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"Ich kann alleine sein" von Julia Engelmann. Analyse eines Poetry Slams im Kontext von Aufbruchs- und Ankunftsmomenten

Title: "Ich kann alleine sein" von Julia Engelmann. Analyse eines Poetry Slams im Kontext von Aufbruchs- und Ankunftsmomenten

Term Paper (Advanced seminar) , 2015 , 20 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Kirsty Wegener (Author)

German Studies - Modern German Literature
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Den Forschungsfragen nach Aufbruchs- und Ankunftsmomenten in der Literatur folgend, wird im Rahmen dieser Arbeit der Text "Ich kann alleine sein" aus dem Buch "Eines Tages, Baby" von Julia Engelmann formal analysiert, dann interpretiert und in Hinblick auf nachweisliche Aufbruchs- und Ankunftsmomente bearbeitet und zusammengefasst. Mit einem persönlichen Fazit endet diese Arbeit. Vorab wird kurz erläutert, um was für ein Format es sich beim Poetry Slam generell handelt, seiner Herkunft auf die Spur gekommen und anhand neuester, wenn auch immer noch viel zu wenig Forschungsliteraturen zu diesem Thema, erläutert, warum eine klassische Lyrikanalyse, wie sie in unzähligen Handbüchern erläutert wird, für einen Poetry Slam nur schwerlich möglich ist.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Poetry Slam – Definition und Entwicklung

3. Woran erkennt man einen Poetry Slam?

4. Poetry Slam – Lyrikanalyse schwer gemacht

5. Das Gedicht „Ich kann alleine sein“ – die Autorin, ihr Sprachmetrum und formale Lyrikelemente

5.1 Die Autorin „Julia Engelmann“

5.2 Sprechmetrum beim Vortrag „Ich kann alleine sein“

5.3 Formale Lyrikelemente im Slam Poetry „Ich kann alleine sein“

6. Das Gedicht „Ich kann alleine sein“ – Textinterpretation

6.1 Der (ungewollte?) Aufbruch zur Selbstfindung / Selbstidentität (Strophe 1-19)

6.2 Das lyrische Ich und der „Peter-Pan-Cowboy-Wolf“ (Strophe 20-23)

6.3 Die Ankunft im Selbst (Strophe 24-35)

7. Aufbruch vs. Ankunft: wo finden diese Momente in dem Gedicht „Ich kann alleine sein“ statt

8. Persönliches Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Poetry-Slam-Gedicht „Ich kann alleine sein“ von Julia Engelmann hinsichtlich der narrativen Motive von Aufbruch und Ankunft. Ziel ist es, durch eine formale Analyse und Interpretation aufzuzeigen, wie das lyrische Ich einen Prozess der Selbstfindung durchläuft, der durch einen persönlichen Verlust initiiert wird und in der Akzeptanz des eigenen Seins mündet.

  • Grundlagen des Poetry Slams als Veranstaltungsformat
  • Methodische Herausforderungen der Lyrikanalyse bei performativen Texten
  • Formale Analyse der Autorin und ihrer Sprachgestaltung
  • Interpretation der Identitätssuche und des Dialogs mit dem Antagonisten
  • Synthese der Aufbruchs- und Ankunftsmomente im Gedicht

Auszug aus dem Buch

6.2 Das lyrische Ich und der „Peter-Pan-Cowboy-Wolf“ (Strophe 20-23)

Nach der Refrain-Strophe, die damit endet, dass das lyrische Ich zugibt, dass es „noch nie so schlecht darin [war], alleine zu sein“ folgt ein Sprung zum Dialog mit einer Person, von der sie, aus welchen Gründen auch immer, verlassen wurde. Die Slammerin unterstützt hier ihre immer noch leicht aggressive Stimmlage mit einem Hauch Sarkasmus, um den folgenden Worten noch mehr ihrer Bedeutung zuzuweisen.

Das lyrische Ich bezeichnet diese Person in Strophe 20, wahrscheinlich männlich, als „Peter-Pan-Cowboy-Wolf“ der „unabhängig“ ist. Sie beschreibt ihn weiter als jemand, der viel feiert, viel unterwegs ist, sich „zerstreut [...] wie Konfetti“, aber auch oberflächlich und nur „mit gesichtslosen Leuten“ zusammen ist. Nachdem die Slammerin bei dem Wort Konfetti noch mehr Sarkasmus in ihre Stimme legt und zeitgleich das Zerstreuen von Konfetti per Hand über ihrem Kopf nachahmt, wechselt die Slammerin ihre Stimmlage bei den „gesichtslosen Leuten“ in eine ruhigere, fast wehleidige Richtung. Er scheint, nach dem lyrischen Ich jemand zu sein, der eher beziehungsängstlich durch sein Leben geht, Angst vor zu viel Bindung hat und vergleicht dies mit „und so nimmst du lieber den Schmatzer auf der Wang’ als die Trauung auf der Yacht“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Hinführung zum Thema, Vorstellung der Autorin Julia Engelmann und Erläuterung der Forschungsfrage bezüglich der Aufbruchs- und Ankunftsmotive.

2. Poetry Slam – Definition und Entwicklung: Historischer Abriss und terminologische Einordnung des Poetry Slams von den Anfängen in Chicago bis zur Verbreitung in Deutschland.

3. Woran erkennt man einen Poetry Slam?: Darstellung der spezifischen Regeln und der Bedeutung der persönlichen Performance sowie der Interaktion zwischen Slammer und Publikum.

4. Poetry Slam – Lyrikanalyse schwer gemacht: Diskussion über die Grenzen der klassischen Lyrikanalyse und die notwendige Einbeziehung der Performance-Ebene.

5. Das Gedicht „Ich kann alleine sein“ – die Autorin, ihr Sprachmetrum und formale Lyrikelemente: Biografischer Kontext der Autorin sowie formale Untersuchung von Versstrukturen, Sprache und Rhythmus des Gedichts.

6. Das Gedicht „Ich kann alleine sein“ – Textinterpretation: Detaillierte Analyse und Interpretation der drei Hauptabschnitte des Textes, vom Aufbruch über den Dialog bis zur Ankunft im Selbst.

7. Aufbruch vs. Ankunft: wo finden diese Momente in dem Gedicht „Ich kann alleine sein“ statt: Zusammenfassende Betrachtung der identifizierten Aufbruchs- und Ankunftsmomente als Prozess einer Reise zum eigenen Ich.

8. Persönliches Fazit: Reflexion über die zentrale Aussage des Textes bezüglich der Liebe und der Entscheidung, trotz möglicher Schmerzen am Leben teilzuhaben.

Schlüsselwörter

Poetry Slam, Julia Engelmann, Ich kann alleine sein, Lyrikanalyse, Aufbruch, Ankunft, Identitätssuche, Selbstfindung, performative Literatur, Peter-Pan-Syndrom, Beziehungsangst, Sprachmetrum, Slam Poetry, Selbstreflexion, Textinterpretation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Poetry-Slam-Gedicht „Ich kann alleine sein“ der Autorin Julia Engelmann im Kontext literarischer Aufbruchs- und Ankunftsmotive.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der formalen Lyrikanalyse, der Identitätsentwicklung des lyrischen Ichs und der Bedeutung von Performance bei modernen Slam-Texten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den im Gedicht dargestellten psychologischen Prozess der Selbstfindung nachzuzeichnen und die Momente des Aufbruchs und der Ankunft präzise herauszuarbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Kombination aus formaler Lyrikanalyse und einer Untersuchung der performativen Aspekte des Vortrags, gestützt auf fachspezifische Literatur zum Poetry Slam.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Autorin, eine formale Analyse des Textes und eine dreiteilige Textinterpretation, die den Weg des lyrischen Ichs vom Verlust zur Neuorientierung beschreibt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Poetry Slam, Selbstfindung, Identität, Aufbruch, Ankunft, Performance und die lyrische Interpretation des Textes von Julia Engelmann.

Was verbirgt sich hinter dem „Peter-Pan-Cowboy-Wolf“?

Dies ist eine Metapher für den Antagonisten des lyrischen Ichs, der als unnahbar, beziehungsängstlich und oberflächlich charakterisiert wird, was einen Kontrast zur eigenen Suche des Ichs bildet.

Warum wird die „ungewollte“ Selbstfindung in Klammern gesetzt?

Die Autorin weist darauf hin, dass dieser Prozess meist nicht aus freier Entscheidung, sondern als notwendige Reaktion auf einen schmerzhaften Verlust entsteht.

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Details

Title
"Ich kann alleine sein" von Julia Engelmann. Analyse eines Poetry Slams im Kontext von Aufbruchs- und Ankunftsmomenten
College
University of Hamburg
Grade
1,7
Author
Kirsty Wegener (Author)
Publication Year
2015
Pages
20
Catalog Number
V414065
ISBN (eBook)
9783668647428
ISBN (Book)
9783668647435
Language
German
Tags
Poetry Slam Narration Aufbruch ankunft Julia engelmann Narrative
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kirsty Wegener (Author), 2015, "Ich kann alleine sein" von Julia Engelmann. Analyse eines Poetry Slams im Kontext von Aufbruchs- und Ankunftsmomenten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/414065
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