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Das Staufenbergattentat und die Darstellung im Spielfilm "Operation Walküre"

Title: Das Staufenbergattentat und die Darstellung im Spielfilm "Operation Walküre"

Seminar Paper , 2017 , 22 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Marcel Maximilian Arnemann (Author)

Didactics - History
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Wenn wir heute einen Blick auf die deutsche Geschichte zurückwerfen, ist es unausweichlich, dass wir automatisch, vielleicht nicht auf dem ersten Blick, jedoch ganz gewiss auf den zweiten, an den Zweiten Weltkrieg und seine Folgen denken. Das Thema Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg nimmt auch im schulischen Kontext einen exorbitanten Stellenwert ein. Auch ein Blick in die Schulbücher verrät, dass gerade in den letzten Jahrgangsstufen der Mittelstufe, das Thema von hoher Wichtigkeit ist.

Und so auch ein weiteres Thema im Zusammenhang mit der NS-Zeit, der Widerstand. Neben der Weißen Rose und der Roten Kapelle, ist besonders ein Ereignis präsent. Unter dem Ausdruck: "Das Stauffenberg-Attentat" oder Bezeichnungen wie "Unternehmen Walküre" oder schlicht "Der 20. Juli 1944", kann sich, so mag man annehmen, jeder etwas vorstellen. Und so ist auch nicht verwunderlich, dass der Widerstand gegen das NS-Regime eine wichtige Einheit im Geschichtsunterricht einnimmt. Auch die neuen Medien greifen gern das Thema Widerstand in ihren Produktionen auf. Sowohl deutsche Produktionen haben sich mit dem Thema Widerstand befasst, als auch die großen Hollywood-Firmen. Einem breiten Publikum wurde der 20. Juli 1944 2008, durch den Blockbuster "Operation Walküre – Das Stauffenberg-Attentat", bekannt. Tom Cruise verkörperte hier die Rolle des Claus Schenk Graf von Stauffenberg.

Diese Arbeit beschäftigt sich mit den Ereignissen rund um den 20. Juli 1944, unter anderem auch mit der Darstellung in dem Spielfilm "Operation Walküre - Das Stauffenberg Attentat" von 2008. Spiegelt der Spielfilm die historische Wirklichkeit wieder oder ist es mehr Fiktion als Wahrheit?

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Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. HISTORISCHER KONTEXT - DER WEG ZUM 20. JULI 1944

2.1 ATTENTATSPLÄNE UND PUTSCHVERSUCHE AUF DEM WEG ZUM 20. JULI 1944

2.1.1 DER 13. MÄRZ 1943 – EIN UNENTDECKTER VERSUCH

2.1.2 DER 11. UND 15. JULI 1944 - ZWEI GESCHEITERTE ANSCHLAGSVERSUCHE

2.2 DER 20. JULI 1944 - DAS ATTENTAT

2.3 DIE GESICHTER DES 20. JULI 1944

2.3.1 CLAUS SCHENK GRAF VON STAUFFENBERG

2.3.2 LUDWIG BECK

2.3.3 FRIEDRICH OLBRICHT

3. DIE DARSTELLUNG IM FILM - OPERATION WALKÜRE

3.1 DIE DARSTELLUNG DES 13. MÄRZ 1943

3.2 DIE DARSTELLUNG DES 11. UND 15. JULI

3.3 DER 20. JULI 1944 UND DESSEN DARSTELLUNG IN „OPERATION WALKÜRE“

3.4 CLAUS SCHENK GRAF VON STAUFFENBERG UND SEINE DARSTELLUNG

4. SCHLUSSBETRACHTUNG

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Seminararbeit untersucht die historischen Ereignisse rund um das Stauffenberg-Attentat vom 20. Juli 1944 und vergleicht diese kritisch mit der filmischen Darstellung im Hollywood-Blockbuster „Operation Walküre – Das Stauffenberg-Attentat“ von 2008, um den Grad zwischen historischer Authentizität und filmischer Fiktion zu analysieren.

  • Historische Aufarbeitung des Widerstands gegen den Nationalsozialismus.
  • Analyse der zentralen Attentatspläne und ihrer Akteure (Stauffenberg, Beck, Olbricht).
  • Kritische Gegenüberstellung von historischen Fakten und filmischer Inszenierung.
  • Bewertung des Spielfilms hinsichtlich seines Nutzens für den Geschichtsunterricht.

Auszug aus dem Buch

3.1 Die Darstellung des 13. März 1943

Die Darstellung des 13. März setzt im Film unmittelbar nach dem Bombenanschlag in Tunesien ein, bei welchem Stauffenberg seine Verletzungen erlitt. 49 Wie schon beschrieben, wurde Stauffenberg tatsächlich am 6. April 1943 verwundet. Hier wurden die Ereignisse von den Drehbuchautoren umgestellt. Es wird im Film so dargestellt, dass erst Stauffenberg verwundet wurde und anschließend der Versuch eines Anschlags von Tresckow und Schlabrendorff verübt wird. Tatsächlich können wir mit Bestimmtheit sagen, dass aufgrund der uns zur Verfügung stehenden Daten, nämlich dem 6. April und dem 13. März 1943, sich die Ereignisse genau anderes herum abgespielt haben.

Ein weiterer Unterschied zur historischen Wirklichkeit ist, dass im Film nicht Schlabrendorff das Paket, inklusive Sprengstoff, ins Flugzeug schmuggelt, sondern Tresckow selbst. Der Adjutant bleib im Spielfilm namenlos. Bis auf diese kleinen Unterschiede, sind die Szenen rund um den 13. März 1943 historisch korrekt wiedergegeben. Die historischen Ungenauigkeiten haben keinerlei Auswirkungen auf den weiteren Verlauf.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Einleitung führt in die Thematik des Widerstands gegen den Nationalsozialismus ein und stellt die Forschungsfrage nach dem Verhältnis von historischer Wirklichkeit und Fiktion im Spielfilm „Operation Walküre“.

2. HISTORISCHER KONTEXT - DER WEG ZUM 20. JULI 1944: Dieses Kapitel erläutert die wesentlichen historischen Etappen und Anschlagsversuche, die zum Attentat vom 20. Juli 1944 führten, sowie die Kurzbiografien der Hauptakteure des Widerstandskreises.

3. DIE DARSTELLUNG IM FILM - OPERATION WALKÜRE: Der Hauptteil analysiert die filmische Umsetzung historischer Ereignisse, identifiziert Abweichungen und untersucht, wie Regisseur Bryan Singer die dramaturgische Darstellung des Attentats und seiner Protagonisten gestaltete.

4. SCHLUSSBETRACHTUNG: Das Fazit zieht eine Bilanz über die historische Authentizität des Films, kritisiert die einseitige Heldenstilisierung Stauffenbergs und bewertet den Film als Lehrmittel für den Geschichtsunterricht.

Schlüsselwörter

Widerstand, Nationalsozialismus, 20. Juli 1944, Stauffenberg-Attentat, Operation Walküre, Historische Darstellung, Spielfilm, Geschichtsunterricht, Staatsstreich, Wolfschanze, Claus Schenk Graf von Stauffenberg, Ludwig Beck, Friedrich Olbricht, Filmkritik, Authentizität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den historischen Widerstand gegen das NS-Regime, mit einem speziellen Fokus auf das Stauffenberg-Attentat vom 20. Juli 1944, und vergleicht dieses mit seiner Darstellung im Film „Operation Walküre“.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentral sind die historische Rekonstruktion des Attentatsverlaufs sowie die kritische Untersuchung filmischer Inszenierungstechniken hinsichtlich ihrer Wahrheitsnähe.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es zu untersuchen, inwieweit der Spielfilm „Operation Walküre“ historische Fakten korrekt wiedergibt und ob er für den Einsatz im Geschichtsunterricht geeignet ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse historischer Quellen zur NS-Zeit, die mit einer kritischen Inhaltsanalyse der filmischen Gestaltungselemente des Spielfilms gegenübergestellt werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl die realen historischen Ereignisse (wie die Attentatsversuche vom März 1943 und Juli 1944) als auch deren filmische Adaption und die Porträtierung der Hauptakteure (Stauffenberg, Beck, Olbricht) analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Widerstand, Operation Walküre, Stauffenberg-Attentat, historische Authentizität, Fiktion und Nationalsozialismus.

Wie bewertet der Autor die filmische Darstellung von Stauffenberg?

Der Autor kritisiert die starke Heldenstilisierung Stauffenbergs im Film und merkt an, dass andere wichtige Akteure des Widerstands durch diese Fokussierung als bloße Nebendarsteller unterrepräsentiert bleiben.

Warum wird im Film die Szene mit General Fellgiebel auf der Toilette als fehlerhaft eingestuft?

Der Autor führt an, dass diese Szene historisch nicht belegbar ist, da Fellgiebel bereits seit 1938 aktiv im Widerstand tätig war und nicht erst von Stauffenberg überzeugt werden musste.

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Details

Title
Das Staufenbergattentat und die Darstellung im Spielfilm "Operation Walküre"
College
University of Frankfurt (Main)  (Didaktik der Geschichte)
Grade
1,3
Author
Marcel Maximilian Arnemann (Author)
Publication Year
2017
Pages
22
Catalog Number
V412491
ISBN (eBook)
9783668636248
ISBN (Book)
9783668636255
Language
German
Tags
stauffenberg ns-zeit film
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marcel Maximilian Arnemann (Author), 2017, Das Staufenbergattentat und die Darstellung im Spielfilm "Operation Walküre", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/412491
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