In dieser Einendeaufgabe wird zunächst beispielhaft eine Diagnose gestellt, die allgemeine und biometrische Daten erfasst sowie eine Krafttestung beinhaltet. Eine Zielsetzung wird definiert und ein Trainingsplan des Makrozyklus sowie des Mesozyklus erstellt.
Daraufhin werden zudem zwei Studien zum Thema Effekte des Krafttrainings bei arterieller Hypertonie vorgestellt: die Studie aus der Dissertation „Kardiovaskuläre Effekte eines aeroben versus isometrischen Trainings bei arterieller Hypertonie“ von Stergios Vlatsas sowie die Studie zu den Effekten des Krafttrainings bei arterieller Hypertonie aus der Dissertation „Auswirkungen von Ausdauer- vs. Krafttraining vs. der Kombination Ausdauer-/Krafttraining auf die systemische Hämodynamik, Gefäßelastizität sowie Herzfrequenzvariabilität bei Patienten mit arterieller Hypertonie“ von Anna Lena Bickenbach.
Inhaltsverzeichnis
1 DIAGNOSE
1.1 Allgemeine und biometrische Daten
1.2 Krafttestung
2 ZIELSETZUNG/ PROGNOSE
3 TRAININGSPLANUNG DES MAKROZYKLUS
4 TRAININGSPLANUNG DES MESOZYKLUS
5 LITERATURRECHERCHE
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Erstellung eines gesundheitsorientierten Trainingsplans für eine Beginnerin, mit dem primären Ziel, Rückenschmerzen zu präventieren, eine Gewichtsreduktion zu erreichen und das Herz-Kreislauf-System zu regulieren. Es wird untersucht, wie durch gezieltes, gerätegestütztes Krafttraining unter Berücksichtigung individueller Belastungsparameter eine Verbesserung des körperlichen Wohlbefindens erzielt werden kann.
- Erstellung einer sportartspezifischen Diagnose und Bedarfsanalyse
- Einsatz von sanftem Krafttraining zur gesundheitlichen Prävention
- Systematische Trainingsplanung über Makro- und Mesozyklen
- Integration wissenschaftlicher Studien zur Wirksamkeit von Krafttraining
- Fokus auf orthopädische Stabilität und Herz-Kreislauf-Gesundheit
Auszug aus dem Buch
1.2 Krafttestung
Die Intensitätsbestimmung für das Training erfolgt über das subjektive Belastungsempfinden, bei der der Proband sein subjektives Empfinden in Bezug auf das Gewicht anhand der Boeckh-Behrens-Skala äußert. Aufgrund dessen, dass die Testperson noch keine Erfahrungen mit dem gerätegestützten Krafttraining hat, ist es sinnvoll über das subjektive Belastungsempfinden die Trainingsintensitäten zu ermitteln, um hohe Belastungen auf den Sportler zu reduzieren und potenziellen gesundheitlichen Risiken präventiv entgegen zu wirken (Eifler, 2014, S. 123).
Die Krafttestung beginnt mit der Auswahl der Testübungen. In Absprache mit dem Sportler wurden zunächst die folgenden acht Geräte gewählt: Beinpresse horizontal sitzend, Rudern an der Maschine, Brustpresse an der Maschine, Rumpfbeugen an der Bauchmaschine, Rückenstrecken an der Maschine, Hüftstrecken an der Gesäßmaschine, Armbeugen an der Maschine und Armstrecken an der Maschine. Im zweiten Schritt legt der Trainer eine Wiederholungszahl von zehn fest. Nun wird die Testperson aufgefordert sich aufzuwärmen, dabei wird zunächst eine allgemeine Erwärmung in Form von Ergometertraining absolviert, bevor anschließend die spezielle Erwärmung folgt. Die spezielle Erwärmung besteht aus der Durchführung von sogenannten Aufwärmsätzen am entsprechenden Gerät mit einer submaximalen Last, einem Gewicht, das unter dem Gewicht der späteren Arbeitssätze liegt. Nach dem Erwärmen wird das Einstiegsgewicht für die jeweilige Maschine abgeschätzt und im Anschluss werden die Testsätze durchgeführt. Es werden pro Testübung maximal drei Testsätze durchgeführt, wobei die Testgröße, das Gewicht, vom Sportler subjektiv als „mittel“ bis „schwer“ auf der Boeckh-Behrens- Skala empfunden werden soll (Eifler, 2014, S. 124).
Zusammenfassung der Kapitel
1 DIAGNOSE: Erfassung der persönlichen, biometrischen Daten sowie Durchführung einer Krafttestung zur Ermittlung des aktuellen Leistungsstandes.
2 ZIELSETZUNG/ PROGNOSE: Festlegung spezifischer Ziele wie Rückenschmerzprävention, Gewichtsreduktion und Herz-Kreislauf-Optimierung inklusive zeitlicher Planung.
3 TRAININGSPLANUNG DES MAKROZYKLUS: Darstellung der langfristigen Trainingsstruktur, der gewählten Methoden, Periodisierung und Begründung der Belastungsparameter.
4 TRAININGSPLANUNG DES MESOZYKLUS: Konkrete Ausgestaltung des ersten Mesozyklus mit Fokus auf Übungsauswahl, Trainingsfrequenz und gerätegestütztem Training.
5 LITERATURRECHERCHE: Analyse relevanter wissenschaftlicher Studien zur Wirkung von Krafttraining und isometrischem Training bei arterieller Hypertonie.
Schlüsselwörter
Krafttraining, Gesundheitsorientierung, Rückenschmerzprävention, Trainingsplanung, Makrozyklus, Mesozyklus, Boeckh-Behrens-Skala, Belastungsempfinden, Herz-Kreislauf-System, Muskelaufbau, Gewichtsreduktion, Gerätegestütztes Training, Anfängertraining, Periodisierung, Leistungsdiagnostik
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit erstellt einen individuellen, gesundheitsorientierten Trainingsplan für eine Beginnerin, um körperliche Beschwerden zu lindern und die allgemeine Fitness zu verbessern.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen sind die Trainingslehre, spezifische Krafttrainingsmethoden für Anfänger, die Prävention von Rückenschmerzen und die Auswertung wissenschaftlicher Studien zu blutdruckregulierendem Training.
Was ist das primäre Ziel der Trainingsplanung?
Das Ziel ist die Kombination aus Rückenschmerzprävention, einer Gewichtsreduktion um 3 kg innerhalb eines Monats sowie die Senkung des Ruhepulses innerhalb von drei Monaten.
Welche wissenschaftliche Methode wird zur Intensitätsbestimmung verwendet?
Die Intensität wird über das subjektive Belastungsempfinden des Probanden mithilfe der Boeckh-Behrens-Skala ermittelt, um das Risiko einer Überlastung zu minimieren.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Diagnose, die konkrete Zielsetzung, die langfristige Makrozyklus-Planung sowie die detaillierte Ausarbeitung des ersten Mesozyklus inklusive Übungsbegründungen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Schlüsselbegriffe wie Krafttraining, Trainingsplanung, Periodisierung, Gesundheitsorientierung und Rückenschmerzprävention beschreiben den Kerninhalt am besten.
Warum wird speziell „sanftes Krafttraining“ für die Klientin empfohlen?
Diese Methode ist für Anfänger besonders schonend, reduziert orthopädische Belastungsspitzen sowie Herz-Kreislauf-Risiken und ermöglicht ein kontrolliertes Lernen der Bewegungsabläufe.
Welche Rolle spielt die gewählte Periodisierung?
Die lineare Blockperiodisierung dient dazu, Leistungsstagnationen zu vermeiden, Erholungsphasen zwischen den Reizen sicherzustellen und sukzessive Anpassungen an höhere Intensitäten zu ermöglichen.
- Quote paper
- Irina Wolinski (Author), 2015, Trainingsplanung für das Krafttraining, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/412065