Warum sind innerhalb der gleichen Branche manche Unternehmen weniger erfolgreich als andere? Natürlich ist eine pauschale Antwort auf solch eine schwerwiegende Frage nicht möglich. Dennoch ermöglicht nachfolgendes Zitat von Herrn Prof. Dr. Dres. H.c. Werner Kirsch zumindest einen ersten Einblick in das Thema: „Strategisches Management soll als Ausdruck einer evolutionären Führungskonzeption Unternehmen in ihrer Höherentwicklung vorantreiben“. Besonders hervorzuheben sind die Begriffe „strategisches Management“, worauf wir später genauer eingehen werden.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Hauptteil
3. Schluss
Zielsetzung und Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht, warum innerhalb derselben Branche Unterschiede im Unternehmenserfolg existieren, und setzt sich mit der Differenzierung zwischen intuitiver Führung und professionellem strategischen Management auseinander.
- Unterscheidung zwischen Führung und Management
- Bedeutung strategischer Führungskonzeptionen
- Analyse von Unternehmensfähigkeiten mittels heuristischem Schema
- Einsatz von Managementsystemen wie der SWOT-Analyse
- Bedeutung von Planungs- und Kontrollsystemen
Auszug aus dem Buch
Die Bedeutung der Planungs- und Kontrollsysteme
Eine weiteres Instrument sind die sogenannten Planungs- und Kontrollsysteme. Das Planen ist ein alltägliches Phänomen. Der Leser, der dieses Scientific Abstract in die Hand genommen hat und es in diesem Moment liest, hat sein Tun möglicherweise geplant. Und so ist das Planen für Unternehmen besonders wichtig, um nicht „auf gut Glück“ zu handeln. Der Begriff Kontrolle bezieht sich darauf, regelmäßig zu überprüfen und zu steuern, ob die Planungen eingetreten sind. Zum Beispiel im Rahmen eines Soll-Ist-Vergleichs. Es gibt viele Arten von Plänen. Doch in Zusammenhang mit unserem zuvor genannten „kleinen“ Handwerksmeister erscheint der Hauptplan und Eventualplan besonders erwähnenswert. Der Hauptplan bezieht sich auf die wahrscheinlichste zukünftige Situation. Für den Fall jedoch, dass diese Situation nicht eintritt, entwickelt man „Schubladenpläne“ (Eventualplan), indem sogenannte „Wenn-dann-Aussagen“ getroffen werden. Zum Beispiel: Wenn meine Aufträge ausbleiben, dann… Wenn mein bester und wichtigster Mitarbeiter kündigt, dann… Wir gehen davon aus, dass sich der Handwerksmeister über solche Situationen keine Gedanken gemacht hatte.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problemstellung ein, warum Unternehmen trotz gleicher Branche unterschiedliche Erfolge erzielen, und zitiert Prof. Dr. Dres. H.c. Werner Kirsch zur Definition des strategischen Managements.
2. Hauptteil: Der Hauptteil erläutert die Notwendigkeit professioneller Führungsstrukturen, differenziert zwischen intuitiver Führung und Management und stellt Instrumente wie das heuristische Schema, die SWOT-Analyse sowie Planungs- und Kontrollsysteme vor.
3. Schluss: Das Schlusskapitel beantwortet die Ausgangsfrage, indem es nahelegt, dass der Einsatz professioneller Strukturen im Rahmen des strategischen Managements einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil darstellt.
Schlüsselwörter
Strategisches Management, Unternehmensführung, Führungskonzeption, Managementsysteme, SWOT-Analyse, Planung, Kontrolle, Eventualplanung, Unternehmensentwicklung, Erfolg, Wettbewerb, Strategie, Organisation, Professionalisierung, Ressourcenmanagement.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert die Unterschiede im Erfolg von Unternehmen innerhalb einer Branche und untersucht den Einfluss professioneller Managementstrukturen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen umfassen die Unterscheidung von Führung und Management, strategische Unternehmensentwicklung, Planungsinstrumente und die Analyse von Unternehmensfähigkeiten.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, warum eine bewusste, strategische Führung einen Unterschied in der Leistungsfähigkeit und Krisenfestigkeit von Organisationen macht.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt eine theoretische Analyse, die Konzepte wie das heuristische Schema und betriebswirtschaftliche Planungsmodelle zur Untersuchung der Unternehmensführung heranzieht.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil befasst sich mit der Abgrenzung zwischen intuitiven Führungshandeln und Management, der Kategorisierung von Unternehmensfähigkeiten sowie der Bedeutung von Eventualplänen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie strategisches Management, Planung, Kontrolle, Führungskonzeption und Unternehmensentwicklung definiert.
Warum reicht intuitive Führung oft nicht aus?
Intuitive Führung basiert häufig auf Improvisation und kurzfristigem Denken, was bei unvorhersehbaren Ereignissen zu existenzbedrohenden Problemen führen kann.
Wie definiert der Autor das strategische Management?
Er beschreibt es als Ausdruck einer evolutionären Führungskonzeption, die das Unternehmen bei seiner Höherentwicklung unterstützen soll.
Welche Rolle spielt die SWOT-Analyse in diesem Kontext?
Die SWOT-Analyse dient als Instrument zur systematischen Erfassung von Stärken, Schwächen, Gelegenheiten und Gefahren im Umfeld des Unternehmens.
Was sind Schubladenpläne?
Dabei handelt es sich um Eventualpläne für den Fall, dass die primäre Unternehmensplanung nicht eintritt, basierend auf Wenn-dann-Szenarien.
- Arbeit zitieren
- Nuh Düger (Autor:in), 2015, Auf dem Weg zu einem strategischen Management, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/412807