In der Bundesrepublik Deutschland ist die Gesundheitsversorgung in verschiedene Zuständigkeitsbereiche unterteilt. Es lässt sich vereinfacht in staatliche Institutionen, halbstaatliche Institutionen und nichtstaatliche Institutionen unterteilen. Unter die halbstaatlichen Institutionen fallen Krankenhäuser und Rehabilitationseinrichtungen.
Rehabilitation ist nach § 1SGB IX eine Sozialleistung mit dem Ziel der Wiedereingliederung einer kranken, körperlichen, geistig behinderten oder von Behinderung bedrohten Person in das berufliche und gesellschaftliche Leben. Das bedeutet die Aktivitäten des täglichen Lebens alleine wieder zu bewältigen und an Beruf und Gesellschaft teilhaben können. Eine Rehabilitation unterstützt mit ihren Maßnahmen die individuelle Leistungsfähigkeit wieder herzustellen.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Institutionsbeschreibung
3. Institutionsabläufe
4. Resümee
5. Quellenverzeichnis
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit analysiert das "Ambulante Zentrum für Rehabilitation und Prävention am Entenfang" (AZR) in Karlsruhe als Fallbeispiel für die erfolgreiche Umsetzung ambulanter Rehabilitations- und betrieblicher Gesundheitsförderungsmaßnahmen im deutschen Gesundheitssystem.
- Strukturelle Entwicklung und Unternehmenshistorie des AZR
- Qualitätsmanagement und Zertifizierungsverfahren nach DIN ISO 9001 und DEGEMED
- Leistungsspektrum in der Rehabilitation und Prävention
- Strategien zur betrieblichen Gesundheitsförderung für externe Unternehmen
Auszug aus dem Buch
2. Institutionsbeschreibung
Das ambulante Zentrum für Rehabilitation und Prävention am Entenfang GmbH (AZR) liegt in der Stadt Karlsruhe im Stadtteil Mühlburg. Gegründet wurde das Rehabilitationszentrum 1993 als Kapitalgesellschaft von zunächst drei Gesellschaftern. Mittels der Flächengröße des Unternehmens von 350 qm im Jahr 1993 bis 5000 qm im Jahr 2107 lässt sich über die Jahre eine positive Entwicklung ablesen. Die Gebäude des AZR sind angemietet. Mit der Fläche ist auch die Erweiterung des Therapie- und Gesundheitsangebotes gewachsen.
Der Beginn der Angebotspalette war zunächst mit Heilmittel, 1994 kam die Erweiterte ambulante Physiotherapie (EAP), 1996 die Zulassung der Deutschen Renten Versicherung (DRV), dann seit 2001 ganztägig teilstationäre und ambulante Rehabilitation dazu. Von 1993 ab wurde auch der medizinisch - therapeutische Schwerpunkt immer wieder angepasst. Neben den Heilmittelzulassungen war von 2001 bis 2010 orthopädische und neurologische Indikation, seit 2011 nur noch orthopädische Indikation mit 80 Plätzen. Dazu kamen Plätze für Patienten der Berufsgenossenschaften vom Jahr 2016 mit 16 und im Jahr 2017 mit 23 Plätzen. Das Personal hat sich seit 1993 auf den aktuellen Stand von 2017 auf 140 sozialversicherter Mitarbeiter entwickelt.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Dieser Abschnitt ordnet das AZR in das deutsche Gesundheitssystem ein und erläutert die Bedeutung der ambulanten Rehabilitation sowie die Intention der Institutsanalyse.
2. Institutionsbeschreibung: Hier werden die historische Entwicklung, das Leistungsangebot, die Zertifizierungen nach ISO 9001 und DEGEMED sowie die personelle Struktur des AZR detailliert beschrieben.
3. Institutionsabläufe: Dieses Kapitel beleuchtet die Unternehmenskultur, die interdisziplinäre Zusammenarbeit sowie die praktischen Abläufe im Arbeitsalltag des Zentrums.
4. Resümee: Das Kapitel zieht ein Fazit über die Alleinstellungsmerkmale des AZR in der Region Karlsruhe und bewertet die Stabilität der aktuellen Konsolidierungsphase.
5. Quellenverzeichnis: Hier sind sämtliche im Text verwendeten Literaturquellen, Gesetzesgrundlagen und Internetressourcen aufgeführt.
Schlüsselwörter
Ambulante Rehabilitation, Betriebliche Gesundheitsförderung, AZR, Prävention, Qualitätsmanagement, DIN ISO 9001, DEGEMED, Gesundheitswesen, Interdisziplinäre Zusammenarbeit, Orthopädische Rehabilitation, Physiotherapie, Gesundheitsmarkt, Kostenträger.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse einer spezifischen Einrichtung, dem ambulanten Rehabilitations- und Präventionszentrum am Entenfang in Karlsruhe, um deren Organisation und Arbeitsweise zu beleuchten.
Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?
Die zentralen Felder umfassen die historische Entwicklung des Unternehmens, die angewandten Qualitätsmanagement-Systeme sowie die verschiedenen medizinischen und betrieblichen Gesundheitsangebote.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, die interne Struktur und die Strategien des AZR darzustellen und aufzuzeigen, wie das Unternehmen ambulante Rehabilitation und Gesundheitsförderung erfolgreich umsetzt.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine Institutionsanalyse, bei der unternehmenseigene Daten, gesetzliche Rahmenbedingungen und Informationen aus dem Qualitätsmanagement ausgewertet werden.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Beschreibung der Institution, ihrer Historie, ihrer Angebote für Patienten und Betriebe sowie eine Betrachtung der betriebsinternen Abläufe und Unternehmenskultur.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit ist maßgeblich durch Begriffe wie ambulante Rehabilitation, betriebliche Gesundheitsförderung, Qualitätsmanagement, Zertifizierung und Gesundheitsmarkt geprägt.
Welche Bedeutung hat das Qualitätsmanagement für das AZR?
Das Qualitätsmanagement, insbesondere durch die Zertifizierungen nach DIN ISO 9001 und DEGEMED, dient als strukturelle Basis, um Transparenz sowie Prozess- und Ergebnisqualität sicherzustellen.
Was unterscheidet das AZR von anderen Anbietern in der Region Karlsruhe?
Dem Autor zufolge besitzt das AZR ein Alleinstellungsmerkmal, da es als einziges Unternehmen in der Region Karlsruhe eine solch umfassende ambulante Rehabilitation in Kombination mit breiter primärer Prävention anbietet.
- Arbeit zitieren
- Thomas Neufert (Autor:in), 2018, Institutionsanalyse. Ambulante und betriebliche Gesundheitsförderung in einem ambulanten Rehabilitations- und Präventionszentrum, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/412690