
welche faktoren agglomeration vergleich theorien duranton overman ellison glaeser kerr eine analyse zusammenhänge ebenen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Kenan Vatan (Autor:in), 2017, Welche Faktoren verursachen industrielle Agglomeration? Vergleich der Theorien von Duranton, Overman, Ellison, Glaeser und Kerr, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/412030
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Leseprobe aus  16  Seiten
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