Zu Anfang des Praktikumsberichts möchte ich kurz die Erwartungen, die ich an das Praktikum gestellt habe aufzeigen. Da es mein zweites Schulpraktikum innerhalb des Lehramtsstudiums ist, kannte ich schon den ungefähren Ablauf. Neu war natürlich die Schule, die ich später noch näher beschreiben werde. Da ich aus W. komme und die E.fschule vom Namen auch kannte, war ich gespannt, wie das Unterrichtsgeschehen hier abläuft. Eine Erwartung, die ich an die E.fschule gestellt habe, war die gute Zusammenarbeit mit den dortigen Lehrern und die Unterstützung und Hilfe innerhalb des Praktikums. Außerdem war eine Erwartung und auch Hoffnung, dass ich in meiner Berufswahl noch mehr gestärkt werde, als dies schon im ersten Praktikum der Fall war. Insgesamt kann ich nach Ablauf des Praktikums sagen, dass die Unterstützung, die wir als Praktikanten erfuhren, gerade durch meine Mentorin Frau F., sehr groß war. Natürlich gab es auch einzelne Lehrkräfte, die nicht begeistert waren Praktikanten zur Hospitation einzelner Stunden mitzunehmen. Aber ich denke so etwas erfährt man an jeder Schule. Auch habe ich umso stärker gemerkt, dass ich den Beruf des Lehrers ergreifen will. Vielleicht auch, um später einmal nicht Praktikanten „abweisen“ zu müssen, die in meinem Unterricht hospitieren wollen!
Nun komme ich zu der Beschreibung der E.fschule.
Die E.fschule ist eine kooperative Gesamtschule. Der Vorteil liegt laut dem Schulprogramm der Schule in der Vielfalt der Schulformen, anders als zum Beispiel in einem Gymnasium. „Wir haben mehr als andere Schulformen die M.keit, auf das Leben in einer pluralistischen Gesellschaft vorzubereiten“ (Auszug aus dem Schulprogramm vom Frühjahr 2003)
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung/ Vorstellung der Schule
2. Vorstellung der Klassen
3. Stundenplan
4. Hospitationsberichte
5. Ausführliche Unterrichtsvorbereitung der Vorführstunde
6. Lehrpläne
7. Fazit
Zielsetzung und Themen der Arbeit
Dieser Praktikumsbericht dokumentiert die Erfahrungen eines Lehramtsstudierenden während eines fünfwöchigen Schulpraktikums. Im Fokus steht die Beobachtung von Unterrichtsprozessen sowie die eigenständige Planung und Durchführung einer Unterrichtseinheit im Fach Geschichte, um die theoretischen Ausbildungsinhalte mit der schulischen Praxis zu verknüpfen und die eigene Berufswahl zu reflektieren.
- Hospitation in verschiedenen Klassenstufen und Fächern
- Analyse des Schulalltags an einer kooperativen Gesamtschule
- Didaktische Planung und Vorbereitung einer Geschichtsstunde
- Durchführung und Evaluation eigener Unterrichtsversuche
- Reflexion der Rolle als angehende Lehrkraft
Auszug aus dem Buch
Sachanalyse:
Die Aufteilung Deutschlands in vier Besatzungszonen wird auf der Konferenz von Jalta im Februar 1945 festgelegt. Da die vereinbarte Behandlung Deutschlands als Wirtschaftseinheit scheitert und sich auch der Alliierte Kontrollrat als entscheidungsunfähig erweist, handeln die militärischen Oberbefehlshaber meist selbständig in ihrer Besatzungszone. Durch die unterschiedliche Umsetzung der auf der Potsdamer Konferenz beschlossenen alliierten Nachkriegspolitik entwickeln sich die voneinander abgeschotteten Zonen der Sowjetunion, der USA, Großbritanniens und Frankreichs zunehmend auseinander. Der beginnende Kalte Krieg und die schlechte wirtschaftliche Lage zwingen jedoch bald zur Zusammenarbeit in den westlichen Besatzungszonen. Briten und Amerikaner vereinigen ihre Besatzungszonen am 1. Januar 1947 zur Bizone. Durch den Beitritt Frankreichs entsteht dann im April 1949 die Trizone.
Auf kommunaler Ebene arbeiten die deutschen Verwaltungen nach der Kapitulation zunächst weiter. Bürgermeister und Landräte werden von den Alliierten anfangs nach Belieben ein- oder abgesetzt. Bald werden auch wieder auf höherer Ebene deutsche Auftragsverwaltungen eingerichtet. In der sowjetischen Besatzungszone werden schon im Juli 1945 fünf Länder geschaffen. Es folgen die USA im September 1945 sowie Großbritannien und Frankreich Mitte 1946. Die neugebildeten Länder entsprechen nur zum Teil den historischen Vorläufern.
Der Alltag in den Besatzungszonen steht unter der strengen Kontrolle der Alliierten. Amtssprache ist die Sprache der jeweiligen Besatzungsmacht. Briefe werden geöffnet und zensiert, Gegenstände beschlagnahmt. Jegliche politische Betätigung und Maßnahmen zur Stärkung der deutschen Wirtschaft bleiben zunächst verboten.
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung/ Vorstellung der Schule: Der Autor erläutert seine Erwartungen an das Praktikum und beschreibt die E.fschule als kooperative Gesamtschule mit ihrem speziellen Einzugsbereich und der Zusammensetzung der Schülerschaft.
Vorstellung der Klassen: Es erfolgt eine Auflistung der besuchten Klassen im Fach Geschichte und Politik-Wirtschaft, wobei der Fokus auf dem Unterricht der Mentorin Frau F. liegt.
Stundenplan: Eine tabellarische Übersicht dokumentiert die zeitliche Verteilung der hospitierten Unterrichtsstunden über den Praktikumszeitraum.
Hospitationsberichte: In diesem chronologischen Teil werden die Beobachtungen des Unterrichtsgeschehens in den verschiedenen Klassenstufen detailliert festgehalten.
Ausführliche Unterrichtsvorbereitung der Vorführstunde: Dieser Abschnitt enthält die didaktische und methodische Planung der selbst gehaltenen Stunde zum Thema „Alltag in der amerikanischen Besatzungszone“.
Lehrpläne: Der Autor ordnet das Thema der Vorführstunde in den offiziellen Lehrplan für das Fach Geschichte in der 10. Jahrgangsstufe der Realschule ein.
Fazit: Der Verfasser resümiert seine Erfahrungen während des Praktikums, bewertet die Betreuungssituation positiv und bekräftigt seine Entscheidung für den Lehrerberuf.
Schlüsselwörter
Schulpraktikum, Geschichtsunterricht, Gesamtschule, Besatzungszonen, Unterrichtsvorbereitung, Nachkriegszeit, Didaktik, Hospitation, Lehrplan, Schülerschaft, Lehrerrolle, Unterrichtsplanung, Fach Geschichte, Politik-Wirtschaft, Berufswahl
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit?
Die Arbeit stellt einen Praktikumsbericht über ein fünfwöchiges Schulpraktikum an einer kooperativen Gesamtschule dar, in dem Erfahrungen im Fachunterricht dokumentiert werden.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder sind die Beobachtung von Schulunterricht, die methodische Aufarbeitung von Geschichtsthemen und die praktische Erprobung der Lehrertätigkeit.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Reflexion des praktischen Schulalltags und die Überprüfung der Eignung für den Lehrerberuf durch den Abgleich von theoretischem Studium und Unterrichtspraxis.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine deskriptive Dokumentation und eine didaktische Analyse von Unterrichtseinheiten basierend auf eigenen Hospitationen und Lehrplanvorgaben.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in chronologische Hospitationsberichte und eine detaillierte Unterrichtsvorbereitung zu einem spezifischen historischen Thema.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wesentliche Begriffe sind Schulpraktikum, Geschichtsunterricht, Unterrichtsvorbereitung, Nachkriegszeit, Gesamtschule und berufliche Reflexion.
Welche Rolle spielt die Mentorin Frau F. für den Verfasser?
Frau F. fungiert als zentrale Mentorin, die den Studierenden intensiv unterstützt und ihm ermöglicht, eine komplette Unterrichtseinheit eigenständig zu planen und durchzuführen.
Wie bereitet der Autor die Geschichtsstunde zum „Alltag in der amerikanischen Besatzungszone“ vor?
Die Vorbereitung umfasst eine Sachanalyse, eine methodische Analyse mit Einbindung von Medien wie Karten und Folien sowie einen detaillierten Verlaufsplan der Unterrichtsphasen.
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- Thomas Huber (Author), 2004, Praktikumsbericht Geschichte, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/41388