Wissenschaftliches Arbeiten mit Bezug auf ein Projekt


Projektarbeit, 2013

15 Seiten, Note: 1,4


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Das Projekt

3 Aufbau und Vorgehensweise einer wissenschaftlichen Arbeit
3.1 Vorgehensweise des wissenschaftlichen Arbeitens in Bezug zum Projekt .
3.2 Mögliche Forschungsmethoden zur Erarbeitung des Projektes.

4 Fazit

5 Literaturverzeichnis

1 Einleitung

Vorerst wird ein Hinweis bezüglich der Schreibweise gegeben. Die in der folgenden Arbeit verwendete männliche Form schließt gleichberechtigt die weibliche Form und umgekehrt mit ein.

Nach dem Seminar Wissenschaftliches Arbeiten, welches für viele Studenten das erste Seminar in ihrem Studium an der Steinbeis-Business-Academy war, ist der erste Transfer-Dokumentations-Report zu erstellen.

Der Studierende soll anhand dieses Reports aufzeigen, wie das Erlernte bzw. erwählte Thema auf das eigens ausgewählte Projekt sowie auf das Unternehmen umgesetzt werden kann.[1] In dem folgenden Report werde ich das Erlernte in Bezug auf mein Projekt und das Unternehmen darstellen.

Zuerst wird erläutert, wie es zur Wahl des Projektes kam und was das Ziel des Projektes ist.

Im folgenden Kapitel soll der allgemeine Aufbau und die Struktur einer wissenschaftlichen Arbeit genauer betrachtet werden. Der Schwerpunkt in diesem Kapitel liegt in der Betrachtung des Text/Thementeils, sowie in den verschiedenen Zitierarten der wissenschaftlichen Arbeit.

Das angegliederte Unterkapitel erklärt das wissenschaftliche Arbeiten mit den Schwerpunkten Mind-Mapping und Literaturrecherche anhand des Projektes Reorganisation des Aktenplanes der Abteilung Gesundheit des Lahn-Dill-Kreis.

In Verbindung mit dem vorangegangenen Kapitel werden die Forschungsmethoden Primär- sowie Sekundärerhebung herausgestellt und zusätzlich in Bezug auf die Bedeutung für das Projekt erläutert.

Im Fazit werden die Kernaussagen dieser Arbeit zusammengefasst und abschließend in Bezug auf die oben genannte Fragestellung gesetzt.

2 Das Projekt

In diesem Kapitel wird die Wahl des vorliegenden Projektes erläutert. Weiterhin werden die damit verbundenen Ziele dargestellt.

Zuerst soll ein Überblick über die Abteilung und deren Eingliederung in den Aufbau der Kreisverwaltung des Lahn-Dill-Kreis gegeben werden.

Der Fachdienst Infektionsschutz und Umweltmedizin gehört zu der Abteilung Gesundheit der Kreisverwaltung des Lahn-Dill-Kreises. Die Aufgaben der Abteilung Gesundheit ergeben sich aus den Landesgesundheitsgesetzen, beispielsweise ist hier das „Hessische Gesetz über den öffentlichen Gesundheitsdienst (HGöGD) vom 28. September 2007“[2] zu nennen. Zu den Aufgaben des Fachdienstes Infektionsschutz- und Umweltmedizin zählen unter anderen:

- die Abwehr gesundheitlicher Gefahren von der Bevölkerung,
- die Prävention und Bekämpfung übertragbarer Krankheiten beim Menschen,
- die Überwachung der Einhaltung von Hygieneanforderungen
- sowie die Erfassung und Bewertung von Infektionskrankheiten.[3]

Während der Ausbildung zur Kauffrau im Gesundheitswesen konnte bereits der Ablauf des Prozesses der Tuberkuloseüberwachung im Fachdienst Infektionsschutz- und Umweltmedizin erlernt werden. In dieser Einarbeitungsphase stellten sich diverse Fragen:

- Welche Aufgaben sind täglich zu erledigen?
- Wie können diese effizienter bearbeitet werden?
- Sind alle Akten ausschließlich digital zu bearbeiten?
- Wie werden alle Akten aller Fachdienste archiviert?

Ein erster Ansatz zur Umstellung der papierbasierten Arbeitsabläufe hin zu computergestützten wurde begonnen. Eine vollständige Implementierung war jedoch aus zeitlichen Gründen sowie dem Fehlen eines einheitlichen Aktenplanes nicht möglich.

Der Mangel eines fachdiensteigenen Aktenplans, welcher die Gesamtheit der Abteilung Gesundheit abbildet, („Aktenpläne sind ein einfaches System der Kennzeichnung. Ihr Ziel ist es, das gesamte Schriftgut, wie etwa Akten, systematisch zu ordnen.“[4] ), gestaltete die Einarbeitung neuer Mitarbeiter als vergleichsweise schwierig.

Die Aufgabenbereiche eines Gesundheitsamtes, speziell die des Fachdienstes Infektionsschutz und Umweltmedizin, sind durch ein meist unerwartetes Auftreten kritischer Ereignisse und die Notwendigkeit eines adäquaten Handelns gekennzeichnet.

Ziel des Projektes ist es daher, beim Auftreten einer ansteckenden Krankheit, alle erforderlichen Maßnahmen zur Verhinderung ihrer Weiterverbreitung unmittelbar veranlassen zu können. Für die sachgerechte Erledigung dieser Aufgabe erscheint es unerlässlich, ein Dokumenten-Management-System vorzubereiten. Dieses soll die präzise Auffindbarkeit von Dokumenten ermöglichen, insbesondere im Vertretungsfall. Das sich aus dem Projekt heraus ergebende System soll für die gesamte Abteilung Gesundheit maßgebend sein und eine Struktur für alle Fachdienste schaffen.

Aus den oben genannten Sachverhalten und der Verbesserungsbereitschaft der Abteilung Gesundheit entwickelte sich das vorliegende beschriebene Projekt, den bestehenden Aktenplan der Abteilung Gesundheit des Lahn-Dill-Kreises zu überarbeiten und zukunftsorientiert zu gestalten. Das Projekt hat bei den Mitarbeitern der Abteilung Gesundheit bereits großes Interesse erlangt. Ein erster Einblick in die Thematik konnte daher in Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern vorgenommen werden.

3 Aufbau und Organisation einer wissenschaftlichen Arbeit

Im Folgenden soll auf den Aufbau und die Organisation einer wissenschaftlichen Arbeit an der Steinbeis Hochschule, in dem Bachelorstudiengang Business Administration, eingegangen werden.

An der Steinbeis Hochschule sind die zu erbringenden Leistungsnachweise in der Rahmenprüfungsordnung (RPO) festgelegt.

Nach § 3 Abs.1 Satz 1 RPO SHB sind folgende Arten von Leistungsnachweisen von den Studierenden zu erbringen:

- Klausuren
- Mündliche Prüfungen
- Präsentationen
- Referate
- Cases (Fallstudien)
- Schriftliche Ausarbeitungen
- Publikationen
- Projektarbeit
- Abschlussprüfung[5]

Die schriftlichen Ausarbeitungen bzw. Leistungsnachweise gliedern sich in den Transfer-Dokumentations-Report, die Projektstudienarbeit, die Studienarbeit und die Projektarbeit.[6] Wissenschaftliche Arbeiten an der Steinbeis Hochschule werden in den zuvor genannten schriftlichen Ausarbeiten bzw. Leistungsnachweisen erstellt.

Zu Beginn der Erstellung einer wissenschaftlichen Arbeit ist ein adäquates Thema zu finden. Dies sollte so gewählt werden, dass es den Stärken des Studierenden und dem angestrebten beruflichen Arbeitsbereich entspricht. Darüber hinaus sollte das ausgewählte Thema den Verfasser motivieren und herausfordern sowie in der zur Verfügung stehenden Zeit realisierbar sein.[7]

Hat sich der Verfasser für ein Thema entschieden, ist im nächsten Schritt der Titel der Arbeit zu definieren. Dieser „sollte informativ sein, neugierig machen, aber keine falschen Erwartungen wecken.“[8]

Wichtig ist, dass anhand des Titels eindeutig auf den Inhalt zurückgeschlossen werden kann. Dadurch soll die Möglichkeit einer ‚Themaverfehlung‘ ausgeschlossen werden. Bei der Formulierung des Titels können mehrere Systematiken verwendet werden, auf die an dieser Stelle nicht genauer eingegangen werden soll.

Sind das Thema der wissenschaftlichen Arbeit sowie das Thema definiert, ist die Grobgliederung der Arbeit anzufertigen. In diesem Schritt werden grundsätzliche Zusammenhänge des Themas festgehalten.

Zur Erstellung der Grobgliederung sollte auf entsprechende Fachliteratur zurückgegriffen werden.[9] Hierfür eignet sich vor allem publizierte Literatur wie zum Beispiel Zeitungen, Fachbücher, Bibliografien, Lehrbücher, Handbücher usw.[10]

Der Aufbau der wissenschaftlichen Arbeit ist von der Steinbeis Hochschule fest vorgegeben und lässt sich wie folgt gliedern:

1. Titelblatt: Enthält das Thema der Arbeit, Angaben zur Hochschule und zum Verfasser.
2. Eigenständigkeitserklärung: Ist nach den Richtlinien der Steinbeis Hochschule vorgegeben.
3. Thesen und Fragestellungen: Die wesentlichen Thesen der Arbeit sollten ohne eigene Bewertung dargelegt werden.
4. Vorwort, Widmung: Es kann der Arbeit vorangestellt werden, muss aber nicht. Hier besteht die Möglichkeit persönlich zu werden.
5. Inhaltsverzeichnis: Sämtliche Teile der wissenschaftlichen Arbeit sind auf einen Blick erkennbar in einer Feingliederung dargestellt.
6. Abbildungsverzeichnis: Alle im Text verwendeten Schaubilder, Abbildungen, Bilder werden mit Seitenzahlen erfasst.
7. Tabellenverzeichnis: Alle im Text verwendeten Tabellen werden mit Seitenzahlen erfasst.
8. Abkürzungsverzeichnis: Alle, bis auf die gängigen Abkürzungen, werden erfasst.
9. Text und Themenbearbeitung: An dieser Stelle werden Ausführungen zu den Gliederungspunkten gemacht. Diesen Punkt wird später in diesem Kapitel detailliert erläutert.
10. Literatur- und Quellenverzeichnis: Enthält alle im Text verwendete Literatur und Quellen. Das Verzeichnis wird nach alphabetischer Reihenfolge sortiert.
11. Anhang: Weitere Materialen wie Statistiken, Tabellen, Interviews, Fragebögen etc. werden im Anhang nachgestellt.[11]

[...]


[1] vgl. Beck, Simon; Vochezer, Renate (2011): Wissenschaftliches Arbeiten und Studienmethodik. 1. Auflage. Stuttgart: Steinbeis-Edition. S. 49.

[2] Hessisches Gesetz über den öffentlichen Gesundheitsdienst (HGöGD) vom 28. September 2007, http://www.rv.hessenrecht.hessen.de/jportal/portal/t/l10/page/bshesprod.psml;jsessionid=31F687DF7116D6C8339CA20CF4FAECA4.jpd4?pid=Dokumentanzeige&showdoccase=1&js_peid=Trefferliste&documentnumber=1&numberofresults=29&fromdoctodoc=yes&doc.id=jlr-GesDGHErahmen%3Ajuris-lr00&doc.part=X&doc.price=0.0&doc.hl=1#jlr-GesDGHErahmen, 02.10.2013.

[3] vgl. Hessisches Gesetz über den öffentlichen Gesundheitsdienst (HGöGD) vom 28. September 2007, § 1 Abs. 2.

[4] Aktenplan, http://www.bundesregierung.de/Content/DE/StatischeSeiten/Breg/bundesregierung-aktenplan.html, 02.10.2013.

[5] § 3 Abs. 1 Satz 1 RPO SHB.

[6] vgl. Powerpoint-Präsentation. Wissenschaftliches Arbeiten. Frau Katrin Kunert am 27. und 28. September 2013. Folie 33-36.

[7] vgl. Beck, Simon; Vochezer, Renate (2011): Wissenschaftliches Arbeiten und Studienmethodik. 1. Auflage. Stuttgart: Steinbeis-Edition. S. 50 f.

[8] Beck, Simon; Vochezer, Renate (2011): Wissenschaftliches Arbeiten und Studienmethodik. 1. Auflage. Stuttgart: Steinbeis-Edition. S. 51.

[9] vgl. ebd. S. 52.

[10] vgl. Powerpoint-Präsentation. Wissenschaftliches Arbeiten. Frau Katrin Kunert am 27. und 28. September 2013. Folie 66.

[11] vgl. Beck, Simon; Vochezer, Renate (2011): Wissenschaftliches Arbeiten und Studienmethodik. 1. Auflage. Stuttgart: Steinbeis-Edition. S. 56 ff.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten

Details

Titel
Wissenschaftliches Arbeiten mit Bezug auf ein Projekt
Hochschule
Steinbeis-Hochschule Berlin  (Steinbeis Business Academy)
Note
1,4
Autor
Jahr
2013
Seiten
15
Katalognummer
V413309
ISBN (eBook)
9783668646094
ISBN (Buch)
9783668646100
Dateigröße
488 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Wissenschaftliches Arbeiten
Arbeit zitieren
Christina Bischoff (Autor), 2013, Wissenschaftliches Arbeiten mit Bezug auf ein Projekt, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/413309

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