Musikalische Früherziehung und ihre Auswirkungen auf die sozialen Kompetenzen von Kindern


Facharbeit (Schule), 2017

21 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil
2.1 Musik und Gehirn - Verarbeitung und Auswirkungen
2.2 Definition der musikalischen Früherziehung
2.3 Auswirkung auf kindliche Entwicklungsbereiche
2.3.1 Wertschätzung/ Respekt
2.3.2 Kommunikation
2.3.3 Empathie
2.4 Bezug zur eigenen Umfrage an der Grundschule R

3. Fazit

Literaturverzeichnis

5. Anhang

1. Einleitung

„So ist also die Erziehung durch Musik darum die vorzüglichste, weil Rhythmus und Har-monie am tiefsten ins Innere der Seele eindringen und ihr Anstand und Anmut verleihen.“1 Dies stellte Sokrates bereits vor über 2400 Jahren fest. Auch in der heutigen Zeit ist Musikimmer noch wichtig und kann großen Einfluss auf die menschliche Entwicklung nehmen. Esist den meisten Menschen bereits bewusst, dass Musik, auch schon in frühen Jahren, einepositive Auswirkung auf das Verhalten haben kann. Kinder werden in Musikschulen betreut,musizieren zu Hause mit den Eltern oder haben Musikunterricht in der Schule. All dieseDinge und noch weitere werden unter dem Begriff der musikalischen Früherziehung zusam-mengefasst. Die Eltern betreiben diesen Aufwand, da die musikalische Früherziehung posi-tive Auswirkungen auf die Intelligenz und sozialen Kompetenzen ihrer Kinder hat. Das Er-lernen eines Instrumentes, das Zusammenspielen mit anderen in einem Orchester oder dasbanale Nachsingen einfacher Kinderlieder fordert und fördert die Kinder in ihrer Entwick-lung. Es stellt sich die Frage, in welcher Weise die musikalische Früherziehung Auswirkun-gen auf die Kommunikation, die empathischen Fähigkeiten sowie die Werte Respekt und An-erkennung der Kinder hat. Um dies zu beantworten, wird im ersten Kapitel die Verarbeitungvon Musik im Gehirn beschrieben und analysiert. Das Zusammenspiel zwischen Musik undGehirn und die Auswirkungen der Musik auf neurowissenschaftlicher Ebene werden zusam-mengefasst. Damit die Grundlagen, auf die sich diese Arbeit stützt, deutlich werden, wird imweiteren Verlauf der Begriff der musikalischen Früherziehung definiert und deren Umsetzungdargestellt. Im dritten Kapitel wird der Schwerpunkt auf die Verbesserung der sozialen Kom-petenzen der Kinder mit musikalischer Früherziehung gelegt. Drei Themengebiete werdenhierfür beleuchtet. Dazu zählen die Kompetenzen Wertschätzung und Respekt gegenüber an-deren, Kommunikation und Empathie. Die positive Wirkung der Musik auf die Intelligenz derKinder findet in dieser Arbeit keine Berücksichtigung, da diese Analyse über den vorgegebe-nen Rahmen hinausgehen würde. Nachdem die Auswirkungen der musikalischenFrüherziehung dargestellt wurden, werden die Analyseergebnisse noch mit einer kleinen, eigenen Umfrage an einer Grundschule in Verbindung gesetzt. All die Ergeb- nisse münden dann in einer Erklärung, inwieweit ,Musik der Seele Anmut verleiht’, dieKinder von der Musik und dem Musizieren profitieren. Es ist wichtig, die positivenAuswirkungen der musikalischen Früherziehung zu kennen, da es immer mehr Diskussionen darüber gibt, ob Musikschulen und der Musikunterricht an Schulen noch sinnvoll sind oder abgeschafft werden sollten. „Musizieren in den Schulen ist keine Ausgabe, sondern eine Investition“2 und genau aus diesem Grund sollte jeder wissen, was für eine große Investition Musizieren und Musik sein kann.

2. Hauptteil

2.1 Musik und Gehirn - Verarbeitung und Auswirkungen

Um die Verarbeitung und Auswirkungen der Musik im Gehirn des Menschen verstehen zukönnen, muss zuerst der Aufbau des Gehirns im Groben verständlich werden. Das Gehirnwird von der Wissenschaft in zwei Hälften unterteilt. Diese Gehirnhälften (Hirnhemisphären)sind keine Duplikate sondern verschieden in ihrem Aufbau und auch ihrer Funktion. Grobbetrachtet lässt sich sagen, dass die linke Hirnhemisphäre eher für die Sprache und die rechteHemisphäre eher für die Musik zuständig ist.3 Im Detail wird jedoch deutlich, dass so eineVerallgemeinerung nicht vollkommen ausreichend ist, was im weiteren Verlauf dieses Kapi-tels deutlich wird.

Das Gehirn gehört mit dem Rückenmark zum zentralen Nervensystem, das für die Aufnahmeund Verarbeitung innerer und äußerer Reize und die Durchführung und Koordination (un)be-wusster Aktionen verantwortlich ist.4 Die verschiedenen Bestandteile des Gehirnes werdennicht nur in eine rechte und linke Hälfte unterteilt, sondern erhalten von vorne nach hinten dieverschiedenen Bezeichnungen: Großhirn (Vorderhirn), Zwischenhirn, Mittelhirn, Hinterhirn(Kleinhirn) und Nachhirn. Das Nachhirn ist mit dem Rückenmark verbunden und steuertsomit lebenswichtige Reflexe. Das Hinterhirn ist zuständig für die Orientierung, die Koordi-nation einzelner Muskelreflexe und das Gleichgewicht. Ein Bestandteil des Hinterhirnes istdas Kleinhirn, welches eine wichtige Rolle bei der Verarbeitung von Musik spielt. Für diewillkürliche Motorik ist das Mittelhirn verantwortlich. Das Zwischenhirn und mit ihm derThalamus übernehmen eine große Rolle bei der Musikverarbeitung und entscheiden, welcheReize und Empfindungen unser Gehirn erreichen sollen. Zuletzt sind noch die Aufgaben desGroßhirns zu erläutern. Das Großhirn ist durch Fortsätze von Nervenzellen mit anderenTeilen des Gehirns verbunden und kann auf Grund seiner vielfältigen Aufgabenbereiche in nummerierte Rindenfelder unterteilt werden.5 Die Felder sind in zwei Aufgabenbereiche zuunterteilen, die motorischen und sensiblen. Die für diese Arbeit relevanten Felder sind dasAreal 41 (primäres Hörzentrum), Areal 42 (sekundäres Hörzentrum), die Areale 44/45(Sprachzentrum) des motorischen Feldes und das Areal 22 (Sprachverstehen) des sensiblenFeldes. An dieser komplexen Darstellung wird schnell deutlich, dass es nicht das eineMusikzentrum gibt. Alles was mit Musik zu tun hat, kann und wird, über das gesamte Gehirnverteilt, verarbeitet.6 Beide Gehirnhälften sind an dieser Verarbeitung beteiligt undübernehmen verschiedene Aufgaben. So werden die Tonhöhe, der Klang und die Melodieeher rechts- und der Rhythmus eher linksseitig verarbeitet.7 Je mehr sich jemand mit Musikbeschäftigt, desto stärker verteilen sich die Aufgaben über beide Hemisphären und destomehr Gebiete sind an der Verarbeitung beteiligt. Da nicht nur die bereits oben genannten Re-gionen beansprucht werden, sondern neben dem Hörsinn auch der Sehsinn, Tastsinn und dieFeinmotorik gebraucht werden, muss das gesamte Gehirn zusammen agieren, als Team. Dieswird deutlich, wenn man das Gehirn eines aktiv Musizierenden analysiert. Hierbei ist mehrals die Hälfte des Gehirns aktiv und beansprucht.8

Wenn jemand nun Musik hört, kann diese innerhalb weniger Millisekunden verarbeitet wer-den. Man spricht von einer Bottom-Up-Analyse, in der verschiedene Serien-Parallel-Wand-lungen9 enthalten sind. Kurz nachdem ein Ton im Gehirn ankommt, wird dieser auf der erstenEbene analysiert. Hier werden akustische Muster analysiert. Auf der nächsten Ebene werdenerste Melodien erschlossen und in einem ersten Speicher untergebracht. Tonintervalle, Klängeund komplexe Melodien werden wenige Millisekunden später auf der dritten Ebeneanalysiert. Auf der vierten und letzten Ebene werden der Rhythmus, die Harmonie und dieKlangfarbe analysiert. Nur 200-300 Millisekunden nach dem ersten Hören, werden die Tönedann semantisch und emotional verarbeitet.10

Wenn man ein Lied hört, welches man vor einigen Jahren gehört hat, kann man in die dama-lige Gefühlslage versetzt werden, da die Schallwellen im akustischen Erinnerungszentrum mit früherem Gehörten verglichen werden. Musikhören und Musizieren schüttet Endorphine aus, wodurch es einem leicht fällt, mit einem Stück immer wieder die gleichen Gefühle zu erzeugen. Musik berührt das Gehirn und damit den Menschen nicht nur emotional, sondern ist in der Lage, den Beteiligten zu fördern und zu fordern. Das Hören eines Konzertes oder das eigene Musizieren sind ein stetiger Lernprozess für unser Gehirn, was zu immer neuen Verknüpfungen einzelner Hirnregionen führt.11

„Es ist eigenartig, aber aus neurowissenschaftlicher Sicht spricht alles dafür, dass die nutzloseste Leistung, zu der Menschen befähigt sind - und das ist unzweifelhaft das unbekümmerte, absichtslose Singen - den größten Nutzeffekt für die Entwicklung von Kindergehirnen hat.“12

Durch das Knüpfen neuer Verbindungen schon im frühen Alter, werden den Kindern kom-plexe Denkstrukturen vermittelt und ein vielschichtiges System von Zusammenhängenentsteht.

2.2 Definition der musikalischen Früherziehung

Musikalische Früherziehung ist eine Art von Erziehung, die zwischen dem ersten und sech-sten Lebensjahr der Kinder stattfindet. Der Zeitraum ist in drei verschiedene Stufen unterteil-bar. In den ersten 18 Lebensmonaten sind die Eltern verantwortlich für die musikalischeFrüherziehung. Es liegt an ihnen, den Kindern beispielsweise etwas vorzusingen oder mit ih-nen spielerisch Töne zu erzeugen, Musik zu machen, wodurch eine erste Beziehung zurMusik aufgebaut werden kann. Bis zum Ende des vierten Lebensjahres ist es wichtig, denKindern durch Tanz, Lieder und Bewegungsspiele zu Hause die Musik näher zu bringen. Hi-erdurch können sie ein besseres Bewusstsein ihres Körpers erlangen und durch Ausprobierenihre Stimme kennenlernen. Das Lernen in diesen beiden Phasen ist oft eine Art von Imitation,bei der die Eltern oder andere Personen nachgeahmt werden. Ab dem fünften Lebensjahr gibtes Angebote, bei denen die Kinder Kurse in Musikschulen besuchen können, in denen dieeigentliche musikalische Früherziehung beginnt.13 In diesen Kursen lernen die Kinder ver-schiedene Instrumente und den Umgang mit ihnen kennen, sie lernen das Lesen von Notenund durch das Hören von Musik und Tönen lernen sie anderen zuzuhören und sich zukonzentrieren. Außerdem gibt es viele Improvisationsübungen sowie Tanz- und Bewe-gungsspiele. Auf diese Weise lernt das Gehirn mit der Zeit, die Bewegungen intuitiv durchzuführen und nicht bloß zu imitieren wie zuvor. Ein weiterer wichtiger Aspekt der musikalischen Früherziehung ist die Sensibilisierung des Gehörs (die Gehörbildung) durch das Unterscheiden von hohen und tiefen, lauten und leisen oder sauberen und unsauberen Tönen und Intervallen. Das Singen von Kinderliedern wird in diesen Kursen gefördert, da selbst durch einfache Lieder bereits das Zusammenspiel von Text und Musik deutlich wird, welches das Gehirn fördert und fordert.14 Nach den Kursen bis zum Ende des sechsten Lebensjahres ist die eigentliche musikalische Früherziehung beendet. Durch den Musikunterricht in Schulen, in denen die Kinder weiter mit Musik in Kontakt bleiben, kann die musikalische Früherziehung vertieft werden. In vielen Schulen wird der Musikunterricht dennoch vernachlässigt, obwohl die positiven Auswirkungen bekannt sind.

Musikalische Früherziehung muss nicht zwingend in den Kursangeboten einer Musikschule stattfinden. Das Singen oder Zuhören von Liedern zum Beispiel in einem Chor, das Erlernen und Spielen eines Instrumentes zum Beispiel in einem Orchester oder das Tanzen zur Musik in einer Gruppe wird auch zur musikalischen Früherziehung gezählt und hat ebenso positive Auswirkungen auf die Entwicklung der Kinder.15

In Deutschland zählen der Keyboard-Hersteller Yamaha und der Komponist und Pädagoge Carl Orff zu den Entwicklern der musikalischen Früherziehung. Yamaha lehrte in seinen Kursen besonders das Spielen auf dem Klavier durch das ,learning by doing’ Prinzip.16 Bei Carl Orff steht der kreative Umgang mit den Elementen Sprache, Musik und Bewegung im Vordergrund. Für dieses Konzept ist bewegungs- und rhythmisch-orientiertes Arbeiten wichtig. Im Orff-Schulwerk ist die elementare Tanz- und Musikpädagogik zusammengefasst, welches heute als Grundlage vieler neuer Konzepte dient.17

2.3 Auswirkung auf kindliche Entwicklungsbereiche

2.3.1 Wertschätzung/Respekt

Musik wird oft als Kontaktmedium genutzt, da sie „die sozialste aller Künste ist“18. Men-schen, die gemeinsam musizieren, öffnen sich gegenüber anderen und es entsteht eineGemeinschaft. Die Gruppe wächst durch die gemeinsamen Aktivitäten zusammen und die Konflikte und Abgrenzung gegenüber anderen werden innerhalb der Gruppe gemildert.19 DenKindern wird schnell deutlich, dass eine Gruppe (zum Beispiel ein Orchester oder ein Chor)nur mit anderen zusammen funktionieren kann. Sie lernen die anderen Mitglieder zuschätzen, da ohne sie das Projekt nicht funktionieren könnte. Im Gegensatz zum Sport hilftdas gemeinsame Musizieren den Kindern, um ein Vielfaches mehr aufeinander zu achten unddie anderen zu respektieren.20

Diese Wertschätzung innerhalb der Gruppe wird deutlich gestärkt, da die Kinder keine indi-viduellen Leistungen sondern ein Ergebnis als Gruppe präsentieren. Die Gruppenleistung istwichtiger als die Einzelleistung, weswegen die Kinder Verantwortung übernehmen müssenund die Leistung der anderen Mitglieder mehr zu schätzen lernen. Die Kinder werden vonanderen respektiert und akzeptiert. Für dieses Phänomen gibt es verschiedene Beispiele.

„Ein ausländischer Junge kam als Seiteneinsteiger in der 5. Klasse an die Schule. Er zählteaufgrund seiner kräftigen Erscheinung zu den Furcht einflößenden Kindern. Nach Ein-schätzung der Lehrer hatte er alle Voraussetzungen, aggressiv zu werden. Noch bevor er sich in der deutschen Sprache verständigen konnte, spielte er im Orchester Altflöte. Auf dieseWeise fühlte er sich von den Mitschülern angenommen und in gewisser Art verstanden.“21

Dieses Beispiel zeigt, wie gut Kinder durch Musik angenommen werden und wie sie sich Respekt allein durch das Spielen eines Instrumentes verschaffen können.

Der Musikpädagoge Hans Günther Bastian führte von 1992 bis 1998 eine sechsjährigeLangzeitstudie an sieben verschiedenen Berliner Grundschulen durch, um die Auswirkungeneiner erweiterten Musikerziehung zu ergründen.22 Bei dieser Studie kam es zu hocher-freulichen Ergebnissen. Die Ablehnung und Ausgrenzung von Kindern mit musikalischerFrüherziehung (Modellgruppe) ist wesentlich geringer als bei denen, die nicht in der musik-betonten Klasse (Kontrollgruppe) unterrichtet wurden. Diese Kinder haben mehr Respekt undtolerieren die anderen stärker. Dies wird besonders deutlich, da Schüler aus der Modellgruppeoft (immer mehr als die Hälfte, zwischen 66% und 76%) keine einzige negative Stimme(Negativwahl) bekamen, im Kontrast zu der Kontrollgruppe, in der nur wenige Schüler keineNegativwahl bekamen (zwischen 33% und 53%). Außerdem bekamen Kinder aus der Mod-ellgruppe in den Umfragen mehr Positivwahlen, die fast gleichmäßig auf die Schüler verteiltwaren. Es gab nur 8%, die keine Positivwahl bekamen. Im Gegensatz dazu waren die Posi- tivwahlen der Kinder aus der Kontrollgruppe ziemlich ungleich verteilt. Es gibt in diesen Klassen einzelne Schüler, die viele positive Stimmen bekamen, da diese Schüler die ganze Aufmerksamkeit auf sich zogen.

Man kann aus diesen Ergebnissen schließen, dass das gemeinsame Musizieren das Ablehnungsverhalten der Kinder deutlich verringert und das Miteinander verstärkt. Außerdem ist das Sympathieklima in solchen Gruppen höher und dadurch das Sozialverhalten der Kinder positiver. Die Kinder fühlen sich sozial und emotional besser in die Schulklasse integriert, wenn sie musikalische Früherziehung erhielten.23

Die Kinder erfahren in der Schule oder in Musikgruppen, wie es ist, von anderen respektiert zu werden und andere zu respektieren und übertragen diese Erkenntnis auf andere Situationen in ihrem Alltag.

2.3.2 Kommunikation

Jugendliche nutzen Musik oft als nonverbale Kommunikationsform. Sie können sich und ihreGefühle ausdrücken und von anderen verstanden werden, wodurch Musik immer mehr zumzentralen Übermittler von Kommunikation wird und dadurch Sprache ablöst. Musik ist eineneue Form des Miteinanders und kann ebenso wie Sprache Kontakte entstehen lassen.24 Nichtnur bei Jugendlichen kann Musik als nonverbale Kommunikationsform genutzt werden, son-dern beispielsweise auch bei der Kommunikation zwischen einer Mutter und ihrem Kind. DieMutter muss nicht unbedingt mit ihrem Baby sprechen, um es zu beruhigen, zu unterhaltenoder zum Schlafen zu bringen, sie kann durch Gesang oder leises Summen das gleicheErgebnis erzielen.25

Die Sprache und damit die Kommunikation von Kindern kann durch Musik auf verschiedenen Ebenen verbessert werden.

Lieder verbinden Sprache mit Musik, wodurch beide Gehirnhälften bei der Analyse und derVerarbeitung beansprucht sind. Die Analyse von Musik und von Sprache fordert ähnlicheModule im Gehirn des Menschen. Dieser Zusammenhang wird deutlich, wenn man die Ver-arbeitung der Klangfarben vergleicht. Es sind die gleichen Areale im rechten Hörkortex, diedie Klangfarbe der Musik analysieren, wie die,

[...]


1 Sokrates, zit. in Bastian, H. G. 2007, S. 24.

2 Mortier, G., zit. in Bastian, H. G. 2007, S. 69.

3 vgl. Jäncke, L. 2008, S. 295.

4 vgl. Richter, T. 2012, S. 13.

5 vgl. Richter, T. 2012, S. 17.

6 vgl. Richter, T. 2012, S. 18.

7 siehe Anhang D Abb. 1 und Abb. 2.

8 vgl. Jäncke, L. 2008, S. 282.

9 Eine Serien-Parallel-Wandlung ist ein Prozess, bei dem viele, fast gleichzeitig eintreffende Ereignisse zu einem großen Ereignis zusammengefasst werden (siehe dazu Jäncke, L. 2008, S. 279).

10 vgl. Jäncke, L. 2008, S. 281.

11 vgl. Altenmüller, E. 2013, https://www.tk.de/tk/musik-und-gesundheit/lesereihe-musik/eckart-altenmueller/ 491544.

12 Hüther, G., zit. in N.N 2015, http://www.br.de/themen/wissen/musik-forschung-hirnforschung-100.html.

13 vgl. Reinschmidt, M. 2010, http://www.allein-erziehend.net/ratgeber/musikalische-frueherziehung.html.

14 vgl. Dreyer, S. N.N., http://www.bildungsxperten.net/wissen/was-ist-musikalische-frueherziehung/.

15 vgl. Syfuß, E. 2010, S. 204.

16 vgl. Dreyer, S. N.N., http://www.bildungsxperten.net/wissen/was-ist-musikalische-frueherziehung/.

17 vgl. Carl-Orff Stiftung 2011, http://www.orff.de/orff-schulwerk.html.

18 Bastian, H. G. 2007, S. 33.

19 vgl. Dröger, C. 2014, http://www.zeit.de/2014/26/musik-intelligenz-kreativitaet.

20 vgl. Richter, T. 2012, S. 111/ 115.

21 Mailard-Städter, A., zit. in Bastian, H. G. 2007, S. 61.

22 Die Durchführung und Umsetzung der Studie ist Anhang A und B zu entnehmen.

23 vgl. Bastian, H. G. 2014, S. 52-58.

24 vgl. Bastian, H. G. 2014, S. 48.

25 vgl. Jäncke, L. 2008, S. 238-239.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
Musikalische Früherziehung und ihre Auswirkungen auf die sozialen Kompetenzen von Kindern
Note
1,0
Autor
Jahr
2017
Seiten
21
Katalognummer
V413587
ISBN (eBook)
9783668650404
ISBN (Buch)
9783668650411
Dateigröße
2101 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
musikalische, früherziehung, auswirkungen, kompetenzen, kindern
Arbeit zitieren
Laura Matschofsky (Autor), 2017, Musikalische Früherziehung und ihre Auswirkungen auf die sozialen Kompetenzen von Kindern, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/413587

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