Das Ziel der Arbeit ist, das Lieferantenmanagement als einen wichtigen Bestandteil des Beschaffungsmanagements vorzustellen, den grundsätzlichen Aufbau eines Lieferantensystems zu beschreiben, neue Trends in diesem Bereich vorzustellen und die Frage zu beantworten, welche Ziele das Lieferantenmanagement verfolgt. Die Arbeit erläutert auch, aus welchen Prozessstufen es besteht, wie alle Lieferanten klassifiziert und aneinander angepasst werden. In dieser Arbeit soll auch erörtert werden, wie ein konsequentes und gut geführtes Lieferantenmanagement dem Erfolg des Unternehmens dient.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Definition des Lieferantenmanagements
3. Ziele des Lieferantenmanagements
4. Aufbau des Lieferantenmanagements
4.1 Lieferantenmanagementprozess
4.1.1 Lieferantenidentifikation-, bewertung
4.1.2 Klassifizierung der Lieferanten
4.1.3 Lieferantenentwicklung
4.1.4 Lieferantenauswahl
4.1.5 Lieferantenintegration
5. Verschiedene Lieferantentypen
6. Anpassung der Lieferantentypen
7. Schluss
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, das Lieferantenmanagement als essenziellen Bestandteil des Beschaffungsmanagements zu definieren, dessen Aufbau sowie die zugehörigen Prozessstufen darzustellen und die strategische Bedeutung für den Unternehmenserfolg zu erörtern.
- Strukturierung des Lieferantenmanagementprozesses
- Zieldimensionen und Strategien im Lieferantenmanagement
- Methodik zur Klassifizierung und Anpassung von Lieferantentypen
- Bedeutung der Lieferantenintegration für die Wettbewerbsfähigkeit
Auszug aus dem Buch
4.1.1 Lieferantenidentifikation, -bewertung
Der Einsatz sinnvoller IT-Tools gehört zu den neuen Beschaffungsquellen der möglichen leistungsfähigen Lieferanten. Es wird eine hierarchische Strukturierung aller potentiellen sowie bereits im Lieferantenportfolio involvierten Lieferanten erstellt. Dieses bildet die Grundlage für die Entscheidungsfindung über einen Lieferanten nach strategischen und operativen Kriterien, wie z.B. Organisation, Entwicklung, Ort der Leistungserbringung, Preis, Qualität, Kommunikation, Logistik und andere, die zuerst bewertet werden.7
Zur Bewertung eines neuen Lieferanten soll das Leistungsprofil des bisherigen Zulieferers als Maßstab herangezogen werden, um den Mindeststandard für den Lieferantenwechsel festzulegen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die Relevanz eines effektiven Lieferantenmanagements für die Produktqualität und den Unternehmenserfolg sowie die Zielsetzung der vorliegenden Arbeit.
2. Definition des Lieferantenmanagements: Hier wird das Lieferantenmanagement als geschlossener Geschäftsprozess definiert, der auf die Gestaltung und Entwicklung von Lieferantenbeziehungen fokussiert ist.
3. Ziele des Lieferantenmanagements: Dieses Kapitel unterscheidet zwischen operativen Zielen zur Leistungssteigerung und strategischen Zielen zur langfristigen Potenzialausschöpfung.
4. Aufbau des Lieferantenmanagements: Es wird der sechsphasige Prozess beschrieben, der von der Identifikation über die Entwicklung bis hin zur Integration reicht.
5. Verschiedene Lieferantentypen: Die Einteilung erfolgt in Teilfertiger, Produktionsspezialisten, Entwicklungspartner und Wertschöpfungspartner basierend auf deren Kompetenzen.
6. Anpassung der Lieferantentypen: Dieses Kapitel betont die Notwendigkeit der aktiven Steuerung des Zulieferernetzwerks und der Anpassung der Typen an die Unternehmensplanung.
7. Schluss: Der Schluss fasst zusammen, dass das Lieferantenmanagement ein dynamischer, kontinuierlicher Prozess ist, der für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit unerlässlich bleibt.
Schlüsselwörter
Lieferantenmanagement, Beschaffungsmanagement, Lieferantenbeziehung, Lieferantenauswahl, Wertschöpfungskette, Prozessstufen, Lieferantenklassifizierung, Lieferantenentwicklung, Leistungsbewertung, Supply Chain, Wettbewerbsvorteil, Versorgungsrisiken, Beschaffungseffizienz, Kooperation, Zulieferernetzwerk
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit?
Die Arbeit untersucht das Lieferantenmanagement als zentralen Bestandteil des Beschaffungsmanagements und erläutert dessen Aufbau sowie strategische Bedeutung für Unternehmen.
Welche Themenfelder werden abgedeckt?
Zu den Themenfeldern zählen die Definition, Zielsetzungen, Prozessphasen, Lieferantentypen und die notwendige Anpassung dieser Typen im Rahmen der Unternehmensstrategie.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, den Aufbau eines Lieferantensystems zu beschreiben, aktuelle Trends aufzuzeigen und die Frage zu beantworten, wie ein gut geführtes Lieferantenmanagement zum Unternehmenserfolg beiträgt.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Managementtheorien und -ansätze im Bereich des Beschaffungs- und Lieferantenmanagements.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Darstellung des Lieferantenmanagementprozesses (Identifikation, Bewertung, Klassifizierung, Entwicklung, Auswahl, Integration) sowie die Differenzierung verschiedener Lieferantentypen.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Lieferantenmanagement, Wertschöpfungskette, Beschaffungsstrategie und Lieferantenintegration charakterisieren.
Wie unterscheidet sich ein Standardlieferant von einem Entwicklungspartner?
Ein Standardlieferant liefert Handelsware bei minimalem Risiko, während ein Entwicklungspartner eng in frühe Phasen der Produktentwicklung eingebunden ist, um Flexibilität und Stabilität zu gewährleisten.
Warum ist die Integration von Lieferanten in das interne Firmenwerk wichtig?
Die Integration ist die letzte Prozessphase; sie dient der optimierten Kommunikation und der Etablierung eines transparenten Controllings, um die Versorgungssicherheit und Leistung der Zulieferer dauerhaft zu garantieren.
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- Anna Movsovic (Author), 2016, Lieferantenmanagement. Produktions- und Materialmanagement, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/413371