Amerikanische Traumhäuser - Mr. Blandings Builds His Dreamhouse


Seminararbeit, 2002

16 Seiten, Note: 1


Leseprobe

GLIEDERUNG

EINLEITUNG
Zum Film
Inhalt

DAS AMERIKANISCHE TRAUMHAUS
Die Einwohnersituation in Amerika
Der Traum des Eigenheims
Die Bauweise amerikanischer Häuser

FILMAUSSCHNITTE
Szene 1: New York – Manhattan
Szene 2: Die New Yorker Wohnung
Szene 3: Das Inserat für Landhäuser
Szene 4: Das Verkaufsgespräch
Szene 5: Beim Anwalt
Szene 6: Beim Architekten
Szene 7: Die Extras
Szene 8: The Residence of Mr. & Mrs. Blandings
Szene 9: Der Bau des Traumhauses
Szene 11: Der Umzug
Szene 12: Die Farbenszene
Szene 13: Das fertige Haus
Szene 14: Happy End

FAZIT

LITERATURVERZEICHNIS

EINLEITUNG

ZUM FILM

Die Komödie „Mr. Blandings Builds His Dreamhouse“ wurde 1948 mit Cary Grant, Myrna Loy und Melvin Douglas in den Hauptrollen gedreht.

Die zugrunde liegende Novelle stammt von Eric Hodgins mit dem gleichnamigen Titel. Regie führte H.C. Potter, Mr. Blandings zählt neben The Farmer´s Daughter (1947; mit Loretta Young) zu seinen bekanntesten Filmen.

1949 wurde die Story des Mr. Blandings bei den „Writers Guild of America“ zur „Best Written American Comedy“ nominiert. Das Drehbuch schrieb Melvin Frank und Norman Panama.

Die Filmlocations waren in Californien, USA.

Diese, in Deutschland relativ unbekannte, turbulente Komödie lebt vom hinreißenden Zusammenspiel der beiden Hauptdarsteller. Cary Grant ist perfekt als der reichlich naive städtische Angestellte, der fast an den Widrigkeiten des Hausbauprojektes verzweifelt. Die hierzulande nahezu unbekannte Myrna Loy, amüsiert als vermeintlich mustergültige Ehefrau, deren Fürsorge und Familiensinn - obwohl gut gemeint – immer zu zusätzlichen Verwicklungen führt.

INHALT

Der Werbetexter Jim Blandings (Cary Grant) und seine Frau Muriel (Myrna Loy) leben unter extrem beengten Verhältnissen mit ihren beiden Töchtern Betsy und Joan in einer Apartmentwohnung in Manhattan, New York. Die Familie plant, durch einige teure bauliche Veränderungen ein paar Quadratmeter mehr Wohnfläche in ihrem Apartment zu gewinnen. Doch als Jim eine Werbeanzeige für das ruhige Landleben in Connecticut in die Hände fällt, beschließt die Familie - angenervt vom Stadtleben - aufs Land zu ziehen.

Jim fährt nach Connecticut um sich alte Häuser anzusehen und läßt sich dazu verleiten, eine heruntergekommene Farm zu kaufen.

Das Verhängnis nimmt seinen Lauf: Bald stellt sich heraus, daß Jim nicht nur zuviel für das Farmhaus abverlangt wurde, sondern, daß er auch noch eine zusammenbrechende Ruine erworben hat. Das fast 200 Jahre alte Haus ist so baufällig, daß man es nur noch abreißen kann. Myriel und Jims Freund und Anwalt Bill Cole (Melvyn Douglas) raten ihm das Haus wieder zu verkaufen und noch einmal von vorne anzufangen.

Jim jedoch besteht darauf, daß die Situation gar nicht so schlecht sei wie sie aussähe. Sie entscheiden, daß sie es sich leisten können das alte Haus abzureißen und ein neues Haus ganz nach ihren Vorstellungen zu bauen.

Aber ihr „Dreamhouse“ ist mit mehr Ärger und Problemen verbunden als sie erwartet hätten...

Bei dem folgenden Neubau werden die unerfahrenen Großstädter von Architekten und Handwerkern nach allen Regeln der Kunst übers Ohr gehauen, und die Hindernisse und Katastrophen, die sich im Laufe des Bauunternehmens ergeben, stellen - bis zum Happy End - Job, Ehe und Existenz in Frage.

DAS AMERIKANISCHE TRAUMHAUS

DIE EINWOHNERSITUATION IN AMERIKA

Zu dem damaligen Jahrzehnt, in dem der Film „Mr. Blandings Builds His Dreamhouse“ spielt, unterlag die Einwohnersituation in Amerika einem stetigen Wachstum.

1940 gab es in den USA 123 Millionen Einwohner. Während des zweiten Weltkrieges war die Geburtenrate so stark angestiegen, daß sie 1947 mit dem „Baby-Boom“ seinen Höhepunkt erreichte. 1950 war dadurch die Zahl der Einwohner der Vereinigten Staaten auf 151 Millionen angestiegen.

Die „Wohlstandsgesellschaft“ führte zu einer breiten Mittelschicht und einer Klassenverwischung. Durch die Industrialisierung kam mit der Massenproduktion die Standardisierung der Produkte. Konformität zog in das Land ein. Jeder kaufte die gleichen Produkte in den gleichen Läden.

Von 1947 bis 1960 stieg die Zahl der Familien, deren Jahreseinkommen höher lag als 6.000 $ von 29 % auf 47 % an und derer mit einem Jahreseinkommen von mehr als 7.500 $ von 17 % auf 31 %.

Die im zweiten Weltkrieg begonnene Umverteilung hatte um 1950 aufgehört. Die Zahl der Familien mit Einkommen zwischen 6.000 $ und 15.000 $ erhöhte sich zwar, aber die Zahl derer die weniger als 4.000 $ verdienten sank nur von 37 % auf 23 %.

Es wohnen mehr Menschen in den Städten als auf dem Land.

Die Mittelklasse verließ die Stadtzentren, um in den Vororten eine ihrem Status entsprechende bessere Wohnung und interessantere öffentliche Einrichtungen vorzufinden.[1]

DER TRAUM DES EIGENHEIMS

Das Wohnen in einem freistehenden Einfamilienhaus wird traditionell als Idealform schlechthin angesehen. Den Wunschtraum vom Eigenheim, der an der Spitze der Bedürfnisskala steht, leistet man sich so bald man (finanziell) dazu in der Lage ist.

[...]


[1] Vgl. LÖSCHE, Peter: Amerika in Perspektiven, Politik und Gesellschaft der Vereinigten Staaten, 1989

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Amerikanische Traumhäuser - Mr. Blandings Builds His Dreamhouse
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main  (Institut für England- und Amerikastudien)
Veranstaltung
Media Images of American Domesticities
Note
1
Autor
Jahr
2002
Seiten
16
Katalognummer
V4136
ISBN (eBook)
9783638125628
ISBN (Buch)
9783640856275
Dateigröße
516 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Amerikanische, Traumhäuser, Blandings, Builds, Dreamhouse, Media, Images, American, Domesticities
Arbeit zitieren
Kathrin Haubold (Autor), 2002, Amerikanische Traumhäuser - Mr. Blandings Builds His Dreamhouse, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/4136

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