Der Islamische Staat. Rekrutierung von jungen Europäern für den Dschihad


Bachelorarbeit, 2015
58 Seiten, Note: 2,2

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Fanatismus
2.1 Religiöser Fanatismus
2.2 Islamischer Fundamentalismus

3. Begriffserläuterungen
3.1 Islamisten
3.2 Salafisten
3.3 Dschihadisten

4. Der Islamische Staat in seinen Grundzügen
4.1 Der Irakkrieg als Nährboden für die Entstehung der IS-Terrororganisation
4.2 Camp Bucca als „Terror-Universität“
4.3 Der Aufstieg zur mächtigsten Terrororganisation weltweit
4.3.1 Die Ausrufung des Kalifats
4.3.2 Die personelle Struktur der IS-Terrororganisation
4.4 Ideologie und Rechtsordnung im Islamischen Staat
4.4.1 Die Rechtsordnung
4.4.2 Legitimations- und Rechtfertigungsversuche
4.5 Mittel und Maßnahmen der IS-Kämpfer
4.6 Propaganda
4.6.1 Die mediale Inszenierung
4.6.2 Pop-Dschihadismus

5. Rekrutierung von potenziellen Anhängern
5.1 Faszination von Europäern für den Dschihad
5.1.1 Die Reden der Prediger
5.1.2 Manipulation schwacher Charaktere
5.1.3 Der vermeintliche Weg aus der Krise
5.1.4 Fallbeispiel Denis Cuspert
5.2 Europäische Frauen im Islamischen Staat

6. Der Umgang mit Rückkehrern aus Syrien und dem Irak
6.1 Programme zur Re-Integration von Rückkehrern
6.2 Präventionsprogramme

7. Fazit

8. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Die vorliegende Bachelorarbeit wird sich mit einem der besorgniserregendsten Entwicklungen in unserer heutigen Gesellschaft, nämlich der fanatischen Proklamierung des Heiligen Krieges durch die Terrormiliz „Islamischer Staat“, befassen.

Seit Beginn des Jahres 2014 berichten die Medien nun schon über diese Organisation, deren Ausbreitung international mit großer Beunruhigung beobachtet wird.

Der Westen ist mit seinen säkularen Nationalstaaten, demokratischen Grundsätzen und Menschenrechten zum Feindbild von extrem radikalen Salafisten erklärt worden.

Ziel der terroristischen Bewegung ist es, im Nahen Osten einen Gottesstaat (Kalifat) mit dem geltenden Recht der menschenrechtsverletzenden Scharia zu errichten.

Als zukunftsweisende Idee hat die Vereinigung Islamischer Staat eine neue Weltordnung nach islamischem Recht formiert.

Genauere Ausführungen und Erläuterungen hierzu folgen im Verlauf der vorliegenden Arbeit.

„Dschihad“, „IS-Terrormiliz“, „Salafisten“ und „Heiliger Krieg in Syrien“ sind nur einige Begriffe, die in Zusammenhang mit diesem gesellschaftlichen Phänomen immer wieder fallen und mit denen man sich eingehend beschäftigen sollte, um die radikalen Entwicklungen, die weltweit vonstattengehen, verstehen und einschätzen zu können.

Das gesamte Themengebiet „Islamischer Staat“ ist so komplex und vielschichtig, dass es in Form einer Bachelorarbeit nicht gelingen würde, eine umfassende Analyse der gesamten Thematik zu erfassen.

Aufgrund dessen wird innerhalb dieser Arbeit der Fokus auf die Rekrutierung von Anhängern aus Europa gelegt. Es ist nahezu unmöglich nachzuvollziehen, weshalb sich bis dato circa 7000 Europäer, darunter 680 Deutsche, auf den Weg nach Syrien gemacht haben, um dort für einen Gottesstaat unter Einsatz ihres Lebens zu kämpfen.[1]

Die Beweggründe und Motive dieser Menschen sind sehr unterschiedlich und lassen sich nur schwer pauschalisieren.

Der Hauptteil der Arbeit soll deshalb darin bestehen, die Vorstellungen und Visionen dieser Individuen ausfindig zu machen. Was erwarten diese Leute von ihrem Eintritt in die Terrormiliz? Was geben sie in Europa auf und warum?

Sind es religiöse Überzeugungen, Perspektivlosigkeit oder persönliche Krisen, die diese Menschen in die Hände des IS treiben?

Die Relevanz des Themas ist eindeutig gegeben, insbesondere vor dem Hintergrund, dass die salafistische Bewegung eine enorme Zuwachsrate in Europa aufweist und etliche radikalisierte Kämpfer bereits aus Syrien zurückgekehrt sind.

Die Ideologie, die Struktur und der Aufbau der IS-Terrormiliz kann aufgrund des begrenzten Umfangs einer Bachelorarbeit nur in seinen Grundzügen erläutert werden, wie anfangs schon aufgegriffen wurde.

Ein gewisses Grundverständnis der Thematik ist jedoch unbedingt zu vermitteln, um die darauffolgenden Kapitel nachvollziehen und kritisch hinterfragen zu können.

Einleitend soll demzufolge auf Fanatismus allgemein eingegangen werden, das heißt, es wird sich an dieser Stelle nicht ausschließlich mit radikalisierten Strömungen des Islams auseinandergesetzt, sondern allgemein mit fanatischen Auslegungen von Ideen seitens des Menschen.

Anschließend wird aufgrund der folgenden Hauptthematik eine kurze Einführung in den islamistischen Fundamentalismus gegeben werden.

Einen essentiellen Teil stellen die nachfolgenden Begriffserläuterungen zu „Islamisten“, „Salafisten“ und „Dschihadisten“ dar, die Klarheit herstellen, Unterschiede herauskristallisieren und Missverständnisse beseitigen sollen.

Der nachfolgende Themenabschnitt, der ebenfalls notwendig für den eigentlichen Fokus der Arbeit ist, versucht im hier möglichen Rahmen den Islamischen Staat in seinen Grundzügen zu erklären.

Im Zuge dessen soll dem Leser veranschaulicht werden, was für eine Ideologie hinter dieser radikalen Auslegung des Korans steht, welche Ziele und Visionen die Anhänger dieser Bewegung vertreten und mit welchen Mitteln sie dafür kämpfen. Zudem wird kurz dargestellt, wie sich die IS-Terrormiliz organisiert, finanziert und strukturiert, um ihren Machteinfluss zu erhalten und auszuweiten.

Das nachfolgende Kapitel nimmt den Fokus der Arbeit ein. Die Rekrutierung von Anhängern für die radikalisierte und gewaltbereite Salafistenbewegung wird von verschiedenen Seiten beleuchtet werden.

Das Augenmerk wird zuerst auf die ausgehende Faszination des Islamischen Staats gelegt. Es wird also untersucht, wie Menschen, vor allem junge Leute aus Europa in den Bann dieser extrem gewaltbereiten Szene gezogen werden und mit welchen Vorstellungen viele von ihnen ihren Beitritt zum IS verbinden.

Beim Anblick der dauerhaft in den Medien zirkulierenden Schreckensmeldungen und den extrem rohen Gewaltvideos, fällt es den meisten Menschen schwer zu verstehen, wie Jugendliche aus Europa dem westlichen System den Rücken kehren können, um Teil dieser radikalisierten Bewegung zu werden. Als Fallbeispiel soll an dieser Stelle der ehemalige Rapper Denis Cuspert dienen.

Noch schwerer fällt es zu begreifen, wieso Frauen, die im Islamischen Staat nahezu rechtelos sind, sich der menschenfeindlichen und verachtenden dschihadistischen Szene anschließen. Auch auf dieses besorgniserregende Phänomen soll ein Blick geworfen werden.

Ein sehr essentielles Instrument der Rekrutierung und der Manipulation von potenziellen Anhängern für die perverse Ideologie der Terrormiliz ist das Internet. Etliche Seiten kursieren im Netz und verherrlichen die Gräueltaten, zu denen sich IS regelmäßig bekennt.

Zudem gibt es aber auch viele gemäßigt wirkende Treffpunkte im Internet, die den Lebensstil und die Werte der westlichen Welt in Frage stellen und den Sinn des Lebens proklamieren. Interessant an diesen auf den ersten Blick harmlos erscheinenden Seiten ist, wie vor allem nicht gefestigte Jugendliche sich leicht beeinflussen und lenken lassen.

Abschließend soll noch verkürzt darauf eingegangen werden, wie man mit radikalisierten Rückkehrern aus Syrien umgehen kann und soll und wie man junge Menschen präventiv davor schützen kann, sich der gefährlichen Bewegung des radikalen und gewaltbereiten Salafismus anzuschließen.

Zum Schluss wird in Form eines Fazits versucht, einen Ausblick über die weitere Entwicklung der Rekrutierung von Europäern für den Dschihad zu geben.

2. Fanatismus

Für den weiteren Verlauf der vorliegenden Arbeit und für das essentielle Thema, das eingangs ausführlich beschrieben wurde, erscheint es sinnvoll, dem Leser einen allgemeinen Einstieg in mögliche fanatische Ausmaße von Religion zu ermöglichen.

Hierzu soll eingangs der Begriff des Fanatismus beleuchtet werden.

Als Fanatiker bezeichnet man Menschen, die mit absolut konsequenter blinder und unbeirrter Begeisterung an einer Idee, einem Konzept, einer Vision oder an höheren Idealen festhalten. Negativ behaftet wird Fanatismus dadurch, dass mit der Verwendung des Begriffs eine „Dialog- und Kompromissunfähigkeit“[2]einhergeht.

Oftmals stoßen Fanatiker an die Grenzen der Toleranz ihrer Mitmenschen und verletzen mit ihrem Durchsetzungswillen gängige Werte und Moralvorstellung der Gesellschaft.[3]

Je stärker ein Mensch von einem Fanatismus erfasst wird, desto mehr zentriert er alles was er tut und denkt, also seine gesamte kognitive und emotionale Ebene auf diese eingeschränkte Ideologie.

Fanatismus wird in Zusammenhang mit ganz unterschiedlichen Gesellschaftsbereichen wie zum Beispiel Politik, Sport und Religion beobachtet. Es werden tendenziell verschiedene Typen von fanatischen Menschen analysiert.

An dieser Stelle sollen der aggressive, expansive Ideen-Fanatiker, der an Autoritäten und Normen orientierte Fanatiker und der am Kollektiv orientierte Fanatiker im Fokus stehen, wobei die letzten beiden Typen häufig zusammengefasst werden können.[4]

Der Keim einer fanatischen Idee entstammt dementsprechend den aggressiv-expansiv agierenden Typen. Die genaue Formulierung einer Ideologie oder einer Vision ist die Grundlage eines jeden Fanatismus, wobei anzumerken ist, dass diese Idee dann als wahrhaftig und unfehlbar angesehen wird.

Die praktische Ausübung besteht nunmehr darin, diese mit allen Mitteln durchzusetzen, oft auch unter Einsatz von Gewalt. Andersdenkende oder parallel bestehende Ideologien gilt es zu bekämpfen und unterzuordnen.

Einige wenige Menschen kreieren also diese Visionen, die ihrer Meinung nach als absolute und unfehlbare Systeme übernommen werden sollen und animieren andere Menschen dazu, diese Botschaft mitzutragen und mit allem für diese einzustehen.

Der Typus, der nach Autoritäten und Normen strebt und derjenige, der am Kollektiv orientiert handelt, sind die zu gewinnenden Personen. Ziel einer jeden fanatischen Bewegung ist es, möglichst viele Anhänger zu überzeugen, sich für die Ideologie aufzuopfern und sie um jeden Preis den Mitmenschen aufzudrängen.

2.1 Religiöser Fanatismus

Diese allgemeine Darstellung lässt sich nun anschließend auf den religiös geprägten Fanatismus beziehen, wobei in diesem Kontext nun der Begriff des Fundamentalismus mit eingeführt werden soll.

Religiöser Fundamentalismus bezeichnet in erster Linie die Durchdringung von religiösen Vorschriften hinein in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Fundamentalisten lehnen die kulturelle Moderne und eine Trennung von Politik und Religion vehement ab. Die Säkularisierung der Weltordnung wird als feindliches Bild deklariert und soll rückgängig gemacht werden.[5]

Weiterhin lässt sich sagen, dass der religiöse Fundamentalismus „als ein Produkt der fehlenden Bewältigung der Moderne“[6]gilt. In den Medien wird häufig vom islamischen Fundamentalismus gesprochen, was den Anschein erweckt, dass ausschließlich der Islam Züge einer Politisierung von Religion annehmen würde.[7]In gewisser Weise ist dies richtig, da sonst keine der Schriftreligionen eine niedergeschriebene Rechtsform für das private als auch für das öffentliche Leben beinhaltet. Im Islam wird die Gesellschaft vom Koran, vom islamischen Recht der Scharia und von der Sunna, die Aussprüche des Propheten Mohammeds beinhaltet, geleitet.[8]

„Auch ist der Islam nicht wie das Christentum ein kirchliches, sondern ein organisches Religionssystem. Und als organisches Religionssystem umfasst er alle Lebensbereiche, für die er strenge Vorschriften bereithält.“[9]

Trotzdem ist die Annahme zu korrigieren, da in allen Weltreligionen fundamentalistische Strömungen zu finden sind.

Der Begriff entstammt „der amerikanischen Kirchengeschichte“ und bezeichnet eine Bewegung, die sich „gegen liberale Erneuerungen innerhalb der Theologie“ stellt und deren Anhänger „säkulare Gesellschaftsformen ablehnen.“[10]

Innerhalb der vorliegenden Arbeit können die unterschiedlichen fundamentalistischen Strömungen in den einzelnen Religionen nicht erläutert werden.

Es soll an dieser Stelle allerdings unbedingt klargestellt werden, dass Fundamentalismus keine negativ konnotierte islamische Besonderheit ist, sondern in allen Weltreligionen Anhänger und Vertreter findet.

Im weiteren Verlauf wird aufgrund des gewählten Themas jedoch der islamische Fundamentalismus im Fokus der Betrachtung liegen.

2.2 Islamischer Fundamentalismus

Einleitend muss unbedingt klargestellt werden, dass die Weltreligion Islam vom fundamentalistischen Islamismus abzugrenzen ist. Alle hier aufgeführten Erläuterungen sind nicht auf die theologischen Ausführungen, die im Islam gelten und somit im Koran aufgeführt sind, zu beziehen.

Der islamistische Fundamentalismus umfasst weltpolitische Ordnungsrahmen und Visionen, wonach die Politisierung des islamischen an vorderster Stelle steht und somit nicht mit dem westlichen Demokratiemodell vereinbar ist.

Diese Vorstellungen vereinen ihre weltanschauliche Ordnung häufig nicht nur für islamische Staaten, sondern global und missbrauchen die Religion des Islam für derartige politisch orientierte Ziele.[11]

Im Zuge dessen betonte der ehemalige britische Premierminister Tony Blair, dass der religiöse Fanatismus den Weltfrieden „wie nichts anderes“ bedrohe.[12]

Die fundamentalistische Strömung im Islam ist weitgehend deshalb entstanden, weil es ein grundlegendes Bewältigungsproblem der islamischen Länder mit der von „der westlichen Moderne dominierten Welt“ gibt.[13]

Dies wird in Untersuchungen über das Spannungsverhältnis von Islamischer Welt und dem Westen deutlich. Muslime haben die westlichen Länder als militärisch und institutionell überlegene Macht kennengelernt, nicht zuletzt aufgrund des Golfkriegs 1991 und dem Krieg gegen Osama Bin Laden und al-Quaida im Jahr 2001.

Aber schon im Zeitraum von 1500 bis 1800 wurde der Aufstieg des Westens zur Militärmacht eingeleitet. Die Menschen aus den islamischen Ländern pilgerten seitdem in die westlichen Nationen, um sich Wissenschaft und Technologie anzueignen und sich im Westen niederzulassen.

Die Folgen hiervon werden in heutigen Darstellungen dahingehend bewertet, dass diese Muslime nicht so weit verwestlicht sind, dass sie sich nahtlos eingliedern können, dass sie aber auch ihre islamische Tradition nicht in ihrer Reinform beibehalten konnten.

Ein Dilemma einer kulturellen Krise entstand, aus der ein Teil der Muslime als Ausweg den Fundamentalismus ansieht.[14]

Die Schuld an dieser Desorientierung geben die fundamentalistisch eingestellten Muslime dem Westen.

Ruhollah Khomeini (1989 in Teheran gestorben), der als politischer und ideologischer Führer gilt, verwendet für diese zustande gekommene Demütigung und Verwirrung in der Islamischen Welt den Begriff der „Westkrankheit (Gharbzadegi)“.[15]

Was genau hiermit gemeint ist, wird noch in einem fortgeschrittenen Kapitel genauer beleuchtet werden.

Der Nahost-Experte Michael Lüders gibt noch eine Erklärung für das Feindbild des Westens ab. Er sieht in dem Hass, den Islamisten offen gegenüber dem westlichen System äußern, häufig unerfüllte Sehnsüchte, Armut, Unwissenheit und eine gewisse Demütigung. Demütigung vor allem darüber, dass die Welt nicht nach ihren Regeln läuft, sondern nach den westlichen kapitalistischen Nationen und ihrer Säkularisierung.

Vor allem die jungen Islamisten meinen zu glauben, dass sie im Besitz der unanfechtbaren göttlichen Wahrheit sind, was es für sie noch schwerer zu begreifen macht, dass die Macht der Weltordnung in den Händen, der aus ihrer Sicht „Ungläubigen“ aus Amerika und Europa liegt.[16]

Der islamisch geprägte Fundamentalismus versteht sich zwar als Gegenentwurf zur westlichen Welt und beruft sich auf eine rückwärtsgerichtete Entwicklung hin zu einer religiös-politisch geprägten Gesellschaft, jedoch darf nicht übersehen werden, dass es sich bei den Predigern dieser Strömung um Menschen der Moderne handelt.

Die Fundamentalisten von heute übersehen nicht, dass „die islamische Zivilisation ohne Wissen und Technologie [des Westens] nicht auskommen kann.[17]

Die kulturelle Ebene der Moderne hingegen, die von Jürgen Habermas als „Subjektivitätsprinzip“ beschrieben wird, lehnen die Fundamentalisten vollständig ab.

Sie geht davon aus, dass der Mensch ein Individuum ist, welches losgelöst von religiösen Kollektiven und Traditionen lebt und sich bei seinem Handeln von der Vernunft leiten lässt.[18]Dass dieses Menschenbild nicht mit einer göttlich gewollten Ordnung zu vereinbaren ist, scheint offensichtlich.

Ein Problem der Fundamentalisten besteht also darin, dass sie sich zum einen auf vormoderne religiöse Auslegungen berufen, die der kulturellen Ebene der Moderne grundsätzlich widersprechen, zum anderen, dass sie sich gleichzeitig materielle Güter der Moderne, wie Wissenschaft, Bildung und Technik aneignen, also die institutionelle Ebenen nutzen wollen.

Der Ägypter Sayyid Qutb, der neben dem Pakistani Abul Ala Maududi als theoretischer Ideengeber und Vater des modernen islamistischen Fundamentalismus gilt, macht in seinen Arbeiten und Ansprachen sehr deutlich, wie das westliche Demokratiemodell und die dazugehörige Auffassung vom Menschen aus islamischer Sicht zu bewerten ist und wie dieses System zum Islam stehe.[19]

Qutb und Maududi prägten die fundamentalistische Formel, die „weder im Koran noch in der Überlieferung des Propheten zu finden [ist]“.[20]

Die Schrift „Der Islam und die moderne Zivilisation“ bezeichnet die Demokratie als „hässliches System“ und grenzt den Islam deutlich davon ab. Beide Systeme seien unvereinbar und könnten nicht nebeneinander bestehen.[21]

Dieser sehr radikal formulierte Ausschluss, der eine Koexistenz beider Systeme unzweideutig verneint, ist als besorgniserregend einzustufen.

Hier wird sich über die eigentlich proklamierte Toleranz im Koran hinweggesetzt, um selbst entworfene politische Ziele und Machtinteressen zu verfolgen.

Quotb unterscheidet jedoch nicht nur islamische und westliche Welt, er geht auch von einer Existenz zweier Gruppierungen innerhalb der Muslime aus.

In seinen Schriften weitet Quotb den Begriff der Ungläubigen und Unwissenden („Jahiliyyah“) auf alle Menschen aus, die „einer fundamentalistischen Interpretation des Koran nicht folgen.“[22]

Islamistische Publikationen unterscheiden sich in verschiedenen Aspekten deutlich von islamischen, rein theologisch verfassten Schriften.

Zum einen ist es die Sprache, die bei der Politisierung des Islams eingesetzt wird, die vor allem für junge Leute leicht zu verstehen sein soll, zum anderen dienen die neuen Medien einer hohen Reichweite für die breite Masse im Volk.[23]

Ein weiteres unverkennbares Merkmal von islamistisch ambitionierten Schriften ist die fehlende „traditionale Abschiedsformel (´Welches die Wahrheit ist, weiß nur Allah´)“. Dieser Schlusssatz impliziert einen offenen und toleranten Umgang mit anderen Meinungen und Ansichten, da ausdrücklich gesagt wird, nur Allah wisse, was letztendlich die unfehlbare Wahrheit sei.

Es lässt sich also sehr deutlich herauskristallisieren, dass man gläubige Muslime auf keinen Fall mit fundamentalistischen Islamisten gleichstellen darf, da die Interessen oftmals deutlich auseinandergehen. Trotzdem berufen sich Islamisten immer wieder auf die Religion, um ihre Interessen zu rechtfertigen.

Dieser Überblick über die fundamentalistischen Auslegungen des Islams soll auf das Grundproblem der Islamischen Welt im Zusammenhang mit dem Westen aufmerksam machen und ein Gespür dafür vermitteln, woher der Wunsch nach Politisierung des Islams kommt. Im weiteren Verlauf wird sich sehr deutlich dem essentiellen Themengebiet dieser Arbeit genähert, wofür die vorherigen Ausführungen aus Sicht der Verfasserin jedoch unabdingbar zum Verständnis beitragen.

3. Begriffserläuterungen

Wie schon eingangs erwähnt wurde, ist eine Auseinandersetzung mit dem Thema „Islamischer Staat“ nur sinnvoll, wenn man begrifflich sauber arbeitet und Unterschiede von einzelnen Gruppen beachtet, um Missverständnissen vorzubeugen.

In diesem Punkt geht es nun um die kurze Erläuterung von Islamisten, Salafisten und Dschihadisten, da die Begriffsunterschiede auch in den Medien nicht immer deutlich sind.

Eine genaue Abgrenzung und Definition ist jedoch ebenfalls schwierig anzuführen, da die Übergänge teilweise fließend sind und sich die einzelnen Gruppen mehreren Begriffen zuordnen lassen.

3.1 Islamisten

Seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 kursieren Berichte über den sogenannten Islamismus und seine Anhänger, den Islamisten. Pauschalisiert für Akte der Gewaltausübung und des Terrors in Verbindung mit dem Islam wird der Begriff häufig für radikale Muslime verwendet.

Per Definition werden unter dem Begriff Islamismus „politische Auffassungen und Handlungen, die im Namen des Islam die Errichtung einer allein religiös legitimierten Gesellschafts- und Staatsordnung“[24]implizieren, bezeichnet.

Islamisten lehnen Prinzipien westlicher Staaten wie Individualität, Menschenrechte und die Trennung von Religion und Politik strikt ab, was aber nicht automatisch impliziert, dass alle Islamisten als gewaltbereit einzustufen sind.

Innerhalb der islamistischen Strömung gibt es institutionell arbeitende Anhänger, die sich auf die Sozialarbeit im Sinne ihrer Religion konzentrieren. Gewaltgeneigte bis terroristisch einzustufende Anhänger, die dann auch als Dschihadisten bezeichnet werden (siehe 3.3), wollen ihre Auslegung des Glaubens mithilfe von derartigen Anschlägen durchsetzen.

Die Begriffserläuterung zu den Islamisten wird an dieser Stelle nicht weiter aufgeführt, da die grundlegenden Prinzipien, wie Ablehnung der Demokratie, Gottessouveränität, Entsäkularisierung und Islam als Lebensordnung bereits unter dem Punkt „Islamischer Fundamentalismus“ herausgearbeitet wurden.

3.2 Salafisten

Der Begriff Salafismus findet seit Beginn des Jahres 2014 vor allem auch vermehrt in den deutschen Medien eine große Verwendung und wird hier meistens pauschalisiert für die Bezeichnung von radikalen Islamisten eingesetzt. An dieser Stelle wird sich darum bemüht, diesen zentralen Begriff kurz zu erläutern und von anderen Gruppierungen abzugrenzen.

Wie in allen Religion, gibt es auch im Islam „liberale, konservative und fundamentalistische Hauptströmungen, deren Unterschiede im Kern auf dem Verständnis der religiösen Quellen und der Bewertung der Religionsgeschichte basieren.“[25]

Der Salafismus wird der fundamentalistischen Gruppierung zugeordnet, was bedeutet, dass die Anschauungen als rückwärtsgewandt gelten und neuartige Entwicklungen, sowie veränderte Interpretationen des Koran abgelehnt werden.

Das zentrale Ziel von Salafisten ist die Einführung der Lebensweise des Frühislams.

Die Frömmigkeit und das gottgewidmete Leben von dem Propheten Mohammed und seinen Weggefährten dienen als Vorbild für diese fundamentalistische Strömung des Islam.

As-salaf as-salihbedeutet die frommen Altvorderen, worunter die ersten drei Generationen des Ur-Islam verstanden werden, woraus sich dann der Begriff des Salafismus formierte.[26]

Diese rückwärtsgerichtete Entwicklung zurück zu den Anfängen dieser Religion ist als eine gewisse Sehnsucht nach den goldenen Zeiten des Islam zu verstehen.

Eine reine und unverfälschte Ausübung der Religion, ohne westliche Einflüsse und ohne verschiedene Interpretationen des Korans ist das anzustrebende Ideal der Salafisten.

Die heilige Schrift, sowie sämtliche islamische Rechtsquellen werden wortgetreu befolgt und ihre proklamierten Anweisungen und die Lebensweise der Gläubigen soll „gesellschaftlich-politisch institutionalisiert“ werden, wie dies im Ur-Zustand der islamischen Welt der Fall war.[27]

Das Wiedererstarken der salafistischen Ideologie beginnt zum Ende des 20. Jahrhunderts, als die vom Westen nach Ägypten, Syrien und den Irak transportierten „säkulären Ideologien [wie] Nationalismus, Sozialismus und Kommunismus“[28]zunehmend einen Zustand des Scheiterns in den islamischen Ländern vermittelten.

Salafisten konzentrieren sich in ihrer hauptsächlichen Ausrichtung im Gegensatz zu Islamisten auf die Glaubenslehre und die Lehre der traditionellen Lebensweise des Propheten Mohammed. Allerdings gibt es im Salafismus unterschiedliche Strömungen, so dass sich auch hier radikalisierte Anhänger ausmachen lassen, die ihre Vorstellungen des Ur-Islams mit militanten Mitteln gewaltbereit durchsetzen wollen.

Grob dargestellt unterscheidet man zwischen religiös-puristischen und politisch gesinnten Salafisten.

Die erst genannte Gruppierung sind Menschen, die innerhalb der Familie, Freundes-, und Bekanntenkreises, also im privaten Bereich, die traditionelle Lebensweise der Gründerväter des Ur-Islam praktizieren und sich streng an die religiösen Vorschriften halten. Sie erwarten lediglich, dass ihnen der Staat, in dem sie leben, dies gewährt und sie nicht daran hindert.

Anders als die politisch motivierten Salafisten, sehen es die puristischen Muslime als gegeben an, den Staat, der ihnen diese Lebensweise gewährt, in seiner Struktur und Verfasstheit zu akzeptieren.[29]

Der Islam- und Politikwissenschaftler Thorsten Gerald Schneiders zieht an dieser Stelle einen Vergleich zu den Amish People in den USA.[30]

Der politisch fundierte Salafismus lässt sich ebenfalls in unterschiedliche Gesinnungen teilen, wobei es hier um die Akzeptanz oder Ablehnung von Gewalt zur Durchsetzung der religiösen Interessen geht.

Die Mehrheit der salafistischen Anhänger agiert politisch-missionarisch, das heißt, sie lehnen Gewalt ab und konzentrieren sich auf die Missionierung von Muslimen und Ungläubigen.

Die Methoden und Vorgehensweisen werden im Verlauf der nächsten Kapitel noch genauer untersucht werden.

Eine geringere Anzahl der Salafisten spricht sich für die dschihadistische Linie zur Erringung ihrer Ziele aus.

Das bedeutet, dass militante Handlungen unterstützt und durchgeführt werden, um die Ideologie und Lebensweise des Salafismus den Muslimen und Nicht-Muslimen aufzuerlegen.[31]

3.3 Dschihadisten

Diese Begriffserklärung knüpft an den vorangegangen Punkt des Gewalt befürwortenden Salafismus an. Die Grenze zwischen Salafisten, die Gewalt für die Durchsetzung ihrer Glaubensauslegung befürworten und den Dschihadisten sind oft schwammig und nicht deutlich zu ziehen.

Der BegriffDschihadwird von einer kleinen gewaltbereiten Gruppe, nämlich den Dschihadisten, allgemein meistens mit „Heiliger Krieg“ gleichgesetzt, der den Krieg der Muslime gegen die Ungläubigen rechtfertigen soll, weil auch im Koran vom Dschihad als Kampf gesprochen wird. In der heiligen Schrift erscheint Dschihad mit den Worten „auf dem Wege Gottes“ im Koran, um an diesen Stellen den Kampf gegen Ungläubige zu beschreiben.[32]

Etymologisch bedeutet der Begriff „Anstrengung, Bemühung“ im Sinne von Einsatz für den Glauben und soll die Gläubigen vor allem dazu motivieren, ihre schlechten Gewohnheiten und falsches Verhalten im Inneren zu bekämpfen.[33]Dschihad ist also in erster Linie der Kampf gegen sich selber, das Böse und die Fehler abzulegen und dadurch zu einem frommeren Leben zu gelangen.

Dschihadisten zitieren häufig diese Stellen im Koran, um ihre Gräueltaten im Namen der Religion zu rechtfertigen, wobei man beachten muss, dass Dschihadisten ähnlich wie Salafisten, jegliche Neuerungen und andersartige Koraninterpretationen der Moderne ablehnen.

Mag es für den Propheten Mohammed und seine Gefolgsleute buchstäblich geheißen haben, er müsse die Ungläubigen aus der Stadt Mekka vertreiben und sich zu Untertanen machen, ist sich der Großteil der Muslime heute einig darüber, dass man diese buchstäblichen Zeilen an das moderne Zeitalter anpassen sollte.

Derartige Kampfes- und Kriegsaufforderungen müssen im „theologischen Kontext der religiösen Verkündung“[34]betrachtet und dementsprechend kritisch in Einbezug auf die Geschichte analysiert werden.

Dies gilt übrigens nicht nur für den Koran, sondern für sämtliche theologische Schriften aus allen Religionen.

Als Dschihadisten werden im öffentlichen Sprachgebrauch radikalisierte Kämpfer bezeichnet, die mit militanten Mitteln für die Durchsetzung ihres Islamverständnisses kämpfen.

Die Dschihadisten im 21. Jahrhundert verfügen jedoch häufig nur über ein sehr banales Grundwissen der theologischen Schriften des Koran.

Der Begriff des „Pop-Dschihadismus“ hat sich im Zuge des erstarkenden Trends der gewaltbereiten Strömung etabliert. Vor allem die zahlreichen Jugendlichen, die sich mithilfe sozialer Netzwerke extrem schnell radikalisieren, ohne fundierte Islamkenntnisse aufzuweisen, werden unter dem Begriff des Pop-Dschihadismus zusammengefasst.[35]

Was genau es mit dieser Wortkonstellation auf sich hat, wird an anderer Stelle noch genauer ausgeführt.

Der Bruch mit der religiösen Tradition wird zudem dadurch deutlich, dass Dschihadisten das Gewaltmonopol nicht an einen Imam binden, sondern für sich selbst das Recht der Gewaltausübung beanspruchen.[36]

Die gewaltbereiten Extremisten sehen ihre Kriegshandlungen als notwendige Gegenwehr zum Westen an, gegen den sie aus ihrer Sicht einen Verteidigungskrieg im Sinne des Islams führen müssen.

Aufgrund des begrenzten Umfangs in dieser Arbeit, muss auf genauere geschichtliche Ausführungen zu den Begriffsentstehungen-sowie Entwicklungen verzichtet werden.

Es lässt sich also deutlich feststellen, dass der häufig gebrauchte Begriff des Salafismus nicht immer stimmig angewendet werden kann, da diese Strömung der Muslime nicht automatisch Gewalt als Mittel zum Zweck befürwortet, obwohl ihre Auslegung des Islams eine extreme Richtung widerspiegelt.

Im Zuge von Terroristen und den sogenannten Gotteskriegern wird in der vorliegenden Ausführung zum Islamischen Staat der Begriff der Dschihadisten verwendet.

[...]


[1]Vgl. Abou-Taam, Marwan. (02.06.2015): Syrien-Ausreisende und Rückkehrer. http://www.bpb.de/politik/extremismus/islamismus/207441/syrien-ausreisende-und-rueckkehrer

[2]Roser, Matthias: Zwischen Glaube und Besessenheit. S. 7

[3]Vgl. Graf, H.W. (18.10.2006): Vom Fan zum Fanatiker. http://www.d-perspektive.de/zeitreport-online/psychologie/detailansicht/article/vom-fan-zum-fanatiker- religionen-sind-die-basis-jeglichen-fanatismus-186.html

[4]Vgl. Roser, Matthias: Zwischen Glaube und Besessenheit S. 7f.

[5]Vgl. Tibi, Bassam: Fundamentalismus im Islam S. 27. Ff.

[6]Tibi, Bassam: Die fundamentalistische Herausforderung. S. 46

[7]Vgl. Tibi, Bassam: Fundamentalismus im Islam. S. 2

[8]Vgl. Röhrich, Wilfried. Die Politisierung des Islam. S. 3

[9]Röhrich, Wilfired. Die Politisierung des Islam. S. 3

[10]Gemein, Gisbert / Redmer, Hartmut: Islamischer Fundamentalismus. S. 11

[11]Vgl. Tibi, Bassam: Fundamentalismus im Islam. S.27

[12]Frankfurter Allgemeine (26.01.2014): Die religiösen Schlachten des 21. Jahrhunderts

[13]Tibi, Bassam: Die fundamentalistische Herausforderung. S. 48

[14]Vgl. Tibi, Bassam: Die fundamentalistische Herausforderung S. 51 f.

[15]Tibi, Bassam: Die fundamentalistische Herausforderung. S. 53

[16]Vgl. Lüders, Michael: Wir hungern nach dem Tod. S.42 ff.

[17]Vgl. Tibi, Bassam: Die fundamentalistische Herausforderung. S. 51

[18]Vgl. Tibi, Bassam: Die fundamentalistische Herausforderung. S. 46

[19]Vgl. Gemein, Gisbert / Redmer, Hartmut: Islamischer Fundamentalismus. S. 156 ff.

[20]Tibi, Bassam: Fundamentalismus im Islam. S. 7

[21]Vgl. Tibi, Bassam: Fundamentalismus im Islam. S. 7

[22]Gemein, Gisbert / Redmer, Hartmut: Islamischer Fundamentalismus S. 156

[23]Vgl. Gemein, Gisbert / Redmer, Hartmut: Islamischer Fundamentalismus S. 34 f.

[24]Pfahl-Traughber, Armin (09.09.2011): Islamismus – Was ist das überhaupt? http://www.bpb.de/politik/extremismus/islamismus/36339/islamismus-was-ist-das-ueberhaupt

[25]Schneiders, Thorsten Gerald: Salafismus in Deutschland. S. 11

[26]Schneiders, Thorsten Gerald: Salafismus in Deutschland. S. 13

[27]Ceyland, Ralf / Kiefer, Michael: Salafismus: Fundamentalistische Strömungen und Radikalisierungsprävention. S. 14

[28]Schneiders, Thorsten Gerald: Salafismus in Deutschland. S. 13

[29]Vgl. Schneiders, Thorsten Gerald: Salafismus in Deutschland S.179

[30]Vgl. Schneiders, Thorsten Gerald: Salafismus in Deutschland. S.179

[31]Vgl. Ebd. S. 178

[32]Seesemann, Rüdiger. (11.02.2015): Was der Islam wirklich unter „Dschihad“ versteht. http://www.welt.de/kultur/article137318693/Was-der-Islam-wirklich-unter-Dschihad-versteht.html

[33]Vgl. Gemein, Gisbert / Redmer, Hartmut: Islamischer Fundamentalismus. S. 313

[34]Gemein, Gisbert / Redmer, Hartmut: Islamischer Fundamentalismus. S. 209

[35]Vgl. Braun, Stefan. (09.11.2014): „Videoclips aus dem Krieg“ http://www.sueddeutsche.de/politik/islamismus-videoclips-aus-dem-krieg-1.2202691

[36]Vgl. Seesemann, Rüdiger. (11.02.2015): Was der Islam wirklich unter „Dschihad“ versteht. http://www.welt.de/kultur/article137318693/Was-der-Islam-wirklich-unter-Dschihad-versteht.html

Ende der Leseprobe aus 58 Seiten

Details

Titel
Der Islamische Staat. Rekrutierung von jungen Europäern für den Dschihad
Hochschule
Universität Vechta; früher Hochschule Vechta
Note
2,2
Autor
Jahr
2015
Seiten
58
Katalognummer
V412047
ISBN (eBook)
9783668637450
ISBN (Buch)
9783668637467
Dateigröße
709 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Politik, IS, Islamischer Staat, Dschihad
Arbeit zitieren
Josi Julitz (Autor), 2015, Der Islamische Staat. Rekrutierung von jungen Europäern für den Dschihad, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/412047

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Titel: Der Islamische Staat. Rekrutierung von jungen Europäern für den Dschihad


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