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Kleine Spiele mit Behinderten

Title: Kleine Spiele mit Behinderten

Seminar Paper , 2005 , 14 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Tobias Schwarzwälder (Author), Manuel Holler (Author)

Sport - Sport Medicine, Therapy, Nutrition
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Wer oder was als behindert gilt, wird von uns individuell entschieden und bewertet.
Zudem kommen noch soziale Zuschreibungen hinzu. Der Ottonormalverbraucher macht sich über Behinderung relativ wenig Gedanken, denn niemand denkt so richtig darüber nach, dass es jedem immer und überall passieren könnte. Im heutigen Zeitalter der Technologie ist zwar das Risiko von Geburt an behindert zu sein, stark reduziert worden, aber die Gefahr kann an jeder Straßenecke lauern. Wie schnell sind Sport-, Auto- oder Badeunfälle geschehen, ohne dass man mit gerechnet hätte.
Die Geburt eines Kindes, bei dem während der Schwangerschaft oder der Geburtsphase Komplikationen auftreten können. Der Mensch war und ist leider gewissen Risiken ausgesetzt und nicht vor jedem Schicksalsschlag gefeit. Ebenso chronische Krankheiten oder Altersschwäche können dazu führen, dass Menschen eine Einschränkung ihres Lebensraumes akzeptieren müssen und damit als behindert gelten.
Aber nicht nur die physische Behinderung, sondern auch die psychische Behinderung (z.B. durch Sauerstoffmangel bei der Geburt, Schlaganfallfolgen, …) wollen wir hier in dieser Seminararbeit involvieren. Denn Behinderung erschließt sich nicht nur anhand körperlicher Defizite oder Erscheinungsformen, sondern auch geistige Mangelerscheinungen treten desöfteren auf. Gerade diese für Mitmenschen nicht ersichtliche Behinderung macht es unseren psychisch behinderten Menschen schwer, im Alltag zu bestehen oder sich zu beweisen. Man muss und kann durch Sport den psychisch Behinderten eine neue Pforte zum Glück und zur Freude aufstoßen, indem man mit ihnen Sport betreibt, bei dem der Spaß und die Freude im Fokus dieses sportlichen Anliegens steht. Deshalb lautet das entscheidende Kriterium unseres Projekts: „Wie kann ich Spaß und Freude im/beim Sport mit Behinderten erreichen bzw. wodurch kann ich diese gesteckten Ziele verwirklichen?“.
Da diese Projektseminararbeit im Rahmen des Hauptseminars „Kleine Spiele“ entstand, werden wir hier auf die Definition und Funktion von „Kleinen Spielen“ verzichten, da diese als elementare Basis anzusehen sind. Die entscheidende Funktion der „Kleinen Spiele“, nämlich in unserem Fall der Spaß und die Freude, soll anhand eines selbstgedrehten Videos bzw. eines Stundenbeispiels aufgezeigt und analysiert werden. Welche „Kleinen Spiele“ kann man mit Behinderten betreiben und zu welchem speziellen Resultat (außer dem Schwerpunkt Spaß und Freude) kann man gelangen?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Vorwort

2 Bedeutung des Sportspiels für Behinderte

2.1 Didaktische Aspekte der Spiele

3 Bedeutung der Bewegungs- und Sporterziehung bei Behinderten

3.1 Emotionales Verhalten

3.2 Soziales Verhalten

4 Die besondere Bedeutung der „Kleinen Spiele“ bei Behinderten

5 Stundenbeispiel

5.1 Ausgesuchte „Kleine Spiele“ für das Stundenbeispiel

5.1.1 Wäscheklammerspiel

5.1.2 Elementenspiel

5.1.3 Jonglieren mit Handtuch

5.1.4 Luftballon hochhalten

5.1.5 Dreibein- Luftballon- Zerstörung

5.1.6 Im Kreis zurücklehnen

5.1.7 Vertrauensspiel

5.1.8 „Süßigkeiten- Memory“

6 Fazit der Stunde

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie durch den gezielten Einsatz von sogenannten „Kleinen Spielen“ bei Menschen mit Behinderungen Freude und Spaß an der Bewegung vermittelt werden kann, um dadurch ihre Lebensqualität zu steigern und soziale sowie emotionale Kompetenzen zu fördern.

  • Pädagogische Bedeutung des Sportspiels für behinderte Menschen
  • Einfluss von Bewegungsangeboten auf emotionales und soziales Verhalten
  • Spezifische Vorteile „Kleiner Spiele“ im Vergleich zu großen Sportspielen
  • Praktische Umsetzung und methodische Gestaltung einer Beispielstunde
  • Förderung von Gemeinschaftsgefühl und Angstabbau durch spielerische Interventionen

Auszug aus dem Buch

3.1 Emotionales Verhalten

Das emotionale Verhalten wird bei „Kleinen Spielen“ sehr gut und rapide angesprochen. Anhand der Mimik und Gestik lässt sich sehr schnell erkennen, inwiefern das Spiel den behinderten Teilnehmern gefällt bzw. Spaß macht. Die Spiele sollen Zufriedenheit, Sicherheit, Selbstsicherheit und Selbstbewusstseinssteigerung hervorrufen. Die Vermittlung des Spaßes an der Bewegung mit anderen soll gezielt gefördert werden. Es sollen Hemmungen und eventuelle Ängste abgebaut werden (hiefür sind Vertrauensspiele hervorragend geeignet). Freude, Spaß, Neugierde und Spannung lösen vor, während und nach dem Spiel Emotionen aus, die als relevantes Ziel gelten (jegliche Arten von „Kleinen Spielen“).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Vorwort: Es wird die Definition von Behinderung problematisiert und die zentrale Fragestellung der Arbeit bezüglich der Förderung von Freude und Spaß durch Sport bei Behinderten hergeleitet.

2 Bedeutung des Sportspiels für Behinderte: Dieses Kapitel erörtert die menschliche Anlage zum Spiel und die pädagogische Relevanz, diese trotz sensomotorischer Einschränkungen bei Behinderten zu fördern.

3 Bedeutung der Bewegungs- und Sporterziehung bei Behinderten: Hier werden die positiven Auswirkungen des Sports auf die emotionale Befindlichkeit und das Sozialverhalten der Zielgruppe detailliert beleuchtet.

4 Die besondere Bedeutung der „Kleinen Spiele“ bei Behinderten: Das Kapitel begründet, warum „Kleine Spiele“ aufgrund ihrer Anpassungsfähigkeit den großen Sportspielen im Behindertensport vorzuziehen sind.

5 Stundenbeispiel: Hier werden didaktische Prinzipien für die Gestaltung einer Sportstunde erläutert und eine konkrete Auswahl an praktischen Spielen inklusive ihrer Zielsetzung vorgestellt.

6 Fazit der Stunde: Die Autoren reflektieren die Ergebnisse ihrer Beispielstunde und betonen die Notwendigkeit einer wohlüberlegten Gruppenauswahl sowie den motivierenden Einfluss von Musik.

Schlüsselwörter

Kleine Spiele, Behindertensport, Sportpädagogik, Bewegungsfreude, Inklusion, Spaß, Emotionales Verhalten, Soziales Verhalten, Kooperation, Bewegungsförderung, Gruppendynamik, Pädagogische Zielsetzung, Spielerisches Lernen, Barrierefreiheit, Motivation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem pädagogischen Einsatz von „Kleinen Spielen“ im Sport mit Menschen mit Behinderungen, um primär Spaß und Freude an der Bewegung zu vermitteln.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die sportpädagogische Bedeutung von Spielen, die psychologischen Auswirkungen auf das emotionale und soziale Verhalten sowie die methodische Umsetzung in der Praxis.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch „Kleine Spiele“ Hemmungen abgebaut, das Gemeinschaftsgefühl gestärkt und das Wohlbefinden behinderter Menschen gesteigert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine Projektseminararbeit, die theoretische Grundlagen aus der Sportpädagogik mit der praktischen Dokumentation und Analyse eines selbst gedrehten Stundenbeispiels verbindet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Überlegungen zum Sportspiel, die Bedeutung für die Bewegungs- und Sporterziehung sowie eine praxisnahe Auflistung verschiedener Spielformen inklusive deren Lernziele.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie „Kleine Spiele“, „Behindertensport“, „Bewegungsfreude“ und „Sportpädagogik“ geprägt.

Warum sind „Kleine Spiele“ für die Zielgruppe besser geeignet als große Sportarten?

„Kleine Spiele“ erlauben durch flexible Regeländerungen und Anpassungen an das individuelle Niveau der Teilnehmer eine bessere Inklusion und Erfolgserlebnisse als starre, große Sportarten wie Fußball oder Handball.

Welche Rolle spielt die Musik laut den Autoren?

Musik wird als ein wertvolles Werkzeug empfohlen, um den „Funfaktor“ zu erhöhen und Teilnehmer schneller aus ihrer Zurückhaltung zu lösen.

Ist das Zählen von Punkten bei diesen Spielen wichtig?

Das Zählen ist optional; die Autoren betonen, dass der Spaß im Vordergrund steht und ein Wettbewerbsgedanke nur dann eingebracht werden sollte, wenn er der Gruppe nicht schadet.

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Details

Title
Kleine Spiele mit Behinderten
College
University Karlsruhe (TH)  (Sport und Sportwissenschaft)
Grade
1,0
Authors
Tobias Schwarzwälder (Author), Manuel Holler (Author)
Publication Year
2005
Pages
14
Catalog Number
V41379
ISBN (eBook)
9783638396516
ISBN (Book)
9783638790703
Language
German
Tags
Kleine Spiele Behinderten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tobias Schwarzwälder (Author), Manuel Holler (Author), 2005, Kleine Spiele mit Behinderten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/41379
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