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Mündliches Erzählen in der Grundschule

Titel: Mündliches Erzählen in der Grundschule

Hausarbeit , 2013 , 13 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Didaktik - Germanistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit dem mündlichen Erzählen in der Grundschule. Dafür wird zunächst der Begriff des „Erzählens“ erläutert, bevor die Begriffe „mündliches“ und „schriftliches Erzählen“ gegenübergestellt werden. Anschließend wird sowohl die Rolle des Erzählerwerbs als auch das mündliche Erzählen in der Grundschule thematisiert, wobei detailliert auf das mündliche Erzählen im Unterricht eingegangen wird. Mithilfe der sich daraus ergebenden Erkenntnisse befasst sich der letzte Teil dieser Arbeit mit Fördermöglichkeiten des mündlichen Erzählens in der Grundschule.

Erzählen gehört zum Alltag eines jeden Menschen: Ob zu Hause, in der Schule, auf der Arbeit oder in der Freizeit. Es ist außerdem ein wichtiger Bestandteil für ein soziales Zusammenleben und stellt gleichzeitig die Möglichkeit dar, mit seinen Mitmenschen in Kontakt zu treten. Durch mündliches Erzählen können wir beispielsweise Gefühle zum Ausdruck bringen, Standpunkte deutlich machen oder andere Menschen an wichtigen Erlebnissen teilhaben lassen.

Der Grundschule kommt in diesem Zusammenhang eine wichtige Bedeutung zu: Dort sollte die Erzählfähigkeit der Kinder von klein auf gefördert werden. Von der Fähigkeit sich angemessen ausdrücken zu können, hängen unter anderem das verantwortliche Handeln, die persönliche Entfaltung oder aber die sozialen Beziehungen der Kinder ab.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Klärung des Begriffs „Erzählen“

2.2 Abgrenzung zwischen „mündlichem“ und „schriftlichen Erzählen“

3. Der Erzählerwerb

3.1 Der Erzählerwerb als kognitiver Prozess

3.2 Der Erzählerwerb als interaktiver Prozess

4. Mündliches Erzählen in der Grundschule

4.1 Mündliches Erzählen im Unterricht

4.2 Fördermöglichkeiten

5. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung und Förderung des mündlichen Erzählens in der Grundschule. Dabei wird erforscht, wie Kinder Erzählkompetenz erwerben und durch welche methodischen Ansätze Lehrkräfte im Unterricht ein förderliches Umfeld für sprachliche Entwicklung und freies Erzählen schaffen können.

  • Grundlagen und Begriffsdefinitionen des Erzählens
  • Unterschiede zwischen mündlicher und schriftlicher Kommunikation
  • Kognitive und interaktive Entwicklungsprozesse des Erzählerwerbs
  • Methoden zur Förderung des Erzählens im Grundschulunterricht
  • Rolle der Lehrkraft als Anreger und Unterstützer

Auszug aus dem Buch

4.1 Mündliches Erzählen im Unterricht

Stellt man sich einen Unterrichtstag in einer fiktiven Klasse einer Grundschule vor, so beginnt meist jeder Montag mit einer typischen Erzählsituation: dem Morgen beziehungsweise Montagskreis.

Beim diesem sollen die Schüler Gelegenheit erhalten, Erlebnisse, die sie immer noch beschäftigen oder die sie für interessant halten, zu erzählen. „Dieses Ritual begünstigt die Klassenatmosphäre und sorgt dafür, dass die Schüler sprachlich aktiv bleiben“. Dieser Kreis ist bei Grundschulkindern sehr beliebt, da sie sehr mitteilungsbedürftig sind und meist die Vorstellung haben, dass alles was sie in ihrer Freizeit erlebt haben, auch andere Kinder interessiert.12

Eine weitere Methode, um das Erzählen und freie Sprechen von Kindern während des Unterrichtes zu fördern, ist die Kugellager-Methode. Hierbei sitzen die Schüler in Kreisform paarweise gegenüber und sollen ihren Zufallspartnern in freier Rede zu einem Thema berichten. Durch mehrfachen Wechsel der Partner erhalten sie Gelegenheit, die freie Rede zu üben und sprachliche Sicherheit zu gewinnen.13

Zum Ende des Schultages hin sollen die Schüler eine Art Bilanz ziehen. Die Methode hierfür nennt sich Tagesschau. Dabei sitzen die Schüler im Stuhlkreis und sollen zunächst überlegen und anschließend mitteilen, was im Tagesverlauf gut beziehungsweise schlecht gelaufen ist. Das fördert nicht nur das freie Sprechen sondern auch die Selbstbeurteilung der Kinder. Als Erweiterung zur Tagesschau gibt es die Wochenschau, bei der die Schüler Freitags gezielte Rückmeldungen zur Woche geben sollen. Positiver Nebeneffekt ist, dass nebenbei die Atmosphäre in der Klasse verbessert wird.14

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Relevanz des mündlichen Erzählens für die persönliche und soziale Entwicklung von Kindern ein und erläutert den Aufbau der Untersuchung.

2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert den Begriff des Erzählens und arbeitet die zentralen Unterschiede zwischen mündlicher Interaktion und schriftlicher Textproduktion heraus.

3. Der Erzählerwerb: Es wird analysiert, wie Kinder Erzählkompetenzen entwickeln, wobei sowohl kognitive Stufenmodelle als auch die Bedeutung sozialer Interaktion betrachtet werden.

4. Mündliches Erzählen in der Grundschule: Der Fokus liegt auf der unterrichtlichen Praxis, konkreten Methoden zur Erzählförderung und dem Umgang mit Fehlern oder Kommunikationshemmnissen.

5. Schluss: Die zentralen Ergebnisse werden zusammengefasst, wobei die Rolle der Lehrkraft als unterstützender "Anreger" für eine gelingende Erzählkultur hervorgehoben wird.

Schlüsselwörter

Mündliches Erzählen, Grundschule, Erzählkompetenz, Kommunikation, Unterrichtsmethoden, Sprachförderung, Erzählerwerb, kognitiver Prozess, interaktiver Prozess, Gesprächskultur, Sprechen und Zuhören, Morgenkreis, Kugellager-Methode, Tagesschau.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung und der methodischen Gestaltung des mündlichen Erzählens im Grundschulunterricht.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf theoretischen Definitionen des Erzählens, der kindlichen Sprachentwicklung (Erzählerwerb) und praktischen Möglichkeiten der pädagogischen Förderung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie Erzählfähigkeit bei Grundschulkindern aufgebaut werden kann und welche Rolle die Lehrkraft dabei spielt.

Welche wissenschaftliche Methodik wird verwendet?

Es handelt sich um eine literatur- und theoriebasierte Arbeit, die auf fachwissenschaftlichen Studien zur Sprachentwicklung und kommunikativen Didaktik basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden theoretische Ansätze zum Erzählerwerb nach Boueke und Quasthoff vorgestellt sowie konkrete Unterrichtsmethoden wie der Morgenkreis, die Kugellager-Methode und die Tagesschau diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den Kernbegriffen gehören mündliches Erzählen, Erzählkompetenz, interaktiver Prozess, Grundschulpädagogik und Sprachförderung.

Wie unterscheidet sich das mündliche Erzählen vom schriftlichen Erzählen laut der Arbeit?

Das mündliche Erzählen ist gekennzeichnet durch unmittelbare soziale Interaktion und Rückkopplung zwischen Erzähler und Zuhörer, während das Schreiben ein einsamerer, zeitlich entkoppelter Prozess ist.

Warum ist die Rolle der Lehrkraft laut der Arbeit so entscheidend?

Die Lehrkraft agiert als „Anreger“, der die Ideen der Kinder wertschätzt und unterstützt, anstatt Fehler zu sanktionieren, wodurch die Motivation zum Erzählen gesteigert wird.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Mündliches Erzählen in der Grundschule
Hochschule
Universität Koblenz-Landau
Note
2,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
13
Katalognummer
V412770
ISBN (eBook)
9783668638853
ISBN (Buch)
9783668638860
Sprache
Deutsch
Schlagworte
mündliches erzählen grundschule
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2013, Mündliches Erzählen in der Grundschule, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/412770
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Leseprobe aus  13  Seiten
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