Kriminalliteratur gilt heutzutage in vielen Kreisen als Trivialliteratur. Sie dient der Unterhaltung. Der breiten Meinung zu Folge ist eine Untersuchung der Stilmittel o. ä. nicht so sinnvoll und vor allem nicht so effektiv und interessant wie eine Analyse von Goethes „Faust“ oder Schillers „Maria Stuart“. Es gibt allerdings andere interessante Punkte, die man bei Kriminalliteratur analysieren und verfolgen kann. So spielen zum Beispiel die Logik der Handlung, die Handlungsstruktur, die Figuren des Detektivromans oder auch die sozialkritischen Aspekte eine große Rolle.
In der Ausarbeitung sollen die Merkmale eines Detektivromans, insbesondere die Romanfiguren des Detektivromans, näher betrachtet werden. Auf die allgemeinen Merkmale des Detektivromans wird aus Platzgründen nur sehr kurz eingehen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung.
- Der Autor.
- Der Inhalt des Kriminalromans „Freitagsflug“
- Merkmale des Detektivromans.
- Figuren und ihre Funktionen in einem Roman...
- Die Romangesellschaft..
- Die Gruppe der Nicht-Ermittelnden..
- Das Opfer .
- Der Mörder.
- Die Verdächtigen.
- Die Gruppe der Ermittelnden .....
- Der Detektiv............
- Die Darstellung der Gestalt
- Die Darstellung der Arbeitsweise.
- Die Mitarbeiter des Detektivs .........
- Die Watson-Figur als Gefährte.
- Die Polizei als Mitarbeiter
- Fazit.
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Ausarbeitung analysiert die Merkmale des Detektivromans und legt dabei den Fokus auf die Darstellung und Funktion der Romanfiguren. Die Analyse des Romans „Freitagsflug“ zeigt, wie die Figuren die kriminalistische Handlung treiben und zur Aufklärung des Falls beitragen.
- Merkmale des Detektivromans
- Darstellung und Funktion der Romanfiguren
- Die Rolle des Detektivs in der Geschichte
- Die Beziehungen zwischen den Figuren
- Die Rekonstruktion des Tathergangs
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in die Thematik der Kriminalliteratur und die Relevanz einer Analyse von Romanfiguren ein. Das zweite Kapitel stellt den Autor, Martin W. Brock, als Pseudonym für einen verdeckten Ermittler vor. Kapitel drei beschreibt die Handlung des Kriminalromans „Freitagsflug“ und stellt Ricardo Bauer als Protagonisten vor, der unrechtmäßig suspendiert wird und seinen Fall selbst aufklären muss. In Kapitel vier werden die wesentlichen Merkmale des Detektivromans anhand der Struktur und den Ermittlungsphasen erläutert. Kapitel fünf beschäftigt sich mit der Einteilung der Romanfiguren in Nicht-Ermittelnde und Ermittelnde. Dabei werden die Funktionen des Opfers, des Mörders und der Verdächtigen sowie des Detektivs und seiner Mitarbeiter näher beleuchtet.
Schlüsselwörter
Kriminalliteratur, Detektivroman, Romanfiguren, Handlungsstruktur, Ermittlungen, Tathergang, Opfer, Mörder, Verdächtige, Detektiv, Polizei, Mitarbeiter, Watson-Figur, sozialkritische Aspekte.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dem Kriminalroman "Freitagsflug"?
Der Roman handelt von Ricardo Bauer, einem suspendierten Ermittler, der auf eigene Faust einen Fall aufklären muss, um seine Unschuld zu beweisen.
Welche Merkmale zeichnen einen Detektivroman aus?
Zentrale Merkmale sind die logische Struktur, die Rekonstruktion eines Tathergangs durch einen Detektiv und die klare Rollenverteilung zwischen Täter, Opfer und Ermittler.
Was ist eine "Watson-Figur"?
Die Watson-Figur ist der treue Begleiter des Detektivs, der oft als Vermittler zum Leser dient und die Genialität des Detektivs durch Fragen hervorhebt.
Wer ist der Autor von "Freitagsflug"?
Martin W. Brock ist ein Pseudonym für einen Autor, der selbst als verdeckter Ermittler tätig war, was dem Roman besondere Authentizität verleiht.
Warum wird Kriminalliteratur oft als Trivialliteratur bezeichnet?
Sie gilt oft primär als Unterhaltungsliteratur, wobei die Arbeit zeigt, dass sie durch Sozialkritik und komplexe Figurenpsychologie weit darüber hinausgehen kann.
- Arbeit zitieren
- Lydia Plagge (Autor:in), 2005, Martin W. Brock "Freitagsflug" - Eine Analyse der Kriminalistischen Merkmale des Detektivromans mit Schwerpunkt auf die Betrachtung der Romanfiguren, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/41281