Soziale Inklusion und soziales Milieu. Bedeutung in der stationären Kinder- und Jugendhilfe


Hausarbeit, 2018

16 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definitionen der Begrifflichkeiten
2.1 Soziale Inklusion
2.2 Soziales Milieu
2.3 Das Zusammenspiel von sozialer Inklusion und sozialem Milieu

3 Bedeutung in der stationären Kinder und Jugendhilfe
3.1 Verschiedene soziale Milieus treffen aufeinander
3.2 Wie sind die Beziehungen der Beteiligten? Was durchleben die Beteiligten?
3.3 Wertvorstellungen
3.4 häufig gemachte Erfahrungen im erlebten sozialen Milieu und deren Folgen
3.5 Bedeutung in der Praxis
3.6 Am Beispiel der Einrichtung Jugendhausprojekt „Lebenswelt“ e.V.

4 Fazit

5 Quellen

Abstrakt

Die vorliegende Ausarbeitung beschäftigt sich mit der sozialen Inklusion von Kindern und Jugendlichen als komplexe Aufgabe der Sozialen Arbeit. Im Kontext der Bedingungen und Auswirkungen von sozialen Milieus wird der daraus resultierende Einfluss auf die Inklusionsprozesse im Tätigkeitsfeld der stationären Kinder- und Jugendhilfeübertragen. Dazu erfolgt ein wissenschaftlich literarischer Vergleich, um von der Theorie ausgehend die praktische Umsetzung zu ermitteln. Im Ergebnis dieser Arbeit sollen Mitarbeiter*Innen der stationären Kinder- und Jugendhilfedie Beeinflussung des bisher erlebten sozialen Milieus auf das Individuum besser reflektieren können sowie weitere Sicht- und Vorgehensweisen für eine soziale Inklusion gewinnen.

Ziel der Arbeit ist es, die anhand der thematischen Auseinandersetzung von Inklusion und sozialen Milieus gewonnenen Erkenntnisse für eine bestmögliche Inklusionsgestaltung im Arbeitsfeld der stationären Kinder- und Jugendhilfe einzusetzen.

1 Einleitung

Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit der sozialen Inklusion von Kindern und Jugendlichen als komplexe Aufgabe der Sozialen Arbeit. In diesem Kontext wird dazu auf den Einfluss der Bedingungen und Auswirkungen von sozialen Milieus eingegangen.

Um einen besseren Einblick zu erlangen, werden zunächst die Begrifflichkeiten soziale Inklusion und soziales Milieu erläutert und danach in einen Zusammenhang gebracht.

Anschließend wird die Bedeutung der Begrifflichkeiten auf das Tätigkeitsfeld der stationären Kinder- und Jugendhilfe übertragen, um den Einfluss des bisher erlebten sozialen Milieus auf das Individuum besser reflektieren zu können. Dazu werden die Beziehungen der Beteiligten untereinander beleuchtet. Als Nächstes erfolgt eine Beschreibung der Wertvorstellungen unserer Gesellschaft, an denen sich die Profession Soziale Arbeit und entsprechend auch die Kinder- und Jugendhilfe orientiert. Mit einem Blick auf gemachte Erfahrungen der Kinder und Jugendlichen in ihren erlebten sozialen Milieus sollen im Folgenden die gewonnenen Erkenntnisse die Sicht- und Vorgehensweisen der Sozialpädagog*Innen für eine mögliche soziale Inklusion erweitern. Am Beispiel der stationären Einrichtung Jugendhausprojekt „Lebenswelt“ e.V. werden mögliche Einschränkungen der Inklusion verdeutlicht.

Da die tägliche sozialpädagogische Arbeit keinem definiertem Standard entspricht und somit professionellen Verunsicherungen unterliegt, ist eine stete Auseinandersetzung mit der Diversität sozialer Inklusionsmöglichkeiten erforderlich, welche ebenfalls durch diese Ausarbeitung verdeutlicht werden.

Das abschließende Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und greift den Kontext zur Sozialen Arbeit auf, indem noch einmal auf die Bedeutung von Inklusion/Integration und dem Einfluss des sozialen Milieus im Bereich der stationären Kinder- und Jugendhilfe eingegangen werden soll.

2 Definitionen der Begrifflichkeiten

2.1 Soziale Inklusion

Der Begriff Inklusion entstammt dem lateinischen Substantiv inclusio und bedeutet Einschließung und Einbeziehung (vgl. Schöb 2013: o. S.).

„Als soziologischer Begriff beschreibt das Konzept der Inklusion eine Gesellschaft, in der jeder Mensch akzeptiert wird und gleichberechtigt und selbstbestimmt an dieser teilhaben kann – unabhängig von Geschlecht, Alter oder Herkunft, von Religionszugehörigkeit oder Bildung, von eventuellen Behinderungen oder sonstigen individuellen Merkmalen. In der inklusiven Gesellschaft gibt es keine definierte Normalität, die jedes Mitglied dieser Gesellschaft anzustreben oder zu erfüllen hat. Normal ist allein die Tatsache, dass Unterschiede vorhanden sind. Diese Unterschiede werden als Bereicherung aufgefasst und haben keine Auswirkungen auf das selbstverständliche Recht der Individuen auf Teilhabe. Aufgabe der Gesellschaft ist es, in allen Lebensbereichen Strukturen zu schaffen, die es den Mitgliedern dieser Gesellschaft ermöglichen, sich barrierefrei darin zu bewegen“ (Schöb 2013: o.S.).

„Niklas Luhmann beschreibt die moderne Gesellschaft als eine funktional differenzierte Gesellschaft, die sich in unterschiedliche selbstständige Bereiche wie Wirtschaft, Politik, Recht, Wissenschaft, Erziehung/Bildung, Religion, Kunst etc. aufteilt, in sogenannte Funktionssysteme“ (Kleve 2005: 3). Um die biologischen, psychischen und sozialen Bedürfnisse eines Menschen befriedigen zu können, muss dieser sich jedoch gleichzeitig an mehreren Funktionssystemen partizipieren, da sich die Verteilung biologisch, psychisch und sozial notwendiger Güter (etwa Nahrung, Kleidung, Wohnraum, Bildung, Geld, Wissen, Recht, Kultur etc.) in entsprechender Eigenregie reguliert. Damit eine Person für die Funktionssysteme relevant ist, ist es (anders als bei der Integration) nicht erforderlich, die normativen Vorgaben zu verinnerlichen oder zu akzeptieren. Vielmehr geht es darum, Kommunikationsmedien wie Geld, Bildung, Wissen, Recht, Macht etc. zu ermöglichen, um die von den Funktionssystemen angebotenen Leistungen in Anspruch zu nehmen. In diesem Sinne gelingt soziale Teilhabe nicht durch Integration, sondern vorrangig durch die soziale Inklusion. Mit dem Begriff Inklusion wird somit die soziale Partizipation an den Funktionssystemen bezeichnet, während sich Integration auf die soziale Einbindung in die Lebenswelten bezieht (vgl. Kleve 2005: 3 f.).

„Menschen in modernen Gesellschaften sind darauf angewiesen an unterschiedlichsten Systemen zu partizipieren, um ihr Leben zu bestreiten und ihre individuelle Persönlichkeit konstituieren zu können“ (Quack/Schmidt 2013: 5).

Mittels der systemtheoretischen Zugänge erschließt sich die Bedeutung von Inklusion/Exklusion für Soziale Arbeit, zumal sich in der heutigen modernen Gesellschaft stets weitere institutionalisierte Systeme herauskristallisieren. Ihre Funktionenbeziehen sich arbeitsteilig aufeinander und bedingen sich durch gegenseitige Kommunikation. Wirtschafts-, Rechts-, Bildungs- und Wohlfahrtssysteme der arbeitsteiligen Industriegesellschaft, aber eben auch Soziale Arbeit als ein Subsystem werden somit gesellschaftlich eingegliedert (vgl. Quack/Schmidt 2013: 5).

2.2 Soziales Milieu

„Der Begriff "soziale Milieus" beschreibt gesellschaftliche Gruppen mit ähnlichen Werthaltungen, Mentalitäten und Prinzipien der Lebensführung. Erst in zweiter Linie werden sie durch Bildungsgrad, Beruf und Einkommen bestimmt“ (aus Politik und Zeitgeschichte 2006 [APuZ 44-45/2006]; zit. n. bpb 2006: o. S.).

Der soziale Zusammenhalt innerhalb von Gruppierungen bedingt sich durch Menschen mit ähnlicher Werthaltung sowie Mentalität und häufig auch einer geteilten räumlich-sachlichen Umwelt (bspw. Stadtviertel, Region, Politik, Kultur, Beruf, Bildung und Erziehung). Oftmals entstehen in den kleineren Milieus vermehrte Binnenkontakte und ein "Wir-Gefühl". Aber auch die über gemeinsame Kulturmuster von Freizeit-, Konsum- und Lebensstilen hinausgehenden Elemente gehören zum sozialen Milieu. Der Milieubegriff ist somit offener zu betrachten undentspricht nicht automatisch der sozialen Klasse bzw. Schicht, da er sich nicht an der jeweiligen Stellung eines Menschen innerhalb des Wirtschaftsprozesses und auch nicht an gemeinsamen sozioökonomischen Lebenslagen sowie Ressourcen misst (vgl. bpb 2012: o. S.).

Bereits bei Kindern und Jugendlichen bedingen sich durch die alltägliche Lebensführung sozialräumlich und gesellschaftsstrukturell verankerte Milieus. Die gesellschaftliche Mikroebene bezieht sich dabei auf die Gesamtheit der intersubjektiven Verbindlichkeiten (bspw. Gemeinsamkeiten des Geschmacks/Lebensstils, übereinstimmende Handlungsweisen/Beziehungsmuster und den daraus resultierenden Haltungen, Mentalitäten, Selbst- und Weltdeutungen). Auf der Makroebene hingegen zeigen sie die Strukturen der sozio-strukturell verankerten ungleichen Verteilung von Lebenschancen sowie von sozialen Inklusionsmöglichkeiten auf (bspw. Verteilung sozialer Sicherheiten, Qualität der Wohngebiete und –räume, Gesundheitsversorgung, Bildungsmöglichkeiten, Verteilung der Arbeitsplätze, Einkommensarten und –höhen) Diese Milieus stellen Entwicklungs- und Lernräume dar, unterstützen durch Zuverlässigkeit sowie Entlastung aber auch Beschränkung als ein Vermittlungsmedium der gesellschaftlichen Ungleichheit. Somit erleben auch Kinder und Jugendlich ein ihrer Alltagspraxis die strukturellen gesellschaftlichen Ungleichheiten als Milieuungleichheiten der pluralisierten Klassengesellschaft (vgl. Braun/Wetzel 2011: 10).

2.3 Das Zusammenspiel von sozialer Inklusion und sozialem Milieu

Die alltägliche Lebensführung stellt den Entwicklungsrahmen dar, in dem auch schon Kinder und Jugendliche ihr Leben bewältigen können und müssen und zudem zu Subjekten ihrer eigenen Entwicklung werden können und sollen (vgl. Braun/Wetzel 2011: 9).

Doch obwohl das Leben und die ökonomische Zukunft unserer Gesellschaft grundsätzlich ein besonderes Maß an Sicherheit (hohe Lebenserwartung, Wohlfahrtsstaat, ökonomische Stabilität) aufzeigt, erleben Kinder und Jugendliche, dass deren Variabilität und Pluralität nicht für jede*n zugänglich scheint (vgl. Bertram 2009:16 f.).

Um das Leben in dieser Gesellschaft zu meistern, wird vermehrt eine hohe Flexibilität in der persönlichen Lebensführung sowie in der Berufswelt abverlangt. Private Beziehungen werden flüchtiger und sind oftmals nicht auf Dauer und gemeinsames Zusammenleben ausgelegt. Die Pluralisierung der familiären Lebensformen (bspw. Ein-Eltern-, Patchwork-, Stief-, Adoptiv- oder Pflegefamilie) kann den Aufbau stabiler und lebenslanger gemeinsamer Bindungen erschweren (vgl. Bertram 2009: 22 f.).

Da sich der zentrale Ausgangs- und Ansatzpunkt jeder sozialintegrativen Unterstützungstätigkeit (auch der dialogischen und intervenierenden)in der lebensweltorientierten Sozialen Arbeit am Alltag orientieren sollte, ist es besonders wichtig die Erfahrungen von Kindern und Jugendlichen mit strukturellen gesellschaftlichen Ungleichheiten als Milieuungleichheiten durch die Teilhabe an den Milieus zu reproduzieren, was weiter führend auch die gesellschaftlichen Herrschafts- und Autoritätsverhältnisse beinhaltet. Um also nachhaltige soziale Inklusionsprozesse fördern zu können, ist es unabdingbar, einen Zugang zu den spezifischen Entwicklungsherausforderungen und Lebensproblemen der heutigen Generation der Kinder und Jugendlichen zu finden und bei krisenhaften Zuspitzungen angemessene Formen des Dialogs und der Intervention zu erzielen (vgl. Braun/Wetzel 2011: 9 f.).

3 Bedeutung in der stationären Kinder und Jugendhilfe

Eine Unterbringung in der stationären Kinder- und Jugendhilfe stellt die Betroffenen (Kinder, Jugendliche aber auch die [Groß-] Eltern sowie Geschwister) vor eine Exklusion, welche ihr Leben entscheidend verändert. Die Gründe einer solchen Entscheidung sind vielfältig und müssen in ihrer Gesamtheit immer individuell betrachtet werden, um einen möglichst guten Zugang zu den Betroffenen zu bekommen.

Da die Personen in dieser Situation selber nicht in der Lage sind, auf Exklusionen zu reagieren, bietet der Sozialstaat durch die Mitarbeiter*Innen der Sozialen Arbeit den Betroffenen eine stellvertretende Inklusion an (vgl. Quack/Schmidt 2013: 6).

Doch was bedeutet das in der Praxis der stationären Kinder- und Jugendhilfe?

3.1 Verschiedene soziale Milieus treffen aufeinander

In der stationären Kinder- und Jugendhilfe treffen verschiedene soziale Milieus aufeinander und müssen folglich unter einem Dach zusammengeführt und geregelt werden. Dies sind zum einen die sozialen Milieus der Kinder und Jugendlichen, zum anderen aber auch die sozialen Milieus der Mitarbeiter*innen der Einrichtung. Somit müssen unterschiedliche Werthaltungen, Mentalitäten, Interaktionen und Prinzipien der Lebensführung (also eine kulturelle Vielfalt bestimmter Muster) in Einklang gebracht werden, um innerhalb der alltäglichen Lebensführung einer Wohngruppe die soziale Einbindung der/des Einzelnen in diese neue Lebenswelt sowie die individuelle soziale Partizipation an den Funktionssystemen zu ermöglichen.

Dies erfordert den Aufbau eines festgelegten Koordinationssystems, um die Vielfalt und Widersprüchlichkeit der Anforderungen durch einen verlässlichen Ablauf zu gewährleisten. Für die wechselseitige Akzeptanz und einen Beziehungsaufbau sind deshalb Regeln, Strukturen sowie feste Handlungsmuster und -routinen unerlässlich. Das soziale Milieu innerhalb einer Einrichtung soll allen Beteiligten eine annehmbare alltägliche Lebensführung ermöglichen und kann somit nicht auf allen Ebenen individualistisch erfolgen. Es geht zunächst darum, strukturelle gesellschaftliche Ungleichheiten im Sinne von Milieuungleichheiten zu reduzieren und den Kindern und Jugendlichen Entwicklungs- und Lernräume zur Verfügung zu stellen, die ihnen die Teilhabe an der Gesellschaft aufzeigen (vgl. Braun/Wetzel 2011: 10).

Doch nicht jede Person lässt sich (aufgrund der ausgeprägten Vielfältigkeit unserer Gesellschaft) in jedes System/Subsystem partizipieren, denn: „Jeder Mensch hat ein individuelles In- und Exklusionsprofil.“ (Quack/Schmidt 2013: 6), aber dennoch gilt als Grundsatz der Profession: „Zentrale Aufgaben der Sozialen Arbeit sind also sowohl das Aufspüren und Kompensieren von Exklusionen als auch das (Wieder)-Ermöglichen von Inklusionen.“ (Quack/Schmidt 2013: 6).

3.2 Wie sind die Beziehungen der Beteiligten? Was durchleben die Beteiligten?

In diesem Abschnitt sollen die Beziehungen der Bewohner untereinander aber auch in Bezug auf die Betreuer*Innen in der stationären Kinder- und Jugendhilfeholzschnittartig beleuchtet werden.

Eine Person, die aus ihrem normalen Lebensumfeld (also dem bekannten sozialem Milieu) gerissen wird, sieht sich plötzlich mit anderen sozialen Milieus konfrontiert. Kommt es zu einer stationären Heimunterbringung, wird das Kind, der/die Jugendliche zunächst eine gewisse Ambivalenz empfinden. Hat sich das Individuum bisher in seinem (für sich „normalen“ bekannten) sozialen Milieu erlebt, so empfindet der/die Neue vorerst anfängliche Schwierigkeiten, sich mit den Attributen der anderen verbinden zu können. Mit der Aufnahme im Heim werden dem Kind durch den Kontakt zu den anderen Klient*Innen Prozesse vermittelt, mit denen es nun zu tun hat und an die es sich anzupassen hat. Es wird zu einem Leidensgefährten/einer Leidensgefährtin gemacht und instruiert, wie sein/ihr Dasein zu bewältigen ist (vgl. Goffman 1975: 50 f.).

Der Satz: „Die schlechteste Familie ist immer noch besser als ein Heim“ ist sicher weit bekannt. Wohl auch aus diesem Grund bezeichnen sich Wohngruppen zunehmend als „familienähnlich“, um die Vorstellung zu etablieren, dass auch Heimkinder an einem guten Ort aufwachsen und ihnen vielfältige Entwicklungschancen ermöglicht werden. Und dennoch bedingt sich eine Beziehung zwischen Betreuer*Innen und Kindern immer in einer professionellen Begrenzung der Berufsrolle (vgl. Hanke 2011: 46 f.). Es geht also nicht darum, den Kindern Ersatzeltern zu sein, sondern ihnen durch übergeordnete feste Strukturen eine Lebensorientierung zu ermöglichen. Die Kinder unterliegen folglich einer Fremderziehung von mehreren Betreuern und erleben schichtbedingt wechselnde Ansprechpartner vor Ort. Meist gelten festgelegte Rahmenbedingungen für alle Betreuer*Innen der Einrichtung, so dass familienorientierte Standards als Richtlinien dienen, auch wenn diese heute in vielen Familien keine Anwendung mehr finden und von den Kindern/Jugendlichen entsprechend häufig erst einmal verinnerlicht werden müssen. Dazu gehören bspw. die gemeinsame Einnahme der Mahlzeiten, Spielangebote, vertrauensvolle Gespräche, Unterstützung im schulischen Bereich, Gesundheitsfürsorge aber auch Ausflüge oder andere gemeinsame Erlebnisse (vgl. Hanke: 47 ff.).

[...]

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Soziale Inklusion und soziales Milieu. Bedeutung in der stationären Kinder- und Jugendhilfe
Hochschule
Fachhochschule Potsdam
Note
1,0
Autor
Jahr
2018
Seiten
16
Katalognummer
V414042
ISBN (eBook)
9783668650022
ISBN (Buch)
9783668650039
Dateigröße
579 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Anmerkungen des Dozenten: "... Sie haben exzellent hermeneutisch gearbeitet, ausgewogen recherchiert und wirklich gut zusammengetragen... die Verbindung zwischen inklusivem Denken und Milieus ist sehr gut gelungen... das theoretische Wissen wurde dann sehr gut auf die Praxis transferiert..." Dennoch: "die Frage ob sehr unterschiedliche Milieus in der stationären Jugendhilfe aufeinandertreffen, könnte man auch genau Gegenteilig beantworten - oder? Und dann macht gerade dies die Probleme in der Abgrenzung respektive in dem Versuch der Integration oder gar Inklusion aus."
Schlagworte
soziale Inklusion, soziales Milieu, Normen und Werte
Arbeit zitieren
Doreen Hellmund (Autor), 2018, Soziale Inklusion und soziales Milieu. Bedeutung in der stationären Kinder- und Jugendhilfe, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/414042

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