Praktikumsbericht Geschichte


Praktikumsbericht / -arbeit, 2004

22 Seiten, Note: gut


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Zu Anfang des Praktikumsberichts möchte ich kurz die Erwartungen, die ich an das Praktikum gestellt habe aufzeigen. Da es mein zweites Schulpraktikum innerhalb des Lehramtsstudiums ist, kannte ich schon den ungefähren Ablauf. Neu war natürlich die Schule, die ich später noch näher beschreiben werde. Da ich aus W. komme und die E.fschule vom Namen auch kannte, war ich gespannt, wie das Unterrichtsgeschehen hier abläuft. Eine Erwartung, die ich an die E.fschule gestellt habe, war die gute Zusammenarbeit mit den dortigen Lehrern und die Unterstützung und Hilfe innerhalb des Praktikums. Außerdem war eine Erwartung und auch Hoffnung, dass ich in meiner Berufswahl noch mehr gestärkt werde, als dies schon im ersten Praktikum der Fall war. Insgesamt kann ich nach Ablauf des Praktikums sagen, dass die Unterstützung, die wir als Praktikanten erfuhren, gerade durch meine Mentorin Frau F., sehr groß war. Natürlich gab es auch einzelne Lehrkräfte, die nicht begeistert waren Praktikanten zur Hospitation einzelner Stunden mitzunehmen. Aber ich denke so etwas erfährt man an jeder Schule. Auch habe ich umso stärker gemerkt, dass ich den Beruf des Lehrers ergreifen will. Vielleicht auch, um später einmal nicht Praktikanten „abweisen“ zu müssen, die in meinem Unterricht hospitieren wollen!

Nun komme ich zu der Beschreibung der E.fschule.

Die E.fschule ist eine kooperative Gesamtschule. Der Vorteil liegt laut dem Schulprogramm der Schule in der Vielfalt der Schulformen, anders als zum Beispiel in einem Gymnasium. „Wir haben mehr als andere Schulformen die M.keit, auf das Leben in einer pluralistischen Gesellschaft vorzubereiten“ (Auszug aus dem Schulprogramm vom Frühjahr 2003)

Einzugsbereich

Der Hauptanteil der Schüler im Haupt – und Realschulzweig und der damit verbundene höhere Ausländeranteil kommt aus dem Stadtteil D.. Im Realschulzweig melden auch Eltern aus der Stadt und der Umgebung ihre Kinder an; das heißt sie wählen bewusst das schulformbezogene Angebot des Realschulzweiges. Die Schüler der gymnasialen Klassen nehmen oft weitere Schulwege für das Angebot dieses Schulzweiges in Kauf.

Schülerschaft

Im Schuljahr 2003/2004 besuchen 765 Schüler in 34 Klassen die E.fschule:

- 17 Gymnasialklassen mit 417 Schülern
- 12 Realschulklassen mit 261 Schülern
- 5 Hauptschulklassen mit 87 Schülern

Der Gesamtausländeranteil beträgt zur Zeit ca. 14%; davon entfallen auf den Gymnasialbereich ca. 7%, auf den Realschulbereich ca. 20% und den Hauptschulbereich ca. 28%.

Die Klassen

Im folgenden möchte ich nur kurz die Klassen vorstellen, in denen ich in den fünf Wochen meiner Praktikumszeit hospitiert oder auch selbst Unterricht gehalten habe.

Da dieses Praktikum für das Fach Geschichte ausgelegt sein sollte, habe ich natürlich dort die meisten Stunden besucht, jedoch ist es auch sehr interessant zu sehen, wie sich eine bestimmte Klasse in verschiedenen Fächern und vor allem bei verschiedenen Lehrkräften verhält.

Ich werde die Auflistung der Klassen, die ich besucht habe anhand des Stundenplans auflisten:

Erdkunde, Geschichte und Politik-Wirtschaft (Powi) bei Frau S. in den Klassen 8 und 10

Geschichte bei Herrn S. in der Klasse 8

Geschichte bei Herrn B. in der Klassse 10

Powi, Geschichte bei Frau F. in den klassen 7 und 10

Geschichte bei Frau K. in der Klasse 10

Geschichte bei Herrn B. in der Klasse 9

Geschichte und Powi bei Frau F. in der Klasse 9

Geschichte bei Herrn P. in der Klasse 9

Mathematik bei Frau M. in der Klasse 10

Die meiste Zeit habe ich jedoch in den Klassen von Frau F. verbracht, die auch meine Mentorin in Geschichte war. Hier und bei Frau S. habe ich auch dann selbst Unterrichtsversuche durchgeführt. Bei Frau F. war es eine komplette Unterrichtseinheit mit dem Thema Nachkriegszeit in Deutschland.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Klasse 10 von Frau F.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Stundenplan

Legende: Ek= Erdkunde, G= Geschichte , POWI= Politik und Wirtschaft

Lehrer: Sk = S., See = S.n, Be = B., Flo = F., Kra = K., Gar = Garbe, Fail = F., Mögl = M., Pf = P.

Hospitationsberichte vom 01.03.2004 – 05.03.2004

Montag 01.03.2004

2.Std Herr Groß, 9.Klasse, R, Mathematik

In dieser Std. werden Übungsaufgaben für die Arbeit am kommenden Mittwoch berechnet. Thema: Bruchgleichungen, deren Lösung und Nenneruntersuchung.

3.Std bei Frau S., 10.Klasse, R, Erdkunde

Die Schüler sollen sich im Computerraum mit Hilfe des Internets Informationen über den Wirtschaftsstandort Frankfurt am Main beschaffen.

Zusätzlich sollen sich die Schüler auf der vorgegebenen Internetseite

www.region-frankfurt-rheinmain.de über die örtlichen Begebenheiten des Frankfurter Flughafens und dessen Ausbau informieren.

5.Std. bei Herrn B., 10.Klasse, G, Geschichte

Thema: Wirtschaftskrise 1929

Zu Anfang der Stunde wird ein Referat zu diesem Thema von einem Schüler der Klasse vorgetragen. Anschließend werden einige Sachquellen des Geschichtsbuches zu Rate gezogen und von den Schülern bewertet. Unter anderem wird hier ein Erlebnisbericht eines Betroffenen dieser Zeit als Quelle beleuchtet.

Für die nächste Stunde sollen die Schüler sich überlegen, warum die Weimarer Republik zum Scheitern verurteilt war und wie Hitler an die Macht kommen konnte.

Dienstag 02.03.2004

1.Std. bei Frau F., 7.Klasse, H, Powi

Thema: Werbung

Zu Anfangs sollen die Schüler ein Infoblatt bearbeiten indem das Thema Werbung kritisch behandelt wird. Dieses Arbeitsblatt ist auch von den Hauptschülern der Klasse 7f schnell zu bearbeiten. Daraufhin sollen die Schüler sich selbstständig einen Werbeartikel überlegen und diesen graphisch darstellen. In dieser Klasse ist es sehr schwierig einen geregelten Unterrichtsablauf umzusetzen, da diese Klasse sehr leistungsschwach ist.

2.Std. bei Frau F., 10.Klasse, R, Geschichte

Thema: Widerstand im Dritten Reich

Die Schüler sollten sich als Hausaufgabe zu dieser Std. überlegen: “Wo fängt Widerstand an?“

Als ein Beispiel des Widerstandes wird nach einer kurzen Diskussion darüber, wo Widerstand anfängt, ein Liedtext der Edelweißpiraten gelesen und durchgesprochen.

4.Std. bei Frau S., 10.Klasse, R, Geschichte

Thema: Nachkriegszeit, Stunde Null

Diese Stunde soll auch zur Vorbereitung auf die Lernkontrolle am folgenden Dienstag dienen. Anfangs werden zu dem letzte Woche gezeigten Film über das Jahr 1945 Stichworte von den Schülern an die Tafel geschrieben. Zuerst geschieht dies unsortiert. Nach und nach werden dann nach dieser Stichwortsammlung die Schlagworte an der Tafel kategorisiert.

Als Hausaufgabe soll ein Text aus dem Buch über die politische Neuordnung vorbereitet werden.

5.Std. bei Herrn Garbe , 9.Klasse, R, Geschichte, 27 Schüler (davon 7 Jungen)

Da Herr Garbe in dieser Klasse auch Mathematik unterrichtet, werden in den ersten zehn Minuten noch kurz die Aufgaben der letzten Stunde fertig gerechnet.

Thema in Geschichte: Industrialisierung

Der große Unterrichtsthemenblock soll in den nächsten Stunden Erfindungen heißen. Z.B. werden in dieser Stunde medizinische Erfindungen behandelt. Auch die Landwirtschaft wird anhand seiner Veränderung von einer Dreifelderwirtschaft zu einem „Fruchtwechsel“ behandelt.

Mittwoch 03.03.2004

2.Std. bei Frau F., 7.Klasse, H, POWI

in dieser Stunde soll der eigene Werbeartikel weiter bearbeitet werden.

Anschließend wird im Sitzkreis über die von den Schülern gefertigten oder gemalten Werbeartikel gesprochen. Diese werden nach den Kriterien Farbgebung, Anschaulichkeit, Werbewirksamkeit und Verarbeitung von den restlichen Schülern beurteilt.

3.Std. ist ausgefallen

5.Std. bei Frau F., 9. Klasse, R, Geschichte

Hier wird im Klassenverband eine Mathematik – Lernkontrolle geschrieben.

6.Std. bei Frau F., 10.Klasse, R, POWI

Thema: Bundeswehr als Sicherheitsfaktor in der BRD

Wir gehen mit der Klasse in den Computerraum, indem die Schüler im Internet über dieses Thema in, Gruppen à drei Schülern, Informationen über dieses Thema sammeln sollen.

Als Leitfragen sollen folgende Stichworte dienen:

Wozu dient die Bundeswehr? Wie ist die BW im Grundgesetz verankert?

Auslandseinsätze der BW. Wehrdienst ( Dauer, Inhalt, Art).

[...]

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Praktikumsbericht Geschichte
Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen
Note
gut
Autor
Jahr
2004
Seiten
22
Katalognummer
V41388
ISBN (eBook)
9783638396592
Dateigröße
797 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Praktikumsbericht, Geschichte
Arbeit zitieren
Thomas Huber (Autor), 2004, Praktikumsbericht Geschichte, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/41388

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